The Japan Times - Dutzende Menschen bei US-Militäreinsatz in Venezuela getötet

EUR -
AED 4.266327
AFN 72.602888
ALL 96.045598
AMD 437.103753
ANG 2.079534
AOA 1065.27595
ARS 1623.419796
AUD 1.660456
AWG 2.093668
AZN 1.975506
BAM 1.956712
BBD 2.335279
BDT 142.276321
BGN 1.985698
BHD 0.438497
BIF 3443.70526
BMD 1.161697
BND 1.483604
BOB 8.029743
BRL 6.079504
BSD 1.15945
BTN 108.641175
BWP 15.887543
BYN 3.432585
BYR 22769.251731
BZD 2.331977
CAD 1.597925
CDF 2645.76246
CHF 0.915444
CLF 0.027004
CLP 1066.274537
CNY 8.007222
CNH 8.005872
COP 4304.062361
CRC 540.256487
CUC 1.161697
CUP 30.784958
CVE 110.316423
CZK 24.448487
DJF 206.475358
DKK 7.471933
DOP 69.462978
DZD 154.02952
EGP 61.070967
ERN 17.425448
ETB 179.250199
FJD 2.578737
FKP 0.867845
GBP 0.865714
GEL 3.142339
GGP 0.867845
GHS 12.667905
GIP 0.867845
GMD 85.390256
GNF 10162.73729
GTQ 8.879139
GYD 242.663116
HKD 9.093354
HNL 30.703577
HRK 7.535916
HTG 152.032177
HUF 390.334619
IDR 19619.36971
ILS 3.630708
IMP 0.867845
INR 109.529569
IQD 1518.908029
IRR 1525336.568915
ISK 143.806627
JEP 0.867845
JMD 182.976868
JOD 0.823622
JPY 184.409451
KES 150.265186
KGS 101.588619
KHR 4653.209117
KMF 494.883011
KPW 1045.493347
KRW 1735.49382
KWD 0.356014
KYD 0.96625
KZT 559.740919
LAK 24963.42164
LBP 103836.408796
LKR 364.45989
LRD 212.768265
LSL 19.766644
LTL 3.430188
LVL 0.702699
LYD 7.392414
MAD 10.809339
MDL 20.279278
MGA 4841.256719
MKD 61.640387
MMK 2439.131634
MNT 4146.061617
MOP 9.344056
MRU 46.244955
MUR 54.010439
MVR 17.959772
MWK 2010.537198
MXN 20.597114
MYR 4.585206
MZN 74.244083
NAD 19.766814
NGN 1597.6344
NIO 42.66989
NOK 11.261939
NPR 173.828525
NZD 1.989603
OMR 0.446615
PAB 1.15944
PEN 4.010569
PGK 5.007377
PHP 69.733125
PKR 323.935489
PLN 4.271285
PYG 7565.494041
QAR 4.228171
RON 5.09555
RSD 117.445202
RUB 93.517752
RWF 1696.290714
SAR 4.361242
SBD 9.342334
SCR 16.817866
SDG 698.179481
SEK 10.809778
SGD 1.484032
SHP 0.871573
SLE 28.579044
SLL 24360.207686
SOS 662.614577
SRD 43.378208
STD 24044.772443
STN 24.511637
SVC 10.145729
SYP 128.922229
SZL 19.765384
THB 37.720244
TJS 11.125286
TMT 4.077555
TND 3.400885
TOP 2.797086
TRY 51.514847
TTD 7.877672
TWD 37.105515
TZS 2982.724285
UAH 50.922437
UGX 4342.024005
USD 1.161697
UYU 47.252026
UZS 14145.593872
VES 533.07716
VND 30618.835095
VUV 138.774207
WST 3.193358
XAF 656.262912
XAG 0.015927
XAU 0.000256
XCD 3.139542
XCG 2.089674
XDR 0.81618
XOF 656.260087
XPF 119.331742
YER 277.187548
ZAR 19.614746
ZMK 10456.646968
ZMW 21.943134
ZWL 374.065804
  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1608

    -0.03%

  • Euro STOXX 50

    6.9700

    5581.29

    +0.12%

  • TecDAX

    -19.0500

    3416.31

    -0.56%

  • SDAX

    54.2900

    16517.29

    +0.33%

  • Goldpreis

    172.6000

    4574.6

    +3.77%

  • DAX

    -16.9900

    22636.91

    -0.08%

  • MDAX

    -104.2900

    28125.11

    -0.37%

Dutzende Menschen bei US-Militäreinsatz in Venezuela getötet
Dutzende Menschen bei US-Militäreinsatz in Venezuela getötet / Foto: - - X account of Rapid Response 47/AFP

Dutzende Menschen bei US-Militäreinsatz in Venezuela getötet

Bei dem US-Militäreinsatz in Venezuela sind dutzende Menschen getötet worden. "Infolge des kriminellen Angriffs der US-Regierung" auf Venezuela seien "32 Kubaner bei Kampfhandlungen ums Leben gekommen", erklärte die Regierung in Havanna am Sonntag (Ortszeit) im Staatsfernsehen. Caracas zufolge wurden zudem Armeeangehörige und Zivilisten getötet, eine Ärzteorganisation in Venezuela berichtete der Nachrichtenagentur AFP von rund 70 Toten und 90 Verletzten. Der von den US-Streitkräften gefangen genommene Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, sollte am Montag einem Bundesgericht in New York vorgeführt werden. Ebenfalls in New York befasst sich der UN-Sicherheitsrat mit dem US-Militäreinsatz in Venezuela.

