The Japan Times - Wahlschlappen entfachen offenen Machtkampf in der AfD

EUR -
AED 4.258251
AFN 75.940457
ALL 96.472462
AMD 440.532617
ANG 2.075285
AOA 1064.261361
ARS 1657.27038
AUD 1.73531
AWG 2.086786
AZN 1.975456
BAM 1.951198
BBD 2.334793
BDT 141.785587
BGN 1.946937
BHD 0.437085
BIF 3431.603888
BMD 1.159326
BND 1.49228
BOB 8.010108
BRL 6.230337
BSD 1.159266
BTN 105.170946
BWP 15.482483
BYN 3.343215
BYR 22722.782499
BZD 2.331501
CAD 1.614524
CDF 2556.313451
CHF 0.931478
CLF 0.026143
CLP 1025.597884
CNY 8.076331
CNH 8.078453
COP 4279.546252
CRC 566.563714
CUC 1.159326
CUP 30.722129
CVE 110.005543
CZK 24.282122
DJF 206.035808
DKK 7.471205
DOP 73.855805
DZD 151.073338
EGP 54.769562
ERN 17.389885
ETB 180.88836
FJD 2.642688
FKP 0.866086
GBP 0.866764
GEL 3.124429
GGP 0.866086
GHS 12.560375
GIP 0.866086
GMD 85.214899
GNF 10149.062624
GTQ 8.888037
GYD 242.488072
HKD 9.040879
HNL 30.571894
HRK 7.532375
HTG 151.851845
HUF 384.950646
IDR 19610.109095
ILS 3.6462
IMP 0.866086
INR 105.212802
IQD 1518.618217
IRR 48836.592671
ISK 146.203003
JEP 0.866086
JMD 182.938525
JOD 0.822008
JPY 183.409999
KES 149.495487
KGS 101.383473
KHR 4666.992525
KMF 491.554476
KPW 1043.403421
KRW 1708.649349
KWD 0.357118
KYD 0.966022
KZT 592.781877
LAK 25065.880116
LBP 103810.354971
LKR 359.113003
LRD 209.246475
LSL 18.981331
LTL 3.423188
LVL 0.701265
LYD 6.299143
MAD 10.672927
MDL 19.875123
MGA 5387.293637
MKD 61.528847
MMK 2434.365275
MNT 4129.759892
MOP 9.313334
MRU 46.416523
MUR 53.681114
MVR 17.91202
MWK 2010.158879
MXN 20.475685
MYR 4.703968
MZN 74.092939
NAD 18.981331
NGN 1646.710454
NIO 42.659384
NOK 11.705601
NPR 168.273114
NZD 2.016583
OMR 0.445763
PAB 1.159266
PEN 3.895313
PGK 4.95232
PHP 68.855872
PKR 324.428609
PLN 4.220322
PYG 7923.312234
QAR 4.214959
RON 5.088633
RSD 117.39104
RUB 90.13755
RWF 1690.213496
SAR 4.34744
SBD 9.425567
SCR 15.512156
SDG 696.755102
SEK 10.70763
SGD 1.494812
SHP 0.869794
SLE 27.968775
SLL 24310.47811
SOS 661.340176
SRD 44.469997
STD 23995.700032
STN 24.442351
SVC 10.143077
SYP 12821.648718
SZL 18.986219
THB 36.489818
TJS 10.775186
TMT 4.05764
TND 3.400081
TOP 2.791378
TRY 50.170169
TTD 7.871435
TWD 36.648375
TZS 2921.500995
UAH 50.269036
UGX 4121.279632
USD 1.159326
UYU 44.864184
UZS 13875.274056
VES 392.693215
VND 30461.281131
VUV 140.348302
WST 3.229326
XAF 654.413513
XAG 0.013063
XAU 0.000253
XCD 3.133136
XCG 2.089272
XDR 0.814827
XOF 654.413513
XPF 119.331742
YER 276.412258
ZAR 19.037298
ZMK 10435.326086
ZMW 23.272111
ZWL 373.302382
  • SDAX

    -7.5800

    18329.35

    -0.04%

  • Goldpreis

    -24.8000

    4598.9

    -0.54%

  • DAX

    -55.2600

    25297.13

    -0.22%

  • MDAX

    -44.3400

    31899.26

    -0.14%

  • Euro STOXX 50

    -11.6900

    6029.45

    -0.19%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1604

    -0.05%

  • TecDAX

    -20.6900

    3751.1

    -0.55%

Wahlschlappen entfachen offenen Machtkampf in der AfD
Wahlschlappen entfachen offenen Machtkampf in der AfD / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Wahlschlappen entfachen offenen Machtkampf in der AfD

In der AfD ist nach der neuerlichen Schlappe bei einer Landtagswahl ein offener Machtkampf entbrannt. Mehrere Vorstandsmitglieder forderten AfD-Bundeschef Tino Chrupalla am Montag auf, beim bevorstehenden Bundesparteitag nicht noch einmal für den Chefposten zu kandidieren. Chrupalla wies diese Forderungen allerdings zurück: Er wolle abermals antreten und strebe eine komplette Neuaufstellung des Bundesvorstands an, der dann für eine "Disziplinierung" in der Partei sorgen solle.

