The Japan Times - Bundesrat billigt Änderung der Krankenhausreform trotz Kritik

EUR -
AED 4.223936
AFN 72.459626
ALL 95.625923
AMD 433.015565
ANG 2.058868
AOA 1054.6893
ARS 1573.442377
AUD 1.671004
AWG 2.073149
AZN 1.957174
BAM 1.949
BBD 2.31292
BDT 140.907151
BGN 1.965965
BHD 0.433612
BIF 3411.091117
BMD 1.150152
BND 1.475761
BOB 7.953251
BRL 6.066823
BSD 1.148339
BTN 108.22499
BWP 15.790486
BYN 3.448588
BYR 22542.981659
BZD 2.309631
CAD 1.595226
CDF 2628.673947
CHF 0.917781
CLF 0.027129
CLP 1071.20497
CNY 7.949219
CNH 7.961301
COP 4243.440261
CRC 532.405408
CUC 1.150152
CUP 30.479031
CVE 109.886384
CZK 24.543729
DJF 204.496733
DKK 7.471395
DOP 69.233629
DZD 153.151704
EGP 60.730105
ERN 17.252282
ETB 177.477381
FJD 2.596354
FKP 0.861536
GBP 0.866352
GEL 3.099699
GGP 0.861536
GHS 12.555521
GIP 0.861536
GMD 84.537027
GNF 10067.175447
GTQ 8.785881
GYD 240.259646
HKD 9.009154
HNL 30.492755
HRK 7.529588
HTG 150.386802
HUF 390.636538
IDR 19530.733242
ILS 3.626901
IMP 0.861536
INR 108.962994
IQD 1504.398841
IRR 1510494.78673
ISK 143.400945
JEP 0.861536
JMD 180.479324
JOD 0.815453
JPY 183.863271
KES 149.39231
KGS 100.581391
KHR 4598.695285
KMF 491.115256
KPW 1035.238473
KRW 1738.77706
KWD 0.354177
KYD 0.957028
KZT 553.221334
LAK 24803.949548
LBP 102835.542724
LKR 361.157941
LRD 210.747529
LSL 19.64576
LTL 3.3961
LVL 0.695715
LYD 7.333064
MAD 10.72219
MDL 20.170398
MGA 4786.031084
MKD 61.591028
MMK 2418.239118
MNT 4117.532138
MOP 9.253891
MRU 45.806993
MUR 53.792604
MVR 17.781399
MWK 1991.240041
MXN 20.757992
MYR 4.615582
MZN 73.506528
NAD 19.64559
NGN 1590.925147
NIO 42.259434
NOK 11.177719
NPR 173.13788
NZD 1.999338
OMR 0.442229
PAB 1.148393
PEN 3.974399
PGK 4.962341
PHP 69.616981
PKR 320.584138
PLN 4.287508
PYG 7517.412308
QAR 4.187644
RON 5.097707
RSD 117.436278
RUB 93.944831
RWF 1676.954344
SAR 4.316005
SBD 9.249494
SCR 15.489295
SDG 691.241518
SEK 10.8734
SGD 1.481515
SHP 0.862912
SLE 28.23633
SLL 24118.127446
SOS 656.270335
SRD 43.202003
STD 23805.826849
STN 24.413125
SVC 10.048591
SYP 127.12204
SZL 19.643428
THB 37.852681
TJS 10.991021
TMT 4.037034
TND 3.379315
TOP 2.76929
TRY 51.134901
TTD 7.794399
TWD 36.818899
TZS 2963.351973
UAH 50.389743
UGX 4272.205731
USD 1.150152
UYU 46.560385
UZS 13988.074066
VES 535.99176
VND 30292.131604
VUV 137.681472
WST 3.168478
XAF 653.639515
XAG 0.017026
XAU 0.00026
XCD 3.108344
XCG 2.069707
XDR 0.812918
XOF 653.645178
XPF 119.331742
YER 274.483923
ZAR 19.79199
ZMK 10352.747435
ZMW 21.560744
ZWL 370.348515
  • Euro STOXX 50

    -68.6100

    5497.32

    -1.25%

  • MDAX

    -550.3000

    27714.48

    -1.99%

  • Goldpreis

    104.0000

    4513

    +2.3%

  • DAX

    -329.5300

    22283.44

    -1.48%

  • TecDAX

    -86.3000

    3336.89

    -2.59%

  • SDAX

    -303.5900

    16323.22

    -1.86%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1533

    -0.05%

Bundesrat billigt Änderung der Krankenhausreform trotz Kritik
Bundesrat billigt Änderung der Krankenhausreform trotz Kritik / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Bundesrat billigt Änderung der Krankenhausreform trotz Kritik

