The Japan Times - SPD dringt auf besseren Schutz der Stahlindustrie vor "unfairem Wettbewerb"

EUR -
AED 4.239934
AFN 72.734234
ALL 95.473534
AMD 435.086683
ANG 2.066665
AOA 1058.683523
ARS 1606.779579
AUD 1.67603
AWG 2.081001
AZN 1.923998
BAM 1.947203
BBD 2.32587
BDT 142.052854
BGN 1.973411
BHD 0.435824
BIF 3431.291824
BMD 1.154508
BND 1.481534
BOB 7.97977
BRL 5.95218
BSD 1.154841
BTN 107.185645
BWP 15.705844
BYN 3.43426
BYR 22628.356568
BZD 2.322486
CAD 1.605107
CDF 2649.595554
CHF 0.920593
CLF 0.026694
CLP 1054.019354
CNY 7.933816
CNH 7.95228
COP 4240.704107
CRC 536.908686
CUC 1.154508
CUP 30.594462
CVE 109.782227
CZK 24.532121
DJF 205.641431
DKK 7.472853
DOP 69.480544
DZD 153.506858
EGP 61.790768
ERN 17.31762
ETB 180.316895
FJD 2.602027
FKP 0.875696
GBP 0.871705
GEL 3.105622
GGP 0.875696
GHS 12.704023
GIP 0.875696
GMD 84.851585
GNF 10128.066507
GTQ 8.835147
GYD 241.702911
HKD 9.047273
HNL 30.677235
HRK 7.532586
HTG 151.58617
HUF 385.020345
IDR 19653.189482
ILS 3.621057
IMP 0.875696
INR 107.657928
IQD 1512.742808
IRR 1522651.722883
ISK 144.394565
JEP 0.875696
JMD 182.644156
JOD 0.818556
JPY 184.018243
KES 150.282159
KGS 100.961856
KHR 4620.461154
KMF 492.686132
KPW 1038.991782
KRW 1758.159818
KWD 0.357274
KYD 0.962401
KZT 549.007666
LAK 25450.097837
LBP 103412.671303
LKR 364.055397
LRD 211.918079
LSL 19.395563
LTL 3.408962
LVL 0.69835
LYD 7.366097
MAD 10.788271
MDL 20.342135
MGA 4886.174202
MKD 61.56184
MMK 2424.935503
MNT 4124.736339
MOP 9.323951
MRU 46.0726
MUR 54.019057
MVR 17.837035
MWK 2002.455336
MXN 20.675849
MYR 4.649173
MZN 73.842755
NAD 19.395563
NGN 1596.049431
NIO 42.501624
NOK 11.261654
NPR 171.487221
NZD 2.01877
OMR 0.443914
PAB 1.154901
PEN 4.01826
PGK 4.994797
PHP 69.955683
PKR 322.219196
PLN 4.290411
PYG 7500.367068
QAR 4.210982
RON 5.090191
RSD 117.314152
RUB 92.711004
RWF 1690.0508
SAR 4.333583
SBD 9.24758
SCR 15.851325
SDG 693.859166
SEK 10.94387
SGD 1.485887
SHP 0.86618
SLE 28.402956
SLL 24209.467756
SOS 659.952094
SRD 43.137024
STD 23895.984412
STN 24.391575
SVC 10.104863
SYP 127.858648
SZL 19.388395
THB 37.793398
TJS 11.043535
TMT 4.040778
TND 3.390291
TOP 2.779778
TRY 51.372029
TTD 7.838023
TWD 36.906732
TZS 2990.176173
UAH 50.535267
UGX 4302.007163
USD 1.154508
UYU 46.943563
UZS 14028.821439
VES 546.457723
VND 30399.349836
VUV 138.822647
WST 3.206892
XAF 653.03997
XAG 0.016017
XAU 0.000247
XCD 3.120116
XCG 2.081204
XDR 0.812172
XOF 653.03997
XPF 119.331742
YER 275.494487
ZAR 19.59887
ZMK 10391.949231
ZMW 22.25819
ZWL 371.751101
  • Goldpreis

