The Japan Times - Untersuchung sieht "Führungsversagen" der britischen Regierung in "Partygate"

EUR -
AED 4.098409
AFN 71.422673
ALL 90.516197
AMD 401.608381
ANG 1.997349
AOA 1024.462092
ARS 1713.122893
AUD 1.587585
AWG 2.011539
AZN 1.895044
BAM 1.947114
BBD 2.244885
BDT 138.372704
BGN 1.95053
BHD 0.420823
BIF 3344.878131
BMD 1.115972
BND 1.423948
BOB 13.514709
BRL 6.070995
BSD 1.114628
BTN 105.775126
BWP 15.399302
BYN 3.283253
BYR 21873.041954
BZD 2.2416
CAD 1.558898
CDF 2583.474243
CHF 0.919864
CLF 0.028154
CLP 1108.070222
CNY 7.433601
CNH 7.423498
COP 3531.24672
CRC 506.838936
CUC 1.115972
CUP 26.749667
CVE 109.77528
CZK 24.346028
DJF 198.474583
DKK 7.474465
DOP 67.558614
DZD 150.875926
EGP 62.478406
ERN 16.739573
ETB 179.940764
FJD 2.503903
FKP 0.833325
GBP 0.833437
GEL 2.882398
GGP 0.833325
GHS 12.985072
GIP 0.833325
GMD 82.582018
GNF 9864.991189
GTQ 8.520987
GYD 233.627761
HKD 8.75478
HNL 29.958352
HRK 7.554022
HTG 146.028551
HUF 365.929283
IDR 20229.383289
ILS 3.509239
IMP 0.833325
INR 105.919646
IQD 1689.662231
IRR 2085097.942872
ISK 135.959114
JEP 0.833325
JMD 177.119849
JOD 0.791227
JPY 175.773886
KES 144.843836
KGS 97.590257
KHR 4547.712156
KMF 492.143538
KPW 1004.374332
KRW 1488.05875
KWD 0.347257
KYD 0.928856
KZT 505.375464
LAK 25095.04823
LBP 99810.434673
LKR 370.736105
LRD 189.474732
LSL 18.574836
LTL 3.295173
LVL 0.67504
LYD 7.165036
MAD 10.959309
MDL 19.950996
MGA 5041.509273
MKD 61.301527
MMK 2343.126587
MNT 4016.955991
MOP 9.00662
MRU 45.196374
MUR 52.762785
MVR 17.241564
MWK 1932.279887
MXN 20.99116
MYR 4.528834
MZN 71.32152
NAD 18.574836
NGN 1502.622077
NIO 41.017019
NOK 10.493508
NPR 169.240002
NZD 1.981856
OMR 0.427085
PAB 1.114727
PEN 3.85779
PGK 5.072372
PHP 71.159368
PKR 308.347926
PLN 4.407295
PYG 6529.869534
QAR 4.063074
RON 5.336796
RSD 116.998059
RUB 90.011104
RWF 1645.359869
SAR 4.189803
SBD 8.992729
SCR 16.351753
SDG 671.256475
SEK 10.974124
SGD 1.426714
SHP 0.835121
SLE 25.553831
SLL 23401.36987
SOS 636.958458
SRD 41.982288
STD 23098.357498
STN 24.391188
SVC 9.752493
SYP 14509.861459
SZL 18.569161
THB 37.6339
TJS 10.25973
TMT 3.9059
TND 3.333131
TOP 2.686991
TRY 55.727573
TTD 7.557286
TWD 36.404555
TZS 2953.62356
UAH 50.553475
UGX 4736.868309
USD 1.115972
UYU 44.810097
UZS 13368.362266
VES 990.402194
VND 28795.97133
VUV 132.383648
WST 3.09818
XAF 655.957
XAG 0.02272
XAU 0.000287953639
XCD 3.015969
XCG 2.008739
XDR 0.78905
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.59176
ZAR 18.62975
ZMK 10045.086735
ZMW 22.475733
ZWL 359.342377
SSP 6411.499305
MXV 2.365848
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Untersuchung sieht "Führungsversagen" der britischen Regierung in "Partygate"
Untersuchung sieht "Führungsversagen" der britischen Regierung in "Partygate"

