The Japan Times - Netanjahu zu Gesprächen über Gaza und Iran bei Trump in Florida erwartet

EUR -
AED 4.257133
AFN 72.444674
ALL 95.829467
AMD 436.123898
ANG 2.075051
AOA 1062.979611
ARS 1619.927116
AUD 1.662949
AWG 2.089154
AZN 1.961607
BAM 1.952301
BBD 2.330054
BDT 141.955547
BGN 1.981418
BHD 0.437657
BIF 3435.911542
BMD 1.159192
BND 1.480234
BOB 8.011674
BRL 6.066866
BSD 1.156841
BTN 108.398101
BWP 15.851518
BYN 3.424861
BYR 22720.166462
BZD 2.326759
CAD 1.59725
CDF 2640.052316
CHF 0.915588
CLF 0.026946
CLP 1063.976571
CNY 7.989967
CNH 7.996768
COP 4295.177918
CRC 539.017545
CUC 1.159192
CUP 30.718592
CVE 110.069127
CZK 24.433505
DJF 206.01339
DKK 7.471961
DOP 69.303682
DZD 153.541818
EGP 61.030197
ERN 17.387882
ETB 178.839134
FJD 2.59688
FKP 0.866178
GBP 0.866444
GEL 3.135607
GGP 0.866178
GHS 12.639399
GIP 0.866178
GMD 85.201782
GNF 10139.737209
GTQ 8.859235
GYD 242.112884
HKD 9.073443
HNL 30.633166
HRK 7.53266
HTG 151.686795
HUF 389.417278
IDR 19603.098726
ILS 3.626359
IMP 0.866178
INR 108.882282
IQD 1515.48352
IRR 1522048.293968
ISK 143.797806
JEP 0.866178
JMD 182.557257
JOD 0.821883
JPY 184.301707
KES 150.347695
KGS 101.369619
KHR 4642.638094
KMF 493.815498
KPW 1043.28958
KRW 1737.930242
KWD 0.355153
KYD 0.964072
KZT 558.478935
LAK 24907.353963
LBP 103603.19292
LKR 363.638184
LRD 212.292217
LSL 19.722248
LTL 3.422794
LVL 0.701184
LYD 7.375874
MAD 10.784829
MDL 20.233731
MGA 4830.237703
MKD 61.61784
MMK 2434.497817
MNT 4137.699448
MOP 9.322989
MRU 46.138904
MUR 53.856252
MVR 17.920827
MWK 2005.961085
MXN 20.574276
MYR 4.585797
MZN 74.083768
NAD 19.722248
NGN 1594.596801
NIO 42.573321
NOK 11.261087
NPR 173.429893
NZD 1.994668
OMR 0.44571
PAB 1.156831
PEN 4.001527
PGK 4.996002
PHP 69.669724
PKR 323.20654
PLN 4.271217
PYG 7548.566992
QAR 4.218693
RON 5.094531
RSD 117.453971
RUB 93.320592
RWF 1692.415273
SAR 4.351013
SBD 9.322194
SCR 17.275706
SDG 696.674379
SEK 10.818566
SGD 1.483041
SHP 0.869694
SLE 28.523343
SLL 24307.692683
SOS 661.095037
SRD 43.284086
STD 23992.937445
STN 24.455952
SVC 10.122855
SYP 128.610351
SZL 19.720566
THB 37.944417
TJS 11.100346
TMT 4.068765
TND 3.393262
TOP 2.791056
TRY 51.41201
TTD 7.859911
TWD 37.055322
TZS 2976.294269
UAH 50.806534
UGX 4332.17858
USD 1.159192
UYU 47.146101
UZS 14113.701414
VES 531.927969
VND 30544.133989
VUV 138.532821
WST 3.174102
XAF 654.769215
XAG 0.015869
XAU 0.000255
XCD 3.132775
XCG 2.084963
XDR 0.814323
XOF 654.791769
XPF 119.331742
YER 276.58016
ZAR 19.668651
ZMK 10434.117463
ZMW 21.894039
ZWL 373.259405
  • DAX

    304.7900

    22941.7

    +1.33%

  • SDAX

    297.1400

    16814.43

    +1.77%

  • TecDAX

    49.4300

    3465.74

    +1.43%

  • Euro STOXX 50

    74.5100

    5655.8

    +1.32%

  • MDAX

    557.1100

    28682.22

    +1.94%

  • Goldpreis

    138.3000

    4540.3

    +3.05%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1606

    -0.05%

Netanjahu zu Gesprächen über Gaza und Iran bei  Trump in Florida erwartet
Netanjahu zu Gesprächen über Gaza und Iran bei Trump in Florida erwartet / Foto: SAUL LOEB - AFP/Archiv

Netanjahu zu Gesprächen über Gaza und Iran bei Trump in Florida erwartet

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu wird am Montag von US-Präsident Donald Trump zu Gesprächen über die Waffenruhe im Gazastreifen und über den Iran in den USA empfangen. Das Treffen in Trumps Privatresidenz Mar-a-Lago in Florida war für 13.00 Uhr (Ortszeit, 19.00 Uhr MEZ) geplant. Medienberichten und Experten zufolge ist die US-Regierung zunehmend "frustriert" über eine empfundene Verzögerung des Friedensprozesses im Gazastreifen durch Netanjahu.

