The Japan Times - Tödlicher Hantavirus-Ausbruch auf Schiff: Bemühungen zur Eindämmung laufen auf Hochtouren

EUR -
AED 4.201562
AFN 74.363816
ALL 93.809877
AMD 418.418452
ANG 2.048329
AOA 1050.247424
ARS 1701.785117
AUD 1.645775
AWG 2.062169
AZN 1.941874
BAM 1.956014
BBD 2.301042
BDT 140.80544
BGN 1.934469
BHD 0.43103
BIF 3403.988146
BMD 1.14406
BND 1.478075
BOB 7.921284
BRL 5.853926
BSD 1.14252
BTN 108.914803
BWP 15.514633
BYN 3.26533
BYR 22423.584889
BZD 2.297641
CAD 1.620242
CDF 2581.00012
CHF 0.920414
CLF 0.026955
CLP 1060.875571
CNY 7.771431
CNH 7.759636
COP 3778.385494
CRC 519.736549
CUC 1.14406
CUP 30.317602
CVE 110.269863
CZK 24.249621
DJF 203.44142
DKK 7.475137
DOP 67.174724
DZD 152.297113
EGP 56.756727
ERN 17.160907
ETB 184.392267
FJD 2.554343
FKP 0.856285
GBP 0.851804
GEL 3.020344
GGP 0.856285
GHS 13.051576
GIP 0.856285
GMD 83.516375
GNF 10020.054971
GTQ 8.716384
GYD 238.979339
HKD 8.967775
HNL 30.585151
HRK 7.536842
HTG 149.517702
HUF 356.261591
IDR 20675.460516
ILS 3.436357
IMP 0.856285
INR 109.026617
IQD 1496.664119
IRR 1573083.123912
ISK 143.408201
JEP 0.856285
JMD 181.712779
JOD 0.811128
JPY 184.768626
KES 147.790182
KGS 100.045794
KHR 4612.546112
KMF 493.090059
KPW 1029.654809
KRW 1720.180652
KWD 0.354167
KYD 0.952092
KZT 534.091564
LAK 25775.60116
LBP 102306.624332
LKR 383.146991
LRD 207.339144
LSL 18.745392
LTL 3.378113
LVL 0.692031
LYD 7.30877
MAD 10.683212
MDL 20.067025
MGA 4885.514376
MKD 61.652838
MMK 2402.161154
MNT 4103.357305
MOP 9.221511
MRU 45.605207
MUR 53.862191
MVR 17.687095
MWK 1980.939305
MXN 20.037119
MYR 4.653577
MZN 73.116876
NAD 18.74531
NGN 1574.067125
NIO 42.044978
NOK 11.119244
NPR 174.268255
NZD 1.981793
OMR 0.439886
PAB 1.14244
PEN 3.886339
PGK 5.024353
PHP 70.381432
PKR 317.574736
PLN 4.332374
PYG 6949.731709
QAR 4.164584
RON 5.234651
RSD 117.347446
RUB 86.948974
RWF 1679.918137
SAR 4.296725
SBD 9.226894
SCR 13.897381
SDG 686.978888
SEK 11.034005
SGD 1.476787
SHP 0.854157
SLE 27.85815
SLL 23990.379872
SOS 652.84591
SRD 43.017806
STD 23679.741539
STN 24.502687
SVC 9.996009
SYP 126.455402
SZL 18.738973
THB 38.131907
TJS 10.561366
TMT 4.015652
TND 3.376649
TOP 2.754623
TRY 53.751867
TTD 7.752748
TWD 36.714387
TZS 3006.58856
UAH 50.853854
UGX 4210.516915
USD 1.14406
UYU 45.932026
UZS 13720.504541
VES 800.098221
VND 30072.201051
VUV 137.005159
WST 3.175322
XAF 656.003132
XAG 0.018996
XAU 0.000278
XCD 3.09188
XCG 2.059008
XDR 0.815886
XOF 656.02607
XPF 119.331742
YER 271.255836
ZAR 18.639319
ZMK 10297.921453
ZMW 20.592268
ZWL 368.386999
  • DAX

    18.1600

    25136.43

    +0.07%

  • MDAX

    148.5300

    31985.88

    +0.46%

  • Euro STOXX 50

    -5.6400

    6278.63

    -0.09%

  • Goldpreis

    -20.6000

    4120.2

    -0.5%

  • SDAX

    10.7100

    18085.36

    +0.06%

  • TecDAX

    1.3100

    3825.9

    +0.03%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1443

    +0.08%

Tödlicher Hantavirus-Ausbruch auf Schiff: Bemühungen zur Eindämmung laufen auf Hochtouren
Tödlicher Hantavirus-Ausbruch auf Schiff: Bemühungen zur Eindämmung laufen auf Hochtouren / Foto: - - AFP

Tödlicher Hantavirus-Ausbruch auf Schiff: Bemühungen zur Eindämmung laufen auf Hochtouren

Nach dem tödlichen Hantavirus-Ausbruch auf einem niederländischen Kreuzfahrtschiff laufen die Bemühungen zur Eindämmung des Virus international auf Hochtouren. Eine Kontaktperson ohne Symptome wird in der Uniklinik Düsseldorf nach Angaben der Klinik vom Donnerstag auf den Erreger getestet, auch in anderen Ländern waren Menschen im Krankenhaus oder daheim in Quarantäne. Die Weltgesundheitsorganisation WHO verzeichnete am Donnerstag fünf bestätigte Infektions- und drei Verdachtsfälle, sah trotz des Ausbruchs jedoch nicht den Beginn einer neuen Pandemie.

