The Japan Times - Zwei Jahre nach Hamas-Angriff: Gedenken in Israel und Hoffen auf Verhandlungen

EUR -
AED 4.257825
AFN 73.041018
ALL 95.873009
AMD 437.352583
ANG 2.075387
AOA 1063.151672
ARS 1613.58108
AUD 1.673905
AWG 2.089782
AZN 1.973845
BAM 1.954333
BBD 2.334618
BDT 142.577309
BGN 1.981739
BHD 0.437687
BIF 3437.561568
BMD 1.15938
BND 1.487067
BOB 8.009404
BRL 5.97753
BSD 1.159165
BTN 107.581834
BWP 15.765053
BYN 3.447206
BYR 22723.847126
BZD 2.331251
CAD 1.608831
CDF 2660.776779
CHF 0.920201
CLF 0.026806
CLP 1058.468183
CNY 7.967264
CNH 7.972674
COP 4258.889516
CRC 538.925783
CUC 1.15938
CUP 30.723569
CVE 110.722703
CZK 24.516831
DJF 206.04483
DKK 7.472801
DOP 70.143272
DZD 153.949838
EGP 62.050135
ERN 17.390699
ETB 182.022293
FJD 2.613012
FKP 0.879391
GBP 0.871048
GEL 3.118896
GGP 0.879391
GHS 12.753478
GIP 0.879391
GMD 85.21678
GNF 10179.356057
GTQ 8.867307
GYD 242.600498
HKD 9.086698
HNL 30.862654
HRK 7.536546
HTG 152.154348
HUF 383.24522
IDR 19636.418305
ILS 3.636337
IMP 0.879391
INR 107.408495
IQD 1518.208052
IRR 1529077.238778
ISK 144.412139
JEP 0.879391
JMD 183.321638
JOD 0.822032
JPY 183.994179
KES 150.777075
KGS 101.387493
KHR 4649.699016
KMF 494.765613
KPW 1043.376276
KRW 1755.046257
KWD 0.358781
KYD 0.966029
KZT 551.044098
LAK 25451.296237
LBP 103411.591452
LKR 365.40421
LRD 213.152204
LSL 19.645662
LTL 3.423348
LVL 0.701297
LYD 7.390987
MAD 10.811232
MDL 20.418822
MGA 4840.411584
MKD 61.660687
MMK 2435.168612
MNT 4142.142525
MOP 9.359182
MRU 46.52622
MUR 54.247415
MVR 17.912336
MWK 2013.843377
MXN 20.666755
MYR 4.66181
MZN 74.153892
NAD 19.645738
NGN 1599.978701
NIO 42.560709
NOK 11.261423
NPR 172.131476
NZD 2.01633
OMR 0.445773
PAB 1.15919
PEN 4.032302
PGK 5.053699
PHP 69.770824
PKR 323.696816
PLN 4.283526
PYG 7528.253101
QAR 4.225358
RON 5.098146
RSD 117.335075
RUB 93.098607
RWF 1693.854115
SAR 4.351688
SBD 9.286604
SCR 16.275631
SDG 696.7875
SEK 10.912675
SGD 1.487316
SHP 0.869835
SLE 28.512249
SLL 24311.630526
SOS 662.585427
SRD 43.319095
STD 23996.824298
STN 24.926669
SVC 10.142345
SYP 128.398205
SZL 19.634144
THB 37.807266
TJS 11.084355
TMT 4.05783
TND 3.378723
TOP 2.791508
TRY 51.582667
TTD 7.867537
TWD 37.119883
TZS 3002.793635
UAH 50.722498
UGX 4317.890035
USD 1.15938
UYU 47.11444
UZS 14144.435668
VES 548.763749
VND 30532.271126
VUV 139.408472
WST 3.220425
XAF 655.501836
XAG 0.015358
XAU 0.000242
XCD 3.133282
XCG 2.088923
XDR 0.824264
XOF 654.469842
XPF 119.331742
YER 276.657015
ZAR 19.492823
ZMK 10435.815284
ZMW 22.34239
ZWL 373.319873
  • EUR/USD

    -0.0045

    1.1549

    -0.39%

  • Euro STOXX 50

    162.9800

    5732.71

    +2.84%

  • TecDAX

    62.6600

    3484.26

    +1.8%

  • SDAX

    310.1700

    16802.71

    +1.85%

  • Goldpreis

    -109.7000

    4703.4

    -2.33%

  • DAX

    618.8500

    23298.89

    +2.66%

  • MDAX

    1055.0600

    29205.84

    +3.61%

Zwei Jahre nach Hamas-Angriff: Gedenken in Israel und Hoffen auf Verhandlungen
Zwei Jahre nach Hamas-Angriff: Gedenken in Israel und Hoffen auf Verhandlungen / Foto: JOHN WESSELS - AFP

Zwei Jahre nach Hamas-Angriff: Gedenken in Israel und Hoffen auf Verhandlungen

Zwei Jahre nach dem "Schwarzen Schabbat": Israel hat am Dienstag der Opfer des Hamas-Angriffs am 7. Oktober 2023 gedacht, bei dem Islamisten vom Gazastreifen aus Israel überfielen und mehr als 1200 Menschen töteten. Zahlreiche Angehörige der Opfer kamen am Morgen an den Ort des Nova-Musikfestivals, das ein Ziel der Attacke war, um dort der Opfer zu gedenken. Während sich auch international hoffnungsvolle Blicke nach Ägypten richteten, wo Israel und die Hamas am Dienstag ihre indirekten Verhandlungen über eine Waffenruhe und die Freilassung der Geiseln fortsetzten, pries die Hamas den 7. Oktober 2023 als "historisch".

