The Japan Times - Vor US-Gesprächen: Israel setzt Angriffe auf Gaza trotz Protesten in Tel Aviv fort

EUR -
AED 4.291302
AFN 74.783732
ALL 95.843102
AMD 439.164635
AOA 1071.510246
ARS 1620.690029
AUD 1.659289
AWG 2.103293
AZN 1.984621
BAM 1.955634
BBD 2.350531
BDT 143.367841
BHD 0.441068
BIF 3468.735511
BMD 1.168496
BND 1.488586
BOB 8.064351
BRL 6.002799
BSD 1.167016
BTN 108.074609
BWP 15.719869
BYN 3.3897
BYR 22902.519699
BZD 2.347161
CAD 1.617426
CDF 2688.709155
CHF 0.923814
CLF 0.026658
CLP 1049.145543
CNY 7.98813
CNH 7.986979
COP 4264.823087
CRC 542.55863
CUC 1.168496
CUP 30.965141
CVE 110.256121
CZK 24.40282
DJF 207.825043
DKK 7.472637
DOP 70.774603
DZD 154.66653
EGP 62.07962
ERN 17.527439
ETB 182.232485
FJD 2.612402
FKP 0.869452
GBP 0.870647
GEL 3.13745
GGP 0.869452
GHS 12.860964
GIP 0.869452
GMD 85.300278
GNF 10240.263005
GTQ 8.928281
GYD 244.160338
HKD 9.155224
HNL 30.99177
HRK 7.532825
HTG 153.058329
HUF 377.079456
IDR 19980.111445
ILS 3.606691
IMP 0.869452
INR 108.275751
IQD 1528.889965
IRR 1536572.112723
ISK 143.596129
JEP 0.869452
JMD 184.51672
JOD 0.828443
JPY 185.694988
KES 150.840776
KGS 102.183214
KHR 4666.644172
KMF 496.089758
KPW 1051.592714
KRW 1729.344709
KWD 0.360995
KYD 0.97253
KZT 556.509948
LAK 25732.14805
LBP 104519.619411
LKR 368.233498
LRD 214.737302
LSL 19.232416
LTL 3.450264
LVL 0.706811
LYD 7.420466
MAD 10.872524
MDL 20.154808
MGA 4875.649098
MKD 61.634773
MMK 2453.584472
MNT 4177.665487
MOP 9.417522
MRU 46.320666
MUR 54.428144
MVR 18.065424
MWK 2023.654357
MXN 20.377254
MYR 4.654142
MZN 74.73767
NAD 19.232416
NGN 1591.175868
NIO 42.946909
NOK 11.126126
NPR 172.917555
NZD 2.001727
OMR 0.449338
PAB 1.167006
PEN 3.950265
PGK 5.051636
PHP 69.883024
PKR 325.516872
PLN 4.257823
PYG 7539.457383
QAR 4.266556
RON 5.092536
RSD 117.362565
RUB 90.703706
RWF 1708.577033
SAR 4.385027
SBD 9.404651
SCR 16.093842
SDG 702.266166
SEK 10.871248
SGD 1.489096
SLE 28.803245
SOS 666.951999
SRD 43.88168
STD 24185.506008
STN 24.498237
SVC 10.211265
SYP 129.181693
SZL 19.233616
THB 37.504039
TJS 11.104401
TMT 4.089736
TND 3.403226
TRY 52.103935
TTD 7.91643
TWD 37.170443
TZS 3032.246938
UAH 50.691552
UGX 4300.653676
USD 1.168496
UYU 47.366186
UZS 14237.975289
VES 554.354201
VND 30760.654646
VUV 139.675821
WST 3.235906
XAF 655.909794
XAG 0.015689
XAU 0.000246
XCD 3.157919
XCG 2.103349
XDR 0.815741
XOF 655.909794
XPF 119.331742
YER 278.773916
ZAR 19.204598
ZMK 10517.864136
ZMW 22.261398
ZWL 376.255204
  • TecDAX

    -62.7100

    3532.96

    -1.77%

  • Goldpreis

    2.1000

    4779.3

    +0.04%

  • MDAX

    -278.7600

    30016.32

    -0.93%

  • SDAX

    -198.8700

    17036.09

    -1.17%

  • DAX

    -330.8700

    23749.76

    -1.39%

  • Euro STOXX 50

    -53.6500

    5859.72

    -0.92%

  • EUR/USD

    0.0023

    1.1693

    +0.2%

Vor US-Gesprächen: Israel setzt Angriffe auf Gaza trotz Protesten in Tel Aviv fort
Vor US-Gesprächen: Israel setzt Angriffe auf Gaza trotz Protesten in Tel Aviv fort / Foto: Omar AL-QATTAA - AFP

Vor US-Gesprächen: Israel setzt Angriffe auf Gaza trotz Protesten in Tel Aviv fort

Ungeachtet massiver Proteste in Israel für ein Ende des Gazakriegs hat die israelische Armee ihre Angriffe auf den Küstenstreifen fortgesetzt. Anwohner in der Stadt Gaza berichteten der Nachrichtenagentur AFP von zahlreichen Luft- und Drohnenangriffen in der Nacht. In Washington setzte US-Präsident Donald Trump für Mittwoch Gespräche über die Zeit nach dem Krieg an, US-Außenminister Marco Rubio empfängt außerdem seinen israelischen Amtskollegen Gideon Saar.

