The Japan Times - Europäische Partner der Ukraine wollen vor Trump-Putin-Gipfel Stellung stärken

EUR -
AED 4.291707
AFN 74.790691
ALL 95.731952
AMD 439.466053
AOA 1071.611934
ARS 1614.682078
AUD 1.655519
AWG 2.104952
AZN 1.983575
BAM 1.955818
BBD 2.350752
BDT 143.38135
BHD 0.440725
BIF 3470.759821
BMD 1.168606
BND 1.488727
BOB 8.06511
BRL 5.959302
BSD 1.167126
BTN 108.084792
BWP 15.72135
BYN 3.390019
BYR 22904.677606
BZD 2.347382
CAD 1.617269
CDF 2687.794128
CHF 0.923175
CLF 0.026458
CLP 1041.298127
CNY 7.983741
CNH 7.984051
COP 4271.091326
CRC 542.609751
CUC 1.168606
CUP 30.968059
CVE 110.434233
CZK 24.377881
DJF 207.685
DKK 7.47268
DOP 70.554594
DZD 154.664692
EGP 62.048774
ERN 17.52909
ETB 182.945301
FJD 2.585482
FKP 0.869534
GBP 0.870898
GEL 3.143282
GGP 0.869534
GHS 12.872243
GIP 0.869534
GMD 86.476851
GNF 10254.518126
GTQ 8.929122
GYD 244.183343
HKD 9.154386
HNL 31.119699
HRK 7.534586
HTG 153.072751
HUF 376.871881
IDR 19978.488181
ILS 3.563956
IMP 0.869534
INR 108.205324
IQD 1530.87386
IRR 1537885.496405
ISK 143.400006
JEP 0.869534
JMD 184.534106
JOD 0.828527
JPY 186.180557
KES 150.925611
KGS 102.192841
KHR 4689.030503
KMF 491.98293
KPW 1051.691796
KRW 1736.151011
KWD 0.360947
KYD 0.972622
KZT 556.562383
LAK 25668.430823
LBP 104592.360857
LKR 368.268194
LRD 215.315399
LSL 19.082989
LTL 3.45059
LVL 0.706878
LYD 7.426508
MAD 10.866929
MDL 20.156707
MGA 4849.714836
MKD 61.644525
MMK 2453.815653
MNT 4178.059113
MOP 9.41841
MRU 46.755818
MUR 54.363481
MVR 18.054689
MWK 2029.867955
MXN 20.324337
MYR 4.638779
MZN 74.732138
NAD 19.08346
NGN 1591.641339
NIO 42.911412
NOK 11.096826
NPR 172.933848
NZD 2.002628
OMR 0.449335
PAB 1.167116
PEN 3.941119
PGK 5.038152
PHP 70.090642
PKR 326.070239
PLN 4.253734
PYG 7540.167761
QAR 4.260853
RON 5.091265
RSD 117.345565
RUB 90.317842
RWF 1707.917669
SAR 4.385278
SBD 9.405622
SCR 15.707887
SDG 702.332257
SEK 10.875819
SGD 1.490019
SLE 28.745153
SOS 667.85405
SRD 43.910951
STD 24187.7848
STN 24.902994
SVC 10.212227
SYP 129.193865
SZL 19.083056
THB 37.606892
TJS 11.105447
TMT 4.095964
TND 3.369967
TRY 52.219551
TTD 7.917176
TWD 37.148232
TZS 3038.375581
UAH 50.696328
UGX 4301.058889
USD 1.168606
UYU 47.370649
UZS 14280.365403
VES 555.161881
VND 30772.317503
VUV 139.688982
WST 3.236211
XAF 655.971595
XAG 0.015554
XAU 0.000246
XCD 3.158216
XCG 2.103547
XDR 0.815818
XOF 656.168655
XPF 119.331742
YER 278.770905
ZAR 19.232564
ZMK 10518.861153
ZMW 22.263495
ZWL 376.290655
  • Euro STOXX 50

    54.6500

    5950.94

    +0.92%

  • SDAX

    289.7600

    17323.33

    +1.67%

  • TecDAX

    39.9700

    3556.89

    +1.12%

  • Goldpreis

    -34.2000

    4783.8

    -0.71%

  • DAX

    186.7900

    23993.78

    +0.78%

  • MDAX

    455.7900

    30508.15

    +1.49%

  • EUR/USD

    0.0013

    1.1716

    +0.11%

Europäische Partner der Ukraine wollen vor Trump-Putin-Gipfel Stellung stärken
Europäische Partner der Ukraine wollen vor Trump-Putin-Gipfel Stellung stärken / Foto: John MACDOUGALL - POOL/AFP

