The Japan Times - Merz: Berechtigte Kritik an Israel nicht als Vorwand für Antisemitismus nutzen

EUR -
AED 4.301369
AFN 72.61664
ALL 95.571751
AMD 431.753162
ANG 2.097054
AOA 1075.195968
ARS 1630.356139
AUD 1.615523
AWG 2.109692
AZN 1.989761
BAM 1.955671
BBD 2.358985
BDT 143.770526
BGN 1.955873
BHD 0.441849
BIF 3485.018135
BMD 1.171238
BND 1.490489
BOB 8.093709
BRL 5.886877
BSD 1.171243
BTN 112.033661
BWP 15.778432
BYN 3.263657
BYR 22956.261284
BZD 2.355625
CAD 1.605545
CDF 2624.743572
CHF 0.915773
CLF 0.0264
CLP 1039.02867
CNY 7.953817
CNH 7.948301
COP 4442.235669
CRC 533.173971
CUC 1.171238
CUP 31.037802
CVE 110.623175
CZK 24.331119
DJF 208.152658
DKK 7.473949
DOP 69.396024
DZD 155.171775
EGP 61.983428
ERN 17.568567
ETB 184.323544
FJD 2.582755
FKP 0.86579
GBP 0.866072
GEL 3.139163
GGP 0.86579
GHS 13.239874
GIP 0.86579
GMD 85.500625
GNF 10280.538227
GTQ 8.935411
GYD 245.040129
HKD 9.171847
HNL 31.166938
HRK 7.534101
HTG 152.965144
HUF 358.447383
IDR 20497.715975
ILS 3.409116
IMP 0.86579
INR 112.174484
IQD 1534.321545
IRR 1537835.258793
ISK 143.628715
JEP 0.86579
JMD 185.232259
JOD 0.830423
JPY 185.033285
KES 151.300243
KGS 102.42502
KHR 4697.834644
KMF 493.091385
KPW 1054.133717
KRW 1748.330392
KWD 0.361034
KYD 0.976065
KZT 549.719082
LAK 25708.670405
LBP 105119.549576
LKR 380.121443
LRD 214.512526
LSL 19.220345
LTL 3.458361
LVL 0.70847
LYD 7.40808
MAD 10.744643
MDL 20.087277
MGA 4889.917874
MKD 61.62673
MMK 2458.760711
MNT 4192.649925
MOP 9.44796
MRU 46.849839
MUR 54.825636
MVR 18.049315
MWK 2039.711853
MXN 20.114311
MYR 4.602378
MZN 74.831569
NAD 19.219795
NGN 1605.18286
NIO 42.990287
NOK 10.746096
NPR 179.260544
NZD 1.975516
OMR 0.450344
PAB 1.171263
PEN 4.015592
PGK 5.106538
PHP 72.036981
PKR 326.312866
PLN 4.248664
PYG 7162.528021
QAR 4.267406
RON 5.208725
RSD 117.422465
RUB 86.872914
RWF 1710.007218
SAR 4.401596
SBD 9.407684
SCR 16.32793
SDG 703.328487
SEK 10.926384
SGD 1.490669
SHP 0.874447
SLE 28.810289
SLL 24560.273944
SOS 669.367056
SRD 43.563074
STD 24242.258167
STN 24.888804
SVC 10.248325
SYP 129.514263
SZL 19.307805
THB 37.889502
TJS 10.968658
TMT 4.111045
TND 3.373744
TOP 2.820059
TRY 53.21226
TTD 7.946612
TWD 36.922685
TZS 3042.466155
UAH 51.504267
UGX 4391.785595
USD 1.171238
UYU 46.527729
UZS 14146.21033
VES 595.064556
VND 30862.702192
VUV 138.181319
WST 3.165549
XAF 655.930578
XAG 0.013484
XAU 0.00025
XCD 3.165328
XCG 2.110843
XDR 0.813974
XOF 654.135719
XPF 119.331742
YER 279.486648
ZAR 19.236545
ZMK 10542.544236
ZMW 22.107204
ZWL 377.1381
  • Goldpreis

