The Japan Times - Selenskyj drängt nach Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi auf "schnellere Ergebnisse"

EUR -
AED 4.229988
AFN 73.146945
ALL 96.133079
AMD 434.212947
ANG 2.061819
AOA 1056.200947
ARS 1595.729488
AUD 1.676138
AWG 2.073241
AZN 1.95884
BAM 1.9575
BBD 2.319785
BDT 141.322745
BGN 1.968783
BHD 0.434815
BIF 3421.327021
BMD 1.1518
BND 1.483169
BOB 7.988181
BRL 6.046028
BSD 1.151795
BTN 109.176408
BWP 15.880861
BYN 3.428493
BYR 22575.287657
BZD 2.316392
CAD 1.600253
CDF 2628.988678
CHF 0.919315
CLF 0.02693
CLP 1063.36549
CNY 7.961072
CNH 7.958342
COP 4233.211976
CRC 534.857582
CUC 1.1518
CUP 30.52271
CVE 110.369005
CZK 24.518422
DJF 205.093682
DKK 7.472328
DOP 68.558058
DZD 153.334083
EGP 61.736268
ERN 17.277006
ETB 178.048178
FJD 2.580321
FKP 0.866974
GBP 0.867284
GEL 3.086771
GGP 0.866974
GHS 12.620455
GIP 0.866974
GMD 84.656271
GNF 10098.639609
GTQ 8.815384
GYD 241.106739
HKD 9.021621
HNL 30.579896
HRK 7.535884
HTG 150.976542
HUF 389.090264
IDR 19570.240438
ILS 3.616135
IMP 0.866974
INR 108.896278
IQD 1508.830137
IRR 1512601.862779
ISK 143.606561
JEP 0.866974
JMD 181.293527
JOD 0.816578
JPY 183.86078
KES 149.734428
KGS 100.724635
KHR 4612.886352
KMF 492.970864
KPW 1036.623761
KRW 1744.390407
KWD 0.354775
KYD 0.959846
KZT 556.830884
LAK 25050.648874
LBP 103140.830206
LKR 362.813545
LRD 211.358254
LSL 19.777978
LTL 3.400967
LVL 0.696713
LYD 7.352226
MAD 10.765177
MDL 20.230571
MGA 4800.106597
MKD 61.676346
MMK 2417.436221
MNT 4113.24352
MOP 9.293293
MRU 45.987343
MUR 54.017007
MVR 17.795778
MWK 1997.10857
MXN 20.796407
MYR 4.629663
MZN 73.657744
NAD 19.778236
NGN 1591.99517
NIO 42.386262
NOK 11.212362
NPR 174.665914
NZD 2.005595
OMR 0.442792
PAB 1.151815
PEN 4.012185
PGK 4.977258
PHP 69.977059
PKR 321.451413
PLN 4.279935
PYG 7530.377025
QAR 4.199475
RON 5.097752
RSD 117.405319
RUB 93.874992
RWF 1681.924321
SAR 4.322129
SBD 9.262822
SCR 17.163771
SDG 692.232263
SEK 10.889179
SGD 1.482949
SHP 0.864149
SLE 28.276608
SLL 24152.69076
SOS 658.257439
SRD 43.308822
STD 23839.942611
STN 24.520978
SVC 10.077884
SYP 127.305795
SZL 19.775833
THB 37.764652
TJS 11.005823
TMT 4.031301
TND 3.395971
TOP 2.773258
TRY 51.215473
TTD 7.825763
TWD 36.869937
TZS 2977.40446
UAH 50.484891
UGX 4290.85719
USD 1.1518
UYU 46.623733
UZS 14046.382845
VES 538.960062
VND 30332.663288
VUV 137.508177
WST 3.196803
XAF 656.512961
XAG 0.016275
XAU 0.000254
XCD 3.112798
XCG 2.07583
XDR 0.816616
XOF 656.512961
XPF 119.331742
YER 274.819021
ZAR 19.662788
ZMK 10367.582559
ZMW 21.681643
ZWL 370.879256
  • Goldpreis

    26.2000

    4583.7

    +0.57%

  • EUR/USD

    0.0006

    1.1473

    +0.05%

  • Euro STOXX 50

    35.9900

    5541.79

    +0.65%

  • DAX

    262.1300

    22562.88

    +1.16%

  • MDAX

    145.0400

    27800.49

    +0.52%

  • TecDAX

    34.7200

    3384.37

    +1.03%

  • SDAX

    51.3800

    16389.79

    +0.31%

Selenskyj drängt nach Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi auf "schnellere Ergebnisse"
Selenskyj drängt nach Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi auf "schnellere Ergebnisse" / Foto: Handout - MOFA QATAR/AFP

Selenskyj drängt nach Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi auf "schnellere Ergebnisse"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach dem Abschluss der neuen Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi auf mehr Tempo gedrängt. "Wir wollen schnellere Ergebnisse", sagte Selenskyj am Donnerstag in Kiew. Das zweitägige Treffen zwischen Unterhändlern Russlands und der Ukraine war zuvor in der Hauptstadt der Emirate zu Ende gegangen. Bis auf die Einigung auf einen neuen Gefangenenaustausch wurden zunächst keine Details dazu bekannt. Die Ukraine war derweil erneut russischen Angriffen ausgesetzt.

