The Japan Times - Israels Präsident nennt Iran-Krieg "Wendepunkt" für den Nahen Osten

EUR -
AED 4.221739
AFN 72.42195
ALL 96.020858
AMD 433.494163
ANG 2.057799
AOA 1054.141908
ARS 1605.37418
AUD 1.624033
AWG 2.072072
AZN 1.956718
BAM 1.956216
BBD 2.312592
BDT 140.889991
BGN 1.964944
BHD 0.433904
BIF 3409.199857
BMD 1.149555
BND 1.468745
BOB 7.962695
BRL 6.016654
BSD 1.148249
BTN 105.909466
BWP 15.656401
BYN 3.420428
BYR 22531.272227
BZD 2.309292
CAD 1.573321
CDF 2603.741289
CHF 0.90665
CLF 0.026491
CLP 1046.003057
CNY 7.99659
CNH 7.915788
COP 4258.536902
CRC 539.331228
CUC 1.149555
CUP 30.4632
CVE 110.288957
CZK 24.437268
DJF 204.464414
DKK 7.472795
DOP 70.087053
DZD 152.076946
EGP 60.260464
ERN 17.243321
ETB 180.867995
FJD 2.543332
FKP 0.867843
GBP 0.863807
GEL 3.12688
GGP 0.867843
GHS 12.497715
GIP 0.867843
GMD 84.489549
GNF 10066.449332
GTQ 8.800912
GYD 240.351163
HKD 9.004042
HNL 30.397528
HRK 7.533265
HTG 150.495309
HUF 390.848437
IDR 19524.037117
ILS 3.58941
IMP 0.867843
INR 106.148671
IQD 1504.120182
IRR 1518619.243421
ISK 143.200536
JEP 0.867843
JMD 180.619234
JOD 0.815036
JPY 183.193613
KES 148.69464
KGS 100.528364
KHR 4604.080197
KMF 493.158699
KPW 1034.599226
KRW 1715.158638
KWD 0.353016
KYD 0.956804
KZT 554.468029
LAK 24640.245163
LBP 102820.787438
LKR 357.546111
LRD 210.113813
LSL 19.316712
LTL 3.394336
LVL 0.695354
LYD 7.359599
MAD 10.787196
MDL 19.978253
MGA 4780.038316
MKD 61.633189
MMK 2413.653719
MNT 4105.387442
MOP 9.260171
MRU 45.779741
MUR 53.730046
MVR 17.772551
MWK 1990.632404
MXN 20.343842
MYR 4.509126
MZN 73.460046
NAD 19.316712
NGN 1577.429825
NIO 42.251199
NOK 11.124817
NPR 169.459969
NZD 1.966194
OMR 0.442006
PAB 1.148244
PEN 3.963544
PGK 4.951162
PHP 68.643361
PKR 320.749473
PLN 4.274562
PYG 7452.780967
QAR 4.197012
RON 5.093556
RSD 117.442229
RUB 93.405395
RWF 1675.764008
SAR 4.313987
SBD 9.255824
SCR 16.567608
SDG 690.882734
SEK 10.75655
SGD 1.469594
SHP 0.862464
SLE 28.282209
SLL 24105.59984
SOS 655.042288
SRD 43.19049
STD 23793.461461
STN 24.505963
SVC 10.047139
SYP 127.054517
SZL 19.302193
THB 37.302476
TJS 11.022598
TMT 4.029189
TND 3.391437
TOP 2.767851
TRY 50.805035
TTD 7.786658
TWD 36.654125
TZS 2994.5901
UAH 50.619496
UGX 4334.922774
USD 1.149555
UYU 46.679734
UZS 13882.955262
VES 512.984476
VND 30207.423772
VUV 137.446801
WST 3.144279
XAF 656.099517
XAG 0.01419
XAU 0.000229
XCD 3.106729
XCG 2.069341
XDR 0.815977
XOF 656.099517
XPF 119.331742
YER 274.175214
ZAR 19.190724
ZMK 10347.371931
ZMW 22.36076
ZWL 370.156146
  • Goldpreis

    30.6000

    5032.8

    +0.61%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.1482

    -0.24%

  • Euro STOXX 50

    22.4000

    5739.01

    +0.39%

  • TecDAX

    -15.8200

    3558.57

    -0.44%

  • MDAX

    132.2400

    28951.7

    +0.46%

  • DAX

    116.7200

    23564.01

    +0.5%

  • SDAX

    -18.6800

    16766.25

    -0.11%

Israels Präsident nennt Iran-Krieg "Wendepunkt" für den Nahen Osten
Israels Präsident nennt Iran-Krieg "Wendepunkt" für den Nahen Osten / Foto: OLYMPIA DE MAISMONT - AFP

Israels Präsident nennt Iran-Krieg "Wendepunkt" für den Nahen Osten

Der israelische Präsident Isaac Herzog hat den Iran-Krieg als "historischen Wendepunkt" für den gesamten Nahen Osten bezeichnet. "Es kommt ein Moment, in dem nach endlosen Kriegen, Blutvergießen und Terror während deutlich mehr als einer Generation die aus Teheran kommende Grundursache blockiert und beseitigt wird", sagte Herzog am Montag in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP. Die Richtung, in die sich die gesamte Region entwickele, werde sich dadurch ändern.

Textgröße:

In dem Interview appellierte Herzog auch an die Europäer, Israel in seinem Kampf gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon zur Seite zu stehen. Die israelische Armee hatte zuvor einen "gezielten Bodeneinsatz" gegen Stellungen Hisbollah-Miliz im Südlibanon bekanntgegeben. "Europa sollte jegliche Anstrengung (...) unterstützen, die Hisbollah jetzt auszumerzen", sagte Herzog. "Sie sollten verstehen, dass man manchmal einen Krieg gewinnen muss, wenn man etwas erreichen will."

In einer gemeinsamen Stellungnahme warnten Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und Großbritannien jedoch am Montag vor einer großangelegten israelischen Offensive im Libanon. "Eine signifikante israelische Bodenoffensive hätte verheerende humanitäre Folgen und könnte zu einem langwierigen Konflikt führen. Dies gilt es abzuwenden", hieß es darin.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuvor bereits bei einer Pressekonferenz in Berlin deutliche Kritik am Vorgehen Israels geäußert und "eindringlich" vor den Folgen einer Bodenoffensive im Libanon gewarnt, die er als "Fehler" bezeichnete.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Luftangriffen der USA und Israels auf Teheran begonnen, bei denen der damalige oberste politische und religiöse Führer des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, sowie weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet wurden. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Golfregion.

Auch der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah ist seit Beginn des Iran-Kriegs wieder eskaliert. Die Hisbollah feuert Raketen auf Israel ab und Israel beschießt Hisbollah-Ziele im Libanon. Bei den israelischen Angriffen wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums bislang 886 Menschen getötet und mehr als 2100 weitere verletzt. Mehr als eine Million Menschen seien seit dem Wiederaufflammen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon vertrieben worden, erklärten die libanesischen Behörden am Montag.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte Israel am Wochenende zu direkten Gesprächen mit der libanesischen Regierung aufgerufen und sich als Gastgeber solcher Verhandlungen angeboten.

Herzog bezeichnete Macrons Angebot als "sehr positive Entwicklung". Es sei wichtig, solche Gespräche zu führen. Bislang hat die israelische Regierung aber noch nicht öffentlich ihren Willen bekundet, Verhandlungen mit Beirut aufzunehmen.

K.Nakajima--JT