The Japan Times - Vor neuen Gesprächen: Iran macht Europäer für Scheitern von Atomabkommen verantwortlich

EUR -
AED 4.334861
AFN 75.542652
ALL 95.904155
AMD 442.01972
ANG 2.112701
AOA 1083.566757
ARS 1603.541336
AUD 1.646094
AWG 2.121543
AZN 2.001015
BAM 1.96007
BBD 2.377259
BDT 145.151121
BGN 1.968955
BHD 0.445255
BIF 3499.756519
BMD 1.180356
BND 1.501622
BOB 8.156078
BRL 5.89458
BSD 1.180311
BTN 110.236345
BWP 15.837037
BYN 3.368724
BYR 23134.98407
BZD 2.373862
CAD 1.621013
CDF 2720.720942
CHF 0.922437
CLF 0.026555
CLP 1045.146958
CNY 8.047964
CNH 8.043574
COP 4269.23081
CRC 541.698412
CUC 1.180356
CUP 31.279443
CVE 110.599921
CZK 24.338889
DJF 209.772988
DKK 7.473125
DOP 70.673804
DZD 155.938007
EGP 61.335999
ERN 17.705345
ETB 185.433136
FJD 2.621337
FKP 0.870257
GBP 0.869846
GEL 3.17489
GGP 0.870257
GHS 13.042618
GIP 0.870257
GMD 87.346183
GNF 10357.626345
GTQ 9.023887
GYD 246.937351
HKD 9.245017
HNL 31.420657
HRK 7.53221
HTG 154.441675
HUF 363.564507
IDR 20246.770166
ILS 3.538587
IMP 0.870257
INR 110.230232
IQD 1546.266792
IRR 1553496.474984
ISK 143.802482
JEP 0.870257
JMD 186.255746
JOD 0.83688
JPY 187.43706
KES 152.504434
KGS 103.222178
KHR 4739.130681
KMF 493.388914
KPW 1062.323089
KRW 1740.707132
KWD 0.364577
KYD 0.983576
KZT 559.95881
LAK 25932.428323
LBP 105700.909097
LKR 372.380672
LRD 217.510125
LSL 19.345708
LTL 3.485285
LVL 0.713986
LYD 7.471838
MAD 10.899115
MDL 20.183653
MGA 4883.134373
MKD 61.657084
MMK 2479.020319
MNT 4221.406633
MOP 9.525915
MRU 47.131865
MUR 54.591509
MVR 18.236128
MWK 2050.279209
MXN 20.361677
MYR 4.663597
MZN 75.489665
NAD 19.345727
NGN 1587.201178
NIO 43.342964
NOK 11.086302
NPR 176.377203
NZD 1.99724
OMR 0.453844
PAB 1.180316
PEN 4.061018
PGK 5.099434
PHP 70.887462
PKR 329.171851
PLN 4.235242
PYG 7543.689081
QAR 4.303284
RON 5.089813
RSD 117.340363
RUB 89.115423
RWF 1724.500598
SAR 4.428055
SBD 9.500196
SCR 16.8326
SDG 709.394307
SEK 10.807868
SGD 1.499967
SHP 0.881255
SLE 29.096104
SLL 24751.477538
SOS 674.55421
SRD 44.174883
STD 24430.992903
STN 24.964536
SVC 10.327498
SYP 130.528976
SZL 19.346074
THB 37.794656
TJS 11.154024
TMT 4.137149
TND 3.403562
TOP 2.842015
TRY 52.822246
TTD 8.011759
TWD 37.301629
TZS 3063.025009
UAH 51.400773
UGX 4361.64938
USD 1.180356
UYU 47.473418
UZS 14365.533264
VES 564.190106
VND 31078.782171
VUV 140.474253
WST 3.223206
XAF 657.411407
XAG 0.014783
XAU 0.000244
XCD 3.189973
XCG 2.127197
XDR 0.816687
XOF 656.277786
XPF 119.331742
YER 281.632022
ZAR 19.323138
ZMK 10624.621547
ZMW 22.632166
ZWL 380.074257
  • EUR/USD

