The Japan Times - Machtwort der Linken-Bundesspitze zu Streit um Israel: "Wir ziehen klare Grenze"

EUR -
AED 4.31516
AFN 75.186175
ALL 95.293746
AMD 434.669939
ANG 2.102729
AOA 1078.452193
ARS 1630.2308
AUD 1.624055
AWG 2.116081
AZN 1.972096
BAM 1.949543
BBD 2.366794
BDT 144.45575
BGN 1.95966
BHD 0.443305
BIF 3494.983871
BMD 1.174784
BND 1.487719
BOB 8.119904
BRL 5.802732
BSD 1.175123
BTN 111.184676
BWP 15.724465
BYN 3.318535
BYR 23025.776091
BZD 2.363405
CAD 1.602048
CDF 2720.800684
CHF 0.915216
CLF 0.026764
CLP 1053.358606
CNY 8.00175
CNH 8.003695
COP 4381.253041
CRC 536.176843
CUC 1.174784
CUP 31.131789
CVE 110.371275
CZK 24.334502
DJF 208.783018
DKK 7.472646
DOP 69.958736
DZD 155.303645
EGP 61.942028
ERN 17.621767
ETB 184.561449
FJD 2.56679
FKP 0.865372
GBP 0.864271
GEL 3.159791
GGP 0.865372
GHS 13.216641
GIP 0.865372
GMD 86.346819
GNF 10314.60781
GTQ 8.970172
GYD 245.810019
HKD 9.204719
HNL 31.240732
HRK 7.535039
HTG 153.770943
HUF 357.845822
IDR 20346.562573
ILS 3.41111
IMP 0.865372
INR 111.018189
IQD 1538.967688
IRR 1542492.041252
ISK 143.805836
JEP 0.865372
JMD 185.157308
JOD 0.83289
JPY 183.801491
KES 151.759011
KGS 102.700249
KHR 4714.997648
KMF 492.234745
KPW 1057.310151
KRW 1699.372266
KWD 0.361786
KYD 0.979253
KZT 544.161183
LAK 25810.015627
LBP 105201.95124
LKR 376.191003
LRD 215.661076
LSL 19.425102
LTL 3.468833
LVL 0.710615
LYD 7.448409
MAD 10.806258
MDL 20.200081
MGA 4896.264456
MKD 61.652583
MMK 2466.517899
MNT 4205.316758
MOP 9.48422
MRU 46.876763
MUR 54.984854
MVR 18.156291
MWK 2046.474994
MXN 20.267324
MYR 4.610988
MZN 75.080436
NAD 19.425034
NGN 1600.056316
NIO 43.241033
NOK 10.928374
NPR 177.895283
NZD 1.972428
OMR 0.451734
PAB 1.175123
PEN 4.067693
PGK 5.109601
PHP 71.29591
PKR 327.500562
PLN 4.231549
PYG 7191.917329
QAR 4.280899
RON 5.267261
RSD 117.367963
RUB 87.820039
RWF 1715.185362
SAR 4.407583
SBD 9.436172
SCR 16.301074
SDG 705.462002
SEK 10.849505
SGD 1.490061
SHP 0.877095
SLE 28.958687
SLL 24634.638952
SOS 671.372647
SRD 43.949817
STD 24315.667154
STN 24.421514
SVC 10.281956
SYP 130.640379
SZL 19.149458
THB 37.85511
TJS 10.981508
TMT 4.11762
TND 3.414342
TOP 2.828599
TRY 53.113764
TTD 7.963407
TWD 36.875262
TZS 3045.25641
UAH 51.522813
UGX 4418.798927
USD 1.174784
UYU 47.218451
UZS 14189.398315
VES 579.75196
VND 30926.201816
VUV 138.918767
WST 3.198451
XAF 653.855648
XAG 0.01523
XAU 0.000251
XCD 3.174915
XCG 2.117894
XDR 0.818154
XOF 653.858422
XPF 119.331742
YER 280.332926
ZAR 19.270342
ZMK 10574.444756
ZMW 22.239527
ZWL 378.280128
  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

