The Japan Times - Lambrecht bleibt bei Nein zu Waffenlieferungen an die Ukraine

EUR -
AED 4.116872
AFN 71.743876
ALL 91.296733
AMD 405.080588
ANG 2.006351
AOA 1029.078876
ARS 1721.230591
AUD 1.59987
AWG 2.020604
AZN 1.904801
BAM 1.963922
BBD 2.264243
BDT 139.567165
BGN 1.95932
BHD 0.424451
BIF 3373.721568
BMD 1.121001
BND 1.436227
BOB 13.631554
BRL 6.09656
BSD 1.124239
BTN 106.687242
BWP 15.532093
BYN 3.311639
BYR 21971.615256
BZD 2.26093
CAD 1.566481
CDF 2595.117158
CHF 0.919111
CLF 0.028097
CLP 1105.968173
CNY 7.467096
CNH 7.449947
COP 3574.232512
CRC 511.209492
CUC 1.121001
CUP 26.980817
CVE 110.72437
CZK 24.344942
DJF 200.186062
DKK 7.474239
DOP 68.141183
DZD 152.180893
EGP 62.1308
ERN 16.815012
ETB 181.492423
FJD 2.528859
FKP 0.837124
GBP 0.835762
GEL 2.918015
GGP 0.837124
GHS 13.097338
GIP 0.837124
GMD 82.953648
GNF 9950.058639
GTQ 8.594657
GYD 235.647649
HKD 8.79531
HNL 30.216688
HRK 7.588065
HTG 147.289758
HUF 364.706956
IDR 20358.495136
ILS 3.515851
IMP 0.837124
INR 106.308537
IQD 1704.270633
IRR 2094494.669189
ISK 136.201775
JEP 0.837124
JMD 178.647183
JOD 0.794779
JPY 177.029003
KES 145.730303
KGS 98.031289
KHR 4586.989462
KMF 494.361685
KPW 1008.900657
KRW 1504.881849
KWD 0.349046
KYD 0.936887
KZT 509.744816
LAK 25311.900445
LBP 100673.37102
LKR 373.939723
LRD 191.108604
LSL 18.735429
LTL 3.310024
LVL 0.678082
LYD 7.226821
MAD 11.054061
MDL 20.123488
MGA 5084.98304
MKD 61.560534
MMK 2353.758472
MNT 4034.847265
MOP 9.084489
MRU 45.58611
MUR 53.020398
MVR 17.319222
MWK 1948.942256
MXN 21.018109
MYR 4.563623
MZN 71.643344
NAD 18.735345
NGN 1507.319882
NIO 41.370715
NOK 10.386229
NPR 170.699386
NZD 1.993586
OMR 0.431021
PAB 1.124365
PEN 3.891091
PGK 5.116111
PHP 71.143204
PKR 311.006861
PLN 4.420123
PYG 6586.177678
QAR 4.098203
RON 5.340786
RSD 117.557126
RUB 90.827453
RWF 1659.548079
SAR 4.220052
SBD 9.033255
SCR 15.397766
SDG 674.272582
SEK 10.939824
SGD 1.433911
SHP 0.838884
SLE 25.670463
SLL 23506.830752
SOS 642.451056
SRD 42.171487
STD 23202.452821
STN 24.601517
SVC 9.836811
SYP 14575.251767
SZL 18.729286
THB 37.833642
TJS 10.348433
TMT 3.923503
TND 3.361948
TOP 2.699101
TRY 56.004862
TTD 7.62259
TWD 36.517706
TZS 2964.545976
UAH 50.989406
UGX 4777.822102
USD 1.121001
UYU 45.197514
UZS 13483.760645
VES 994.865544
VND 28881.464054
VUV 133.304015
WST 3.112142
XAF 655.957
XAG 0.022346
XAU 0.000287368676
XCD 3.029561
XCG 2.026106
XDR 0.792606
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.779355
ZAR 18.65361
ZMK 10090.350143
ZMW 22.669545
ZWL 360.961793
SSP 6440.393442
MXV 2.36704
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Lambrecht bleibt bei Nein zu Waffenlieferungen an die Ukraine
Lambrecht bleibt bei Nein zu Waffenlieferungen an die Ukraine

Lambrecht bleibt bei Nein zu Waffenlieferungen an die Ukraine

In der Debatte über die deutsche Position im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine hat Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) Waffenlieferungen erneut eine Absage erteilt. Es sei seit langem klare Haltung der Bundesregierung, keine Waffen in Krisengebiete zu liefern, "um dort nicht noch weiter zu eskalieren", sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter plädierte hingegen dafür, der Ukraine "defensiv angelegte Waffen" zu übergeben.

