The Japan Times - Ukraine und Russland sollen erstmals seit halbem Jahr wieder direkt miteinander verhandeln

EUR -
AED 4.253793
AFN 73.538311
ALL 96.012872
AMD 436.811565
ANG 2.073056
AOA 1061.957069
ARS 1594.404251
AUD 1.662949
AWG 2.087146
AZN 1.967907
BAM 1.952753
BBD 2.333738
BDT 142.199929
BGN 1.979513
BHD 0.437188
BIF 3439.490881
BMD 1.158078
BND 1.481252
BOB 8.006885
BRL 6.049219
BSD 1.158682
BTN 108.992733
BWP 15.791107
BYN 3.434259
BYR 22698.323661
BZD 2.330614
CAD 1.598929
CDF 2640.417213
CHF 0.916078
CLF 0.026914
CLP 1062.697695
CNY 7.992473
CNH 7.991953
COP 4287.771244
CRC 538.780131
CUC 1.158078
CUP 30.68906
CVE 110.741159
CZK 24.465541
DJF 205.813906
DKK 7.473348
DOP 69.918955
DZD 153.548932
EGP 60.832783
ERN 17.371166
ETB 182.173115
FJD 2.601013
FKP 0.865346
GBP 0.865298
GEL 3.120975
GGP 0.865346
GHS 12.680718
GIP 0.865346
GMD 85.116128
GNF 10167.922589
GTQ 8.86839
GYD 242.440496
HKD 9.053331
HNL 30.712537
HRK 7.537113
HTG 151.948123
HUF 386.461924
IDR 19514.76796
ILS 3.608397
IMP 0.865346
INR 108.902099
IQD 1517.081837
IRR 1520729.78105
ISK 143.208453
JEP 0.865346
JMD 182.519893
JOD 0.821096
JPY 184.418109
KES 150.260853
KGS 101.272974
KHR 4647.365541
KMF 494.499603
KPW 1042.286578
KRW 1737.441285
KWD 0.354974
KYD 0.965639
KZT 559.089227
LAK 24997.108058
LBP 103705.861729
LKR 364.424437
LRD 212.681294
LSL 19.618142
LTL 3.419502
LVL 0.70051
LYD 7.382801
MAD 10.801971
MDL 20.261343
MGA 4829.183971
MKD 61.657391
MMK 2432.15733
MNT 4133.721531
MOP 9.331543
MRU 46.473894
MUR 53.816164
MVR 17.892624
MWK 2011.581663
MXN 20.530511
MYR 4.591194
MZN 74.003039
NAD 19.60631
NGN 1605.454434
NIO 42.524631
NOK 11.217755
NPR 174.391379
NZD 1.989022
OMR 0.445279
PAB 1.158747
PEN 4.007533
PGK 4.990736
PHP 69.517674
PKR 323.162008
PLN 4.275217
PYG 7539.299492
QAR 4.220007
RON 5.095663
RSD 117.432579
RUB 93.801927
RWF 1690.793497
SAR 4.344623
SBD 9.313304
SCR 17.058428
SDG 696.005112
SEK 10.807494
SGD 1.482044
SHP 0.868858
SLE 28.43085
SLL 24284.32366
SOS 661.262482
SRD 43.243198
STD 23969.871023
STN 24.782864
SVC 10.139308
SYP 128.486707
SZL 19.569633
THB 37.787798
TJS 11.095647
TMT 4.053272
TND 3.401852
TOP 2.788373
TRY 51.370242
TTD 7.87901
TWD 36.94728
TZS 2976.328133
UAH 50.873868
UGX 4287.420243
USD 1.158078
UYU 46.90781
UZS 14128.548223
VES 535.136558
VND 30515.348392
VUV 138.399637
WST 3.17105
XAF 654.963162
XAG 0.015959
XAU 0.000254
XCD 3.129763
XCG 2.088422
XDR 0.81354
XOF 652.57625
XPF 119.331742
YER 276.375769
ZAR 19.58907
ZMK 10424.085847
ZMW 21.698169
ZWL 372.900559
  • DAX

    320.1700

    22957.08

    +1.39%

  • Euro STOXX 50

    68.0400

    5649.33

    +1.2%

  • Goldpreis

    152.2000

    4554.2

    +3.34%

  • MDAX

    696.2100

    28821.32

    +2.42%

  • SDAX

    388.1100

    16905.4

    +2.3%

  • TecDAX

    61.2100

    3477.52

    +1.76%

  • EUR/USD

    -0.0037

    1.1575

    -0.32%

Ukraine und Russland sollen erstmals seit halbem Jahr wieder direkt miteinander verhandeln
Ukraine und Russland sollen erstmals seit halbem Jahr wieder direkt miteinander verhandeln / Foto: Sergei GAPON - AFP

Ukraine und Russland sollen erstmals seit halbem Jahr wieder direkt miteinander verhandeln

Erstmals seit einem halben Jahr soll es wieder direkte Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland über eine mögliche Waffenruhe im russischen Angriffskrieg geben. Vier Tage nach den Ukraine-Gesprächen in Berlin starteten am Freitag im US-Bundesstaat Florida zwar zunächst erneute Beratungen ohne russische Beteiligung zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und Europas. Ein Kreml-Entsandter sollte jedoch später hinzukommen.

