The Japan Times - Moskau verschärft Ton vor Telefonat Lawrows mit Blinken zur Ukraine-Krise

EUR -
AED 4.098409
AFN 71.422673
ALL 90.516197
AMD 401.608381
ANG 1.997349
AOA 1024.462092
ARS 1713.122893
AUD 1.587585
AWG 2.011539
AZN 1.895044
BAM 1.947114
BBD 2.244885
BDT 138.372704
BGN 1.95053
BHD 0.420823
BIF 3344.878131
BMD 1.115972
BND 1.423948
BOB 13.514709
BRL 6.070995
BSD 1.114628
BTN 105.775126
BWP 15.399302
BYN 3.283253
BYR 21873.041954
BZD 2.2416
CAD 1.558898
CDF 2583.474243
CHF 0.919864
CLF 0.028154
CLP 1108.070222
CNY 7.433601
CNH 7.423498
COP 3531.24672
CRC 506.838936
CUC 1.115972
CUP 26.749667
CVE 109.77528
CZK 24.346028
DJF 198.474583
DKK 7.474465
DOP 67.558614
DZD 150.875926
EGP 62.478406
ERN 16.739573
ETB 179.940764
FJD 2.503903
FKP 0.833325
GBP 0.833437
GEL 2.882398
GGP 0.833325
GHS 12.985072
GIP 0.833325
GMD 82.582018
GNF 9864.991189
GTQ 8.520987
GYD 233.627761
HKD 8.75478
HNL 29.958352
HRK 7.554022
HTG 146.028551
HUF 365.929283
IDR 20229.383289
ILS 3.509239
IMP 0.833325
INR 105.919646
IQD 1689.662231
IRR 2085097.942872
ISK 135.959114
JEP 0.833325
JMD 177.119849
JOD 0.791227
JPY 175.773886
KES 144.843836
KGS 97.590257
KHR 4547.712156
KMF 492.143538
KPW 1004.374332
KRW 1488.05875
KWD 0.347257
KYD 0.928856
KZT 505.375464
LAK 25095.04823
LBP 99810.434673
LKR 370.736105
LRD 189.474732
LSL 18.574836
LTL 3.295173
LVL 0.67504
LYD 7.165036
MAD 10.959309
MDL 19.950996
MGA 5041.509273
MKD 61.301527
MMK 2343.126587
MNT 4016.955991
MOP 9.00662
MRU 45.196374
MUR 52.762785
MVR 17.241564
MWK 1932.279887
MXN 20.99116
MYR 4.528834
MZN 71.32152
NAD 18.574836
NGN 1502.622077
NIO 41.017019
NOK 10.493508
NPR 169.240002
NZD 1.981856
OMR 0.427085
PAB 1.114727
PEN 3.85779
PGK 5.072372
PHP 71.159368
PKR 308.347926
PLN 4.407295
PYG 6529.869534
QAR 4.063074
RON 5.336796
RSD 116.998059
RUB 90.011104
RWF 1645.359869
SAR 4.189803
SBD 8.992729
SCR 16.351753
SDG 671.256475
SEK 10.974124
SGD 1.426714
SHP 0.835121
SLE 25.553831
SLL 23401.36987
SOS 636.958458
SRD 41.982288
STD 23098.357498
STN 24.391188
SVC 9.752493
SYP 14509.861459
SZL 18.569161
THB 37.6339
TJS 10.25973
TMT 3.9059
TND 3.333131
TOP 2.686991
TRY 55.727573
TTD 7.557286
TWD 36.404555
TZS 2953.62356
UAH 50.553475
UGX 4736.868309
USD 1.115972
UYU 44.810097
UZS 13368.362266
VES 990.402194
VND 28795.97133
VUV 132.383648
WST 3.09818
XAF 655.957
XAG 0.02272
XAU 0.000287953639
XCD 3.015969
XCG 2.008739
XDR 0.78905
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.59176
ZAR 18.62975
ZMK 10045.086735
ZMW 22.475733
ZWL 359.342377
SSP 6411.499305
MXV 2.365848
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Moskau verschärft Ton vor Telefonat Lawrows mit Blinken zur Ukraine-Krise
Moskau verschärft Ton vor Telefonat Lawrows mit Blinken zur Ukraine-Krise

Moskau verschärft Ton vor Telefonat Lawrows mit Blinken zur Ukraine-Krise

Wenige Stunden vor einem erneuten Gespräch zwischen Russlands Außenminister Sergej Lawrow und seinem US-Kollegen Antony Blinken zur Ukraine-Krise hat Moskau den Ton gegenüber dem Westen verschärft. Moskau werde trotz der Sanktionswarnungen aus den USA "nicht zurückweichen", erklärte die russische Botschaft in Washington am Dienstag. Es sei "Washington, nicht Moskau, das die Spannungen schürt".

