The Japan Times - Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an

EUR -
AED 4.314542
AFN 75.188798
ALL 95.50232
AMD 434.685711
ANG 2.102802
AOA 1078.489545
ARS 1630.405842
AUD 1.624089
AWG 2.116154
AZN 1.993494
BAM 1.949611
BBD 2.366876
BDT 144.460797
BGN 1.959729
BHD 0.44332
BIF 3495.105967
BMD 1.174826
BND 1.487771
BOB 8.120188
BRL 5.802815
BSD 1.175164
BTN 111.18856
BWP 15.725014
BYN 3.318651
BYR 23026.580489
BZD 2.363487
CAD 1.602303
CDF 2720.895706
CHF 0.915212
CLF 0.026764
CLP 1053.372149
CNY 8.00203
CNH 8.004193
COP 4378.351553
CRC 536.195574
CUC 1.174826
CUP 31.132877
CVE 110.37469
CZK 24.334868
DJF 208.790327
DKK 7.472707
DOP 69.961202
DZD 155.382461
EGP 61.915423
ERN 17.622383
ETB 184.568176
FJD 2.566348
FKP 0.865403
GBP 0.864337
GEL 3.148722
GGP 0.865403
GHS 13.216825
GIP 0.865403
GMD 86.349359
GNF 10314.968458
GTQ 8.970485
GYD 245.818607
HKD 9.203877
HNL 31.28559
HRK 7.534036
HTG 153.776315
HUF 358.465708
IDR 20345.27617
ILS 3.411229
IMP 0.865403
INR 111.156703
IQD 1539.021451
IRR 1542545.927372
ISK 143.822247
JEP 0.865403
JMD 185.163777
JOD 0.832907
JPY 183.775631
KES 151.764066
KGS 102.703834
KHR 4715.158829
KMF 492.252176
KPW 1057.347088
KRW 1701.535284
KWD 0.361787
KYD 0.979287
KZT 544.180193
LAK 25810.917201
LBP 105007.19832
LKR 376.204145
LRD 215.668583
LSL 19.425704
LTL 3.468954
LVL 0.71064
LYD 7.448633
MAD 10.806633
MDL 20.200787
MGA 4887.273818
MKD 61.631388
MMK 2466.604066
MNT 4205.463669
MOP 9.484551
MRU 46.876208
MUR 54.958548
MVR 18.156884
MWK 2046.546491
MXN 20.277785
MYR 4.611196
MZN 75.083439
NAD 19.425749
NGN 1600.100479
NIO 43.139817
NOK 10.921119
NPR 177.901497
NZD 1.973319
OMR 0.451734
PAB 1.175164
PEN 4.067833
PGK 5.096687
PHP 71.453152
PKR 327.511976
PLN 4.233128
PYG 7192.168576
QAR 4.281086
RON 5.264978
RSD 117.363844
RUB 87.82084
RWF 1715.245281
SAR 4.399984
SBD 9.421433
SCR 16.370032
SDG 705.481542
SEK 10.860381
SGD 1.490037
SHP 0.877126
SLE 28.958762
SLL 24635.499555
SOS 671.414277
SRD 43.951417
STD 24316.516614
STN 24.906301
SVC 10.282315
SYP 130.644943
SZL 19.431953
THB 37.888297
TJS 10.981891
TMT 4.117764
TND 3.374685
TOP 2.828698
TRY 53.1421
TTD 7.963686
TWD 36.90538
TZS 3045.36277
UAH 51.524613
UGX 4418.953297
USD 1.174826
UYU 47.220101
UZS 14186.018073
VES 579.772213
VND 30927.282213
VUV 138.92362
WST 3.198563
XAF 653.87849
XAG 0.015197
XAU 0.00025
XCD 3.175025
XCG 2.117968
XDR 0.818182
XOF 654.96451
XPF 119.331742
YER 280.342738
ZAR 19.278928
ZMK 10574.840667
ZMW 22.240304
ZWL 378.293343
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1752

    -0.02%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

  • Goldpreis

    5.3000

    4699.6

    +0.11%

  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an
Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an / Foto: Fadel ITANI - AFP

Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an

In der libanesischen Hauptstadt Beirut sind erneut mehrere Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Die teilweise ohne Vorwarnung erfolgten Angriffe auf zwei Stadtteile im Zentrum Beiruts töteten mindestens sechs Menschen und verletzten 24 weitere, wie das libanesische Gesundheitsministerium am Mittwochmorgen mitteilte. Ein iranischer Raketenangriff nahe Tel Aviv tötete derweil nach Angaben israelischer Rettungskräfte zwei Menschen. Teheran kündigte Vergeltung für den bei einem israelischen Angriff getöteten mächtigen iranischen Sicherheitschef Ali Laridschani an.