    0.0016

    1.1818

    +0.14%

  • TecDAX

    54.3900

    3602.66

    +1.51%

  • DAX

    22.4800

    24066.7

    +0.09%

  • Euro STOXX 50

    -44.1700

    5940.34

    -0.74%

  • SDAX

    141.3500

    17823.62

    +0.79%

  • Goldpreis

    22.7000

    4846.3

    +0.47%

  • MDAX

    352.1400

    30887.08

    +1.14%

Vor neuen Gesprächen: Iran macht Europäer für Scheitern von Atomabkommen verantwortlich
Vor neuen Gesprächen: Iran macht Europäer für Scheitern von Atomabkommen verantwortlich / Foto: Joe KLAMAR - AFP/Archiv

Vor neuen Gesprächen: Iran macht Europäer für Scheitern von Atomabkommen verantwortlich

Vor einer neuen Runde von Atomgesprächen mit Deutschland, Großbritannien und Frankreich hat der Iran die drei europäischen Länder für das Scheitern des Atomabkommens von 2015 verantwortlich gemacht. Die europäischen Vertragspartner hätten bei der Umsetzung des Abkommens "schuldhaft und fahrlässig" gegen ihre Verpflichtungen verstoßen, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, am Montag.

Textgröße:

Frankreich, Deutschland und Großbritannien sowie die USA, Russland und China hatten im Jahr 2015 ein Atomabkommen mit dem Iran geschlossen, um das Land am Bau einer Atombombe zu hindern. Die USA stiegen allerdings 2018 während der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump einseitig aus dem Abkommen aus und verhängten erneut massive Sanktionen gegen den Iran.

Auch der Iran zog sich daraufhin schrittweise aus dem Abkommen zurück. Die Europäer versuchten zwar, das Abkommen noch zu retten und die US-Sanktionen auszugleichen. Viele westliche Unternehmen zogen sich aber dennoch aus dem Iran zurück und die Wirtschaftskrise in dem Land verschärfte sich.

Nun hat der Iran einer neuen Runde von Atomgesprächen mit Deutschland, Großbritannien und Frankreich zugestimmt. "Als Reaktion auf die Forderung der europäischen Länder hat der Iran eine weitere Gesprächsrunde akzeptiert", sagte Außenamtssprecher Bakaei. Die Verhandlungen sollen am Freitag in der türkischen Metropole Istanbul stattfinden.

Noch vor den Gesprächen mit den Europäern will der Iran schon am Dienstag mit China und Russland über sein Atomprogramm und die mögliche Wiedereinführung von Sanktionen beraten, wie Bakaei am Montag ankündigte.

Deutschland, Großbritannien und Frankreich hatten zuletzt damit gedroht, über einen sogenannten Snapback-Mechanismus auch die UN-Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft zu setzen, sollte es bei den Atomverhandlungen in den kommenden Wochen keine Fortschritte geben. Dieser Mechanismus läuft im Oktober aus, weshalb die europäischen Länder eine Einigung bis Ende August anstreben.

Am Sonntag hatte es aus deutschen Diplomatenkreisen geheißen, der Iran dürfe niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen. Berlin, Paris und London arbeiteten "im sogenannten E3-Format weiter mit Hochdruck an einer nachhaltigen und verifizierbaren diplomatischen Lösung für das iranische Atomprogramm." Falls "im Verlaufe des Sommers" keine Lösung erreicht werden sollte, "bleibt der Snapback eine Option für die E3", hieß es in den Diplomatenkreisen. Das Vorgehen sei mit den USA abgestimmt.

Vor den Angriffen der israelischen und der US-Armee auf den Iran und dessen Atomanlagen im Juni hatten Washington und Teheran seit April in mehreren Runde Gespräche unter Vermittlung Omans geführt. Im Mittelpunkt der Streitigkeiten stand die Frage der Urananreicherung. Seit dem Ende der Kämpfe haben beide Seiten die Bereitschaft bekundet, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Y.Mori--JT