Der Bundesrat hat Änderungen an der erst vor gut einem Jahr in Kraft getretenen Krankenhausreform trotz anhaltender Bedenken der Länder gebilligt. Die Länderkammer gab in ihrer Sitzung am Freitag in Berlin grünes Licht für einen mit dem Bund ausgehandelten Kompromiss. Er sieht längere Fristen für den Umbau der Kliniklandschaft und Ausnahmeregeln insbesondere für kleinere Krankenhäuser im ländlichen Raum vor. Zudem stellt der Bund mehr Geld zur Verfügung.

Textgröße:

Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Landesregierungen äußerten in der Aussprache im Bundesrat Vorbehalte gegen das Gesetz und forderten weitere Änderungen an der Reform. Dennoch verzichtete der Länderkammer darauf, das Inkrafttreten des Gesetzes durch die Anrufung des Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag zu verzögern.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zeigte sich im Bundesrat offen dafür, das Gesetz nach Inkrafttreten in Zusammenarbeit mit den Ländern nachzubessern, falls dies erforderlich sei. Das Gesetz sei "eine notwendige Grundlage", sagte sie. "Wir werden aber die Veränderungen auch weiterhin im Blick behalten." Die Billigung des Gesetzes sei nun erforderlich, um "mehr Planungssicherheit für die Krankenhäuser" zu schaffen.

Die Ministerin kam den Bedenken der Länder in einer Protokollerklärung entgegen, die sie im Bundesrat abgab. Darin sagte sie zu, die Auswirkungen des Gesetzes zu überprüfen. Im einzelnen geht es dabei um die Auswirkungen der im Gesetz festgeschriebenen Personaluntergrenzen für Krankenhäuser und um die anvisierte Umstellung der Krankenhausfinanzierung.

Der nun gebilligte Kompromiss zwischen Bund und Ländern sieht vor, dass der Bund den Ländern in den kommenden zehn Jahren bis zu 29 Milliarden Euro zur Unterstützung der Umstrukturierung zur Verfügung stellt - vier Milliarden Euro mehr, als in der ursprünglichen Reform geplant. Diese sah auch noch vor, dass der Bundesanteil von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden sollte. Er kommt nun aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität.

Der Grundgedanke der Reform des früheren Gesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD) bleibt grundsätzlich erhalten: Kernstück ist eine stärkere medizinische Spezialisierung der Kliniken. Vor allem die kleineren Kliniken sollen weniger Leistungen anbieten und sich auf jene Eingriffe beschränken, die sie gut beherrschen. Die Länder befürchteten jedoch, dass dadurch zu viele Krankenhäuser im ländlichen Raum schließen müssen und Patientinnen und Patienten dort deutlich längere Wege für die Versorgung in Kauf nehmen müssen.

Vertreterinnen und Vertreter der Länder machten in der Bundesratssitzung am Freitag deutlich, dass ihre Bedenken gegen die Änderung der Reform noch nicht ausgeräumt seien. "Unsere Bemühungen um eine praxistaugliche Krankenhausreform waren nur zum Teil erfolgreich", sagte die schleswig-holsteinische Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) in der Länderkammer. So sei etwa die Zuweisung der Leistungsgruppen an kleinere, von Schließung bedrohte Kliniken "nicht durchdacht". Ihr Land stimme dem Gesetz dennoch zu, weil die Kliniken "jetzt dringend Planungssicherheit" bräuchten.

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) sagte, das Gesetz enthalte "wichtige Verbesserungen für die Versorgung im ländlichen Raum und für kleinere Krankenhäuser". Er wolle aber "nicht verhehlen, dass wir gemeinsam, Bund und Länder, bis zum Schluss gerungen haben, um diese Reform überhaupt aufs Gleis zu setzen". Der Minister forderte eine Nachbesserung des Gesetzes auch nach dessen Inkrafttreten, weil dieses Regelungen enthalte, "die dringenden nachsteuernden Handlungsbedarf erfordern".

Auch Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk (SPD) verwies auf das Argument der Planungssicherheit, das für die Annahme des Gesetzes spreche. "Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Gesetz lange noch nicht perfekt ist", fügte sie hinzu. "Es müsse das "gemeinsame Ziel" von Bund und Ländern sein, die Reform weiter zu verbessern.

Y.Watanabe--JT