Textgröße:

Chrupalla lieferte am Tag nach dem schlechten Ergebnis bei der Wahl in Nordrhein-Westfalen eine kritische Zustandsbeschreibung der von ihm geführten Partei: Der aktuelle Bundesvorstand sei "leider nur mit persönlichen Animositäten" beschäftigt, in der Partei herrsche "Kakophonie", sagte er.

Scharf ging Chrupalla mit seinen innerparteilichen Kritikern ins Gericht: Er sprach von denjenigen, "die ins Zelt hineingepinkelt haben", und fügte hinzu: "Das muss aufhören."

Chrupallas Kritiker suchten am Montag allerdings die offene Auseinandersetzung. "Mit Tino Chrupalla endete die Erfolgsgeschichte der AfD", erklärte die Bundestagsabgeordnete Joana Cotar, die dem Bundesvorstand angehört. Chrupalla überzeuge weder die gesamte Partei noch die Wähler. "Darum darf er als Bundessprecher nicht noch einmal antreten."

Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Braun wies darauf hin, dass die AfD nun in zehn Wahlen in Folge verloren habe. "Alle diese Wahlen fielen exakt in die Amtszeit von Parteichef Tino Chrupalla, die im November 2019 begann", erklärte Braun.

AfD-Bundesvorstandsmitglied Alexander Wolf kritisierte Chrupallas außenpolitischen Kurs als zu russlandfreundlich. "Ein allzu großes Verständnis für die russische Position im Ukraine-Krieg wird nirgendwo mehrheitlich akzeptiert", erklärte Wolf. "'Frieden schaffen ohne Waffen‘ ist eine Kirchentagsparole, nicht die Position der AfD", kritisierte er. "Dieser Kurs von Tino Chrupalla ist ein Irrweg."

Der Parteichef wies diese Kritik und die alleinige Verantwortung für die schlechten Wahlergebnisse zurück. Er unterstellte dem Bundesvorstand, mehrheitlich noch dem früheren Parteichef Jörg Meuthen nahezustehen; Meuthen war zu Jahresbeginn im Streit aus der AfD ausgetreten.

Die AfD benötige nun "Disziplin" und einen "Imagewandel", sagte Chrupalla. "Dieser Bundesvorstand wird diese Aufgabe nicht mehr lösen können." Mit dem früheren Ko-Vorsitzenden Meuthen habe er "eineinhalb Jahre doch eher destruktiv zusammengearbeitet", fügte Chrupalla hinzu.

Sollte er als Parteichef wiedergewählt werden, verlange er von seiner Partei Disziplin. Dies bedeute für ihn, dass sich die Bundesvorstandsmitglieder hinter die offiziellen Positionen der AfD "einreihen, und wenn sie eine andere Meinung haben, diese für sich behalten", sagte Chrupalla.

Die Partei benötige nun einen Bundesvorstand, "der auch Hierarchien einhält". Er werde in den kommenden Tagen Personalvorschläge für die Neubesetzung der Parteispitze vorlegen, in der "alle Strömungen berücksichtigt" seien, sagte Chrupalla.

Außenpolitisch halte er an seiner Politik der Offenheit für einen Dialog mit Russland fest, sagte der AfD-Chef. Er wolle seine Partei als "einzige Friedenspartei in Deutschland" positionieren, sagte er. "Es geht um den Dritten Weltkrieg, der vor der Tür steht", warnte Chrupalla.

Der AfD-Chef kündigte an, beim Parteitag Mitte Juni im sächsischen Riesa auch gegen den thüringischen AfD-Landeschef Björn Höcke anzutreten, sollte dieser sich zu einer Kandidatur um den AfD-Vorsitz entschließen. Dies gelte auch für den Fall, dass der Parteitag - wie von einigen AfD-Politikern gewünscht - eine Abkehr von der Doppelspitze beschließen sollte.

"Wenn Herr Höcke meint, er muss antreten in einer Einerspitze, dann muss er gegen Tino Chrupalla antreten", sagte er. "Wenn die Partei meint, man braucht auch mich als Person nicht, dann kann der Bundesparteitag das entscheiden. Da werde ich nicht in Tränen ausbrechen."

Y.Mori--JT