The Japan Times - Merz will mindestens zehn Prozent bei Bürgergeld einsparen

EUR -
AED 4.280149
AFN 74.589844
ALL 96.103506
AMD 438.585722
AOA 1068.726117
ARS 1616.513306
AUD 1.657319
AWG 2.097827
AZN 1.983098
BAM 1.948627
BBD 2.345864
BDT 143.136316
BHD 0.439917
BIF 3461.997697
BMD 1.16546
BND 1.484789
BOB 8.047924
BRL 5.944664
BSD 1.164663
BTN 107.526089
BWP 15.626602
BYN 3.399583
BYR 22843.007863
BZD 2.342466
CAD 1.614616
CDF 2681.722235
CHF 0.92273
CLF 0.026584
CLP 1046.268001
CNY 7.960205
CNH 7.968084
COP 4250.489379
CRC 541.782289
CUC 1.16546
CUP 30.884679
CVE 110.54355
CZK 24.392545
DJF 207.125263
DKK 7.472682
DOP 70.68518
DZD 154.38958
EGP 62.072847
ERN 17.481894
ETB 181.374636
FJD 2.58138
FKP 0.880192
GBP 0.870523
GEL 3.129258
GGP 0.880192
GHS 12.837525
GIP 0.880192
GMD 85.078271
GNF 10232.735437
GTQ 8.910199
GYD 243.673554
HKD 9.128678
HNL 31.024569
HRK 7.531231
HTG 152.690693
HUF 376.849607
IDR 19830.469655
ILS 3.599359
IMP 0.880192
INR 107.551815
IQD 1526.752056
IRR 1532579.354174
ISK 143.806194
JEP 0.880192
JMD 183.34505
JOD 0.826285
JPY 184.993987
KES 150.808729
KGS 101.919296
KHR 4678.154599
KMF 494.732249
KPW 1048.900686
KRW 1729.46006
KWD 0.360372
KYD 0.970573
KZT 556.853329
LAK 25596.40882
LBP 104366.905999
LKR 367.128487
LRD 214.669545
LSL 19.364124
LTL 3.441299
LVL 0.704975
LYD 7.394846
MAD 10.844557
MDL 20.056049
MGA 4822.085966
MKD 61.616474
MMK 2447.472605
MNT 4162.53503
MOP 9.396624
MRU 46.738365
MUR 54.216779
MVR 18.018145
MWK 2024.403485
MXN 20.350661
MYR 4.644315
MZN 74.542802
NAD 19.358408
NGN 1607.145284
NIO 42.807425
NOK 11.16251
NPR 172.044485
NZD 2.002525
OMR 0.448107
PAB 1.164653
PEN 3.966933
PGK 5.022999
PHP 69.382167
PKR 325.163388
PLN 4.255235
PYG 7555.187033
QAR 4.249279
RON 5.093409
RSD 117.34427
RUB 91.552352
RWF 1702.153724
SAR 4.373528
SBD 9.380213
SCR 17.342188
SDG 700.441569
SEK 10.871477
SGD 1.486308
SLE 28.728239
SOS 666.061467
SRD 43.767645
STD 24122.660353
STN 24.987453
SVC 10.191482
SYP 128.840806
SZL 19.36408
THB 37.434205
TJS 11.070424
TMT 4.079109
TND 3.370556
TRY 51.853042
TTD 7.89958
TWD 36.986328
TZS 3015.627307
UAH 50.473474
UGX 4308.934142
USD 1.16546
UYU 47.315816
UZS 14253.571085
VES 552.913721
VND 30689.464518
VUV 139.180276
WST 3.229387
XAF 653.514763
XAG 0.015846
XAU 0.000248
XCD 3.149713
XCG 2.099109
XDR 0.814629
XOF 657.319107
XPF 119.331742
YER 278.049524
ZAR 19.164992
ZMK 10490.533013
ZMW 22.274853
ZWL 375.277511
  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1667

    -0.03%

  • DAX

    1159.0400

    24080.63

    +4.81%

  • SDAX

    701.2300

    17234.96

    +4.07%

  • MDAX

    1561.6200

    30295.08

    +5.15%

  • Goldpreis

    -29.1000

    4748.1

    -0.61%

  • Euro STOXX 50

    280.1500

    5913.37

    +4.74%

  • TecDAX

    169.9700

    3595.67

    +4.73%

Merz will mindestens zehn Prozent bei Bürgergeld einsparen
Merz will mindestens zehn Prozent bei Bürgergeld einsparen / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Merz will mindestens zehn Prozent bei Bürgergeld einsparen

In der Debatte im Sozialreformen hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein konkretes Sparziel beim Bürgergeld genannt: Er sei davon "überzeugt", dass zehn Prozent im Bürgergeld-System eingespart werden müssten, sagte Merz am Dienstag in einem Interview mit dem Fernsehsender Sat1. Konkret würde dies Einsparungen von knapp fünf Milliarden Euro im Jahr bedeuten. "Wenn wir uns nicht mehr trauen, in einem Transfersystem, das in die falsche Richtung läuft, zehn Prozent einzusparen, dann versagen wir vor dieser Aufgabe“, sagte Merz weiter.

Textgröße:

Zehn Prozent müssten "die Mindestgrößenordnung sein", fügte der Kanzler hinzu. Die Union drängt wegen der hohen Kosten auf eine Reform der Sozialsysteme, wie sie auch im Koalitionsvertrag mit der SPD vereinbart ist. Die SPD will allerdings keine Leistungskürzungen mittragen und das gegenwärtige soziale Schutzniveau beibehalten.

Der Kanzler zeigte sich in dem Interview dennoch zuversichtlich, dass die von ihm anvisierten Einsparungen mit der SPD durch eine Bürgergeld-Reform möglich seien. Auch bei den Sozialdemokraten werde teilweise von "mafiösen Strukturen" im Bürgergeld-System gesprochen, sagte Merz auf Sat1. Hier gebe es Spielraum für Reformen.

Kritisch bewertete der Kanzler die "Bullshit"-Äußerung von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). "Das ist nicht der Sprachgebrauch, den ich für die Koalition insgesamt akzeptieren möchte", sagte Merz. Er habe mit der SPD-Ko-Chefin darüber gesprochen. "Ich habe ihr auch gesagt, wir sollten das nicht auf diesem Niveau fortsetzen - tun wir auch nicht", sagte Merz.

Die Sozialstaats-Debatte wird in der Koalition zum Teil mit scharfen Worten geführt. Bas hatte am Wochenende Merz' Kommentar, dass man sich den Sozialstaat nicht mehr leisten könne, als "Bullshit" bezeichnet.

Insgesamt zeigte sich der Kanzler mit der bisherigen Leistungsbilanz der von ihm geführten Regierung zufrieden. "Wir haben alles, was wir uns vorgenommen haben vor den Sommerferien, durch das Bundeskabinett gebracht, durch den Bundestag gebracht und durch den Bundesrat gebracht", betonte Merz. Die geplatzte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf, der SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, habe allerdings die Arbeit der Regierung "überschattet".

Die Union habe mit der SPD "schon einiges hinbekommen", sagte Merz. Es müsse aber noch viel getan werden: "Ich weiß, was wir zu tun haben." Am Mittwoch kommen die Koalitionsspitzen bei Merz im Kanzleramt zu einem Koalitionsausschuss zusammen, um konkrete Projekte für die kommenden Monate auf den Weg zu bringen.

T.Ueda--JT