    -119.2000

    4693.9

    -2.54%

  • EUR/USD

    -0.0052

    1.1542

    -0.45%

  • MDAX

    1055.0600

    29205.84

    +3.61%

  • TecDAX

    62.6600

    3484.26

    +1.8%

  • Euro STOXX 50

    162.9800

    5732.71

    +2.84%

  • DAX

    618.8500

    23298.89

    +2.66%

  • SDAX

    310.1700

    16802.71

    +1.85%

SPD dringt auf besseren Schutz der Stahlindustrie vor "unfairem Wettbewerb"

SPD dringt auf besseren Schutz der Stahlindustrie vor "unfairem Wettbewerb"

Die SPD dringt auf bessere Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie in Deutschland und Europa. "Das bedeutet: klare, effektive und verlässliche handelspolitische Instrumente zum Schutz vor unfairem Wettbewerb", heißt es in einem Beschluss des Parteivorstandes vom Montag. "Unser Ziel ist, die Stahlproduktion zukunftsfest zu machen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern", betonen darin die Sozialdemokraten.

Textgröße:

Kritisiert werden in dem Papier "Dumpingpreise und staatlich geförderte Überkapazitäten" in anderen Teilen der Welt. Unter Druck stehe die deutsche Stahlindustrie aber auch wegen hoher Energiepreise und zugleich notwendiger Investitionen in die Klimaneutralität.

"In dieser Zeit steht die SPD an der Seite der Beschäftigten", betont der SPD-Vorstand. Die Partei pocht darauf, mit Mitteln aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität "der Stahlindustrie einen wichtigen Impuls zu geben". Die Sicherung der heimischen Wertschöpfung müsse aber durch mehr Schutz vor unfairem Wettbewerb ergänzt werden.

"Wir werden dafür sorgen, dass sich die Bundesregierung bei der EU-Kommission entschieden für einen effektiven und langfristig wirksamen Schutz gegen unfaire Handelspraktiken und subventionierte Überkapazitäten einsetzt", heißt es in dem Beschluss. Dabei gehe es "nicht um Protektionismus, sondern um die Durchsetzung fairer Wettbewerbsregeln und europäischer strategischer Interessen". Importmengen will die SPD "signifikant reduzieren".

Betont wird auch die strategische Bedeutung einer europäischen Stahlversorgung. "Deutschlands Sicherheit darf in dieser geopolitischen Lage nicht abhängig sein von außereuropäischen Stahlherstellern", mahnt der SPD-Vorstand. Gefordert wird eine Strategie des "Buy European" ("Kauft Europäisch") besonders in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie im Energiesektor. Zudem müssten in der EU Anforderungen an klimafreundliche Stahlproduktion verankert werden.

Zur weiteren Senkung der hohen Energiekosten verlangen die Sozialdemokraten erneut einen Industriestrompreis, der auch die Stahlbranche entlasten soll. Zudem müssten "die Energie- und die Systemkosten durch einen entschlossenen Ausbau der erneuerbaren Energien, Speicher und Netze, durch Anreize zur flexibleren Nachfrage nach Strom und dem Aufbau erforderlicher steuerbarer Kapazitäten mittelfristig und dauerhaft deutlich sinken".

"Die Transformation der Stahlindustrie muss gelingen", pocht die SPD darauf, den umweltfreundlichen Umbau der Branche voranzutreiben. Dies biete zugleich die Chance, "die Stahlproduktion umfassend zu modernisieren und ein neues, nachhaltiges und zukunftsfähiges Produkt anzubieten". Dabei solle zunächst auch auf Erdgas gesetzt werden, bis Wasserstoff in hinreichender Menge zur Verfügung stehe. Der Wasserstoffhochlauf soll zugleich unterstützt werden.

Im Handel mit den USA dringt die SPD auf die Möglichkeit wieder zollfreier Exporte in das Land. Dazu solle über ein "ausgewogenes Stahl- und Aluminiumabkommen" verhandelt werden. Für Stahl aus Russland soll ein striktes Importverbot gelten, auch bei Umgehungsversuchen über Drittländer.

T.Ueda--JT