  • Goldpreis

    141.1000

    4709.6

    +3%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • EUR/USD

    0.0057

    1.1754

    +0.48%

Machtwort der Linken-Bundesspitze zu Streit um Israel: "Wir ziehen klare Grenze"
Machtwort der Linken-Bundesspitze zu Streit um Israel: "Wir ziehen klare Grenze" / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Machtwort der Linken-Bundesspitze zu Streit um Israel: "Wir ziehen klare Grenze"

Die Linken-Bundesvorsitzenden Ines Schwerdtner und Jan van Aken haben in der parteiinternen Debatte um das Verhältnis zu Israel ein Machtwort gesprochen. "Wir werden es nicht zulassen, wenn der Begriff 'Zionist' als Schimpfwort oder gar Feindmarkierung gegen Genossinnen und Genossen benutzt wird", erklärten Schwerdtner und van Aken am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Positionierungen der Linken auf Landes- und auf Bundesebene müssten stets das Selbstbestimmungsrecht beider Seiten im Nahost-Konflikt - Israels und der Palästinenser - anerkennen.

Textgröße:

"Wir ziehen eine klare Grenze gegen die sektiererischen Kräfte, die politische Fragen ohne Rücksicht auf unseren gemeinsamen Erfolg missbrauchen, um Machtgewinne zu erzielen", heißt es in der gemeinsamen Erklärung, mit der sich die Bundesvorsitzenden von israelkritischen Kräften innerhalb der Linken abgrenzten.

Ausdrücklich kritisierten sie den Beschluss des Linken-Landesparteitags am vergangenen Wochenende in Niedersachsen, in dem es heißt: "Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab." Dieser Beschluss war unter anderem vom Zentralrat der Juden in Deutschland als antisemitisch kritisiert worden.

"Aus der Erfahrung des Landesparteitages Niedersachsen ziehen wir einen klaren Schluss", erklärten Schwerdtner und van Aken. "Mit Anträgen, die die Grundfesten unserer Partei in Frage stellen, kann es keine Kompromisse geben. Das gilt für kommende Landesparteitage genauso wie für Bundesparteitage."

Für die Linke müsse "leitend" sein, dass ihre Anträge das Selbstbestimmungsrecht beider Seiten anerkennen "und die Situation der Menschen in ihrem Kampf für einen gerechten Frieden unterstützen", stellten Schwerdtner und van Aken klar. Debatten um Begriffe und Diffamierungen hingegen "helfen den Menschen vor Ort nicht, im Gegenteil: Sie erweisen der palästinasolidarischen Bewegung einen Bärendienst, wenn sie für innerparteiliche Machtkämpfe missbraucht werden".

Der Beschluss der Niedersachsen-Linken habe "eine große Schlagseite", kritisierten die Bundesvorsitzenden. "Die Parole 'Nein zum Zionismus' wird von einigen als Chiffre für ein 'Nein zum Existenzrecht Israels' benutzt, auch wenn viele Menschen Antizionismus vor allem als eine Kritik an der heutigen Regierungspolitik verstehen", erklärten Schwedtner und van Aken. Deswegen stehe der Beschluss "klar außerhalb des Konsenses unserer Partei".

Die Linke könne sich natürlich "intellektuell über die Bewertung der verschiedenen Facetten des Zionismus streiten" - sie dürfe dabei aber nicht vergessen: "Die zionistische Bewegung ist auch eine Reaktion auf den deutschen Antisemitismus und Pogrome gegen Jüdinnen und Juden in Europa gewesen." Dies gelte auch dann, wenn der Zionismus "heute als Vorwand für Siedlungspolitik der israelischen Regierung genutzt" werde.

Am vergangenen Wochenende hatte der niedersächsische Landesverband der Linkspartei einen Beschluss mit dem Titel "Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab" verabschiedet. Mit Blick auf Israels Vorgehen in den Palästinensergebieten ist in dem Beschluss die Rede von einem "politischen Zionismus, der sich durch Rassismus, Besatzungspolitik und militärische Gewalt auszeichnet". Die niedersächsischen Linken fordern "ein Ende der Apartheid in Israel und den besetzten Gebieten".

M.Matsumoto--JT