The Japan Times - Afghanische Polizei: Sechs Menschen bei pakistanischen Angriffen getötet

EUR -
AED 4.315389
AFN 75.20314
ALL 95.620417
AMD 434.770723
ANG 2.103214
AOA 1078.701182
ARS 1630.662976
AUD 1.621952
AWG 2.116569
AZN 1.980104
BAM 1.949993
BBD 2.374907
BDT 144.489124
BGN 1.960113
BHD 0.445595
BIF 3512.750059
BMD 1.175056
BND 1.492819
BOB 8.12178
BRL 5.786096
BSD 1.179152
BTN 111.210363
BWP 15.778369
BYN 3.319302
BYR 23031.095705
BZD 2.371506
CAD 1.60267
CDF 2721.429668
CHF 0.915304
CLF 0.026772
CLP 1053.66111
CNY 8.003599
CNH 7.996849
COP 4379.210091
CRC 538.014879
CUC 1.175056
CUP 31.138981
CVE 110.396794
CZK 24.325773
DJF 209.974835
DKK 7.472633
DOP 70.255001
DZD 155.328254
EGP 61.938769
ERN 17.625839
ETB 184.115797
FJD 2.566263
FKP 0.865572
GBP 0.864312
GEL 3.149673
GGP 0.865572
GHS 13.219015
GIP 0.865572
GMD 86.365776
GNF 10349.209811
GTQ 8.972244
GYD 245.866808
HKD 9.203767
HNL 31.347827
HRK 7.532929
HTG 154.322952
HUF 358.205803
IDR 20394.270258
ILS 3.418414
IMP 0.865572
INR 111.455108
IQD 1539.323233
IRR 1542848.400886
ISK 143.803446
JEP 0.865572
JMD 185.789671
JOD 0.83313
JPY 183.754035
KES 151.819926
KGS 102.723973
KHR 4726.009119
KMF 492.348489
KPW 1057.55442
KRW 1706.0761
KWD 0.361798
KYD 0.979479
KZT 544.286899
LAK 25815.978342
LBP 105200.39284
LKR 376.277914
LRD 215.710852
LSL 19.429521
LTL 3.469635
LVL 0.71078
LYD 7.463594
MAD 10.80875
MDL 20.204748
MGA 4913.049057
MKD 61.645047
MMK 2467.087736
MNT 4206.288306
MOP 9.486411
MRU 47.062049
MUR 54.898372
MVR 18.160455
MWK 2044.63658
MXN 20.268715
MYR 4.593301
MZN 75.097425
NAD 19.429617
NGN 1598.698819
NIO 43.389265
NOK 10.932185
NPR 178.505875
NZD 1.97232
OMR 0.45181
PAB 1.175395
PEN 4.068628
PGK 5.127117
PHP 71.18602
PKR 328.556533
PLN 4.23271
PYG 7216.540909
QAR 4.281931
RON 5.266244
RSD 117.379835
RUB 87.829436
RWF 1724.268174
SAR 4.416122
SBD 9.423281
SCR 16.81301
SDG 705.621732
SEK 10.858577
SGD 1.489677
SHP 0.877298
SLE 28.965269
SLL 24640.33026
SOS 673.843882
SRD 43.959988
STD 24321.284771
STN 24.505337
SVC 10.284331
SYP 130.670561
SZL 19.216003
THB 37.977673
TJS 10.984045
TMT 4.118571
TND 3.375344
TOP 2.829253
TRY 53.164129
TTD 7.965247
TWD 36.854802
TZS 3056.241658
UAH 51.698339
UGX 4419.819797
USD 1.175056
UYU 47.22936
UZS 14188.799821
VES 579.885899
VND 30918.070929
VUV 138.950861
WST 3.19919
XAF 656.097093
XAG 0.015053
XAU 0.00025
XCD 3.175648
XCG 2.118383
XDR 0.815974
XOF 656.097093
XPF 119.331742
YER 280.397755
ZAR 19.268038
ZMK 10576.910698
ZMW 22.315765
ZWL 378.367521
  • Euro STOXX 50

    29.4800

    6056.61

    +0.49%

  • Goldpreis

    56.2000

    4750.5

    +1.18%

  • MDAX

    264.1700

    32043.58

    +0.82%

  • TecDAX

    11.5300

    3821.98

    +0.3%

  • SDAX

    242.9700

    18591.07

    +1.31%

  • DAX

    59.6100

    24978.3

    +0.24%

  • EUR/USD

    0.0016

    1.177

    +0.14%

Afghanische Polizei: Sechs Menschen bei pakistanischen Angriffen getötet
Afghanische Polizei: Sechs Menschen bei pakistanischen Angriffen getötet / Foto: Wakil KOHSAR - AFP

Afghanische Polizei: Sechs Menschen bei pakistanischen Angriffen getötet

Bei pakistanischen Angriffen in der afghanischen Hauptstadt Kabul und in Grenzprovinzen sind den afghanischen Behörden zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden. In Kabul wurden nach Angaben der UNO und der örtlichen Polizei vier Menschen getötet. In der ostafghanischen Provinz Nangahar wurde einem Polizeisprecher zufolge ein Haus mit Mörsergranaten beschossen - ein Frau und ein Kind wurden demnach getötet.