Textgröße:

Netanjahus fünfter Besuch in den USA in diesem Jahr erfolgt vor dem Hintergrund des stockenden Friedensprozesses im Gazastreifen. Trump wollte ursprünglich noch im Dezember den Übergang zur zweiten Phase des von ihm vorangetriebenen Friedensplans verkünden, der die Entwaffnung der radikalislamischen Hamas und den Rückzug der israelischen Armee aus dem Gebiet vorsieht. Zentrale Fragen zur Entmilitarisierung des Gazastreifens sind jedoch weiter ungeklärt. Die Hamas lehnte ihre Entwaffnung bisher ab.

Gemäß dem Plan soll dann eine palästinensische Übergangsregierung mit der Verwaltung des Gazastreifens beauftragt werden. Ein "Friedensrat" unter Trumps Leitung soll dem Plan zufolge diesen Expertenrat für den Gazastreifen überwachen und beaufsichtigen.

Der US-Präsident will nun Berichten zufolge im Januar die Einsetzung einer technokratischen palästinensischen Übergangsregierung und die Entsendung einer internationalen Stabilisierungstruppe bekanntgeben. Trump wolle auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz im Januar das erste Treffen des neuen "Friedensrats" abhalten, berichtete das Nachrichtenportal Axios.

Bei dem Treffen in Florida will Netanjahu der israelischen Regierungssprecherin Schosch Bedrosian zufolge neben dem Gaza-Plan aber auch über die "Gefahr" durch den Iran für den Nahen Osten und die USA sprechen. In den vergangenen Wochen haben israelische Medien und Politiker wiederholt darauf verwiesen, dass der Iran seine militärischen Fähigkeiten wieder ausbaue, die durch den Zwölf-Tage-Krieg mit Israel im Juni deutlich verringert worden waren.

Die Analystin Sina Toossi vom Washingtoner Center for International Policy (CIP) vermutet hinter den Warnungen vor einer Bedrohung durch den Iran einen Versuch Israels, sich die weitere Unterstützung der USA zu sichern. Trumps Beharren darauf, dass die US-Angriffe im Juni Teherans Atomprogramm zerstört hätten, habe "Israels stärkste historische Rechtfertigung für die Unterstützung der USA für einen Krieg mit dem Iran" zunichte gemacht, sagte Toossi der Nachrichtenagentur AFP. Netanjahus neuerlicher Fokus auf iranische Raketen sei "der Versuch, einen neuen Kriegsgrund zu konstruieren."

Am Samstag hatte der iranische Präsident Massud Peseschkian den USA, Israel und Europa einen "umfassenden Krieg" gegen den Iran vorgeworfen. Sie alle wollten den Iran "in die Knie zwingen".

Yossi Mekelberg vom Londoner Think-Tank Chatham House führt noch einen weiteren möglichen Grund für die Konzentration Netanjahus auf den Iran an: die anstehende Wahl in Israel im kommenden Jahr. "Alles hängt damit zusammen, an der Macht zu bleiben", sagte er.

Medien berichteten derweil von einer Verschlechterung der Beziehungen zwischen den engen Partnern USA und Israel. Laut Axios sind US-Regierungsvertreter verärgert über mutmaßliche Verzögerungstaktiken der israelischen Seite im Friedensprozess im Gazastreifen. "Es gibt immer mehr Zeichen, dass die US-Regierung frustriert ist wegen Netanjahu", sagte Nahost-Experte Mekelberg. "Die Frage ist, was sie dagegen zu tun gedenkt", fügte er hinzu, "denn die zweite Phase (des Friedensabkommens für den Gazastreifen) führt derzeit nirgendwohin".

Die radikalislamische Hamas, die mit ihrem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 den Gaza-Krieg ausgelöst hatte, erteilte der Forderung nach ihrer Entwaffnung zuletzt erneut eine deutliche Absage. Die USA haben daher Schwierigkeiten, Länder für die in der zweiten Phase vorgesehene Stabilisierungstruppe zu gewinnen. Derweil werfen Israel und die Hamas einander immer wieder Verstöße gegen die seit dem 10. Oktober geltende Waffenruhe vor.

Beobachter dringen auf eine zügige Umsetzung des Friedensplans. "Die zweite Phase muss beginnen", sagte der israelische Friedensaktivist Gershon Baskin, der an inoffiziellen Verhandlungen mit der Hamas teilgenommen hat. "Ich denke, die Amerikaner erkennen, dass es spät ist, weil die Hamas zu viel Zeit hatte, ihre Präsenz wiederherzustellen." Daher sei der Zeitpunkt des Treffens zwischen Trump und Netanjahu "sehr bedeutsam".

T.Ueda--JT