The Japan Times - Iran-Waffenruhe: Merz fordert "Verhandlungen für dauerhaftes Ende des Krieges"

EUR -
AED 4.257036
AFN 75.345649
ALL 92.314466
AMD 424.581874
ANG 2.074655
AOA 1062.955249
ARS 1761.591835
AUD 1.617383
AWG 2.086498
AZN 1.969659
BAM 1.955717
BBD 2.346059
BDT 143.59387
BGN 1.966369
BHD 0.439174
BIF 3475.891639
BMD 1.159166
BND 1.480411
BOB 13.658417
BRL 6.020682
BSD 1.16483
BTN 111.044259
BWP 15.608334
BYN 3.512959
BYR 22719.64408
BZD 2.34276
CAD 1.610193
CDF 2634.78323
CHF 0.937469
CLF 0.027444
CLP 1080.108996
CNY 7.797416
CNH 7.802697
COP 3713.038975
CRC 525.668489
CUC 1.159166
CUP 30.717886
CVE 110.260768
CZK 24.138476
DJF 207.427566
DKK 7.475231
DOP 68.385901
DZD 153.155104
EGP 58.536117
ERN 17.387483
ETB 190.270036
FJD 2.548773
FKP 0.856521
GBP 0.855806
GEL 3.019909
GGP 0.856521
GHS 13.046499
GIP 0.856521
GMD 85.777879
GNF 10239.562865
GTQ 8.89162
GYD 243.710647
HKD 9.08722
HNL 31.246397
HRK 7.533766
HTG 152.390865
HUF 365.169628
IDR 20579.708624
ILS 3.449906
IMP 0.856521
INR 110.795996
IQD 1526.021688
IRR 1593359.936833
ISK 140.595167
JEP 0.856521
JMD 184.638932
JOD 0.821831
JPY 185.214928
KES 150.030484
KGS 101.369133
KHR 4713.717438
KMF 492.645702
KPW 1043.249303
KRW 1593.053096
KWD 0.35809
KYD 0.970813
KZT 539.857225
LAK 26122.659445
LBP 104310.747257
LKR 382.010396
LRD 210.840999
LSL 18.634622
LTL 3.422715
LVL 0.701167
LYD 7.382557
MAD 10.763341
MDL 20.139619
MGA 5024.785488
MKD 61.521843
MMK 2433.495138
MNT 4168.993311
MOP 9.406517
MRU 46.862191
MUR 54.051831
MVR 17.920764
MWK 2019.878919
MXN 19.73299
MYR 4.667978
MZN 74.082465
NAD 18.636149
NGN 1559.320725
NIO 42.86743
NOK 10.851872
NPR 177.66735
NZD 1.958694
OMR 0.441434
PAB 1.164825
PEN 3.903283
PGK 5.165869
PHP 72.395703
PKR 323.156529
PLN 4.344662
PYG 6902.586227
QAR 4.246237
RON 5.2574
RSD 117.353978
RUB 99.648325
RWF 1712.297357
SAR 4.377008
SBD 9.273538
SCR 15.93832
SDG 697.243323
SEK 11.135813
SGD 1.475751
SHP 0.858786
SLE 28.544459
SLL 24307.120356
SOS 665.660097
SRD 43.746645
STD 23992.3858
STN 24.498743
SVC 10.193136
SYP 15071.469908
SZL 18.620884
THB 38.444854
TJS 10.77494
TMT 4.068671
TND 3.397755
TOP 2.790992
TRY 55.942258
TTD 7.905526
TWD 36.710523
TZS 3085.73306
UAH 51.900389
UGX 4391.831453
USD 1.159166
UYU 46.907795
UZS 13765.293597
VES 916.525627
VND 30222.342871
VUV 136.191127
WST 3.138803
XAF 655.917681
XAG 0.017459
XAU 0.00026
XCD 3.132702
XCG 2.099528
XDR 0.81959
XOF 655.917681
XPF 119.331742
YER 274.171607
ZAR 18.750774
ZMK 10433.883503
ZMW 22.044679
ZWL 373.250823
  • Goldpreis

    -53.2000

    4476.7

    -1.19%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1596

    +0.08%

  • SDAX

    42.5900

    18995.19

    +0.22%

  • DAX

    202.7900

    26569.99

    +0.76%

  • TecDAX

    14.8700

    4119.39

    +0.36%

  • MDAX

    82.6100

    33029.91

    +0.25%

  • Euro STOXX 50

    60.9400

    6485.67

    +0.94%

Iran-Waffenruhe: Merz fordert "Verhandlungen für dauerhaftes Ende des Krieges"
Iran-Waffenruhe: Merz fordert "Verhandlungen für dauerhaftes Ende des Krieges" / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Iran-Waffenruhe: Merz fordert "Verhandlungen für dauerhaftes Ende des Krieges"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Einigung auf eine Waffenruhe im Iran-Krieg begrüßt. "Ziel muss nun sein, in den nächsten Tagen ein dauerhaftes Ende des Krieges auszuhandeln", erklärte er am Mittwoch. "Dies wird sich nur auf diplomatischem Weg erreichen lassen." Der Kanzler kündigte zudem einen Beitrag Deutschlands zur Sicherung der Straße von Hormus an. Inwieweit sich dabei die Bundeswehr beteiligen könnte, blieb aber offen.