    0.3000

    4707

    +0.01%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1716

    -0.02%

  • DAX

    181.8800

    24136.81

    +0.75%

  • TecDAX

    52.8900

    3762.34

    +1.41%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

  • SDAX

    123.8300

    18221.16

    +0.68%

  • MDAX

    390.0300

    31400.41

    +1.24%

Merz: Berechtigte Kritik an Israel nicht als Vorwand für Antisemitismus nutzen
Merz: Berechtigte Kritik an Israel nicht als Vorwand für Antisemitismus nutzen / Foto: Ariel Schalit - POOL/AFP

Merz: Berechtigte Kritik an Israel nicht als Vorwand für Antisemitismus nutzen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei seinem Besuch in Jerusalem für eine kritische Auseinandersetzung mit der Politik der israelischen Regierung ausgesprochen – solange diese Kritik nicht die Grenze zum Antisemitismus überschreitet. "Kritik an der israelischen Regierung ist möglich und manchmal vielleicht sogar notwendig“, sagte Merz am Sonntag bei einer Pressekonferenz mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. "Das halten die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel auch aus. Aber Kritik an der Politik der israelischen Regierung darf nicht als Vorwand für Antisemitismus missbraucht werden“, mahnte Merz. Er fügte hinzu: "Schon gar nicht in Deutschland, auch das zählt zu unserer geschichtlichen Verantwortung.“

Textgröße:

Deutschland werde wegen der Verantwortung, die sich aus dem "monströsen Verbrechen der Shoa“ ergibt, "immer für die Existenz und die Sicherheit Israels einstehen“, sagte der Kanzler. "Das gehört zum Wesenskern unserer Beziehungen. Das gilt für heute, das gilt für morgen und das gilt für immer.“

Die deutsch-israelischen Beziehungen hatten in den Monaten vor dem Besuch des Kanzlers eine schwierige Phase durchgemacht: Netanjahus Regierung war verärgert über die Kritik der Bundesregierung an der israelischen Kriegsführung im Gazastreifen und über das im August von Merz verhängten Teil-Waffenembargo, das im November auslief.

Merz ging nach seiner Unterredung mit Netanjahu auf diese Differenzen ein. "Mein Besuch fällt in eine schwere Zeit für das israelische Volk und auch in vielschichtige Zeiten für die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern“, sagte er. Im Laufe des Gaza-Kriegs habe "uns das Vorgehen der israelischen Regierung auch in ein gewisses Dilemma geführt“, sagte der Kanzler weiter.

Das Dilemma, das zu der Entscheidung für das Waffen-Teilembargo führte, beschrieb der Kanzler so: "Deutschland muss für Israels Sicherheit einstehen, und Deutschland muss für Menschenwürde und Recht einstehen, die den Kern unserer Verfassung gerade nach Shoa und Weltkrieg ausmachen." Israel müsse sich als "Land im Krieg, als demokratischer Rechtsstaat in seinem militärischen Vorgehen "eben auch am Völkerrecht messen lassen", fügte Merz hinzu.

Ein baldiger Gegenbesuch des israelischen Ministerpräsidenten in Deutschland ist nach Angaben von Merz nicht vorgesehen – gegen Netanjahu liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen im Gazastreifen vor. Eine Einladung nach Deutschland sei "zum jetzigen Zeitpunkt für uns beide kein Thema", sagte Merz. Es gebe "im Augenblick auch keine Veranlassung, darüber zu sprechen".

Netanjahu seinerseits zeigte sich zu einem Besuch bereit. "Ich würde mich freuen, Deutschland wieder zu besuchen", sagte er bei der gemeinsamen Pressekonferenz. Ein solcher Besuch könnte die beidseitigen Beziehungen weiter vertiefen. Am Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs übte er scharfe Kritik: Dieser sei von einem "korrupten Staatsanwalt" ausgestellt worden.

K.Tanaka--JT