The Japan Times - Nächster Anlauf zum Sportfördergesetz - DOSB reagiert verstimmt

EUR -
AED 4.305592
AFN 77.502034
ALL 96.677795
AMD 447.438236
ANG 2.099047
AOA 1075.080192
ARS 1701.720203
AUD 1.751362
AWG 2.113229
AZN 1.999485
BAM 1.953323
BBD 2.363013
BDT 143.478026
BGN 1.954021
BHD 0.442003
BIF 3470.812747
BMD 1.172388
BND 1.508293
BOB 8.124799
BRL 6.405931
BSD 1.173217
BTN 105.603513
BWP 15.404528
BYN 3.446558
BYR 22978.805823
BZD 2.359617
CAD 1.609073
CDF 2538.220138
CHF 0.929584
CLF 0.026801
CLP 1051.398019
CNY 8.202497
CNH 8.168426
COP 4420.782248
CRC 582.763363
CUC 1.172388
CUP 31.068283
CVE 110.126735
CZK 24.168741
DJF 208.356321
DKK 7.469109
DOP 73.966503
DZD 152.130231
EGP 55.909311
ERN 17.585821
ETB 182.079843
FJD 2.673162
FKP 0.869956
GBP 0.871881
GEL 3.159628
GGP 0.869956
GHS 12.319533
GIP 0.869956
GMD 86.757138
GNF 10264.02584
GTQ 8.998702
GYD 245.46182
HKD 9.136068
HNL 30.930902
HRK 7.536461
HTG 153.545912
HUF 383.549119
IDR 19599.455882
ILS 3.721934
IMP 0.869956
INR 105.713645
IQD 1536.957221
IRR 49386.846867
ISK 147.193253
JEP 0.869956
JMD 186.444327
JOD 0.831232
JPY 183.937098
KES 151.238294
KGS 102.517718
KHR 4701.057665
KMF 492.4031
KPW 1055.171203
KRW 1695.214015
KWD 0.360389
KYD 0.977764
KZT 594.868062
LAK 25362.940177
LBP 105065.341074
LKR 363.300773
LRD 208.836022
LSL 19.421034
LTL 3.461757
LVL 0.709166
LYD 6.353968
MAD 10.698468
MDL 19.746124
MGA 5385.19289
MKD 61.575623
MMK 2461.838468
MNT 4174.32193
MOP 9.407109
MRU 46.589109
MUR 54.223183
MVR 18.113792
MWK 2034.428397
MXN 21.028327
MYR 4.75283
MZN 74.927127
NAD 19.420951
NGN 1691.709465
NIO 43.175424
NOK 11.813316
NPR 168.965421
NZD 2.031074
OMR 0.450778
PAB 1.173227
PEN 3.946295
PGK 4.997683
PHP 68.986243
PKR 328.540611
PLN 4.211558
PYG 7702.264014
QAR 4.267642
RON 5.089449
RSD 117.311492
RUB 93.849743
RWF 1709.439197
SAR 4.396659
SBD 9.539524
SCR 16.525359
SDG 705.194002
SEK 10.822326
SGD 1.50826
SHP 0.879595
SLE 28.195557
SLL 24584.395557
SOS 669.353909
SRD 44.699049
STD 24266.065639
STN 24.46907
SVC 10.266023
SYP 12963.331531
SZL 19.415458
THB 36.824776
TJS 10.835004
TMT 4.115082
TND 3.421205
TOP 2.82283
TRY 50.400143
TTD 7.974919
TWD 36.832096
TZS 2907.522576
UAH 49.637256
UGX 4247.667001
USD 1.172388
UYU 45.942123
UZS 14084.196983
VES 349.102512
VND 30833.805773
VUV 142.075203
WST 3.253955
XAF 655.12889
XAG 0.015772
XAU 0.000267
XCD 3.168437
XCG 2.114527
XDR 0.813229
XOF 655.12889
XPF 119.331742
YER 279.556414
ZAR 19.353489
ZMK 10552.90231
ZMW 26.017113
ZWL 377.508474
  • TecDAX

    -6.4400

    3615.83

    -0.18%

  • SDAX

    108.1400

    17282.87

    +0.63%

  • MDAX

    208.5900

    30826.26

    +0.68%

  • DAX

    -14.3700

    24476.04

    -0.06%

  • Goldpreis

    3.8000

    4344.9

    +0.09%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1745

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    39.7000

    5791.41

    +0.69%

Nächster Anlauf zum Sportfördergesetz - DOSB reagiert verstimmt
Nächster Anlauf zum Sportfördergesetz - DOSB reagiert verstimmt / Foto: JOHN MACDOUGALL - SID