Textgröße:

Bei den Getöteten handelte es sich Havanna zufolge um Angehörige der kubanischen Streitkräfte sowie des Innenministeriums, die "auf Bitte der venezolanischen Behörden" nach Caracas entsandt worden seien. Ab Montagmorgen wurde eine zweitägige Staatstrauer in dem Land ausgerufen.

Von venezolanischer Seite wurden zunächst keine offiziellen Opferzahlen bekannt gegeben. Venezuelas Verteidigungsminister Vladimir Padrino López erklärte jedoch, ein "großer Teil" von Maduros Sicherheitsteam sei "kaltblütig" getötet worden. Außerdem seien Armeeangehörige und Zivilisten bei dem US-Einsatz gestorben. Aus Militärkreisen erfuhr AFP wiederum, dass mindestens 15 Menschen getötet worden seien.

US-Präsident Donald Trump zufolge wurden keine US-Staatsbürger bei dem Militäreinsatz getötet, dafür jedoch "viele Kubaner". Nach der Festnahme Maduros stehe Kuba dem Zusammenbruch nahe, erklärte Trump vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Militärische Maßnahmen gegenüber dem wirtschaftlich geschwächten Land ziehe er nicht in Betracht. "Ich glaube nicht, dass wir etwas unternehmen müssen. Es sieht so aus, als würde es (Kuba) untergehen", sagte der US-Präsident.

In der Nacht zum Samstag hatten US-Streitkräfte bei einem groß angelegten Militäreinsatz Ziele in Venezuela angegriffen, den venezolanischen Staatschef Maduro und dessen Frau Cilia Flores gefangen genommen und in die USA gebracht. Maduro soll nun unter anderem wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" und der Einfuhr von Kokain in die Vereinigten Staaten der Prozess gemacht werden.

Maduro, der im New Yorker Stadtteil Brooklyn festgehalten wird, sollte später erstmals einem Gericht vorgeführt werden. Die Anhörung war für 18.00 Uhr MEZ angesetzt. Bilder im US-Fernsehen zeigten Maduro auf dem Weg ins Gericht in Handschellen und in Begleitung mehrerer schwer bewaffnete Sicherheitskräfte.

Nach der Festnahme Maduros waren die Blicke auf dessen Stellvertreterin Delcy Rodríguez gerichtet, die vom Obersten Gericht Venezuelas zur Interimspräsidentin ernannt worden war. Die US-Regierung erklärte sich grundsätzlich zur Zusammenarbeit mit ihr bereit, drohte ihr aber zugleich massiv: "Wenn sie nicht das Richtige tut, wird sie einen sehr hohen Preis zahlen müssen, wahrscheinlich einen höheren als Maduro", sagte Trump. Der US-Präsident verlangte von Rodríguez "totalen Zugang", unter anderem zum Erdöl des Landes.

Am späten Sonntagabend zeigte Rodríguez erstmals die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Washington. Nach ihrer ersten Kabinettssitzung drang sie auf eine "ausgewogene und respektvolle" Beziehung zwischen den USA und Venezuela. "Wir laden die US-Regierung dazu ein, gemeinsam an einem Programm für die Zusammenarbeit zu arbeiten", erklärte Rodríguez.

In Caracas demonstrierten derweil rund 2000 Anhänger Maduros gegen dessen Festnahme, darunter mit Gewehren bewaffnete Motorradfahrer. In der Menge waren venezolanische Flaggen zu sehen. Die Maduro nahestehende Armee des Landes erklärte ihre Unterstützung für Rodríguez und rief zu Ruhe auf.

Der US-Militäreinsatz wurde von Kuba und weiteren engen Verbündeten Venezuelas scharf verurteilt. Peking forderte die sofortige Freilassung Maduros und bezeichnete den US-Einsatz als "eindeutige Verletzung des Völkerrechts". Moskau und Teheran verurteilten das Vorgehen Washingtons ebenfalls. Auf Bitten Venezuelas berät der UN-Sicherheitsrat in New York am Montag ab 10.00 Uhr (Ortszeit, 16.00 Uhr MEZ) in einer Dringlichkeitssitzung über den US-Militäreinsatz.

Die EU forderte derweil eine Einbindung der Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado in den Übergangsprozess in Venezuela. Die Ereignisse vom Wochenende böten "die Gelegenheit für einen demokratischen Übergang, angeführt vom venezolanischen Volk", sagte Kommissionssprecherin Paula Pinho am Montag in Brüssel. Friedensnobelpreisträgerin Machado hatte nach Maduros Festnahme von einer "Stunde der Freiheit" gesprochen. Trump hatte am Samstag eine Spitzenposition für Machado im künftigen Venezuela jedoch ausgeschlossen. "Sie hat nicht die Unterstützung und den Respekt im Land", sagte der US-Präsident.

Trump hatte Caracas in den vergangenen Monaten immer wieder vorgeworfen, den Drogenschmuggel in die USA aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Die venezolanische Regierung warf den USA dagegen vor, es allein auf die riesigen Ölreserven des Landes abgesehen zu haben.

M.Ito--JT