Textgröße:

Das niederländische Kreuzfahrtschiff "Hondius" hatte zuletzt tagelang vor Kap Verde vor der Westküste Afrikas vor Anker gelegen, nachdem das Hantavirus an Bord festgestellt worden war. Am Mittwoch wurden zwei erkrankte Besatzungsmitglieder aus Großbritannien und den Niederlanden sowie eine 65-jährige Deutsche, die offenbar Kontakt zu einer am 2. Mai auf dem Schiff gestorbenen Deutschen hatte, von Bord geholt und nach Amsterdam gebracht. Ein vierter betroffener Mensch landete am Donnerstag in Amsterdam.

Für die Deutsche organisierten die Feuerwehr und das Universitätsklinikum Düsseldorf den Weitertransport nach Düsseldorf. Die Frau hat nach Angaben der Klinik keine Symptome und wird unter anderem "infektiologischen Untersuchungen" unterzogen. Das Konsiliarlabor für Hantaviren am Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat nach RKI-Angaben bereits Proben der Kontaktperson zur Testung auf das Andesvirus erhalten, der in Südamerika verbreiteten einzigen Variante des Hantavirus, die nachgewiesenermaßen von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

Zwei in die Niederlande evakuierte Menschen wurden nach Angaben vom Donnerstag positiv auf das Virus getestet. Zwei Briten, die an Bord der "Hondius" gewesen waren, wurden nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien von den Behörden angewiesen, sich in Quarantäne zu begeben. Sie waren nach Behördenangaben zunächst symptomfrei.

In Dänemark begab sich ein "Hondius"-Passagier den Behörden zufolge in Selbstisolation. In Singapur wurden zwei Passagiere der "Hondius" in Quarantäne genommen und auf das Virus getestet. Die Gesundheitsbehörden des Stadtstaats teilten mit, einer der Betroffenen habe eine "laufende Nase", der andere sei symptomfrei.

Das Kreuzfahrtschiff, das seit Sonntag mit rund 150 Menschen an Bord vor Kap Verde vor Anker gelegen hatte, nahm am Mittwoch Kurs auf die Kanareninsel Teneriffa, wo es am Sonntag erwartet wird. Nach Angaben des Regionalpräsidenten der Kanaren, Fernando Clavijo, wird das Schiff "vor der Küste" Teneriffas vor Anker gehen.

Die Evakuierung der Passagiere werde mit "einem Boot oder einem kleinen Schiff erfolgen". Es soll die Passagiere seinen Angaben zufolge von dem Kreuzfahrtschiff abholen und sie direkt zum nahegelegenen Flughafen Teneriffa Süd bringen. "Auf keinen Fall werden die Passagiere das Schiff verlassen, bevor die Flugzeuge am Flughafen sind", fügte Clavijo hinzu.

Nach der Evakuierungsaktion sind nach Angaben des Kreuzfahrtveranstalters Oceanwide Expeditions "keine symptomatischen Personen" mehr an Bord. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, den vorliegenden Erkenntnissen zufolge befinde sich "eine mittlere einstellige Zahl von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit" an Bord der "Hondius". An ihrem Rücktransport sind demnach außer dem AA auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie das RKI beteiligt.

Die "Hondius" war am 1. April mit 114 Passagieren und dutzenden Besatzungsmitgliedern an Bord in Ushuaia in Argentinien gestartet. Ein erster Passagier aus den Niederlanden starb nach Angaben von Oceanwide Expeditions am 11. April an Bord. Seine Frau ging am 24. April auf der Insel St. Helena im Südatlantik von Bord, flog nach Johannesburg und starb dort am 26. April in einem Krankenhaus. Am 2. Mai starb auf dem Schiff zudem eine Passagierin aus Deutschland, ihre Leiche ist weiterhin auf dem Schiff.

Die WHO vermutet, dass sich der Niederländer mit dem Hantavirus infizierte, bevor er an Bord ging. Nach Angaben des argentinischen Gesundheitsministeriums hatte er mit seiner Frau seit Ende November Argentinien, Chile und Uruguay bereist. Das Ministerium schickte nun Experten in die Provinz Feuerland im Süden des Landes, in der auch Ushuaia liegt, um Proben von Nagetieren zu nehmen.

Das Hantavirus wird in der Regel von Nagetieren auf den Menschen übertragen. Nur bei dem in Südamerika vorkommenden Virustyp ist auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich.

Angesichts der langen Inkubationszeit, die bis zu sechs Wochen betragen könne, sei es möglich, "dass weitere Fälle gemeldet werden", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyes am Donnerstag. Die WHO versuchte jedoch zu beruhigen: "Das ist nicht der Beginn einer Epidemie. Das ist nicht der Beginn einer Pandemie", sagte WHO-Epidemiespezialistin Maria Van Kerkhove.

"Wir glauben, dass es sich um einen begrenzten Ausbruch handeln wird, sofern die Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit umgesetzt werden und alle Länder Solidarität zeigen", ergänzte der Leiter der WHO-Abteilung für Notfallalarm und -reaktion, Abdi Rahman Mahamud.

Y.Kimura--JT