Nächster Anlauf zum Sportfördergesetz - DOSB reagiert verstimmt

Die Bundesregierung nimmt im Alleingang den nächsten Anlauf zu einem Sportfördergesetz. Der am Donnerstag vom Bundeskanzleramt vorgestellte Referentenentwurf sorgt drei Tage vor dem Bürgerentscheid um eine Münchner Olympiabewerbung für Aufregung. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) soll im Vergleich zum gescheiterten Gesetzesvorhaben der Ampelregierung an Einfluss in den Gremien der Spitzensportagentur verlieren.

Textgröße:

"Dem DOSB ist der neue Referentenentwurf heute um 14.15 Uhr zugegangen. Wir werden erst eine Kommentierung vornehmen, wenn wir ausreichend Zeit hatten, ihn sorgfältig zu prüfen und inhaltlich zu bewerten", teilte der Verband mit. Er dürfte allerdings in den kommenden Gesprächen auf Nachbesserungen zu Gunsten des organisierten Sports drängen.

Staatsministerin Christiane Schenderlein, im Kanzleramt für die Sportpolitik der Regierung zuständig, rechnet bereits mit Kritik. "Uns ist allen sehr bewusst, dass unsere Änderungen im Gesetzentwurf zu intensiven Diskussionen – auch im organisierten Sport – führen werden", sagte die CDU-Politikerin.

"Die Klarheit in der Rollenverteilung der Gremien" in der für die Steuerung des Spitzensports und Vergabe der Fördergelder zuständigen Agentur sei ihr "aber sehr wichtig", fügte Schenderlein hinzu: "Es muss unser gemeinsames Ziel sein, die besten Entscheidungen zum Wohle des Spitzensports zu treffen."

Schenderlein stellte klar: "Unsere Änderungen sind für das Gelingen des Projekts 'Spitzensportagentur' aus meiner Sicht unabdingbar. Wir brauchen einen starken und unabhängigen Vorstand." Dieser könne nicht "Diener zweier Herren – das heißt Stiftungsrat und Sportfachbeirat gleichermaßen 'weisungsunterworfen' – sein", sagte Schenderlein.

Der vorgelegte Referentenentwurf, der planmäßig im Sommer 2026 zum Gesetz werden soll, sieht eine Stärkung des Vorstands und des von der Politik dominierten Stiftungsrats vor. Der DOSB verliert im Vergleich zum Ampel-Entwurf an Einfluss - auch im Sportfachbeirat, dem nur noch eine beratende Funktion zukommt. Statt alleiniger Vertreter des Sports zu sein, muss er sich das Stimmrecht nun auch mit Organisationen wie Athleten Deutschland, der Stiftung Sporthilfe oder dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) teilen.

Die Politik in Berlin beruft sich bei ihrem Reformvorhaben auf den im Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD festgelegten "echten Paradigmenwechsel in der Spitzensportförderung". Der Mittelaufwuchs - seit 2017 stellt der Bund beinahe doppelt so viel Geld zur Verfügung - habe nicht dazu geführt, dass der deutsche Sport seinen "Zielen spürbar nähergekommen" sei, sagte Schenderlein.

"Wir müssen jetzt handeln – auch deshalb, weil erfolgreiche Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland DAS sportpolitische Ziel dieser Bundesregierung sind", sagte Schenderlein mit Blick auf eine mögliche deutsche Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044. Das Ziel sei weiterhin eine Platzierung unter den besten fünf Nationen bei Sommer- und den besten drei Nationen bei Winterspielen.

Die Hoffnung beim DOSB: Auch im Referentenentwurf der Ampel, damals noch im Bundesinnenministerium ausgearbeitet, hatte es nach Kritik aus dem Sport (Athleten, Trainer, Verbände) deutliche Anpassungen gegeben. Ob das Kanzleramt dies bis zum Weg ins parlamentarische Verfahren (Anfang 2026) zulassen wird, bleibt abzuwarten. Der Alleingang bei der Vorstellung des Entwurfs deutet nicht darauf hin.

Sichtbare Ergebnisse in Form von mehr Medaillen sind indes selbst bei einer Verabschiedung des Gesetzes im kommenden Sommer nicht zu erwarten. Die Spitzensportagentur soll erst 2027 ihre Arbeit aufnehmen, erst Ende 2030 ist laut Kanzleramt mit dem "Regelbetrieb" zu rechnen.

S.Yamamoto--JT