The Japan Times - Trumps Beleidigung von Somaliern: Empörung in dem ostafrikanischen Land

EUR -
AED 4.289106
AFN 72.978162
ALL 95.257832
AMD 430.626595
ANG 2.090731
AOA 1071.954318
ARS 1625.161268
AUD 1.61676
AWG 2.104791
AZN 1.975394
BAM 1.950866
BBD 2.35234
BDT 143.366756
BGN 1.949976
BHD 0.440574
BIF 3473.926594
BMD 1.167706
BND 1.487107
BOB 8.070483
BRL 5.841102
BSD 1.167941
BTN 111.907547
BWP 16.45018
BYN 3.262963
BYR 22887.045797
BZD 2.348898
CAD 1.602963
CDF 2621.501329
CHF 0.914764
CLF 0.026521
CLP 1043.777298
CNY 7.923063
CNH 7.924371
COP 4427.265468
CRC 530.737107
CUC 1.167706
CUP 30.94422
CVE 110.582325
CZK 24.315267
DJF 207.524926
DKK 7.473023
DOP 69.705106
DZD 154.85073
EGP 61.744578
ERN 17.515596
ETB 182.35277
FJD 2.556926
FKP 0.863742
GBP 0.871224
GEL 3.129164
GGP 0.863742
GHS 13.323215
GIP 0.863742
GMD 84.670566
GNF 10252.462715
GTQ 8.910462
GYD 244.338834
HKD 9.146171
HNL 31.060436
HRK 7.537074
HTG 152.937269
HUF 357.757189
IDR 20488.168117
ILS 3.389386
IMP 0.863742
INR 111.733392
IQD 1529.930214
IRR 1535533.939684
ISK 143.604208
JEP 0.863742
JMD 184.662916
JOD 0.827932
JPY 184.719789
KES 150.925387
KGS 102.11626
KHR 4684.838406
KMF 492.771763
KPW 1050.901516
KRW 1742.544498
KWD 0.360144
KYD 0.973334
KZT 552.849263
LAK 25636.994177
LBP 104568.109284
LKR 379.879139
LRD 213.982322
LSL 19.171807
LTL 3.447933
LVL 0.706334
LYD 7.413249
MAD 10.715122
MDL 20.075962
MGA 4891.522719
MKD 61.636893
MMK 2452.025909
MNT 4180.541034
MOP 9.422645
MRU 46.670951
MUR 54.767933
MVR 17.994673
MWK 2024.769903
MXN 20.111005
MYR 4.590834
MZN 74.61249
NAD 19.171807
NGN 1600.971677
NIO 42.9811
NOK 10.777054
NPR 179.047686
NZD 1.9735
OMR 0.448982
PAB 1.167921
PEN 3.991986
PGK 5.088
PHP 71.919089
PKR 325.295202
PLN 4.242511
PYG 7116.998355
QAR 4.257322
RON 5.200946
RSD 117.400016
RUB 85.533366
RWF 1708.257212
SAR 4.389495
SBD 9.379319
SCR 17.107269
SDG 701.210948
SEK 10.915254
SGD 1.489188
SHP 0.871811
SLE 28.720739
SLL 24486.222194
SOS 667.480245
SRD 43.446834
STD 24169.165267
STN 24.438082
SVC 10.21889
SYP 129.065111
SZL 19.157461
THB 37.801579
TJS 10.914054
TMT 4.09865
TND 3.402893
TOP 2.811557
TRY 53.05533
TTD 7.929739
TWD 36.813698
TZS 3030.197606
UAH 51.341978
UGX 4367.839825
USD 1.167706
UYU 46.51116
UZS 14003.220669
VES 593.270376
VND 30763.225588
VUV 137.88004
WST 3.162758
XAF 654.288044
XAG 0.013813
XAU 0.00025
XCD 3.155784
XCG 2.104867
XDR 0.81152
XOF 654.28525
XPF 119.331742
YER 278.643902
ZAR 19.244911
ZMK 10510.763608
ZMW 21.985355
ZWL 376.00099
  • MDAX

    493.4700

    31893.88

    +1.55%

  • Goldpreis

    -27.3000

    4679.4

    -0.58%

  • DAX

    319.4500

    24456.26

    +1.31%

  • TecDAX

    94.6200

    3856.96

    +2.45%

  • SDAX

    383.2000

    18604.36

    +2.06%

  • Euro STOXX 50

    126.5100

    5934.96

    +2.13%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.168

    -0.33%

Trumps Beleidigung von Somaliern: Empörung in dem ostafrikanischen Land
Trumps Beleidigung von Somaliern: Empörung in dem ostafrikanischen Land / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