Textgröße:

Der libanesischen staatlichen Nachrichtenagentur NNA zufolge traf ein israelischer Angriff eine Wohnung in Sukak al-Blat, wo die israelische Armee vergangene Woche eine Filiale des Hisbollah-nahen Finanzunternehmens Al-Kard Al-Hassan attackiert hatte. Zwei weitere israelische Angriffe trafen demnach zwei Wohnungen in dem Viertel Basta, das die israelische Armee während des Krieges mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Jahr 2024 angegriffen hatte.

Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP beobachtete Ersthelfer am Einsatzort in Basta, wo die Wände von Wohnungen auf zwei benachbarten Etagen offenbar weggesprengt worden waren.

Später rief die israelische Armee die Bewohner des zentralen Beiruter Viertels Baschura zur Evakuierung auf. Armeesprecher Avichay Adraee veröffentlichte in Onlinediensten eine Karte des Viertels mit einem Gebäude, dem Anwohner "zu ihrer eigenen Sicherheit" fernbleiben sollten. NNA berichtete später, das Gebäude sei getroffen worden. AFP-Korrespondenten berichteten von einem Knall. Die israelische Armee rief zudem zur Evakuierung von vier Dörfern im Südlibanon auf.

In Israel stieg die Zahl der Todesopfer durch Raketenangriffe seit Beginn des Iran-Krieges nach dem jüngsten Angriff nahe Tel Aviv auf 14 an. Polizeisprecher Dean Elsdunne erklärte, bei einem iranischen Raketenangriff auf ein Wohngebäude in Ramat Gan außerhalb von Tel Aviv sei Streumunition zum Einsatz gekommen. Diese habe das Dach des Gebäudes zum Einsturz gebracht. Ein älteres Ehepaar, das nicht in den Schutzraum gegangen war, sei dabei getötet worden.

Streumunition gilt als besonders verheerend: Eine Streubombe kann hunderte kleinerer Bomben freisetzen, die oft größere Gegenden zerstören können. Israel und der Iran werfen sich gegenseitig den Einsatz von Streubomben vor.

In mehreren Teilen im Zentrum von Israel kam es zu Angriffen. In Bnei Brak, einer weiteren Stadt nahe Tel Aviv, wurde ein Mann Rettungsdiensten zufolge durch Splitter leicht verletzt. Bombenentschärfungs-Teams befanden sich der Polizei zufolge an mehreren Einschlagsorten im Gebiet Tel Aviv im Einsatz.

Das israelische Eisenbahnunternehmen stellte wegen Schäden an den Bahnsteigen des Bahnhofs von Tel Aviv durch Splitter vorübergehend den Betrieb ein. Am Morgen wurden die meisten Zugverbindungen wieder aufgenommen.

Die iranische Armee kündigte unterdessen Vergeltung für die Tötung von Laridschani an. "Irans Antwort auf die Ermordung des Vorsitzenden des Obersten Nationalen Sicherheitsrats wird entschlossen und bedauerlich sein", erklärte Armeechef Amir Hatami. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, als "Rache für das Blut des Märtyrers Dr. Ali Laridschani und seiner Gefährten" Raketen auf das Zentrum Israels gefeuert zu haben.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, die Folgen des Iran-Krieges würden weltweit zu spüren sein. "Die Welle globaler Auswirkungen hat gerade erst begonnen und wird alle treffen, unabhängig von Wohlstand, Glauben oder Herkunft", erklärte er im Onlinedienst X. Immer mehr Stimmen, darunter europäische und US-Vertreter, würden den Krieg gegen den Iran als "ungerecht" bezeichnen, erklärte Araghtschi. "Weitere Mitglieder der internationalen Gemeinschaft sollten diesem Beispiel folgen", forderte er.

Auch in den Golfstaaten kam es erneut zu Angriffen. Die Flugabwehr "reagiert auf die Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran", teilten die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate mit, während Journalisten der Nachrichtenagentur AFP von mehreren lauten Explosionen in der emiratischen Metropole Dubai berichteten. Der australische Premierminister Anthony Albanese meldete zudem, dass ein iranisches Geschoss nahe dem australischen Armeehauptquartier in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingeschlagen sei. Bei dem Vorfall sei kein australisches Personal verletzt worden.

Das saudiarabische Verteidigungsministerium erklärte, die Armee habe insgesamt acht Drohnen zerstört. Zudem sei ein Marschflugkörper nahe des Luftwaffenstützpunktes Prince Sultan abgefangen worden, auf dem US-Armeeangehörige stationiert sind.

Die kuwaitische Armee teilte derweil im Onlinedienst X mit, ihre Luftabwehr fange "derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab". Das katarische Verteidigungsministerium erklärte, seine Streitkräfte hätten einen Raketenangriff auf das Land abgefangen. Ein AFP-Journalist in Doha hatte zuvor mehrere Knallgeräusche gehört.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA meldete unterdessen, das iranische Atomkraftwerk Buschehr sei von einem Geschoss getroffen worden. "Es wurden weder Schäden an der Anlage noch Verletzungen von Mitarbeitern gemeldet", erklärte die Behörde in Onlinediensten.

S.Suzuki--JT