The Japan Times - Selenskyj: Kiew braucht noch jahrelange Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland

EUR -
AED 4.308824
AFN 77.560192
ALL 96.750343
AMD 447.773997
ANG 2.100622
AOA 1075.886578
ARS 1702.991085
AUD 1.758998
AWG 2.114815
AZN 1.996193
BAM 1.954788
BBD 2.364786
BDT 143.585693
BGN 1.955486
BHD 0.442286
BIF 3473.417273
BMD 1.173268
BND 1.509425
BOB 8.130896
BRL 6.471162
BSD 1.174097
BTN 105.682758
BWP 15.416088
BYN 3.449144
BYR 22996.049309
BZD 2.361388
CAD 1.610375
CDF 2540.124762
CHF 0.931064
CLF 0.026921
CLP 1056.105383
CNY 8.208656
CNH 8.185936
COP 4423.172758
CRC 583.200673
CUC 1.173268
CUP 31.091597
CVE 110.209375
CZK 24.153946
DJF 208.513444
DKK 7.469223
DOP 74.022008
DZD 152.014635
EGP 55.974031
ERN 17.599017
ETB 182.216478
FJD 2.667193
FKP 0.872644
GBP 0.872477
GEL 3.161953
GGP 0.872644
GHS 12.328777
GIP 0.872644
GMD 86.821764
GNF 10271.72805
GTQ 9.005455
GYD 245.646016
HKD 9.132634
HNL 30.954113
HRK 7.525925
HTG 153.661134
HUF 384.503091
IDR 19586.533018
ILS 3.73907
IMP 0.872644
INR 105.578732
IQD 1538.110567
IRR 49423.906753
ISK 147.209336
JEP 0.872644
JMD 186.584236
JOD 0.831819
JPY 184.057625
KES 151.457358
KGS 102.594651
KHR 4704.585378
KMF 492.772259
KPW 1055.934171
KRW 1694.949024
KWD 0.361003
KYD 0.978498
KZT 595.314456
LAK 25381.972737
LBP 105144.182973
LKR 363.573396
LRD 208.992735
LSL 19.435608
LTL 3.464355
LVL 0.709698
LYD 6.358736
MAD 10.706496
MDL 19.760942
MGA 5389.233983
MKD 61.546755
MMK 2465.655413
MNT 4175.595744
MOP 9.414168
MRU 46.62407
MUR 54.264084
MVR 18.126549
MWK 2035.955049
MXN 21.145636
MYR 4.761154
MZN 74.983321
NAD 19.435525
NGN 1695.806629
NIO 43.207824
NOK 11.83568
NPR 169.092214
NZD 2.039521
OMR 0.45112
PAB 1.174107
PEN 3.949256
PGK 5.001433
PHP 69.080252
PKR 328.78715
PLN 4.21942
PYG 7708.043857
QAR 4.270844
RON 5.092922
RSD 117.27956
RUB 92.805105
RWF 1710.721974
SAR 4.400342
SBD 9.546682
SCR 16.211013
SDG 705.719557
SEK 10.825789
SGD 1.509597
SHP 0.880255
SLE 28.21713
SLL 24602.84389
SOS 669.856197
SRD 44.732593
STD 24284.275095
STN 24.487432
SVC 10.273727
SYP 12972.710209
SZL 19.430028
THB 36.943889
TJS 10.843135
TMT 4.11817
TND 3.423772
TOP 2.824948
TRY 50.398538
TTD 7.980904
TWD 36.822424
TZS 2898.342232
UAH 49.674505
UGX 4250.854486
USD 1.173268
UYU 45.976599
UZS 14094.765881
VES 349.364481
VND 30856.943715
VUV 141.719621
WST 3.256391
XAF 655.620504
XAG 0.016354
XAU 0.000271
XCD 3.170815
XCG 2.116114
XDR 0.815382
XOF 655.620504
XPF 119.331742
YER 279.765544
ZAR 19.441271
ZMK 10560.816036
ZMW 26.036637
ZWL 377.79176
  • EUR/USD

    0.0000

    1.175

    0%

  • TecDAX

    22.4500

    3622.27

    +0.62%

  • MDAX

    165.1400

    30617.67

    +0.54%

  • DAX

    139.2900

    24490.41

    +0.57%

  • Goldpreis

    -9.0000

    4332.1

    -0.21%

  • SDAX

    158.1800

    17174.73

    +0.92%

  • Euro STOXX 50

    39.7000

    5791.41

    +0.69%

Selenskyj: Kiew braucht noch jahrelange Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland
Selenskyj: Kiew braucht noch jahrelange Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland / Foto: Tetiana DZHAFAROVA - AFP

Selenskyj: Kiew braucht noch jahrelange Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland

Die Ukraine braucht nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj noch weitere zwei bis drei Jahre lang europäische Finanzhilfen, um sich gegen den russischen Angriffskrieg zur Wehr setzen zu können. Er habe den europäischen Staats- und Regierungschefs erneut deutlich gemacht, dass sein Land "noch einige Zeit auf stabile finanzielle Unterstützung" angewiesen sein werde, erklärte Selenskyj am Dienstag. Ein neuer UN-Untersuchungsbericht wirft Russland unterdessen weitere Menschenrechtsverbrechen in der Ukraine vor.