Textgröße:

In Kabul seien Wohnhäuser angegriffen worden, erklärte ein Polizeisprecher. Unter den vier Toten und 15 Verletzten seien auch Kinder und Frauen. Ein Sprecher der UN-Mission in Afghanistan bestätigte die Angaben.

Der Sprecher der radikalislamischen Taliban-Regierung in Kabul, Sabihullah Mudschahid, meldete im Onlinedienst X auch pakistanische Angriffe in den Provinzen Kandahar, Paktia, Paktika und einigen anderen Gebieten.

Im Kabuler Stadtteil Gusar wurde mindestens ein Haus komplett zerstört, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Mehrere weitere Gebäude wurden schwer beschädigt. Unter das große Polizeiaufgebot auf den Straßen mischten sich schockierte und verletzte Anwohner. "Es gibt hier keine Armeeposten", sagte der Lokalpolitiker Abdul Rahim Tarakil. "Nur normale, arme Leute, die nichts mit Politik zu tun haben."

Der 29-jährige Arbeiter Abdul Wahid sagte AFP, er und vier weitere Mitglieder seiner Familie seien bei einem Angriff kurz nach Mitternacht verletzt worden. Nachbarn hätten ihn nach zehn Minuten unter den Trümmern des Hauses befreit.

In Kandahar, dem Wohnort von Taliban-Anführer Hibatullah Achundsada, wurde ein Brennstoffdepot getroffen, mit dem die Fluggesellschaft Kam Air beliefert wird. Pakistanischen Sicherheitskreisen zufolge handelte es sich um "terroristischen Infrastruktur". Einem Mitarbeiter des naheliegenden Flughafens zufolge wurde der Kraftstoff für Flugzeuge von Hilfsorganisationen eingesetzt.

Die Provinz Nangarhar wurde die Luftabwehr aktiviert, weil das Gebiet von pakistanischen Flugzeugen überflogen, wie ein örtlicher Armeesprecher erklärte. In der nordwestlichen Provinz Kohat gab es laut Polizei Drohnenangriffe.

Ein pakistanischer Sicherheitsbeamter bestätigte AFP, dass die pakistanische Armee in der Nacht zum Freitag Angriffe in Afghanistan geflogen habe. Ziel der Angriffe seien Kämpfer der pakistanischen Taliban (TTP) gewesen. Weiter hieß es aus Sicherheitskreisen, es seien vier "Terrorcamps und unterstützende Infrastruktur" der TTP in Kabul und Kandahar im Süden sowie in der östlichen Provinz Paktia angegriffen worden.

Die Kämpfe zwischen der Taliban-Regierung in Afghanistan und Islamabad waren Ende Februar erneut ausgebrochen. Seitdem sind Taliban-Angaben zufolge dutzende Zivilisten getötet worden. Islamabad betont, in dem Konflikte keine Zivilisten getötet zu haben. Der UN-Mission in Afghanistan zufolge wurden seit dem 26. Februar 75 Zivilisten bei Angriffen der pakistanischen Armee getötet und 193 weitere verletzt. 115.000 Menschen wurden nach UN-Angaben zufolge vertrieben.

Pakistan wirft Kabul vor, bewaffneten extremistischen Gruppen wie den TTP Unterschlupf zu gewähren, die immer wieder Anschläge in Pakistan verüben. Kabul weist das zurück. Die US-Regierung erklärte, sie unterstütze "Pakistans Recht auf Selbstverteidigung gegen Taliban-Angriffe".

Nachdem im Oktober bei einwöchigen Kämpfen zwischen Pakistan und Afghanistan im Grenzgebiet mehr als 70 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden, vereinbarten die beiden Nachbarländer zwar schließlich unter Vermittlung Katars und der Türkei eine Waffenruhe. Sie konnten sich aber in mehreren folgenden Verhandlungsrunden nicht auf eine dauerhafte Vereinbarung einigen.

M.Matsumoto--JT