The Japan Times - USA und Großbritannien wollen weitere Soldaten in Osteuropa stationieren

EUR -
AED 4.275673
AFN 73.918765
ALL 96.094532
AMD 439.334199
ANG 2.083383
AOA 1067.457821
ARS 1628.900938
AUD 1.627192
AWG 2.095337
AZN 1.980505
BAM 1.957719
BBD 2.346461
BDT 142.70358
BGN 1.917986
BHD 0.439427
BIF 3273.964376
BMD 1.164076
BND 1.481591
BOB 8.050203
BRL 5.988591
BSD 1.165072
BTN 106.968463
BWP 15.568798
BYN 3.421743
BYR 22815.893966
BZD 2.343108
CAD 1.579582
CDF 2531.865889
CHF 0.904575
CLF 0.026162
CLP 1033.012959
CNY 8.005317
CNH 7.9953
COP 4316.126896
CRC 550.153531
CUC 1.164076
CUP 30.84802
CVE 110.761685
CZK 24.386291
DJF 206.880116
DKK 7.472054
DOP 70.601617
DZD 152.919869
EGP 60.511593
ERN 17.461143
ETB 182.236593
FJD 2.554565
FKP 0.869004
GBP 0.864949
GEL 3.166187
GGP 0.869004
GHS 12.629982
GIP 0.869004
GMD 84.977474
GNF 10217.683678
GTQ 8.932988
GYD 243.748386
HKD 9.108483
HNL 30.929385
HRK 7.532716
HTG 152.764358
HUF 382.811699
IDR 19590.238752
ILS 3.582549
IMP 0.869004
INR 106.859694
IQD 1524.939852
IRR 1538559.543585
ISK 145.660663
JEP 0.869004
JMD 182.79921
JOD 0.825339
JPY 183.538776
KES 150.457205
KGS 101.798101
KHR 4673.765578
KMF 492.404806
KPW 1047.702904
KRW 1706.466369
KWD 0.357325
KYD 0.970885
KZT 567.709002
LAK 24940.333039
LBP 104243.025749
LKR 362.138139
LRD 213.317079
LSL 19.056188
LTL 3.437214
LVL 0.704138
LYD 7.407599
MAD 10.866625
MDL 20.050346
MGA 4854.197677
MKD 61.550465
MMK 2444.488627
MNT 4174.702804
MOP 9.387702
MRU 46.714121
MUR 53.489881
MVR 17.996797
MWK 2021.411797
MXN 20.396647
MYR 4.567809
MZN 74.381123
NAD 19.055473
NGN 1623.909909
NIO 42.745119
NOK 11.197604
NPR 171.138839
NZD 1.955032
OMR 0.447592
PAB 1.165097
PEN 3.996859
PGK 5.010769
PHP 68.562961
PKR 325.250143
PLN 4.251852
PYG 7585.143008
QAR 4.238378
RON 5.089809
RSD 117.42046
RUB 92.02342
RWF 1697.805171
SAR 4.368788
SBD 9.372746
SCR 16.137333
SDG 699.609741
SEK 10.639348
SGD 1.479395
SHP 0.873359
SLE 28.632862
SLL 24410.095597
SOS 665.2692
SRD 43.698237
STD 24094.02755
STN 24.524675
SVC 10.193994
SYP 128.696612
SZL 19.05602
THB 36.614878
TJS 11.149314
TMT 4.085908
TND 3.377568
TOP 2.802817
TRY 51.259745
TTD 7.905055
TWD 36.964041
TZS 3021.941692
UAH 51.117653
UGX 4316.342842
USD 1.164076
UYU 46.986468
UZS 14166.807907
VES 507.184047
VND 30539.539703
VUV 139.449022
WST 3.183172
XAF 656.617649
XAG 0.013069
XAU 0.000223
XCD 3.145974
XCG 2.099613
XDR 0.817222
XOF 655.375239
XPF 119.331742
YER 277.743231
ZAR 18.861352
ZMK 10478.084546
ZMW 22.602032
ZWL 374.832069
  • Euro STOXX 50

    151.9700

    5837.17

    +2.6%

  • MDAX

    847.9800

    29723.08

    +2.85%

  • SDAX

    440.3600

    17316.11

    +2.54%

  • DAX

    559.2600

    23968.63

    +2.33%

  • Goldpreis

    121.2000

    5224.9

    +2.32%

  • TecDAX

    60.6100

    3626.02

    +1.67%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1627

    -0.08%

USA und Großbritannien wollen weitere Soldaten in Osteuropa stationieren
USA und Großbritannien wollen weitere Soldaten in Osteuropa stationieren

USA und Großbritannien wollen weitere Soldaten in Osteuropa stationieren

Inmitten der Krisendiplomatie zur Deeskalation des Ukraine-Konflikts verstärkt der Westen seine Militärpräsenz in Osteuropa. Nach US-Präsident Joe Biden kündigte am Wochenende auch der britische Premierminister Boris Johnson an, weitere Soldaten in die Region zu entsenden. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihr französischer Kollege Jean-Yves Le Drian wollen in wenigen Tagen gemeinsam in die Ukraine reisen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow bekundete trotz der Spannungen seinen Wunsch nach "respektvollen" Beziehungen zu den USA.

