The Japan Times - Kuleba kritisiert Putins Vorstoß zu vereinfachter Einbürgerung für alle Ukrainer

EUR -
AED 4.306153
AFN 75.0429
ALL 95.503739
AMD 434.75432
ANG 2.098709
AOA 1076.390828
ARS 1633.24778
AUD 1.628526
AWG 2.110569
AZN 1.997971
BAM 1.957785
BBD 2.362126
BDT 143.899979
BGN 1.955914
BHD 0.44281
BIF 3489.474751
BMD 1.172539
BND 1.496038
BOB 8.103802
BRL 5.808644
BSD 1.172804
BTN 111.252582
BWP 15.938311
BYN 3.309523
BYR 22981.755751
BZD 2.358712
CAD 1.59436
CDF 2720.28988
CHF 0.91605
CLF 0.026783
CLP 1054.112588
CNY 8.006387
CNH 8.009617
COP 4288.442525
CRC 533.195048
CUC 1.172539
CUP 31.072272
CVE 110.746729
CZK 24.373212
DJF 208.384014
DKK 7.475055
DOP 69.770598
DZD 155.365983
EGP 62.894658
ERN 17.588078
ETB 184.088973
FJD 2.570327
FKP 0.863436
GBP 0.862002
GEL 3.142861
GGP 0.863436
GHS 13.136953
GIP 0.863436
GMD 85.595732
GNF 10289.026269
GTQ 8.959961
GYD 245.356495
HKD 9.186899
HNL 31.213432
HRK 7.537125
HTG 153.631453
HUF 363.42071
IDR 20325.193765
ILS 3.451755
IMP 0.863436
INR 111.286226
IQD 1536.025512
IRR 1540715.666567
ISK 143.847483
JEP 0.863436
JMD 183.766277
JOD 0.831376
JPY 184.174195
KES 151.433806
KGS 102.503912
KHR 4704.815418
KMF 492.466605
KPW 1055.285685
KRW 1728.0057
KWD 0.36031
KYD 0.977362
KZT 543.223189
LAK 25772.39793
LBP 105000.828342
LKR 374.82671
LRD 215.600573
LSL 19.53494
LTL 3.462202
LVL 0.709257
LYD 7.446066
MAD 10.847448
MDL 20.206948
MGA 4866.035425
MKD 61.633886
MMK 2462.329762
MNT 4198.121583
MOP 9.463379
MRU 46.86681
MUR 55.144932
MVR 18.121629
MWK 2041.980281
MXN 20.469245
MYR 4.655421
MZN 74.929587
NAD 19.534934
NGN 1613.390048
NIO 43.044332
NOK 10.900392
NPR 177.995572
NZD 1.986849
OMR 0.451129
PAB 1.172774
PEN 4.112684
PGK 5.087352
PHP 71.847345
PKR 326.874482
PLN 4.245704
PYG 7213.019006
QAR 4.272149
RON 5.203848
RSD 117.378833
RUB 87.908248
RWF 1713.665104
SAR 4.396996
SBD 9.429684
SCR 16.118093
SDG 704.113715
SEK 10.803423
SGD 1.492177
SHP 0.875418
SLE 28.848748
SLL 24587.542811
SOS 669.519913
SRD 43.920994
STD 24269.180819
STN 24.869543
SVC 10.262409
SYP 129.598812
SZL 19.534925
THB 38.122791
TJS 11.000548
TMT 4.109748
TND 3.378963
TOP 2.823192
TRY 52.931326
TTD 7.960816
TWD 37.086813
TZS 3054.463338
UAH 51.532291
UGX 4409.902668
USD 1.172539
UYU 46.771998
UZS 14011.836168
VES 573.304233
VND 30903.426254
VUV 139.30499
WST 3.208055
XAF 656.670246
XAG 0.015548
XAU 0.000254
XCD 3.168845
XCG 2.113677
XDR 0.815653
XOF 656.621982
XPF 119.331742
YER 279.771908
ZAR 19.540971
ZMK 10554.258277
ZMW 21.901789
ZWL 377.556938
  • SDAX

    269.4900

    17911.06

    +1.5%

  • Euro STOXX 50

    65.0300

    5881.51

    +1.11%

  • MDAX

    579.1700

    30589.95

    +1.89%

  • DAX

    337.8200

    24292.38

    +1.39%

  • TecDAX

    72.2100

    3697.16

    +1.95%

  • Goldpreis

    14.9000

    4644.5

    +0.32%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1723

    -0.15%

Kuleba kritisiert Putins Vorstoß zu vereinfachter Einbürgerung für alle Ukrainer
Kuleba kritisiert Putins Vorstoß zu vereinfachter Einbürgerung für alle Ukrainer / Foto: Anatolii Stepanov - AFP