Textgröße:

Um 06.29 Uhr (Ortszeit, 05.29 Uhr MESZ) - dem Beginn des Hamas-Massakers vor zwei Jahren - legten Familienangehörige am Gedenkort des Nova-Musikfestivals eine Schweigeminute ein, wie AFP-Reporter berichteten. Kämpfer der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas hatten am 7. Oktober 2023, der auf den jüdischen Ruhetag Schabbat fiel, beim Nova-Festival mehr als 370 friedlich Feiernde getötet. Eines ihrer Opfer war Yuval Baron. Die 25-Jährige hatte die Open-Air-Party im Süden Israels zusammen mit ihrem Verlobten besucht. "Ich bin hier, um bei ihr zu sein, denn es war das letzte Mal, dass sie am Leben war", sagte ihre Mutter Orit Baron AFP.

Die Hamas-Kämpfer hatten gemeinsam mit verbündeten Palästinensergruppen einen massiven Überraschungsangriff auf Israel gestartet. Tausende Raketen wurden auf israelische Gemeinden und Städte abgefeuert, mehr als tausend Kämpfer stürmten in das Land und griffen fast 50 verschiedene Orte an.

Nach israelischen Angaben wurden insgesamt mehr als 1200 Menschen getötet, 251 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Es war der schwerste Angriff auf Israel seit seiner Staatsgründung. Zwei Jahre später sind noch immer 47 Geiseln in der Gewalt der Hamas, darunter auch mehrere deutsch-israelische Doppelstaatler. Mindestens 25 der Geiseln sollen nach Angaben des israelischen Militärs bereits tot sein.

Zeitgleich zum Beginn des Gedenkens meldete die israelische Armee einen Angriff aus dem Gazastreifen. Aus dem Norden des Küstengebiets sei ein Projektil abgefeuert worden, teilte die Armee mit. In dem grenznahen Ort Netiv Haasara sei Luftalarm ausgelöst worden.

Im Ausland wurde ebenfalls an den Hamas-Überfall auf Israel erinnert. Der 7. Oktober 2023 sei als "schwarzer Tag in die Geschichtsbücher des jüdischen Volkes" eingegangen, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Der britische Premierminister Keir Starmer erinnerte an den "Albtraum", den viele seit dem 7. Oktober 2023 erlebt hätten. Der Tag sei der schlimmste Angriff auf das jüdische Volk seit dem Holocaust. UN-Generalsekretär António Guterres forderte anlässlich des Jahrestages die sofortige Freilassung der Geiseln aus der Gewalt der Hamas.

Der Hamas-Angriff löste den Krieg im Gazastreifen aus, wo Israel seitdem massiv militärisch vorgeht. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, bisher mehr als 67.100 Menschen getötet. Die humanitäre Lage in dem Palästinensergebiet ist katastrophal, die Not der Zivilisten extrem.

Zuletzt wuchs jedoch die Hoffnung auf ein Ende des Krieges, nachdem US-Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche einen Friedensplan vorgestellt hatte. Am Montag begannen Delegationen der Hamas und Israels in Ägypten indirekte Gespräche darüber. Die erste Gesprächsrunde im Badeort Scharm el-Scheich am Montagabend sei "positiv" verlaufen und habe vier Stunden gedauert, erfuhr AFP aus dem Umfeld der Hamas-Delegation. Die Verhandlungen sollten am Dienstag fortgesetzt werden.

Später bezeichnete der Hamas-Funktionär Fawsi Barhum den damaligen Angriff als "historische Antwort" auf Israels "Versuche, die palästinensische Sache auszulöschen". Der 7. Oktober markiere "den Beginn eines Prozesses der Isolierung" Israels, sagte er dem katarischen Sender Al-Dschasira. Er sei der "Beginn des tatsächlichen Countdowns für das Ende ihrer Präsenz in diesem Land". Erklärtes Ziel der Hamas ist die Vernichtung Israels.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte sich bei einem Besuch vor einer Woche in Washington hinter Trumps 20-Punkte-Plan gestellt, die Hamas stimmte dem Plan am Freitag in Teilen zu. Sie erklärte sich zwar zur "unverzüglichen" Freilassung aller Geiseln aus ihrer Gewalt im Austausch gegen palästinensische Häftlinge bereit - allerdings "unter Berücksichtigung der Bedingungen vor Ort". Der Plan sieht unter anderem die Freilassung aller von der Hamas festgehaltenen Geiseln, die Entwaffnung und politische Entmachtung der Hamas sowie einen schrittweisen Abzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen vor.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) mahnte bei seinem Besuch in Ägypten zügige Ergebnisse an. "Es geht jetzt darum, das Tempo nicht zu verlieren und schnell zu Ergebnissen zu kommen, damit das Vertrauen in den Prozess nicht verloren geht", sagte er nach einem Treffen mit seinem ägyptischen Kollegen Badr Abdelatty in Kairo. Auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff wurde noch am Dienstag in Ägypten erwartet.

Y.Watanabe--JT