The Japan Times - Humanitäre Lage in Ukraine verschärft sich - Hafen von Mariupol unter "Blockade"

EUR -
AED 4.135887
AFN 73.201894
ALL 90.951451
AMD 406.529972
ANG 2.015615
AOA 1032.704439
ARS 1742.782219
AUD 1.606724
AWG 2.027119
AZN 1.90231
BAM 1.956907
BBD 2.267883
BDT 140.189304
BGN 1.968367
BHD 0.425144
BIF 3364.50328
BMD 1.126177
BND 1.439414
BOB 13.652723
BRL 6.149715
BSD 1.126037
BTN 106.510252
BWP 15.459745
BYN 3.359901
BYR 22073.070608
BZD 2.264681
CAD 1.571169
CDF 2607.099694
CHF 0.917209
CLF 0.027627
CLP 1087.317444
CNY 7.511373
CNH 7.507345
COP 3637.270398
CRC 511.505252
CUC 1.126177
CUP 27.024287
CVE 110.327412
CZK 24.286683
DJF 200.513429
DKK 7.474998
DOP 67.620354
DZD 152.963714
EGP 61.550307
ERN 16.892656
ETB 184.814993
FJD 2.524608
FKP 0.836791
GBP 0.834706
GEL 2.933693
GGP 0.836791
GHS 13.101411
GIP 0.836791
GMD 83.90023
GNF 9977.929021
GTQ 8.604868
GYD 235.923461
HKD 8.834026
HNL 30.265061
HRK 7.623104
HTG 147.522142
HUF 362.515593
IDR 20371.417053
ILS 3.558888
IMP 0.836791
INR 106.409037
IQD 1707.065677
IRR 2121051.468085
ISK 136.587373
JEP 0.836791
JMD 178.488102
JOD 0.798517
JPY 177.863939
KES 146.346441
KGS 98.484476
KHR 4578.549403
KMF 496.644202
KPW 1013.559321
KRW 1512.275818
KWD 0.349881
KYD 0.938331
KZT 508.927898
LAK 25351.341107
LBP 100834.341402
LKR 374.681955
LRD 191.418284
LSL 18.534985
LTL 3.325308
LVL 0.681213
LYD 7.220084
MAD 10.999622
MDL 20.195424
MGA 5085.877051
MKD 61.547846
MMK 2364.797444
MNT 4055.874385
MOP 9.098947
MRU 45.804318
MUR 52.941946
MVR 17.40504
MWK 1952.50452
MXN 20.917326
MYR 4.558879
MZN 71.974201
NAD 18.534985
NGN 1516.295892
NIO 41.433439
NOK 10.472675
NPR 170.421703
NZD 1.995727
OMR 0.43302
PAB 1.126137
PEN 3.886499
PGK 5.052971
PHP 71.078672
PKR 311.483104
PLN 4.387001
PYG 6827.862482
QAR 4.105222
RON 5.341236
RSD 117.653999
RUB 92.12416
RWF 1656.944681
SAR 4.230303
SBD 9.06766
SCR 15.581475
SDG 677.389205
SEK 10.92934
SGD 1.437334
SHP 0.839616
SLE 25.800821
SLL 23615.375061
SOS 643.589792
SRD 42.303743
STD 23309.591645
STN 24.514412
SVC 9.852574
SYP 14642.553933
SZL 18.52548
THB 37.647802
TJS 10.387476
TMT 3.952882
TND 3.355998
TOP 2.711564
TRY 56.357843
TTD 7.633318
TWD 37.168367
TZS 2981.030096
UAH 51.278808
UGX 4622.614986
USD 1.126177
UYU 45.275612
UZS 13388.573839
VES 1006.542179
VND 28923.042648
VUV 134.752822
WST 3.134332
XAF 655.957
XAG 0.021391
XAU 0.000273190777
XCD 3.04355
XCG 2.029348
XDR 0.796266
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.974921
ZAR 18.41866
ZMK 10136.944713
ZMW 22.836919
ZWL 362.628558
SSP 6470.468957
MXV 2.353883
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Humanitäre Lage in Ukraine verschärft sich - Hafen von Mariupol unter "Blockade"
Humanitäre Lage in Ukraine verschärft sich - Hafen von Mariupol unter "Blockade"

Humanitäre Lage in Ukraine verschärft sich - Hafen von Mariupol unter "Blockade"

Im Ukraine-Krieg spitzt sich die humanitäre Lage dramatisch zu. Nach tagelangem Beschuss stand am Samstag der strategisch wichtige Hafen von Mariupol unter russischer Blockade, wie Bürgermeister Wadym Boitschenko bei Telegram erklärte. Für Entsetzen sorgte international der Russland zugeschriebene Angriff auf das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland "nuklearen Terror" vor, die USA sprachen von einem möglichen "Kriegsverbrechen".