Textgröße:

Die ukrainische Botschaft hatte die Bundesregierung laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vom Freitag offiziell um Unterstützung in Form von Waffenlieferungen gebeten. Die Bundesregierung lehnt anders als andere Nato-Partner solche Waffenlieferungen ab und hat bisher lediglich 5000 Schutzhelme zugesagt.

Deutschland leiste bereits einen "sehr wichtigen Beitrag" in Litauen, sagte Lambrecht den Funke-Zeitungen (Montagsausgaben). Dort ist eine von Deutschland geführte Kampfgruppe der Nato stationiert; rund 500 deutsche Soldatinnen und Soldaten sind vor Ort.

"Grundsätzlich stehen auch Truppen zur Verstärkung bereit, wir sind jetzt im Gespräch mit Litauen darüber, was genau sinnvoll wäre", sagte Lambrecht. Darüber hinaus würden Eurofighter zur Luftüberwachung nach Rumänien verlegt. "Jeder in der Nato kann sich auf uns verlassen", sagte die Ministerin.

Der CDU-Außenpolitiker Kiesewetter ist hingegen für Waffenlieferungen an die Ukraine und machte am Wochenende konkrete Vorschläge. Deutschland könne "einen glaubhaften Beitrag mit Fernmeldeaufklärung, Störsendern gegen russische Kommunikation, Nachtsichtgeräten, aber auch Panzerabwehrtechnologie oder Flugabwehrraketen leisten", sagte er der "Rheinischen Post" und dem "General-Anzeiger" vom Samstag. Dies seien "eher defensiv angelegte Waffen".

"Selektive Waffenlieferungen an die Ukraine würden helfen, die Abschreckungswirkung zu erhöhen, um das Kalkül Putins und Russlands Eskalationsdominanz zu verändern", befand Kiesewetter.

Einem Bericht zufolge fordert auch eine Gruppe ukrainischer Juden ein stärkeres Engagement der Bundesregierung. "Angesichts einer möglichen Eskalation der bewaffneten Aggression Russlands gegen unser Land, halten wir es für notwendig, Sie aufzufordern, entschlossenere Maßnahmen zu ergreifen", heißt es in einem von mehr als 350 Menschen unterzeichneten Aufruf an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), aus dem das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Sonntag zitierte.

Das Papier wurde demnach von einem prominenten Aktivisten der jüdischen Bewegung in der Ukraine und Dissidenten aus Sowjetzeiten, Josef Zissels, initiiert. Gewarnt werde darin vor "einer Verschärfung der Eskalation der Sicherheitslage bis hin zu einem groß angelegten bewaffneten Konflikt mit vielen Opfern und Flüchtlingen nach Europa". Die "Behinderung von Waffenlieferungen an die Ukraine" könne nur als "Zugeständnis auf Druck des Kremls interpretiert werden" und sei "moralisch einfach nicht akzeptabel", zitierte das RND weiter aus dem Papier."

Anders sieht die Lage Linksfraktionschef Dietmar Bartsch. "Waffen werden geliefert für den Kriegsfall - und Krieg darf niemals Mittel der Politik sein und Deutschland darf das nicht unterstützen", sagte er am Samstag im RBB-Inforadio.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) drohte Russland für den Fall eines Angriffs auf die Ukraine mit schwerwiegenden Konsequenzen. "Der Kreml muss sich darüber im Klaren sein, dass das Überschreiten von politischen und territorialen Grenzen einen hohen Preis für Russland bedeuten würde“, sagte Linder "ntv.de". Er sprach von "eiserner Konsequenz".

Y.Mori--JT