Textgröße:

Bei einem Gipfeltreffen in Brüssel hatten die Staats- und Regierungschefs der EU in der vergangenen Woche keine Einigung über die mögliche Verwendung von eingefrorenen russischen Vermögen für die Ukraine erzielt. Stattdessen beauftragten sie die EU-Kommission lediglich damit, Optionen für die weitere finanzielle Unterstützung der Ukraine zu prüfen. Ein Darlehen, das sich auf eingefrorene russische Vermögenswerte stützt, ist dabei nach wie vor eine Option.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte im September vorgeschlagen, rund 140 Milliarden Euro eingefrorener russischer Zentralbankgelder für Kredite an die Ukraine zu nutzen. Russland soll demnach erst dann wieder auf das Geld zugreifen können, wenn es Reparationen an Kiew zahlt. Für das Geld haften würden zunächst die EU-Mitgliedstaaten. Die Ukraine müsste das Geld nur zurückzahlen, wenn Russland ihr Kriegsreparationen zahlt.

Sollte der Krieg in einem Monat enden, würde Kiew die EU-Hilfen für den Wiederaufbau nutzen, erklärte Selenskyj am Dienstag. "Wenn er nicht in einem Monat endet, dann werden wir das Geld für Waffen ausgeben. Wir haben einfach keine andere Wahl."

Der ukrainische Staatschef appellierte an US-Präsident Donald Trump, bei seinem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping am Donnerstag Druck auf diesen auszuüben, damit Peking seine Unterstützung für Moskau einstellt und seine Energieimporte aus Russland reduziert. Dies könne ein "starkes Manöver" Trumps sein, betonte Selenskyj.

Ein neuer Untersuchungsbericht unabhängiger Experten im Auftrag der Vereinten Nationen wirft Russland unterdessen weitere Menschenrechts- und Kriegsverbrechen in der Ukraine vor. Der am Montagabend veröffentlichte Bericht kommt zu dem Schluss, dass Russland mit ständigen Drohnenangriffen auf Zivilisten in Teilen der Ukraine ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen hat.

Die Vertreibung ukrainischer Zivilisten aus russisch besetzten Gebieten der Region Saporischschja komme zudem einem Kriegsverbrechen gleich, heißt es in dem Bericht.

Die russischen Behörden hätten "systematisch Aktionen koordiniert, um ukrainische Zivilisten durch Drohnenattacken sowie mit Deportationen und Transporten aus ihren Wohnorten zu vertreiben", erklärten die unabhängigen Ermittler. Die Untersuchungskommission war kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 eingerichtet worden.

In einem im Mai veröffentlichten Bericht hatte die Kommission die monatelangen russischen Angriffe mit Drohnen niedriger Reichweite auf Zivilisten in einem 100 Kilometer breiten Abschnitt entlang des Flusses Dnipro in der Region Cherson als Menschenrechtsverbrechen des Mordes eingestuft. In ihrem neuen Bericht wird dieser Vorwurf auf ein jetzt 300 Kilometer breites Gebiet in den Regionen Cherson Dnipropetrowsk und Mykolajiw ausgeweitet.

"Seit mehr als einem Jahr führen die russischen Streitkräfte Drohnenangriffe auf eine große Bandbreite von zivilen Zielen aus", erklärten die Ermittler. Dazu gehörten Menschen, Wohnhäuser und andere Zivilgebäude, Verteilzentren für Hilfsgüter sowie wichtige Energie-Infrastruktur. Diese Angriffe hätten tausende Menschen zur Flucht gezwungen.

Die Ermittler untersuchten zudem die Vertreibung von Zivilisten aus russisch besetzten Gebieten der Region Saporischschja, die ein Kriegsverbrechen darstelle. Den "Deportationen und Verlegungen" seien Festnahmen, Verhaftungen, Gewalt bis hin zur Folter, Durchsuchungen und Beschlagnahmen von Dokumenten und Privatbesitz vorausgegangen.

In den Jahren 2022 und 2023 seien Zivilisten "als Strafmaßnahme wegen angeblicher Aktivitäten gegen die Russische Föderation" zum Verlassen russisch besetzter Gebiete der Ukraine gezwungen worden. Die Menschen hätten 10 bis 15 Kilometer durch "hochgefährliches Einsatzgebiet" laufen müssen, bis sie die ukrainischen Linien erreichten. Seit 2024 seien zudem Zivilisten aus der Ukraine zwangsweise nach Georgien gebracht worden.

Für ihren Bericht befragten die Experten nach eigenen Angaben 226 Opfer und Zeugen und werteten mehr als 500 öffentlich zugängliche Videos der in ihrem Bericht dokumentierten Verbrechen aus.

T.Shimizu--JT