Textgröße:

Wegen der Ukraine-Krise hatte die Nato Anfang der Woche eine Verstärkung ihrer Militärpräsenz in Osteuropa angekündigt. Johnson bot der Nato nun an, die Zahl der britischen Soldaten in der Region zu verdoppeln, um auf die zunehmende "russische Feindseligkeit" gegenüber der Ukraine zu reagieren. Derzeit sind 1150 britische Soldaten in Osteuropa stationiert.

London will auch Waffen, Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge in die Region verlegen. Estland soll zudem "Defensivwaffen" erhalten. Dies solle "dem Kreml eine deutliche Botschaft senden", erklärte Johnson, der in den kommenden Tagen mit Putin telefonieren und in die Region reisen will.

Die britische Regierung bereitet außerdem ein neues Gesetz zur möglichen Ausweitung der Sanktionen gegen Russland vor. Ziel sei es, jedes Unternehmen, das für den Kreml von Interesse sei, ins Visier nehmen zu können, sagte Außenministerin Liz Truss. "Putins Oligarchen werden sich nirgendwo mehr verstecken können", betonte sie.

Biden hatte bereits am Freitag angekündigt, zusätzliche US-Soldaten in osteuropäische Nato-Staaten zu verlegen. Es gehe dabei aber nur um eine geringe Zahl zusätzlicher Soldaten. Die USA haben für die Verstärkung der Nato-Präsenz bereits 8500 Soldaten in Alarmbereitschaft versetzt. Die französische Regierung kündigte ihrerseits die Entsendung mehrerer hundert Soldaten nach Rumänien an.

Russland hat nach westlichen Angaben mehr als 100.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Den Westen treibt deshalb die Sorge um, dass Russland nach der Annexion der Krim 2014 einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereitet. Die Regierung in Moskau bestreitet dies. "Wir wollen keinen Krieg", betonte am Sonntag der Chef des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patruschew.

Lawrow sagte im russischen Fernsehen: "Wir wollen gute, gleichberechtigte und von gegenseitigem Respekt geprägte Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, wie zu jedem Land der Welt." Zugleich bekräftigte er aber seine Kritik am Vorgehen der Nato, deren Verteidigungslinie sich kontinuierlich nach Osten bewege und der Ukraine inzwischen "sehr nahe" gekommen sei.

Ein Nato-Beitritt der Ukraine würde die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland ernsthaft beeinträchtigen, warnte Lawrow. Moskau werde weiterhin versuchen, nicht nur politische Zusicherungen, sondern auch "rechtlich verbindliche Garantien zu erhalten", um die "legitimen Interessen" Russlands zu schützen. Moskau verlangt unter anderem, dass die Nato ihre Osterweiterung stoppt und Länder wie die Ukraine nicht aufnimmt. Die USA und ihre westlichen Verbündeten weisen dies zurück.

Der französische Außenminister Le Drian kündigte an, am 7. und 8. Februar zusammen mit Baerbock in die Ukraine zu reisen. Bei dem Besuch in Kiew gehe es um "unser Bekenntnis zur Unverletzlichkeit der Ukraine", schrieb Baerbock im Onlinedienst Twitter.

Deutschland und Frankreich bemühen sich im Rahmen des sogenannten Normandie-Formats um eine Entschärfung der Ukraine-Krise. Dabei handelt es sich um eine Kontaktgruppe, der Deutschland, Frankreich, die Ukraine und Russland angehören. Nach einem Treffen vergangene Woche in Paris planen die beteiligten Länder für Anfang Februar weitere Gespräche auf Beraterebene, die diesmal in Berlin stattfinden sollen.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba rief den Westen auf, in den Verhandlungen mit Moskau "wachsam und entschlossen" zu bleiben. Estlands Regierungschefin Kaja Kallas warnte die Verbündeten vor Zugeständnissen an Moskau. Europa und die USA müssten "sehr vorsichtig" agieren und nicht "irgendwelche Schritte auf Russland zu" machen, sagte Kallas der Nachrichtenagentur AFP.

M.Sugiyama--JT