The Japan Times - Moskau kritisiert britische Diplomatie vor Putin-Johnson-Telefonat scharf

EUR -
AED 4.097993
AFN 71.414806
ALL 90.507114
AMD 401.568079
ANG 1.997149
AOA 1024.359063
ARS 1713.119834
AUD 1.587034
AWG 2.011337
AZN 1.898869
BAM 1.946918
BBD 2.24466
BDT 138.358818
BGN 1.950334
BHD 0.42078
BIF 3344.542467
BMD 1.11586
BND 1.423805
BOB 13.513353
BRL 6.070386
BSD 1.114516
BTN 105.764511
BWP 15.397757
BYN 3.282924
BYR 21870.84696
BZD 2.241375
CAD 1.558689
CDF 2583.214497
CHF 0.920322
CLF 0.028151
CLP 1107.958911
CNY 7.432847
CNH 7.423495
COP 3530.892354
CRC 506.788074
CUC 1.11586
CUP 26.746982
CVE 109.764264
CZK 24.358056
DJF 198.454666
DKK 7.473849
DOP 67.551834
DZD 150.860785
EGP 62.478574
ERN 16.737893
ETB 179.922707
FJD 2.503656
FKP 0.833241
GBP 0.833486
GEL 2.90048
GGP 0.833241
GHS 12.983769
GIP 0.833241
GMD 82.573826
GNF 9864.001222
GTQ 8.520132
GYD 233.604316
HKD 8.752958
HNL 29.955346
HRK 7.553264
HTG 146.013896
HUF 365.775453
IDR 20227.353238
ILS 3.508887
IMP 0.833241
INR 105.909015
IQD 1689.492671
IRR 2084888.700277
ISK 135.944976
JEP 0.833241
JMD 177.102075
JOD 0.791141
JPY 176.040197
KES 144.8293
KGS 97.580465
KHR 4547.255786
KMF 492.094235
KPW 1004.273542
KRW 1487.909187
KWD 0.347222
KYD 0.928763
KZT 505.324749
LAK 25092.529902
LBP 99800.418538
LKR 370.698902
LRD 189.455718
LSL 18.572972
LTL 3.294844
LVL 0.674972
LYD 7.164317
MAD 10.95821
MDL 19.948994
MGA 5041.003349
MKD 61.295375
MMK 2342.891451
MNT 4016.552883
MOP 9.005717
MRU 45.191838
MUR 52.758214
MVR 17.240275
MWK 1932.08598
MXN 20.965918
MYR 4.52838
MZN 71.314614
NAD 18.572972
NGN 1502.471638
NIO 41.012902
NOK 10.283968
NPR 169.223018
NZD 1.983519
OMR 0.427042
PAB 1.114615
PEN 3.857403
PGK 5.071863
PHP 71.152221
PKR 308.316983
PLN 4.412694
PYG 6529.214251
QAR 4.062666
RON 5.336263
RSD 116.986318
RUB 90.012959
RWF 1645.194754
SAR 4.189383
SBD 8.991826
SCR 16.350112
SDG 671.174916
SEK 10.955967
SGD 1.426358
SHP 0.835037
SLE 25.553385
SLL 23399.021505
SOS 636.894538
SRD 41.978075
STD 23096.039541
STN 24.388741
SVC 9.751514
SYP 14508.405371
SZL 18.567297
THB 37.630146
TJS 10.258701
TMT 3.905508
TND 3.332796
TOP 2.686722
TRY 55.760896
TTD 7.556528
TWD 36.4009
TZS 2953.32716
UAH 50.548402
UGX 4736.392957
USD 1.11586
UYU 44.8056
UZS 13367.020729
VES 990.302803
VND 28793.081608
VUV 132.370363
WST 3.097869
XAF 655.957
XAG 0.022392
XAU 0.000285962018
XCD 3.015666
XCG 2.008537
XDR 0.788971
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.560612
ZAR 18.635451
ZMK 10044.078907
ZMW 22.473478
ZWL 359.306316
SSP 6410.855901
MXV 2.362974
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Moskau kritisiert britische Diplomatie vor Putin-Johnson-Telefonat scharf
Moskau kritisiert britische Diplomatie vor Putin-Johnson-Telefonat scharf

