The Japan Times - Vermittler bemühen sich um Einhaltung der Waffenruhe im Gazastreifen

EUR -
AED 4.250279
AFN 74.068802
ALL 96.34764
AMD 436.497404
ANG 2.071711
AOA 1061.268908
ARS 1600.004406
AUD 1.671695
AWG 2.084635
AZN 1.972438
BAM 1.97433
BBD 2.329877
BDT 141.932067
BGN 1.978229
BHD 0.436895
BIF 3430.31661
BMD 1.157327
BND 1.493416
BOB 7.993016
BRL 6.011846
BSD 1.156761
BTN 110.075081
BWP 15.957768
BYN 3.439985
BYR 22683.605111
BZD 2.326434
CAD 1.608817
CDF 2644.491429
CHF 0.923229
CLF 0.027159
CLP 1072.390146
CNY 7.979419
CNH 7.966957
COP 4263.105822
CRC 537.850177
CUC 1.157327
CUP 30.66916
CVE 110.958736
CZK 24.552921
DJF 205.680104
DKK 7.472466
DOP 69.558064
DZD 153.841103
EGP 63.118638
ERN 17.359902
ETB 181.75834
FJD 2.612554
FKP 0.877298
GBP 0.873822
GEL 3.113057
GGP 0.877298
GHS 12.730622
GIP 0.877298
GMD 85.641899
GNF 10155.542917
GTQ 8.851108
GYD 242.083054
HKD 9.071826
HNL 30.788906
HRK 7.535815
HTG 151.824913
HUF 384.272974
IDR 19615.878985
ILS 3.65316
IMP 0.877298
INR 108.192174
IQD 1516.098097
IRR 1522897.391286
ISK 143.415556
JEP 0.877298
JMD 183.00757
JOD 0.820575
JPY 183.524251
KES 150.453052
KGS 101.208562
KHR 4640.880131
KMF 495.891431
KPW 1041.564799
KRW 1747.019515
KWD 0.358238
KYD 0.963947
KZT 551.132512
LAK 25403.323343
LBP 103591.285265
LKR 364.9265
LRD 212.57197
LSL 19.754877
LTL 3.417285
LVL 0.700056
LYD 7.412687
MAD 10.812329
MDL 20.486269
MGA 4835.31138
MKD 61.658148
MMK 2429.805381
MNT 4132.824234
MOP 9.340602
MRU 46.419748
MUR 54.513869
MVR 17.903632
MWK 2010.276675
MXN 20.708223
MYR 4.658262
MZN 74.010695
NAD 19.755375
NGN 1603.20969
NIO 42.50825
NOK 11.21143
NPR 176.119928
NZD 2.010769
OMR 0.444985
PAB 1.156756
PEN 4.046039
PGK 5.080212
PHP 70.11548
PKR 323.122061
PLN 4.288226
PYG 7493.32668
QAR 4.21734
RON 5.098716
RSD 117.464074
RUB 94.08702
RWF 1689.697115
SAR 4.343413
SBD 9.307265
SCR 16.268511
SDG 695.553432
SEK 10.941565
SGD 1.486679
SHP 0.868295
SLE 28.411882
SLL 24268.57668
SOS 661.409847
SRD 43.253978
STD 23954.327948
STN 25.142925
SVC 10.122042
SYP 127.948327
SZL 19.755814
THB 37.659685
TJS 11.087559
TMT 4.062217
TND 3.391403
TOP 2.786565
TRY 51.455326
TTD 7.858791
TWD 36.979944
TZS 2995.521698
UAH 50.820078
UGX 4354.890513
USD 1.157327
UYU 46.930454
UZS 14114.182851
VES 547.737136
VND 30483.987684
VUV 139.276576
WST 3.204954
XAF 662.171641
XAG 0.015452
XAU 0.000246
XCD 3.127733
XCG 2.084766
XDR 0.822804
XOF 660.25318
XPF 119.331742
YER 276.195876
ZAR 19.537285
ZMK 10417.327975
ZMW 22.111522
ZWL 372.658755
  • EUR/USD