Textgröße:

"Kampfflugzeuge haben mehrmals angegriffen und Drohnen die ganze Nacht gefeuert", sagte die Anwohnerin Tala al-Chatib AFP-Reportern am Telefon. Mehrere Häuser im Bezirk Seitun seien zerstört worden. "Wir sind noch in unserem Haus - einige Nachbarn sind geflohen, andere sind geblieben. Aber wohin auch immer du fliehst, der Tod folgt dir", sagte sie.

Die israelische Armee ist nach eigenen Angaben "am Stadtrand von Gaza im Einsatz, um terroristische Infrastruktur über und unter der Erde zu orten und auszuhebeln". In den kommenden Tagen und Wochen sei eine vollständige Evakuierung der Stadt "unvermeidbar", erklärte Armeesprecher Awischay Adraee im Onlinedienst X. Er rief die Bevölkerung auf, sich in den Süden des Gazastreifens zu begeben.

Das israelische Sicherheitskabinett hatte Anfang August eine Ausweitung des Militäreinsatzes gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas beschlossen. Die Armee soll demnach die gesamte Stadt Gaza einnehmen.

Der Beschluss sorgte international und in Israel selbst für scharfe Kritik. In Tel Aviv demonstrierten am Dienstagabend nach Einschätzung von AFP-Reportern mehrere zehntausend Menschen für ein Ende des Kriegs im Gazastreifen und die Freilassung der dort festgehaltenen Geiseln. Die Organisatoren sprachen von 350.000 Teilnehmern. Die Menge skandierte: "Wir geben nicht auf, bis alle Geiseln zu Hause sind".

Medien hatten zuvor berichtet, das israelische Sicherheitskabinett könnte sich am Dienstagabend mit den jüngsten Vorschlägen für eine Waffenruhe im Gazastreifen und eine Freilassung der Geiseln befassen. Regierungschef Benjamin Netanjahu äußerte sich im Anschluss allerdings nur vage.

"Es hat im Gazastreifen begonnen, und es wird im Gazastreifen enden", sagte er in einer Videobotschaft. "Wir werden diese Monster dort nicht zurücklassen, wir werden alle unsere Geiseln befreien und wir werden dafür sorgen, dass der Gazastreifen nie wieder eine Bedrohung für Israel darstellt."

Netanjahu hatte am vergangenen Donnerstag zwar sofortige Verhandlungen für eine Freilassung der Geiseln angeordnet, auf einen jüngsten Vorschlag hat Israel laut der Vermittler aus dem Golfemirat Katar bislang allerdings nicht reagiert. Die Hamas hatte dem Vorschlag zugestimmt, er sieht eine schrittweise Freilassung einiger Geiseln über einen Zeitraum von 60 Tagen vor.

Trumps Sondergesandter Steve Witkoff kündigte im Interview mit dem Sender Fox News ein "großes Treffen im Weißen Haus unter dem Vorsitz des Präsidenten" an. Dabei solle es um einen "umfassenden Plan für die Zeit danach" gehen, auf den Witkoff nicht näher einging. Er sagte nur, Trumps Vorstellungen seien "solide" und "gut gemeint".

US-Außenminister Rubio sollte außerdem seinen israelischen Kollegen Gideon Saar in Washington empfangen.

Trump hatte Anfang des Jahres mit der Ankündigung, den Gazastreifen unter US-Kontrolle stellen, die Bewohner umsiedeln und dort eine "Riviera des Nahen Ostens" errichten zu wollen, international Empörung ausgelöst. Insbesondere arabische und europäische Staaten kritisierten den Vorschlag. Netanjahu lobte die Idee hingegen.

Der Druck auf Israel war nach israelischen Angriffen auf das Nasser-Krankenhaus im Süden des Gazastreifens am Montag weiter gestiegen. Die Angriffe sorgten weltweit für Empörung, laut Hamas-Zivilschutz wurden 20 Menschen getötet. Unter den Todesopfern waren fünf Journalisten, darunter Mitarbeiter der Nachrichtenagenturen Associated Press (AP) und Reuters sowie des katarischen Senders Al-Dschasira.

Israel erklärte später, der Angriff habe einer Kamera der Hamas gegolten. Bei sechs der getöteten Menschen habe es sich um "Terroristen" gehandelt. Die Hamas wies die Erklärung zurück. Israel versuche, "dieses Verbrechen zu rechtfertigen, indem es die falsche Behauptung aufstellt", erklärte sie.

Die Hamas und mit ihr verbündete militante Palästinensergruppen hatten den Krieg mit ihrem brutalen Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgelöst. Dabei wurden nach israelischen Angaben mehr als 1200 Menschen getötet, 251 Menschen wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Noch immer werden 49 Menschen von der Hamas festgehalten, mindestens 27 von ihnen sind nach israelischen Angaben tot.

Israel greift seither massiv militärisch im Gazastreifen an. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden mehr als 62.800 Menschen getötet, die meisten von ihnen Zivilisten. Die Informationen können nicht unabhängig überprüft werden, UN-Experten schätzen sie aber als glaubhaft ein.

T.Maeda--JT