The Japan Times - Trump stimmt Militärspitze auf "Krieg" im Inneren ein

EUR -
AED 4.240055
AFN 75.031818
ALL 95.885021
AMD 434.746347
ANG 2.06636
AOA 1058.527186
ARS 1600.029406
AUD 1.669481
AWG 2.077808
AZN 1.962478
BAM 1.956686
BBD 2.31977
BDT 141.323969
BGN 1.973119
BHD 0.438076
BIF 3429.536715
BMD 1.154338
BND 1.483439
BOB 7.958602
BRL 5.951185
BSD 1.151731
BTN 107.283561
BWP 15.801221
BYN 3.412804
BYR 22625.015015
BZD 2.316369
CAD 1.606647
CDF 2654.976758
CHF 0.92149
CLF 0.026767
CLP 1056.91126
CNY 7.944844
CNH 7.939741
COP 4251.390385
CRC 535.935622
CUC 1.154338
CUP 30.589944
CVE 110.672131
CZK 24.520206
DJF 205.148158
DKK 7.473111
DOP 69.981685
DZD 153.33075
EGP 62.604576
ERN 17.315063
ETB 180.249148
FJD 2.608516
FKP 0.87403
GBP 0.872708
GEL 3.099378
GGP 0.87403
GHS 12.70938
GIP 0.87403
GMD 84.848805
GNF 10132.201526
GTQ 8.810988
GYD 241.059113
HKD 9.046353
HNL 30.739922
HRK 7.535401
HTG 151.16384
HUF 380.940673
IDR 19658.367638
ILS 3.632481
IMP 0.87403
INR 107.29342
IQD 1512.182126
IRR 1518877.283618
ISK 144.419379
JEP 0.87403
JMD 181.581405
JOD 0.818406
JPY 184.398523
KES 150.185869
KGS 100.946576
KHR 4631.776098
KMF 492.901857
KPW 1038.90348
KRW 1742.056543
KWD 0.357672
KYD 0.959834
KZT 545.777041
LAK 25349.25132
LBP 103370.923074
LKR 363.390782
LRD 212.687017
LSL 19.467861
LTL 3.408458
LVL 0.698247
LYD 7.375918
MAD 10.807481
MDL 20.2657
MGA 4807.815611
MKD 61.701681
MMK 2423.841256
MNT 4123.572672
MOP 9.298309
MRU 46.312053
MUR 54.184262
MVR 17.845314
MWK 2004.501516
MXN 20.544319
MYR 4.649097
MZN 73.819798
NAD 19.473884
NGN 1593.389747
NIO 42.381512
NOK 11.205841
NPR 171.651466
NZD 2.020921
OMR 0.44417
PAB 1.151721
PEN 3.985348
PGK 4.974037
PHP 69.472668
PKR 322.171527
PLN 4.270436
PYG 7450.436918
QAR 4.207672
RON 5.098826
RSD 117.533019
RUB 92.551509
RWF 1685.332751
SAR 4.333903
SBD 9.279456
SCR 17.153918
SDG 693.75665
SEK 10.895674
SGD 1.483197
SHP 0.866052
SLE 28.390454
SLL 24205.892719
SOS 659.703804
SRD 43.115678
STD 23892.455668
STN 24.962548
SVC 10.077562
SYP 127.628742
SZL 19.473413
THB 37.565016
TJS 11.039497
TMT 4.051725
TND 3.369536
TOP 2.779367
TRY 51.46025
TTD 7.813638
TWD 36.869561
TZS 3001.278067
UAH 50.442395
UGX 4320.955843
USD 1.154338
UYU 46.641112
UZS 14054.059157
VES 546.540943
VND 30401.209589
VUV 137.718863
WST 3.193219
XAF 656.24836
XAG 0.01588
XAU 0.000248
XCD 3.119655
XCG 2.07574
XDR 0.816693
XOF 656.244095
XPF 119.331742
YER 275.424615
ZAR 19.474372
ZMK 10390.424795
ZMW 22.257267
ZWL 371.696204
  • Goldpreis

    3.5000

    4683.2

    +0.07%

  • MDAX

    -289.5400

    28916.26

    -1%

  • DAX

    -130.8200

    23168.08

    -0.56%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1546

    +0.21%

  • SDAX

    -78.6300

    16724.07

    -0.47%

  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

Trump stimmt Militärspitze auf "Krieg" im Inneren ein
Trump stimmt Militärspitze auf "Krieg" im Inneren ein / Foto: Andrew Harnik - POOL/AFP