Textgröße:

Weitere Verhandlungen zum Iran-Krieg dienten "dem Schutz der iranischen Zivilbevölkerung und der Sicherheit in der Region", erklärte Merz weiter. Sie könnten zudem "eine schwere weltweite Energiekrise abwenden". Die Bundesregierung unterstütze die diplomatischen Bemühungen und sei dazu im Austausch mit den USA und anderen Partnern.

Kurz vor Ablauf eines US-Ultimatums an den Iran verkündete US-Präsident Donald Trump am Dienstagabend eine "beidseitige Waffenruhe". Der Iran erklärte sich im Gegenzug bereit, die Straße von Hormus für vorerst zwei Wochen wieder zu öffnen. Zuvor hatte Trump dem Iran mit massiven Angriffen auf Brücken und Kraftwerke gedroht, zuletzt sogar mit der Auslöschung seiner "ganzen Zivilisation".

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) begrüßte die Waffenruhe ebenfalls. "Endlich eine frohe Botschaft auch in der Politik", erklärte er im Onlinedienst X. Die Einigung müsse "der entscheidende erste Schritt auf dem Weg hin zu einer dauerhaften Befriedung" sein. Er warnte zugleich vor unabsehbaren Folgen bei einer Fortsetzung des Krieges.

Wadephul dankte wie Merz allen Beteiligten, die die Vereinbarung unterstützt hätten, "insbesondere Pakistan". Deutschland werde den "Weg der Diplomatie nach Kräften unterstützen", kündigte der CDU-Politiker an.

Die Waffenruhe-Vereinbarung sieht auch die Wiederöffnung der Straße von Hormus vor. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) begrüßte dies als "wichtiges und hoffnungsvolles Signal, vor allem für die tausenden Seeleute, die seit Wochen unter großer Unsicherheit in der Region festsitzen."

Kanzler Merz kündigte an, dass Deutschland "in geeigneter Weise" dazu beitragen werde, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten. Der Iran dürfe den internationalen Seeverkehr nicht weiter bedrohen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille in Berlin. Er wollte aber nicht erläutern, wie genau und ab wann die Bundesregierung zur Sicherung der Straße von Hormus beitragen könnte.

Es müsse nun "Schritt für Schritt" vorgegangen werden, betonte Hille. Die Bundesregierung werde die Situation dann abhängig von der Entwicklung der angekündigten Verhandlungen beurteilen. Gleichzeitig sei Deutschland mit allen wichtigen Akteuren weiter im Gespräch.

Auf scharfe Kritik stießen diese Äußerungen des Kanzlers bei der Linkspartei. Statt "auf die Einhaltung des Völkerrechts zu drängen, schürt Merz mit nebulösen Andeutungen nun zusätzlich Verunsicherung in der deutschen Bevölkerung", sagte Fraktionschef Sören Pellmann der Nachrichtenagentur AFP. "Wenn er damit einen Bundeswehreinsatz in der Straße von Hormus ankündigen will, wäre es das glatte Gegenteil von Deeskalation."

Angesichts der "kriegsverbrecherischen Drohungen" Trumps zur Zerstörung ziviler Infrastruktur im Iran müssten "jetzt dringender denn je alle US-Militärstützpunkte in Deutschland geschlossen werden", forderte Pellmann. "Wir dürfen nicht auf den Fall warten, dass kein Deal erreicht wird und Trump seine Drohungen wahrmacht."

"Ein großes Fragezeichen" sieht SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese mit Blick auf den Bestand der Einigung für eine Waffenruhe. Es sei "vollkommen planlos und kopflos", was der US-Präsident in dem Konflikt mittlerweile mache.

Ernüchtert reagierte Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour. "Das derzeitige Ergebnis ist nur eine Atempause, keine Stabilität oder gar eine Verbesserung der Lage", sagte der in Teheran geborene Grünen-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei völlig unklar, ob Frieden gelingen könne.

Eine düstere Zukunft sieht Nouripour für die iranische Bevölkerung. "Das Schlimmste für die Menschen im Iran droht gerade einzutreten: In einem zerbombten Land mit diesem mörderischen Regime alleingelassen zu sein", sagte er. Eine Hinrichtungswelle im Iran sei "bereits sichtbar in der Entstehung".

M.Yamazaki--JT