Textgröße:

"Seit fünf Tagen wird unsere Heimatstadt, unsere Familie mit einer halben Million Menschen, rücksichtslos angegriffen", schrieb Boitschenko. Sein Stellvertreter Sergej Orlow sprach in der BBC von einer "furchtbaren" humanitären Situation. In der Stadt seien auch Schulen und Krankenhäuser angegriffen worden.

Von augenscheinlich wahllosen Angriffen auf Wohngebiete berichteten AFP-Journalisten am Freitag auch aus der nahe Kiew gelegenen Stadt Irpin. Aus Vororten im Nordwesten Kiews stiegen am Freitagabend dichte schwarze Rauchwolken in den Himmel. Die russische Armee versuche, die Hauptstadt zu umzingeln, warnte die ukrainische Armee.

Das Welternährungsprogramm warnte am Freitag vor einer Ernährungskrise in der Ukraine. Der UN-Sicherheitsrat befasst sich am Montag mit der humanitären Lage in der Ukraine.

Russische und ukrainische Unterhändler hatten sich am Donnerstag auf die Schaffung humanitärer Korridore geeinigt, um Zivilisten aus Kriegsgebieten herausholen zu können. Allerdings blieb zunächst unklar, wie die Korridore genau funktionieren sollten. Boitschenko forderte am Samstag erneut einen humanitären Korridor für die Zivilbevölkerung von Mariupol.

Der Krieg war in der Nacht zum Freitag mit dem Angriff auf das Atomkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine erneut massiv eskaliert. Die US-Botschaft in der Ukraine sprach von einem möglichen "Kriegsverbrechen". Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte, der Angriff auf das Akw zeuge von der "Rücksichtslosigkeit" Russlands in dem Krieg. Er warf Russland auch den völkerrechtswidrigen Einsatz von Streubomben vor.

Die russische Armee hatte die Anlage von Saporischschja in der Nacht zum Freitag mit Panzern angegriffen und dort einen Brand ausgelöst. Der Brand konnte gelöscht werden, das Gelände ist inzwischen von der russischen Armee besetzt.

Experten zufolge wurden keine radioaktiven Stoffe freigesetzt. Nach Angaben des ukrainischen Akw-Betreibers Energoatom wurden drei ukrainische Soldaten bei dem Angriff auf das Atomkraftwerk getötet. Moskau bestreitet den Beschuss und macht ukrainische "Saboteure" dafür verantwortlich.

Die Anlage von Saporischschja ist das größte Atomkraftwerk Europas und verfügt über sechs Reaktoren. Aktuell läuft nur ein Reaktor mit reduzierter Leistung. Bereits in der vergangenen Woche hatte es Kämpfe in der Nähe des Unglücksreaktors von Tschernobyl gegeben, wo sich 1986 das schwerste Atomunglück der Geschichte ereignet hatte. Die Atomruine wird nun von russischen Truppen kontrolliert.

Die heftigen Kämpfe in der Ukraine sowie Drohungen von Russlands Präsident Wladimir Putin schüren im Westen Ängste vor einer atomaren Eskalation des Konflikts. Wie das Pentagon am Freitag mitteilte, aktivierten die Streitkräfte Russlands und der USA eine direkte Telefonleitung, um Missverständnisse und damit Zusammenstöße von Soldaten beider Länder zu vermeiden.

Am Samstag sollte der ukrainische Staatschef Selenskyj per Videoschalte an einer Sitzung des U-Senats teilnehmen. Selenskyj hatte am Freitag scharfe Kritik an der Nato geübt, weil diese die Schaffung einer Flugverbotszone über der Ukraine ablehnt. Mit der Entscheidung gebe das Bündnis "grünes Licht" für die weitere Bombardierung ukrainischer Städte und Dörfer, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft.

Das Auswärtige Amt erneuerte seinen Appell an deutsche Staatsbürger in der Ukraine, das Land zu verlassen. Eine Ausreise auf dem Landweg sei grundsätzlich möglich, hieß es in einer aktualisierten Reisewarnung.

M.Sugiyama--JT