    0.0009

    1.1566

    +0.08%

  • DAX

    117.1600

    22680.04

    +0.52%

  • Euro STOXX 50

    27.9400

    5569.73

    +0.5%

  • TecDAX

    37.2300

    3421.6

    +1.09%

  • MDAX

    350.2900

    28150.78

    +1.24%

  • SDAX

    102.7500

    16492.54

    +0.62%

  • Goldpreis

    35.3000

    4713.9

    +0.75%

Vermittler bemühen sich um Einhaltung der Waffenruhe im Gazastreifen

Vermittler bemühen sich um Einhaltung der Waffenruhe im Gazastreifen

Angesichts der brüchigen Waffenruhe im Gazastreifen bemühen sich die Vermittlerstaaten darum, das Abkommen zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas am Leben zu halten. Während die Nahost-Vermittler der US-Regierung am Montag in Israel eintrafen, ließ das israelische Militär wieder Hilfslieferungen über den Grenzübergang Kerem Schalom in den Gazastreifen zu. Eine Hamas-Delegation reiste für ein Treffen mit Vertretern Katars und Ägyptens nach Kairo.

Textgröße:

Israel und die radikalislamische Hamas hatten sich am 10. Oktober im Zuge des von US-Präsident Donald Trump vorgelegten Friedensplans auf eine Waffenruhe geeinigt. Am Wochenende warfen sich beide Seiten Verstöße gegen die Feuerpause vor. Die israelischen Streitkräfte führten am Sonntag eine Serie von Luftangriffen aus, bei denen nach Hamas-Angaben mehr als 40 Menschen getötet wurden. Israel meldete derweil den Tod von zwei seiner Soldaten.

Um die weitere Umsetzung des Friedensplans und die Einhaltung der Waffenruhe zu besprechen, trafen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kusher am Montag unter anderen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Kushner forderte die israelische Regierung auf, den Palästinensern eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen.

Wenn sich Israel in der Zukunft in der Nahost-Region einfügen wolle, müsse es "einen Weg finden, dem palästinensischen Volk dabei zu helfen, dass es gedeihen kann und es ihm besser geht", sagte Kushner in einem Interview des US-Senders CBS News. Dies sei die "wichtigste Botschaft" der US-Vermittler an die israelischen Regierung.

Die Hamas-Delegation in Kairo unter Führung von Chefunterhändler Chalil al-Hajja werde mit den Vermittlern über die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen sprechen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Verhandlungskreisen. Weiter hieß es, die Hamas-Delegation werde mit ägyptischen Vertretern über einen innerpalästinensischen Dialog beraten. Dabei solle es um eine Einigung zwischen den palästinensischen Fraktionen gehen sowie um die Zukunft des Gazastreifens.

Ägypten hat bereits in der Vergangenheit versucht, vor allem zwischen der radikalislamischen Hamas und der säkularen Fatah-Partei zu vermitteln, die im Westjordanland regiert. Die Gruppierungen sind seit seit Jahrzehnten verfeindet. Laut dem Friedensplan der USA soll die Hamas in der Zukunft des Gazastreifens keine Rolle mehr spielen und entwaffnet werden. Hamas-Kräfte rückten seit dem Beginn der Waffenruhe jedoch in Gebiete vor, aus denen sich die israelischen Truppen zurückgezogen hatten.

Nach den Vorwürfen zu den Waffenruhe-Verstößen hatte Israel am Sonntag alle humanitären Hilfslieferungen gestoppt - am Montag wurde der Grenzübergang Kerem Schalom aber wieder geöffnet. Gemäß einer Entscheidung auf politischer Ebene dürften fortan "in voller Übereinstimmung mit dem unterzeichneten Abkommen" wieder Hilfsgüter über den Grenzübergang transportiert werden, erklärte ein Militärvertreter. Der Übergang Rafah bleibe weiterhin vorerst geschlossen.

Unterdessen forderte der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) "lückenlose Aufklärung", nachdem es am Sonntag einen tödlichen Angriff auf eine Medienproduktionsfirma im Gazastreifen gegeben hatte, die mit dem ZDF zusammenarbeitet. Der Standort der getroffenen Produktionsfirma "dürfte sowohl dem israelischen Militär als auch der Hamas bekannt gewesen sein", erklärte der DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster. Die Antwort des israelischen Militärs auf die Nachfrage des ZDF, der Vorfall werde geprüft, reiche nicht aus. "Wir verlangen eine lückenlose Aufklärung des Überfalls und die in einer Demokratie übliche juristische Strafverfolgung", fügte Beuster hinzu.

Bei dem Raketeneinschlag auf die Produktionsfirma in Deir el Balah im Süden des Gazastreifens wurden nach Angaben des ZDF ein Ingenieur der Firma sowie der achtjährige Sohn eines weiteren Mitarbeiters getötet. Ein weiterer Mitarbeiter sei verletzt worden.

M.Fujitav--JT