The Japan Times - Russland setzt bei neuen Angriffen auf Ukraine Hyperschallrakete Oreschnik ein

EUR -
AED 4.250593
AFN 72.324867
ALL 95.930454
AMD 436.637368
ANG 2.071496
AOA 1061.158156
ARS 1617.145032
AUD 1.665045
AWG 2.085575
AZN 1.971949
BAM 1.953338
BBD 2.331262
BDT 142.030979
BGN 1.978023
BHD 0.436948
BIF 3434.010038
BMD 1.157206
BND 1.481046
BOB 8.015931
BRL 6.108085
BSD 1.157441
BTN 108.457108
BWP 15.860489
BYN 3.42671
BYR 22681.245746
BZD 2.327966
CAD 1.594856
CDF 2635.536793
CHF 0.916224
CLF 0.026909
CLP 1062.52355
CNY 7.976273
CNH 7.986744
COP 4289.833615
CRC 539.324876
CUC 1.157206
CUP 30.66597
CVE 110.368555
CZK 24.458023
DJF 205.658378
DKK 7.472359
DOP 69.287759
DZD 153.613393
EGP 60.854389
ERN 17.358096
ETB 182.115406
FJD 2.576756
FKP 0.864491
GBP 0.865538
GEL 3.141849
GGP 0.864491
GHS 12.61934
GIP 0.864491
GMD 84.47616
GNF 10160.272133
GTQ 8.863828
GYD 242.250938
HKD 9.056587
HNL 30.689286
HRK 7.538506
HTG 151.770015
HUF 391.574297
IDR 19578.775346
ILS 3.616675
IMP 0.864491
INR 108.945427
IQD 1515.940404
IRR 1521784.29691
ISK 143.783137
JEP 0.864491
JMD 182.659769
JOD 0.820422
JPY 184.13698
KES 149.857154
KGS 101.195963
KHR 4646.183459
KMF 491.81255
KPW 1041.452386
KRW 1737.904695
KWD 0.354834
KYD 0.964613
KZT 558.775699
LAK 24937.798398
LBP 103627.834229
LKR 363.834554
LRD 212.461728
LSL 19.499067
LTL 3.41693
LVL 0.699982
LYD 7.400305
MAD 10.833822
MDL 20.245095
MGA 4819.76486
MKD 61.649193
MMK 2429.704088
MNT 4130.036574
MOP 9.328386
MRU 46.41584
MUR 56.923438
MVR 17.878826
MWK 2010.068175
MXN 20.624886
MYR 4.578484
MZN 73.94226
NAD 19.464141
NGN 1596.824364
NIO 42.492237
NOK 11.24966
NPR 173.52728
NZD 1.994342
OMR 0.444953
PAB 1.157441
PEN 4.018968
PGK 4.982357
PHP 69.517947
PKR 323.150002
PLN 4.277843
PYG 7552.480583
QAR 4.216841
RON 5.09437
RSD 117.422922
RUB 93.154734
RWF 1689.521367
SAR 4.343819
SBD 9.317499
SCR 16.673401
SDG 695.480938
SEK 10.833142
SGD 1.482144
SHP 0.868205
SLE 28.409612
SLL 24266.052459
SOS 661.347025
SRD 43.210374
STD 23951.836413
STN 25.030375
SVC 10.128234
SYP 128.423928
SZL 19.499125
THB 37.8852
TJS 11.106389
TMT 4.050222
TND 3.361709
TOP 2.786275
TRY 51.314926
TTD 7.864156
TWD 36.992649
TZS 2974.020449
UAH 50.834846
UGX 4334.536595
USD 1.157206
UYU 47.170545
UZS 14123.703968
VES 528.269768
VND 30500.489496
VUV 138.237827
WST 3.181015
XAF 655.134076
XAG 0.016648
XAU 0.000264
XCD 3.127408
XCG 2.086089
XDR 0.814857
XOF 657.873131
XPF 119.331742
YER 276.167476
ZAR 19.76026
ZMK 10416.242604
ZMW 21.90539
ZWL 372.619994
  • DAX

    -16.9500

    22636.91

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    6.9700

    5581.29

    +0.12%

  • TecDAX

    -19.0500

    3416.31

    -0.56%

  • MDAX

    -104.2500

    28125.11

    -0.37%

  • Goldpreis

    -10.8000

    4396.5

    -0.25%

  • EUR/USD

    -0.0028

    1.1589

    -0.24%

  • SDAX

    54.2800

    16517.29

    +0.33%

Russland setzt bei neuen Angriffen auf Ukraine Hyperschallrakete Oreschnik ein
Russland setzt bei neuen Angriffen auf Ukraine Hyperschallrakete Oreschnik ein / Foto: Serhii Okunev - AFP

Russland setzt bei neuen Angriffen auf Ukraine Hyperschallrakete Oreschnik ein

Bei neuen nächtlichen Angriffen auf die Ukraine hat Russland die Hyperschall-Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. In der Nacht zu Freitag hätten die russischen Streitkräfte mit Hilfe der Oreschnik "strategische Ziele" in der Ukraine angegriffen, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau. Besonders stark betroffen war nach ukrainischen Angaben der Westen des Landes. In Kiew meldeten die Behörden mindestens vier Todesopfer. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha sprach von einem "Test" für die westlichen Verbündeten seines Landes.