Moskau kritisiert britische Diplomatie vor Putin-Johnson-Telefonat scharf

Bislang hat die Krisendiplomatie im Ukraine-Konflikt mit Russland keinen Durchbruch gebracht - trotzdem setzen westliche Regierungsvertreter weiter auf Dialog mit Moskau. Nach Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Regierungschef Mario Draghi telefoniert am Mittwoch Großbritanniens Premierminister Boris Johnson mit Russlands Staatschef Wladimir Putin. Unter einem guten Stern steht das Telefonat nicht: Der russische UN-Diplomat Dmitri Poljanski bezeichnete die britische Diplomatie im Vorfeld als "völlig wertlos".

Textgröße:

"Es gibt immer Raum für Diplomatie, aber ehrlich gesagt trauen wir der britischen Diplomatie nicht", sagte Poljanski, stellvertretender Botschafter Russlands bei den Vereinten Nationen, im Interview mit dem Sender Sky News. Er wolle "wirklich niemanden beleidigen", fügte er hinzu. Die "Ergebnisse" britischer Diplomaten seien "aber wirklich nichts, womit man angeben kann".

Die Beziehungen zwischen Moskau und London sind unter anderem wegen der Vergiftung des früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seiner Tochter in England im Jahr 2018 extrem angespannt. Großbritannien warf Russland damals einen Mordanschlag mit dem Nervengift Nowitschok auf britischem Staatsgebiet vor und wies dutzende russische Diplomaten aus.

In der aktuellen Ukraine-Krise stellt sich London demonstrativ hinter die Regierung in Kiew. Bei einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt am Dienstag hatte Johnson gewarnt, der derzeitige massive russische Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze stelle für die Ukraine eine "klare und gegenwärtige Gefahr" dar.

Poljanski warf dem Westen "Hysterie" vor. Bei den Angaben zur Zahl der an der ukrainischen Grenze zusammengezogenen russischen Soldaten gebe es Übertreibungen, sagte er. "Jetzt sind es schon 130.000. Man sieht, dass die Inflation in diesen Tagen sehr hoch ist, gestern waren es noch 100.000."

Der Westen befürchtet wegen der zehntausenden russischen Soldaten an der ukrainischen Grenze einen Großangriff auf die Ukraine. Russland bestreitet jegliche Angriffspläne, gibt zugleich aber an, sich von der Nato bedroht zu fühlen. Am Dienstag hatte Putin dem Westen vorgeworfen, die russischen "Sicherheitsbedenken" zu ignorieren und die Ukraine für seine Zwecke zu instrumentalisieren.

Wegen der andauernden Krise wächst der Druck auf die Bundesregierung, die Ukraine deutlicher zu unterstützen und eine härtere Haltung gegenüber Russland einzunehmen. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko forderte Deutschland in der "Zeit" (Donnerstagsausgabe) dazu auf, sich von der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 zu "verabschieden". Er verstehe, dass die Pipeline gut für die deutsche Wirtschaft wäre, sagte Klitschko. "Aber Abhängigkeit von Russland ist gefährlich. Es ist doch kein Geheimnis, dass die Russen nicht nur die Ukraine wieder in ihre Einflusszone bringen wollen."

Klitschko erneuerte auch seine Forderung nach deutschen Waffenlieferungen an sein Land. Dabei gehe es darum, dass sich die Ukraine verteidigen wolle, betonte er.

Die restriktive Haltung der Bundesregierung bei Rüstungsexporten begrüßte dagegen die ärztliche Friedensorganisation IPPNW. "Forderungen nach Waffenlieferungen seitens einzelner Mitglieder von CDU/CSU und FDP oder zuletzt vom künftigen Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, sind dagegen kontraproduktiv und schüren die Eskalation noch weiter", erklärte die Organisation.

S.Suzuki--JT