Textgröße:

Selenskyj äußerte sich am Donnerstag an der Seite des polnischen Regierungschefs Donald Tusk. Zuvor hatte die Sprecherin des ukrainischen Verhandlungsführers in Abu Dhabi, Rustem Umerow, erklärt, die Verhandlungen seien "abgeschlossen". Umerow zufolge wurden die von den USA vermittelten Gespräche im "gleichen Format" abgehalten wie am Vortag: "trilaterale Konsultationen, Gruppenarbeit und anschließende Abstimmung der Positionen".

Dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zufolge einigten sich beide Seiten in Abu Dhabi auf einen neuen Gefangenenaustausch. Der Austausch sei der erste seit fünf Monaten und betreffe 314 Gefangene, teilte Wittkoff im Onlinedienst X mit. Die Einigung sei "durch detaillierte und produktive Friedensgespräche erzielt" worden. Es liege aber "noch viel Arbeit" vor allen.

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte die Einigung. Es erklärte, dass "am 5. Februar 157 russische Soldaten aus der Ukraine zurückgebracht wurden". Im Gegenzug würden "157 Kriegsgefangene der ukrainischen Streitkräfte übergeben". Die Emirate und die Vereinigten Staaten hätten bei der Rückkehr der russischen Gefangenen "humanitäre Vermittlung" geleistet.

Die Unterhändler der Ukraine und Russlands waren am Mittwoch zu ihrem erneuten Treffen nach Abu Dhabi gekommen. Umerow hatte den ersten Teil des erneuten Treffens als "produktiv" bezeichnet und von "substanziellen" Gesprächen gesprochen. Der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew sagte am Donnerstag zu Staatsmedien, es gebe "definitiv Fortschritte, die Dinge entwickeln sich in eine gute, positive Richtung". Er warf den Europäern vor, versucht zu haben, die Fortschritte zu "stören". Dmitrijew nannte jedoch keine Einzelheiten.

In einer ungewöhnlichen offiziellen Stellungnahme zu den Verlusten an der Front hatte Selenskyj am Mittwoch erklärt, dass seit dem Einmarsch Russlands im Februar 2022 mindestens 55.000 ukrainische Soldaten getötet worden seien. Unabhängige Experten schätzen die Zahl allerdings weitaus höher ein.

Vor anderthalb Wochen hatten Unterhändler Moskaus und Kiews erstmals direkt miteinander über den US-Plan zur Beendigung der Kämpfe gesprochen. Beide Seiten sind sich nach Angaben aus Verhandlungskreisen inzwischen in mehreren Punkten einig. Hauptstreitpunkt bleibt jedoch die Forderung Moskaus nach einem vollständigen Rückzug der Ukraine aus der wichtigen Industrieregion Donbass.

US-Präsident Donald Trump drängt beide Seiten seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus vor gut einem Jahr zu Verhandlungen über ein Ende des Krieges. Selenskyj sagte in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview im französischen Fernsehen, die Rolle des US-Präsidenten sei entscheidend. "Putin hat nur Angst vor Trump", sagte er.

Derweil überzog die russische Armee die Ukraine mit neuen nächtlichen Angriffen. Über Nacht habe Russland zwei Raketen und 183 Drohnen auf das Nachbarland abgefeuert, erklärte die ukrainische Luftwaffe. Zwei Menschen wurden den Angaben zufolge in der Hauptstadt Kiew verletzt.

Mindestens neun russische Militärblogger berichteten indes von einem umfassenden Ausfall von Starlink-Terminals an der gesamten Kriegsfront in der Ukraine - was sowohl die Kommunikation in der russischen Armee als auch die Drohnenangriffe erschweren könnte. Die Technologie ermöglicht es Russland, Drohnen besser zu steuern, sodass sie ihr Ziel präzise treffen. Dank Starlink sind die Drohnen weniger anfällig für Störsignale.

"Das ist alles sehr schlecht, vor allem angesichts der entscheidenden Bedeutung der Kommunikation an der Front", schrieb der Blogger Roman Alechin im Onlinekanal Telegram. Der russische Militärblogger Alexander Koz zitierte einen russischen Kommandeur mit den Worten, Starlink sei Russlands "Achillesferse".

Starlink wird von SpaceX betrieben, einem Unternehmen von Elon Musk. Der Tech-Multimilliardär hatte auf Kiews Wunsch Schritte eingeleitet, um die Nutzung Netzwerks für russische Drohnenangriffe unterbinden.

Dem US-Verteidigungsministerium zufolge einigten sich die USA und Russland derweil auf die Wiederaufnahme ihres hochrangigen militärischen Austauschs. "Die Aufrechterhaltung des Dialogs zwischen den Streitkräften ist ein wichtiger Faktor für globale Stabilität und Frieden, die nur durch Stärke erreicht werden können", erklärte das Europäische Kommando der US-Streitkräfte in einer Stellungnahme. Er befördere "mehr Transparenz und Deeskalation".

Y.Mori--JT