Trump stimmt Militärspitze auf "Krieg" im Inneren ein

US-Präsident Donald Trump hat die Militärspitze auf einen "Krieg" in den Vereinigten Staaten eingestimmt. Das Militär müsse den "Feind im Inneren" bekämpfen, sagte Trump am Dienstag vor hunderten Generälen und Admirälen auf dem Militärstützpunkt Quantico südlich von Washington. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich inzwischen "Kriegsminister" nennt, verordnete den Truppen zudem eine ideologische Kehrtwende nach "Jahrzehnten des Niedergangs". Die Parole laute: weg von "woken" Vorstellungen hin zu "höchsten männlichen Standards".

Textgröße:

Trump sagte, die USA befänden sich in einem "Krieg von innen". Er warf "radikalen linken Demokraten" erneut vor, von ihnen regierte Städte wie San Francisco, Chicago oder New York unkontrollierter Kriminalität und Einwanderung preisgegeben zu haben. Er verwies auf ein kürzlich unterzeichnetes Dekret zum Aufbau einer "schnellen Einsatztruppe, die Bürgerunruhen niederschlagen kann".

Die US-Regierung müsse eingreifen, bevor die Lage außer Kontrolle gerate, sagte Trump, der laut Verfassung Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Traditionell versteht sich das US-Militär als unpolitisch und über den Parteien stehend.

Trump hat Soldaten bereits in Los Angeles und in der Hauptstadt Washington eingesetzt. Kürzlich beorderte der Präsident zudem die Nationalgarde nach Portland im Nordwesten der USA. Er begründet dies mit Protesten gegen die Einwanderungspolizei ICE. Gegen den Einsatz wehren sich die Stadt und der US-Bundesstaat Oregon juristisch.

Trump und Verteidigungsminister Hegseth schworen die Armee zugleich auf einen "Kriegergeist" ein. Hegseth bekräftigte in seiner Rede, alle Programme für Gleichstellung und gegen Diskriminierung würden rückgängig gemacht. Zum "toxischen ideologischen Müll" der Vergangenheit gehörten Beförderungen aufgrund von Hautfarbe und Geschlecht. "Wenn das bedeutet, dass sich für einige Kampfaufgaben keine Frauen qualifizieren, dann sei es so", betonte er.

Auch die Fitness der Truppen soll sich nach dem Willen des früheren Fernsehmoderators von Fox News deutlich verbessern. "Fette Soldaten sind anstrengend anzusehen", kritisierte Hegseth. Auch "fette Generäle und Admiräle" solle es künftig im Pentagon nicht mehr geben. Zudem gelte ab sofort die Regel: "Keine Bärte oder langes Haar."

Der 45-jährige Hegseth war im Frühjahr durch die sogenannte Chatgruppenaffäre massiv unter Druck geraten. Er teilte vertrauliche Militärinformationen über den Handy-Messenger Signal, unter anderem mit seiner Frau und einem Journalisten der Zeitschrift "The Atlantic". Das Magazin machte den Vorfall publik. Die Opposition forderte daraufhin den Rücktritt von Hegseth, der früher als Major der Nationalgarde diente und im Irak und in Afghanistan stationiert war.

Seitdem hat der Pentagonchef die Regeln für die journalistische Berichterstattung verschärft. Medien dürfen keine Informationen aus dem Verteidigungsministerium mehr veröffentlichen, die nicht zuvor offiziell freigegeben wurden.

Trump und Hegseth feuerten seit Januar zudem zahlreiche hochrangige Militärs und Geheimdienstvertreter. Im Februar traf es mit US-Generalstabschef Charles "CQ" Brown einen Schwarzen. Auch mehrere weibliche Militärvertreter mussten gehen.

Die Einberufung der Militärspitze aus dem In- und Ausland hatte nach US-Medienberichten für Unruhe gesorgt. Im Mai hatte Hegseth deutliche Einschnitte bei der Zahl der aktiven Vier-Sterne-Generäle und Admiräle angekündigt. Befürchtet wurden deshalb weitere Kürzungen.

M.Yamazaki--JT