The Japan Times - EU einigt sich auf 18. Sanktionspaket gegen Russland - Öleinnahmen im Fokus

EUR -
AED 4.334303
AFN 75.532854
ALL 95.611171
AMD 439.713974
ANG 2.112432
AOA 1083.428501
ARS 1603.267554
AUD 1.642422
AWG 2.121272
AZN 2.003555
BAM 1.954973
BBD 2.370997
BDT 144.768754
BGN 1.968703
BHD 0.445134
BIF 3500.108213
BMD 1.180206
BND 1.497704
BOB 8.134559
BRL 5.891347
BSD 1.177202
BTN 109.945486
BWP 15.795853
BYN 3.359879
BYR 23132.031755
BZD 2.367598
CAD 1.620015
CDF 2720.373835
CHF 0.92209
CLF 0.026539
CLP 1044.482134
CNY 8.046938
CNH 8.043586
COP 4270.538926
CRC 540.289737
CUC 1.180206
CUP 31.275451
CVE 110.218371
CZK 24.329764
DJF 209.631313
DKK 7.473133
DOP 70.152699
DZD 155.848919
EGP 61.367627
ERN 17.703086
ETB 183.816764
FJD 2.614631
FKP 0.870146
GBP 0.869416
GEL 3.175108
GGP 0.870146
GHS 12.996502
GIP 0.870146
GMD 87.335589
GNF 10327.893206
GTQ 9.000192
GYD 246.285806
HKD 9.24251
HNL 31.267832
HRK 7.532194
HTG 154.038748
HUF 363.398905
IDR 20231.14515
ILS 3.524543
IMP 0.870146
INR 110.16099
IQD 1542.147579
IRR 1553298.229553
ISK 143.807732
JEP 0.870146
JMD 185.780062
JOD 0.836793
JPY 187.512265
KES 152.489284
KGS 103.208683
KHR 4715.105105
KMF 493.325782
KPW 1062.187523
KRW 1737.894209
KWD 0.364235
KYD 0.980985
KZT 558.483728
LAK 25973.011849
LBP 105664.174874
LKR 371.402874
LRD 216.608362
LSL 19.315728
LTL 3.484841
LVL 0.713894
LYD 7.447849
MAD 10.887094
MDL 20.130484
MGA 4884.099265
MKD 61.626682
MMK 2478.703965
MNT 4220.867929
MOP 9.500781
MRU 47.006706
MUR 54.526568
MVR 18.234266
MWK 2041.305589
MXN 20.349344
MYR 4.665349
MZN 75.480088
NAD 19.315728
NGN 1586.161342
NIO 43.322773
NOK 11.077115
NPR 175.918538
NZD 1.996477
OMR 0.453712
PAB 1.177202
PEN 3.988912
PGK 5.101971
PHP 70.708481
PKR 328.297774
PLN 4.232902
PYG 7523.816971
QAR 4.292284
RON 5.091381
RSD 117.356095
RUB 89.099516
RWF 1724.021762
SAR 4.42749
SBD 9.498984
SCR 16.961064
SDG 709.303233
SEK 10.794656
SGD 1.498903
SHP 0.881143
SLE 29.092543
SLL 24748.318938
SOS 672.835304
SRD 44.169196
STD 24427.875201
STN 24.490262
SVC 10.300642
SYP 130.512319
SZL 19.303161
THB 37.668037
TJS 11.124594
TMT 4.136621
TND 3.417954
TOP 2.841652
TRY 52.829861
TTD 7.990619
TWD 37.234073
TZS 3068.535305
UAH 51.268848
UGX 4350.15962
USD 1.180206
UYU 47.349968
UZS 14349.929114
VES 564.118109
VND 31067.14479
VUV 140.456327
WST 3.222795
XAF 655.699045
XAG 0.014657
XAU 0.000245
XCD 3.189566
XCG 2.121602
XDR 0.815483
XOF 655.679608
XPF 119.331742
YER 281.592689
ZAR 19.277834
ZMK 10623.264768
ZMW 22.57245
ZWL 380.025754
  • MDAX

    -1.3200

    30885.76

    -0%

  • Euro STOXX 50

    19.7500

    5960.09

    +0.33%

  • SDAX

    52.8000

    17876.42

    +0.3%

  • DAX

    12.0100

    24078.71

    +0.05%

  • Goldpreis

    27.5000

    4851.1

    +0.57%

  • TecDAX

    -4.6100

    3598.05

    -0.13%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1801

    -0.01%

EU einigt sich auf 18. Sanktionspaket gegen Russland - Öleinnahmen im Fokus
EU einigt sich auf 18. Sanktionspaket gegen Russland - Öleinnahmen im Fokus / Foto: Nicolas TUCAT - AFP