Textgröße:

Lawrow und Blinken wollen nach Angaben des US-Außenministeriums im Laufe des Dienstagvormittags (Ortszeit Washington; Nachmittag MEZ) miteinander telefonieren. Die beiden Außenminister hatten sich Ende Januar bereits persönlich in Genf getroffen; einen Durchbruch brachte die Begegnung aber nicht.

Am Vorabend des Minister-Telefonats legte Russland den USA eine schriftliche Antwort auf deren Vorschläge zur diplomatischen Beilegung der aktuellen Ukraine-Krise vor, wie ein US-Außenamtssprecher mitteilte. Angaben zum Inhalt des Schreibens machte er nicht. Er bekräftigte aber die "uneingeschränkte" Dialogbereitschaft Washingtons.

Russland hatte den USA und der Nato im Dezember einen weitreichenden Forderungskatalog vorgelegt. Kreml-Chef Wladimir Putin verlangt "Sicherheitsgarantien" für sein Land, darunter einen schriftlichen Verzicht der Nato auf eine weitere Osterweiterung und den Abzug der strategischen US-Waffen aus Europa. In schriftlichen Antworten an Moskau lehnten die USA und die Nato diese Forderungen in der vergangenen Woche ab.

Blinken erklärte jedoch, dass die USA der russischen Seite einen "ernsthaften diplomatischen Pfad" zur Beendigung der Krise aufgezeigt hätten. Unter anderem habe Washington die "Möglichkeit gegenseitiger Transparenzmaßnahmen" im militärischen Bereich und in Bezug auf die Ukraine formuliert.

Parallel zu den diplomatischen Bemühungen bereiten sich die USA und die Nato auf eine militärische Eskalation des Ukraine-Konflikts vor. Nach Angaben von US-Regierungsvertretern setzt Russland den Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze weiter fort und plant zudem eine Aufstockung seiner Truppen in Belarus nahe der ukrainischen Grenze.

Nach westlicher Einschätzung befinden sich im russischen Grenzgebiet zur Ukraine bereits mehr als 100.000 Soldaten. Befürchtet wird deshalb ein möglicher russischer Einmarsch in das Nachbarland. Der Westen droht Russland für den Fall einer Invasion seit Wochen mit harten Sanktionen.

Der Kreml bestreitet Angriffspläne, führt aber gleichzeitig ins Feld, sich von der Ukraine und der Nato bedroht zu fühlen. Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zu der Krise am Montag warf der russische UN-Botschafter Wassili Nebensia den USA vor, "Hysterie schüren" zu wollen. Kein russischer Regierungsvertreter habe mit einer Invasion in die Ukraine gedroht. "Die Diskussionen über die Gefahr eines Krieges sind für sich selbst provokant. Sie rufen fast danach, Sie wollen, dass es passiert", sagte er an die Adresse Washingtons.

Die USA betonen unterdessen den Ernst der Lage. Am Montag forderte das US-Außenministerium die Familienangehörigen von US-Regierungsmitarbeitern in Belarus zum Verlassen des Landes auf und riet seinen Staatsbürgern von Reisen dorthin ab. Zur Begründung führte das Ministerium unter anderem die "beunruhigende Militärpräsenz entlang der Grenze von Belarus zur Ukraine" an. In Belarus findet in diesem Monat ein großangelegtes belarussisch-russisches Militärmanöver statt.

Ein weiteres russisches Militärmanöver beginnt bereits an diesem Dienstag - vor der irischen Küste. Die mehrtägigen Übungen sollen innerhalb Irlands ausschließlicher Wirtschaftszone stattfinden. Weil es sich dabei um internationale Gewässer handele, könne die Regierung in Dublin die Übungen aber nicht untersagen, erklärte kürzlich der irische Außen- und Verteidigungsminister Simon Coveney. Anders als das Vereinigte Königreich ist Irland kein Nato-Mitglied.

Vor dem Hintergrund der Spannungen reist Großbritanniens Premierminister Boris Johnson an diesem Dienstag nach Kiew. "Als Freund und demokratischer Partner wird das Vereinigte Königreich die Souveränität der Ukraine auch weiterhin gegen diejenigen verteidigen, die sie zerstören wollen", erklärte er vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

In Moskau wurde unterdessen der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban zu einem Gespräch mit seinem Verbündeten Putin erwartet. Die ungarische Opposition kritisierte die Reise scharf, auch in der Nato dürfte es deshalb zu Unstimmigkeiten kommen. Ungarn gehört dem Militärbündnis seit 1999 an.

S.Suzuki--JT