Trumps Beleidigung von Somaliern: Empörung in dem ostafrikanischen Land

In Somalia haben Einwohner empört auf die wüste Beschimpfung des ostafrikanischen Landes und seiner Menschen durch US-Präsident Donald Trump reagiert. "Es ist höchste Zeit, dass die somalische Regierung ihr Schweigen bricht und Trump sagt, dass er aufhören soll, Somalia zu beleidigen", sagte etwa der Lebensmittelhändler Daud Bare am Mittwoch in der Hauptstadt Mogadischu der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße:

Die somalische Regierung äußerte sich bis Mittwoch nicht zu Trumps Tirade während einer Kabinettssitzung am Dienstag, in der er Migranten aus Somalia als "Müll" bezeichnet hatte. "Ihr Land stinkt, und wir wollen sie nicht in unserem Land", sagte der US-Präsident.

Auf eine AFP-Anfrage nach einer Stellungnahme zu diesen Äußerungen antwortete die Regierung in Mogadischu nicht. Womöglich sorgt sie sich, in den USA einen wichtigen Unterstützer im Militärbereich und bei humanitären Hilfen zu verprellen - auch wenn die US-Unterstützung seit Trumps Amtsantritt im Januar zurückgegangen ist.

Der Lebensmittelhändler Daude Bare nahm hingegen kein Blatt vor den Mund. Dies sei nicht das erste Mal, dass Trump "negativ über Somalia und das somalische Volk spricht, und dieses Mal sind seine Beleidigungen inakzeptabel", sagte er.

Die Studentin Sumaya Hassan Ali nannte Trumps Äußerungen "rüde". Jedes Land habe seine Makel, auch die USA, merkte sie an. "Wir wissen, dass jedes Jahr in den amerikanischen Städten viele Menschen getötet werden, manchmal mehr als in Somalia", sagte die 23-Jährige. Auch sie kritisierte den somalischen Präsidenten Hassan Sheikh Mohamud für sein Schweigen zu Trumps Beschimpfungen.

Der Universitätsdozent Mahdi Ibrahim zeigte hingegen Verständnis für die Zurückhaltung der somalischen Regierung. Wenn sie Trump irritiere, könnte dieser die US-Unterstützung für den Kampf gegen Aufständische einstellen. In Somalia kämpft die islamistische Shebab-Miliz seit 2007 gegen die Regierung in Mogadischu.

Nuradin Abdi, Mitarbeiter einer Nichtregierungsorganisation, gab dem US-Präsidenten hingegen recht. "Trump ist vielleicht unhöflich gegenüber Somalia, aber die meisten Dinge, die er sagt, sind wahr", konstatierte er. In Somalia herrschten Krieg und Korruption, und Flüchtlinge aus Somalia gebe es in der ganzen Welt. Wenn Somalia seinen schlechten Ruf ändern wolle, "müssen wir unser Land verändern und unsere Regierungssyteme verbessern", sagte Abdi.

Trump hatte sich allerdings vor dem Hintergrund einer mutmaßlichen Affäre um Sozialbetrug im US-Bundesstaat Minnesota geäußert. Die Ermittler werfen gebürtigen Somaliern vor, mehr als eine Milliarde Dollar (rund 860 Millionen Euro) für nicht existierende Sozialdienste abgezweigt zu haben.

Der US-Präsident hatte am Freitag den vorübergehenden Schutzstatus für Menschen aus Somalia in Minnesota "mit sofortiger Wirkung" für beendet erklärt. Er warf "somalischen Banden" vor, US-Bürgern Schaden zuzufügen. In Minnesota im Mittleren Westen der USA lebt eine der größten somalischen Bevölkerungsgruppen außerhalb des ostafrikanischen Landes.

Der Schutzstatus TPS (Temporary Protected Status) bewahrt seine Inhaber vor Abschiebung und gibt ihnen eine Arbeitserlaubnis. Er wird Menschen gewährt, die etwa angesichts von Kriegen oder Naturkatastrophen bei einer Rückkehr in ihre Heimatländer gefährdet wären. Erstmals wurde er Somaliern in den USA 1991 gewährt.

T.Maeda--JT