Textgröße:

Der russische Präsidentenberater Kirill Dmitrijew bestätigte am Samstag seine geplante Teilnahme an den Verhandlungen. Im Onlinedienst X schrieb er, er sei auf dem Weg nach Miami in Florida. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hatte die US-Regierung vorgeschlagen, dass es die ersten direkten Gespräche zwischen Unterhändlern Kiews und Moskaus seit Juli geben soll.

Nach seiner Kenntnis hätten die USA das neue Gesprächsformat vorgeschlagen, "das die Ukraine, die Vereinigten Staaten und Russland umfasst", erklärte Selenskyj. Er fügte hinzu, dass auch europäische Vertreter anwesend sein könnten.

An den Gesprächen am Freitag noch ohne Beteiligung Russlands hatten der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow und Generalstabschef Andrij Hnatow, die US-Sondergesandten Steven Witkoff und Jared Kushner sowie Vertreter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens teilgenommen. Für Deutschland war der außenpolitische Berater im Kanzleramt, Günter Sautter, dabei.

Der russische Gesandte Dmitrijew veröffentlichte am Samstag auf X zusammen mit der Bekanntgabe seiner Reise nach Miami einen Friedenstauben-Emoji. Zudem fügte er ein Video von einem früheren Besuch hinzu, in dem die Morgensonne an einem mit Palmen gesäumten Strand durch die Wolken scheint.

"Während die Kriegstreiber weiterhin Überstunden machen, um den Friedensplan der USA für die Ukraine zu untergraben, habe ich mich an dieses Video von meinem letzten Besuch erinnert - Licht, das sich seinen Weg durch die Regenwolken bahnt", schrieb er dazu.

Im Vergleich zu den vorherigen separaten Verhandlungen der USA mit der jeweiligen Seite an verschiedenen Orten galt die nun geplante Beteiligung Russlands und Europas an den Gesprächen in Miami bereits als Fortschritt. Zuletzt hatten ukrainische und russische Unterhändler offiziell im Juli in Istanbul direkt miteinander gesprochen. Im Zuge der Gespräche wurde zwar ein Gefangenenaustausch vereinbart, sonst brachten sie aber keine konkreten Fortschritte.

US-Außenminister Marco Rubio bestritt am Freitag, dass seine Regierung die Ukraine zur Annahme eines Friedensabkommens mit Russland drängen wolle. "Wir können die Ukraine nicht zu einem Abkommen zwingen. Wir können Russland nicht zu einem Abkommen zwingen. Sie müssen selbst ein Abkommen wollen", sagte Rubio vor Journalisten. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump Kiew erneut zu rascher "Bewegung" bei den Verhandlungen gedrängt.

Russlands Präsident Wladimir Putin betonte am Freitag bei seiner Pressekonferenz zum Jahresende, bei den Friedensbemühungen für die Ukraine seien nun Kiew und dessen westliche Verbündete am Zug. Gleichzeitig kündigte Putin die Fortsetzung des Krieges an und lobte Russlands Erfolge an der Front. Darüber hinaus werde Russland niemanden angreifen, solange es mit "Respekt" behandelt werde, sagte er.

Die russische Armee setzte am Samstag am zweiten Tag in Folge ihre Luftangriffe auf die ukrainische Schwarzmeerregion Odessa fort. Dabei wurde ukrainischen Angaben zufolge ein Lager für das wichtige Exportgut Sonnenblumenöl getroffen. Selenskyj erklärte dazu, Russland versuche "erneut, den Zugang der Ukraine zum Meer zu beschränken und unsere Küstenregionen zu blockieren". Moskau meldete am Samstag zudem die Einnahme zweier Dörfer in den ostukrainischen Regionen Sumy und Donezk.

Bereits am Freitag hatten die russischen Streikkräfte die Region Odessa mit Raketen angegriffen. Die Zahl der Todesopfer dieser Raketenangriffe stieg bis Samstag auf acht. Attackiert worden waren laut Regionalgouverneur Oleh Kiper "Einrichtungen der Hafeninfrastruktur", getroffen wurde nach Angaben der ukrainischen Regierungschefin Julia Swyrydenko aber auch ein Bus mit Zivilisten getroffen. Die Opfer seien "gewöhnliche Ukrainer".

Bei den neuen Angriffen in der Region Odessa am frühen Samstagmorgen wurde dann nach Angaben des Unternehmens Allseeds im Hafen von Piwdennyj das größte Pflanzenöl-Terminal der Ukraine bombardiert. Ein Mitarbeiter sei dabei getötet worden, sagte Firmenchef Cornelis Vrins der Nachrichtenagentur AFP. Auch seien bei dem Angriff "tausende Tonnen Sonnenblumenöl" verloren gegangen - der größte Schaden für das Unternehmen seit Beginn des Krieges vor fast vier Jahren.

Der ukrainische Geheimdienst SBU teilte seinerseits mit, dass bei einem ukrainischen Angriff auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim zwei russische Kampfflugzeuge auf einem Flugplatz zerstört worden seien.

S.Suzuki--JT