EU einigt sich auf 18. Sanktionspaket gegen Russland - Öleinnahmen im Fokus

Nach wochenlanger Blockade durch die Slowakei hat die EU am Freitag ihre Sanktionen verschärft und dabei die russischen Öleinnahmen ins Visier genommen. Das 18. Sanktionspaket, das die EU-Europaminister am Freitag nach Angaben aus Diplomatenkreisen verabschiedeten, sieht unter anderem eine Senkung des Preisdeckels für russische Ölexporte vor. Auch eine Wiederinbetriebnahme der Nord-Stream-Pipelines soll ausgeschlossen werden. In der Ukraine wurde die Einigung begrüßt, der Kreml bezeichnete die Sanktionen als "illegal".

Textgröße:

Das neue Paket sieht einen "dynamischen" Preisdeckel für russische Ölexporte vor, der den Preis zunächst auf 15 Prozent unter dem Weltmarktpreis festlegt. Die EU, die G7-Staaten und Australien hatten im Dezember 2022 eine Preisobergrenze von 60 Dollar (rund 52 Euro) pro Barrel für russisches Öl beschlossen, um Moskaus Einnahmen aus dem Energiesektor etwa durch Ölexporte an Länder wie China oder Indien zu drücken.

Die international tätigen Reedereien und Versicherungsunternehmen sollen mit Hilfe dieses Preisdeckels daran gehindert werden, mit Russland zusammenzuarbeiten, wenn das Land versucht, Öl oberhalb dieses Preises zu exportieren. Im 18. Sanktionspaket wird der Preis von den EU-Staaten nun zunächst auf 47,60 Dollar festgelegt, wobei dieser in Zukunft an den schwankenden Weltmarktpreis angepasst werden kann.

Ohne das Mitziehen der G7, insbesondere der USA, dürfte diese Absenkung allerdings eine nur geringe Wirkung entfalten. G7-Staaten wie Japan und Kanada haben sich nach Angaben von Diplomaten bereit erklärt, sich der Regelung anschließen.

Zudem richten sich die Sanktionen gegen 105 weitere Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte, mit der Moskau die Öl-Exportbeschränkungen umgeht. Die neuen Maßnahmen verbieten außerdem Betreibern aus der EU, sich an einer Reaktivierung der derzeit außer Betrieb befindlichen Nord-Stream-Gaspipelines in der Ostsee zu beteiligen. Auch eine russische Ölraffinerie in Indien und zwei chinesische Banken stehen auf der Sanktionsliste.

Desweiteren gibt es ein erweitertes Transaktionsverbot für Geschäfte mit russischen Banken und weitere Beschränkungen für die Ausfuhr von sogenannten Dual-Use-Gütern. Dabei handelt es sich um Rohstoffe oder Erzeugnisse, die sowohl für militärische als auch zivile Zwecke verwendet werden können.

Die Slowakei hatte sich wochenlang geweigert, dem 18. Sanktionspaket gegen Russland seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022 zuzustimmen. Hintergrund war ein Streit um das geplante Verbot von Gasimporten aus Russland. Nun gab die Slowakei ihre Blockade auf. Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico erklärte, er habe "Garantien" aus Brüssel in Bezug auf die Gaspreise in seinem Land erhalten.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dankte Fico nun für dessen Zustimmung zum Sanktionspaket. "Es trifft Banken, Energie und Militärindustrie. Das schwächt Russlands Möglichkeiten, den Krieg gegen die Ukraine weiter zu finanzieren", erklärte er und ergänzte: "Wir halten den Druck auf Russland hoch."

Merz kritisierte jedoch, dass die Einigung erst jetzt zustande kam. "Es hat eben auch wieder sehr lange gedauert", sagte er. Die Prozesse seien zu schwerfällig "und deswegen müssen wir auch ganz selbstkritisch sagen: wir müssen besser werden in der Europäischen Union".

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot nannte die neuen Sanktionen "beispiellos". Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnete das neue Paket der EU als "eines ihrer bislang schärfsten". Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, mit dem Paket treffe die EU "das Herzstück der russischen Kriegsmaschinerie".

Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte die Einigung. Diese Entscheidung sei "essenziell" und komme angesichts der zunehmenden "Brutalität der Angriffe" durch Russland auf die Ukraine zur richtigen Zeit.

Der Kreml in Moskau sprach von "illegalen" EU-Sanktionen. "Wir werden das neue Paket sicherlich analysieren, um seine Auswirkungen zu minimieren", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. "Aber jedes neue Paket verstärkt die negativen Auswirkungen auf genau die Länder, die sich daran beteiligen."

K.Abe--JT