The Japan Times - Rutte und Hegseth erwarten mehr Waffenkäufe von Nato-Ländern in den USA

EUR -
AED 4.261283
AFN 74.261171
ALL 95.911296
AMD 437.051472
ANG 2.077072
AOA 1064.014708
ARS 1604.158648
AUD 1.668951
AWG 2.090029
AZN 1.968011
BAM 1.955921
BBD 2.336515
BDT 142.693116
BGN 1.983348
BHD 0.438038
BIF 3446.905945
BMD 1.160322
BND 1.488275
BOB 8.015909
BRL 5.991293
BSD 1.160107
BTN 107.669216
BWP 15.777858
BYN 3.450006
BYR 22742.304383
BZD 2.333145
CAD 1.612337
CDF 2651.334459
CHF 0.918632
CLF 0.02714
CLP 1071.220348
CNY 7.990613
CNH 7.977391
COP 4274.137632
CRC 539.363521
CUC 1.160322
CUP 30.748524
CVE 110.271334
CZK 24.511787
DJF 206.583439
DKK 7.472135
DOP 69.797017
DZD 154.001379
EGP 62.19185
ERN 17.404825
ETB 181.140553
FJD 2.619311
FKP 0.880105
GBP 0.871082
GEL 3.121197
GGP 0.880105
GHS 12.761448
GIP 0.880105
GMD 85.863393
GNF 10173.5844
GTQ 8.87451
GYD 242.797548
HKD 9.094143
HNL 30.817098
HRK 7.532231
HTG 152.277934
HUF 381.849964
IDR 19626.840747
ILS 3.633618
IMP 0.880105
INR 108.387849
IQD 1519.652777
IRR 1526838.254012
ISK 143.786795
JEP 0.880105
JMD 183.470539
JOD 0.822688
JPY 183.747958
KES 150.922833
KGS 101.470385
KHR 4641.546639
KMF 497.202931
KPW 1044.22375
KRW 1746.330183
KWD 0.358714
KYD 0.966814
KZT 551.491679
LAK 25566.900867
LBP 103886.387139
LKR 365.701007
LRD 212.875071
LSL 19.483319
LTL 3.426128
LVL 0.701867
LYD 7.399425
MAD 10.836522
MDL 20.435407
MGA 4908.556934
MKD 61.622251
MMK 2437.146558
MNT 4145.506946
MOP 9.366784
MRU 46.280658
MUR 54.291439
MVR 17.94964
MWK 2011.619574
MXN 20.713888
MYR 4.67259
MZN 74.202229
NAD 19.484159
NGN 1604.155992
NIO 42.693924
NOK 11.207465
NPR 172.271289
NZD 2.010205
OMR 0.44614
PAB 1.160132
PEN 4.036371
PGK 5.017202
PHP 69.816317
PKR 323.677093
PLN 4.279092
PYG 7534.367862
QAR 4.229707
RON 5.096133
RSD 117.4315
RUB 93.177821
RWF 1697.799952
SAR 4.355121
SBD 9.33135
SCR 16.074957
SDG 697.353606
SEK 10.887739
SGD 1.487393
SHP 0.870542
SLE 28.485577
SLL 24331.377447
SOS 662.97808
SRD 43.365829
STD 24016.315521
STN 24.502886
SVC 10.150583
SYP 128.502495
SZL 19.477294
THB 37.702914
TJS 11.093359
TMT 4.072729
TND 3.405366
TOP 2.793775
TRY 51.604606
TTD 7.873927
TWD 37.098387
TZS 3011.034426
UAH 50.763697
UGX 4321.397206
USD 1.160322
UYU 47.152709
UZS 14091.809474
VES 549.154537
VND 30557.070711
VUV 139.521706
WST 3.223041
XAF 656.034262
XAG 0.015473
XAU 0.000245
XCD 3.135828
XCG 2.09062
XDR 0.824933
XOF 655.989028
XPF 119.331742
YER 276.910464
ZAR 19.477972
ZMK 10444.282546
ZMW 22.360537
ZWL 373.623099
  • Euro STOXX 50

    149.5500

    5719.28

    +2.61%

  • SDAX

    226.6900

    16719.23

    +1.36%

  • MDAX

    928.8500

    29079.63

    +3.19%

  • TecDAX

    64.5200

    3486.12

    +1.85%

  • Goldpreis

    90.6000

    4769.2

    +1.9%

  • DAX

    610.5500

    23290.59

    +2.62%

  • EUR/USD

    0.0048

    1.1605

    +0.41%

Rutte und Hegseth erwarten mehr Waffenkäufe von Nato-Ländern in den USA
Rutte und Hegseth erwarten mehr Waffenkäufe von Nato-Ländern in den USA / Foto: NICOLAS TUCAT - AFP

Rutte und Hegseth erwarten mehr Waffenkäufe von Nato-Ländern in den USA

Angesichts des seit mehr als drei Jahren andauernden Kriegs in der Ukraine und der jüngsten russischen Luftraumverletzungen erwarten Nato-Generalsekretär Mark Rutte und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, dass mehr Nato-Länder als bisher US-Waffen für die Ukraine kaufen. "Unsere heutige Erwartung ist, dass mehr Länder noch mehr Geld geben, dass sie noch mehr kaufen, um die Ukraine zu unterstützen", sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth am Rande des Treffens in Brüssel am Mittwoch.