Europäische Partner der Ukraine wollen vor Trump-Putin-Gipfel Stellung stärken

Kurz vor dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin versuchen die europäischen Partner der Ukraine, bei mehreren Videokonferenzen ihre Stellung zu stärken. Die virtuellen Beratungen hochrangiger Politiker fanden am Mittwoch auf Einladung der Bundesregierung statt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reiste persönlich nach Berlin, um gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an den Gesprächen teilzunehmen. Moskau bezeichnete die Gespräche als "unbedeutend", während die russische Armee verzeichnete erhebliche Geländegewinne in der Ukraine erzielte.

Textgröße:

Für 14.00 Uhr war zunächst eine Videokonferenz der europäischen Ukraine-Unterstützer mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa, Nato-Generalsekretär Mark Rutte und Selenskyj geplant. Anschließend wollten die europäischen Verbündeten und der ukrainische Präsident um 15.00 Uhr mit Trump und US-Vizepräsident JD Vance konferieren.

Im Anschluss wollte Merz gemeinsam mit Selenskyj in Berlin die Presse informieren. Um 16.00 Uhr war schließlich eine Konferenz der "Koalition der Willigen" geplant, die von Deutschland, Großbritannien und Frankreich ausgerichtet wird und an der auch von der Leyen teilnehmen sollte.

An den Gesprächen sollten auch die Staats- und Regierungschefs Finnlands, Italiens und Polens teilnehmen. Es solle "unter anderem um weitere Handlungsoptionen gehen, um Druck auf Russland zu erzeugen", hatte Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärt.

Am Freitag kommen Trump und Putin im US-Bundesstaat Alaska zu Beratungen über den Ukraine-Krieg zusammen. Aus der Sorge heraus, die beiden Präsidenten könnten über die Köpfe der Ukraine und ihrer westlichen Verbündeten hinweg Entscheidungen treffen, hatte Merz zu den Videokonferenzen am Mittwoch eingeladen. Zuvor hatte Trump einen "Gebietstausch" zwischen Russland und der Ukraine ins Gespräch gebracht.

Selenskyj warnte vor seiner Ankunft in Berlin vor Täuschungen Moskaus. "Wir müssen aus der Erfahrung der Ukraine und unserer Partner lernen, um eine Täuschung durch Russland zu vermeiden. Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Russen ein Ende des Krieges vorbereiten", erklärte er in Onlinediensten. Am Dienstag hatte er das Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska als "persönlichen Sieg" für den Kremlchef bezeichnet.

Der Kreml tat derweil die diplomatischen Bemühungen der europäischen Verbündeten der Ukraine ab. Die Beratungen der Europäer seien "politisch und praktisch unbedeutend", sagte der stellvertretende Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexej Fadejew, in Moskau. Die EU sabotiere mit ihrem Verhalten die Friedensbemühungen der USA und Russlands.

An der Front in der Ukraine verzeichnete die russische Armee Erfolge: Binnen 24 Stunden erzielten die russischen Streitkräfte den größten Geländegewinn seit mehr als einem Jahr, wie eine Auswertung von Daten des US-Instituts für Kriegsstudien (Institute for the Study of War) durch die Nachrichtenagentur AFP ergab. Im Laufe des Dienstags übernahm oder beanspruchte die russische Armee die Kontrolle über ein Gebiet von 110 Quadratkilometern. Seit Ende Mai 2024 hatte sie nicht mehr so viel Gelände innerhalb eines Tages eingenommen.

Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete zudem die Einnahme zweier weiterer Dörfer in der ostukrainischen Region Donezk. Die Ortschaften "Suworowo und Nikanoriwka (...) wurden befreit", erklärte das Ministerium in den Onlinemedien. Die Dörfer liegen in der Nähe der ehemaligen Bergbaustadt Dobropillja, die von der ukrainischen Armee gehalten wird.

Bisherige Bemühungen um einen Waffenstillstand in der Ukraine waren ergebnislos geblieben. Moskau verlangt von Kiew, die vier von Russland teilweise besetzten ostukrainischen Regionen Saporischschja, Donezk, Luhansk und Cherson sowie die von Russland annektierte Halbinsel Krim vollständig abzutreten und zudem auf westliche Militärhilfe und einen Nato-Beitritt zu verzichten. Die Ukraine weist diese Forderungen als unannehmbar zurück und fordert westliche Sicherheitsgarantien.

Y.Watanabe--JT