Untersuchung sieht "Führungsversagen" der britischen Regierung in "Partygate"

Ein interner Untersuchungsbericht zur "Partygate"-Affäre verstärkt den Druck auf den britischen Premierminister Boris Johnson: Angesichts mehrerer gegen die Corona-Regeln verstoßender Partys in der Downing Street attestierte ein interner Untersuchungsbericht am Montag der Regierung "Führungsversagen" und "mangelndes Urteilsvermögen". Johnson entschuldigte sich daraufhin im Parlament - wies aber trotz massiver Kritik auch aus den eigenen Reihen alle Rücktrittsforderungen zurück.

Textgröße:

"Es tut mir leid wegen der Dinge, die wir nicht richtig gemacht haben und es tut mir leid wegen der Art, wie wir diese Angelegenheit gehandhabt haben", sagte Johnson vor den Abgeordneten in London. "Ich habe es verstanden, und ich werde es in Ordnung bringen." Unter anderem wolle er die Verwaltungsabläufe in seinem Dienstsitz ändern.

Zuvor hatte ein Untersuchungsbericht zum Party-Skandal ein "Führungsversagen" in der Downing Street konstatiert. Es habe falsche Einschätzungen von "verschiedenen Teilen" des Regierungsapparates gegeben, heißt es in dem Report der Spitzenbeamtin Sue Gray. Er bezieht sich auf 16 verschiedene Zusammenkünfte, bei denen es teilweise "exzessiven Alkoholkonsum" gegeben habe.

"Einige der Veranstaltungen hätten von vornherein nicht erlaubt werden dürfen. Bei anderen Veranstaltungen hätte nicht zugelassen werden dürfen, dass sie sich so entwickelten wie sie es taten", schrieb die Beamtin in ihrem mit Spannung erwarteten Bericht.

Dafür hatte Gray mehr als 70 Menschen befragt sowie E-Mails, Fotos und Zugangsdaten zu Downing Street überprüft. Unter anderem kam sie zu dem Schluss, dass das Büro des Regierungschefs in den vergangenen Jahren immens vergrößert wurde, wodurch die Verantwortlichkeiten verschwommen seien.

In den vergangenen Wochen waren in britischen Medien immer neue Berichte über Partys im Amtssitz von Premierminister Johnson in Zeiten des strikten Corona-Lockdowns erschienen. Die Erkenntnisse von Gray dazu wurden nun allerdings nicht vollständig veröffentlicht. Grund dafür sind von der Polizei in der vergangenen Woche eingeleitete Ermittlungen. Um diese nicht zu beeinträchtigen, hatte die Polizei Gray angewiesen, ihren Bericht nicht in vollem Umfang zu veröffentlichen.

Johnson steht wegen der "Partygate"-Affäre massiv unter Druck. Oppositionschef Keir Starmer forderte im Unterhaus erneut den Rücktritt des Regierungschefs. Sollte der 57-Jährige diesen weiter verweigern, müsse dessen Konservative Partei ihn entmachten. "Er ist ein Mann ohne Schamgefühl", sagte der Labour-Chef.

Auch mehrere Abgeordnete von Johnsons Tory-Partei haben bereits öffentlich seinen Rücktritt gefordert. Bei der Parlamentsdebatte wurde er nun auch von seiner Vorgängerin Theresa May heftig angegriffen. Sie fragte den Premier, "ob er die Regeln nicht gelesen hat oder nicht verstanden hat, was sie bedeuten oder ob er dachte, dass die Regeln nicht für Downing Street gelten".

Johnson wiederum appellierte an alle, die Ergebnisse der Polizei-Untersuchung abzuwarten. Ein Regierungssprecher kündigte an, dass Gray danach einen kompletten Abschlussbericht vorlegen solle. Dieser dürfte für Johnsons Zukunft entscheidend sein. Allerdings werden die Polizei-Ermittlungen wohl mehrere Monate dauern. Dadurch könnte der derzeit angeschlagene Johnson nach Ansicht von Beobachtern Zeit haben, um wieder auf die Füße zu kommen.

K.Yoshida--JT