Textgröße:

Hegseth bezog sich damit auf ein Programm von USA und Nato, mit dem die Verbündeten Waffen aus US-Beständen kaufen können, welche die Ukraine im Kampf gegen Russland benötigt. Die zusätzlichen Waffen seien nötig, um den Krieg in der Ukraine zu einem "friedlichen Abschluss" zu bringen, sagte Hegseth. "Man erlangt Frieden, wenn man stark ist", betonte der US-Verteidigungsminister, "wenn man über starke und echte Fähigkeiten verfügt, die von Gegnern respektiert werden".

Im Juli hatten US-Präsident Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte den Mechanismus der sogenannten Priorisierten Anforderungsliste für die Ukraine (PURL) ausgearbeitet. Mit diesem Instrument sollen andere Nato-Länder Waffen aus US-Beständen für die Ukraine kaufen. Bisher wurden so Waffen im Wert von rund 1,9 Milliarden Euro finanziert, unter anderem von Deutschland.

Auch Rutte sagte, er erwarte während des Treffens "viele neue Ankündigungen von Ländern", die an dem Programm teilnehmen werden. Neben Deutschland haben bisher die Niederlande, Schweden, Norwegen, Dänemark und Kanada hohe Beiträge zur Finanzierung der Waffenpakete beigetragen. Andere Alliierte wie Großbritannien, Frankreich oder Spanien sind bisher zurückhaltend mit größeren Zusagen.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte dazu, es gebe "Waffen und Systeme", die gebe es "nur in den USA zurzeit - und wir sind froh, dass wir sie kaufen können".

Die Nato plant angesichts der Drohnenvorfälle der vergangenen Wochen zudem, den Aufbau ihrer Drohnenabwehr zu beschleunigen. Dabei will die Allianz auch von der Ukraine lernen, die in mehr als drei Jahren Krieg kostengünstige Technologie zum Kampf gegen Drohnen entwickelt hat. Rutte habe den Ministern einen Plan zur Drohnenabwehr präsentiert, sagte Pistorius am Mittwoch.

Dabei blieb zunächst unklar, inwiefern dieser Plan in Konkurrenz zu dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen "Drohnenwall" steht.

Rutte sagte am Mittwoch, es gebe "keine Dopplung" bei der Bemühung um eine effektive Drohnenabwehr in Europa. Die Nato sei gut "bei harten Dingen" der "militärischen Seite", während die EU die Fähigkeit habe sicherzustellen, "dass das Geld vorhanden ist" und "dass die Nationen der EU abgestimmt sind", verdeutlichte er. Diese Kombination sei "entscheidend" für die Zusammenarbeit.

Pistorius kündigte am Rande des Treffens auch eine weitere Stärkung des deutschen Beitrags zur Luftraumüberwachung an der Nato-Ostflanke an. Die Bundeswehr werde künftig zusätzlich zum bisherigen Engagement mit "mehreren Eurofightern" in Polen im Einsatz sein, sagte Pistorius in Brüssel. Konkrete Angaben darüber, wie viele zusätzliche deutsche Kampfjets hierfür bereit gestellt werden sollen, machte Pistorius zunächst nicht.

Deutschland hatte nach dem Eindringen von 19 russischen Drohnen in den polnischen Luftraum im September bereits die Zahl seiner Eurofighter-Kampfjets für die Überwachung des Luftraums im Rahmen der Nato-Initiative Eastern Sentry am Fliegerhorst Rostock-Laage von zwei auf vier erhöht. Die Bundeswehr ist zudem mit mehreren Eurofightern an der Nato-Mission "enhanced Air Policing South" (verstärkte Luftraumüberwachung Süden) in Rumänien beteiligt.

Neben der Verteidigungsfähigkeit sucht die Nato auch nach Lösungen, um die Ukraine zu härteren Gegenangriffen gegen Russland zu befähigen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will am Freitag in Washington mit Präsident Trump über eine mögliche Lieferung von weitreichenden US-Marschflugkörpern vom Typ Tomahawk diskutieren.

K.Tanaka--JT