Kuleba kritisiert Putins Vorstoß zu vereinfachter Einbürgerung für alle Ukrainer

Die Regierung in Kiew hat den von Moskau angekündigten erleichterten Zugang zur russischen Staatsbürgerschaft für alle Ukrainer verurteilt. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba nannte den Vorstoß am Montag "einen weiteren Eingriff in die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine, der mit den Normen und Grundsätzen des Völkerrechts unvereinbar ist". Die ukrainischen Streitkräfte bereiten sich unterdessen nach eigenen Angaben auf eine heftige russische Offensive im ostukrainischen Donbass vor.

Textgröße:

"Die Ukrainer brauchen Putins Staatsbürgerschaft nicht und Versuche, sie mit Gewalt durchzusetzen, sind zum Scheitern verurteilt", sagte Kuleba. Das Dekret sei "wertlos" und ein Beweis für "Putins aggressive Gelüste".

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor ein Dekret veröffentlicht, in dem es hieß: "Alle Bürger der Ukraine haben das Recht, die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation nach einem vereinfachten Verfahren zu beantragen."

Das vereinfachte Einbürgerungsverfahren galt bislang bereits für Bewohner der von Russland besetzten ukrainischen Gebiete. Ende Mai hatte der russische Präsident die Einbürgerung per Schnellverfahren für die zwei großteils von Russland besetzten südukrainischen Regionen Cherson und Saporischschja beschlossen. Dort arbeiten die russischen Besatzungsbehörden nach eigenen Angaben bereits an einem Referendum über einen Anschluss an Russland.

Für Bewohner der von pro-russischen Separatisten besetzten selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk ist seit 2019 eine beschleunigte Einbürgerung möglich. Russland wird seit Jahren vorgeworfen, in Nachbarstaaten russische Pässe auszugeben, um den eigenen Einfluss zu verstärken. Unter anderem gilt diese Praxis in den von pro-russischen Separatisten kontrollierten georgischen Gebieten Südossetien und Abchasien sowie in der moldauischen Region Transnistrien.

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte sagte bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew, der Krieg könne "länger dauern, als wir uns erhofft oder erwartet haben". Der Westen dürfe dennoch nicht "passiv zuschauen", sondern müsse die Ukraine weiter "in jeder Form unterstützen".

Nach tödlichen Raketenangriffen in der Donbass-Region bereitet sich die ukrainische Armee dort nach eigenen Angaben auf eine noch heftigere russische Offensive vor. Es gebe nach einer Pause der Angriffe russischer Bodentruppen "Hinweise" darauf, dass sich "feindliche Einheiten" darauf vorbereiteten, ihre Angriffe in Richtung der Städte Kramatorsk und Bachmut zu verstärken, erklärte der Generalstab der ukrainischen Armee.

Bei Raketenangriffen auf Wohngebäude in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw im Nordosten des Landes wurden nach Angaben der Regionalregierung vom Montag mindestens sechs Menschen getötet. Zudem seien 31 Menschen verletzt worden, hauptsächlich durch Schrapnelle.

Nach Angaben der ukrainischen Katastrophenschutzbehörde vom Montag starben mindestens 26 Menschen durch den Beschuss eines Wohngebäudes in der Kleinstadt Tschassiw Jar in der Region Donezk am Wochenende. Rettungskräfte suchten nach Angaben von AFP-Journalisten unter den Trümmern weiter nach Überlebenden.

Die Angriffe sind Teil einer breiten Offensive der russischen Streitkräfte in der umkämpfen ostukrainischen Region Donezk.

In der Region Charkiw wurde der prorussische Vorstehende der Ortschaft Welikij Burluk durch eine Autobombe getötet, in der Region Cherson haben russische Besatzungsbehörden eigenen Angaben zufolge ein Attentat gegen Verwaltungschef Wladimir Saldo vereitelt. In den vergangenen Wochen hatte es bereits mehrere Angriffe auf russische Vertreter in den russisch besetzten Teilen der Regionen Cherson und Saporischschja gegeben. Russland spricht von "Terrorakten" im Auftrag der Ukraine.

In der Region Charkiw gaben russische Vertreter indes nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti bekannt, in den "befreiten Gebieten" dort habe die Weizenernte begonnen.

Y.Kimura--JT