Textgröße:

Die russischen Streitkräfte hätten einen "massiven Schlag mit hochpräzisen Waffen mittlerer Reichweite" ausgeführt, erklärte das Ministerium. Dazu zählten insbesondere Mittelstreckenraketen vom Typ Oreschnik sowie Drohnen. Die Angriffe hatten dem Verteidigungsministerium zufolge ukrainische Drohnen-Produktionsstätten und Energie-Infrastruktur zum Ziel.

Nähere Einzelheiten zu den Angriffen nannte das russische Verteidigungsministerium nicht. Es erklärte jedoch, sie seien "als Reaktion auf den Terroranschlag des Kiewer Regimes" auf eine Residenz von Kreml-Chef Wladimir Putin Ende Dezember erfolgt - ein Vorwurf, den die Ukraine als "Lüge" zurückgewiesen hat.

Bei dem Typ Oreschnik handelt es sich um atomwaffenfähige russische Raketen. Die Rakete erreicht nach Angaben des russischen Präsidenten Putin eine Geschwindigkeit von mehr als 12.000 Kilometern pro Stunde. Sie wurde bereits Mitte Dezember im eng mit Russland verbündeten Belarus stationiert, wie der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko damals mitteilte.

Die neuartige Rakete wurde erstmals im November 2024 - ohne nukleare Ladung - gegen eine Rüstungsfabrik in Dnipro im Zentrum der Ukraine eingesetzt. Im August kündigte Putin die Serienproduktion von Oreschnik-Raketen an, die mit einem atomaren Sprengkopf bestückt werden können.

Die ukrainische Armee hatte mitgeteilt, im westukrainischen Lwiw habe eine ballistische Rakete Infrastruktureinrichtungen getroffen. Der örtliche Bürgermeister sagte zunächst, es sei Sache des ukrainischen Militärs, zu bestimmen, ob eine Oreschnik-Rakete eingesetzt worden sei. Die örtliche Militärverwaltung erklärte, die Strahlenwerte lägen im normalen Bereich.

Später teilte die ukrainische Luftwaffe mit, dass Russland in der Nacht 36 Raketen und 242 Drohnen verschiedener Bauarten auf die Ukraine abgefeuert habe. Der Luftabwehr sei es gelungen, 226 Drohnen und 18 Raketen abzufangen.

Massive russische Angriffe wurden auch aus Kiew gemeldet. In der ukrainischen Hauptstadt und ihren Vororten seien mindestens vier Menschen getötet worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. 13 weitere Menschen seien verletzt worden. Die ukrainische Luftwaffe warnte in der gesamten Ukraine vor Raketenbeschuss.

Die russische Angriffswelle auf die Ukraine sei als "Test" für Kiews westliche Verbündete gedacht, erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha. Ein solcher Angriff nahe der Grenze zur EU und zur Nato ist eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit auf dem europäischen Kontinent und eine Bewährungsprobe für die transatlantische Gemeinschaft", erklärte Sybiha in Onlinediensten.

Am Dienstag hatten sich die Verbündeten der Ukraine im Beisein von US-Gesandten in Paris auf Sicherheitsgarantien für das Land für den Fall eines Waffenstillstands geeinigt. Zudem wurde eine internationale Ukraine-Truppe in Aussicht gestellt.

Russland warnte den Westen daraufhin mit deutlichen Worten vor der Stationierung ausländischer Soldaten in der Ukraine: Solche Truppen würden als "legitime militärische Ziele" betrachtet, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag in Moskau.

Die US-Botschaft in Kiew hatte ihrerseits am Donnerstag davor gewarnt, dass es in den kommenden Tagen zu einem "potenziell bedeutenden Luftangriff" Russlands kommen könne. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wiederholte diese Warnung in seiner abendlichen Ansprache.

Seit Monaten laufen intensive diplomatische Bemühungen zur Beendigung des seit vier Jahren andauernden Krieges, bislang allerdings ohne Erfolg. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Donnerstag im oberbayerischen Kloster Seeon: Von einer Zustimmung Russlands zu einem Abkommen über ein Ende des Krieges "sind wir vermutlich immer noch ziemlich weit entfernt".

K.Yamaguchi--JT