The Japan Times - Plädoyers in Prozess um Tankstellenmord von Idar-Oberstein verzögern sich

EUR -
AED 4.193409
AFN 71.936261
ALL 94.313517
AMD 420.265722
ANG 2.044352
AOA 1047.066868
ARS 1689.072446
AUD 1.659662
AWG 2.056738
AZN 1.945481
BAM 1.958174
BBD 2.299788
BDT 140.730617
BGN 1.930714
BHD 0.430513
BIF 3396.988644
BMD 1.141839
BND 1.476978
BOB 7.907414
BRL 5.927742
BSD 1.141884
BTN 107.892443
BWP 15.517473
BYN 3.311486
BYR 22380.050817
BZD 2.296464
CAD 1.622442
CDF 2589.120289
CHF 0.923411
CLF 0.026737
CLP 1052.308099
CNY 7.762395
CNH 7.765695
COP 3935.109456
CRC 517.923377
CUC 1.141839
CUP 30.258742
CVE 110.39836
CZK 24.263572
DJF 203.332061
DKK 7.474417
DOP 67.901727
DZD 152.241244
EGP 56.290733
ERN 17.12759
ETB 184.085649
FJD 2.567711
FKP 0.865351
GBP 0.862115
GEL 3.020169
GGP 0.865351
GHS 12.914374
GIP 0.865351
GMD 83.354533
GNF 10010.092064
GTQ 8.711485
GYD 238.844337
HKD 8.955212
HNL 30.55778
HRK 7.534429
HTG 149.239626
HUF 354.896792
IDR 20413.803496
ILS 3.411302
IMP 0.865351
INR 107.964733
IQD 1495.800358
IRR 1570314.535312
ISK 143.803363
JEP 0.865351
JMD 179.797981
JOD 0.809586
JPY 184.907748
KES 147.869387
KGS 99.854174
KHR 4591.5264
KMF 495.557874
KPW 1027.655794
KRW 1762.782919
KWD 0.353502
KYD 0.951533
KZT 554.399998
LAK 25609.8242
LBP 102250.125882
LKR 383.942116
LRD 207.807389
LSL 18.760981
LTL 3.371555
LVL 0.690687
LYD 7.335862
MAD 10.700273
MDL 20.182026
MGA 4858.84815
MKD 61.634438
MMK 2397.462543
MNT 4087.701951
MOP 9.223981
MRU 45.571249
MUR 53.940134
MVR 17.641444
MWK 1979.957083
MXN 20.014748
MYR 4.648392
MZN 72.96563
NAD 18.761145
NGN 1577.838644
NIO 42.020576
NOK 11.338818
NPR 172.629779
NZD 2.023231
OMR 0.439035
PAB 1.141859
PEN 3.899293
PGK 5.013078
PHP 69.912559
PKR 317.516265
PLN 4.289605
PYG 6953.430104
QAR 4.162246
RON 5.242754
RSD 117.385642
RUB 88.243753
RWF 1676.195463
SAR 4.289363
SBD 9.194036
SCR 15.889801
SDG 685.104142
SEK 11.113739
SGD 1.477066
SHP 0.852498
SLE 28.318388
SLL 23943.80396
SOS 652.585457
SRD 42.812695
STD 23633.768713
STN 24.529739
SVC 9.991069
SYP 126.209896
SZL 18.756576
THB 38.008402
TJS 10.584701
TMT 3.996438
TND 3.3822
TOP 2.749276
TRY 53.256638
TTD 7.762343
TWD 36.406978
TZS 2997.331628
UAH 51.246329
UGX 4185.073842
USD 1.141839
UYU 45.945703
UZS 13761.684201
VES 708.800171
VND 30018.955918
VUV 136.083591
WST 3.175321
XAF 656.747467
XAG 0.019725
XAU 0.000284
XCD 3.085878
XCG 2.057877
XDR 0.817981
XOF 656.750346
XPF 119.331742
YER 272.471391
ZAR 18.766358
ZMK 10277.916815
ZMW 20.67261
ZWL 367.671798
  • Euro STOXX 50

    10.0800

    6231.63

    +0.16%

  • SDAX

    159.2600

    17927.03

    +0.89%

  • MDAX

    -105.0100

    31483.64

    -0.33%

  • TecDAX

    -11.2400

    3848.92

    -0.29%

  • Goldpreis

    -54.6000

    4041.7

    -1.35%

  • DAX

    -44.3300

    24626.89

    -0.18%

  • EUR/USD

    0.0040

    1.143

    +0.35%

Plädoyers in Prozess um Tankstellenmord von Idar-Oberstein verzögern sich
Plädoyers in Prozess um Tankstellenmord von Idar-Oberstein verzögern sich / Foto: Boris Roessler - POOL/AFP

Plädoyers in Prozess um Tankstellenmord von Idar-Oberstein verzögern sich

Im Prozess um den mutmaßlichen Mord an einem Tankstellenmitarbeiter im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein vor dem Landgericht Bad Kreuznach hat die Verteidigung einen Befangenheitsantrag gegen den psychologischen Gutachter gestellt. Der Sachverständige habe in seinem Gutachten erkennen lassen, dass er dem Angeklagten möglicherweise "voreingenommen gegenüber tritt", sagte Verteidiger Alexander Klein am Montag. Die Plädoyers der Anklage verschoben sich somit zunächst.

Textgröße:

Der Angeklagte Mario N. soll am 18. September 2021 im Streit um die Maskenpflicht einen 20-jährigen Tankstellenmitarbeiter erschossen haben. Der 50-jährige Angeklagte hatte die Tat zu Beginn des Prozesses im März gestanden, der mutmaßliche Mord hatte bundesweit großes Entsetzen und eine Diskussion über die Radikalisierung von Kritikern der Corona-Maßnahmen ausgelöst.

Der Anklage zufolge soll sich N. beim Bezahlen an der Tankstelle in Idar-Oberstein mit dem 20 Jahre alten Kassierer Alex W. um die Maskenpflicht gestritten haben. Der Tatverdächtige habe die Tankstelle ohne die Ware verlassen. Zu Hause habe er sich immer mehr über die Situation in der Tankstelle geärgert und beschlossen, die Sache nicht auf sich beruhen zu lassen.

Rund anderthalb Stunden nach seinem ersten Besuch im Geschäft sei der Angeklagte mit Maske zurückgekehrt. N. habe sie an der Kasse heruntergezogen, um eine Reaktion W.s zu provozieren, sagte Staatsanwältin Nicole Frohn bei der Verlesung der Anklage im März. Es sei zu einem kurzen Wortwechsel gekommen, in dem der Mann dazu aufgefordert wurde, die Maske wieder aufzusetzen.

Daraufhin habe der 50-Jährige dem 20-Jährigen aus kurzer Distanz ins Gesicht geschossen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord sowie des unerlaubte Führen der Tatwaffe und den unerlaubten Besitz einer weiteren Schusswaffe vor.

In seiner Erklärung im März, in der N. die Tat gestand, verwies der Angeklagte auf die Corona-Maßnahmen als Hintergrund der Tat. Von diesen sei er "zermürbt" gewesen. Er habe ihnen die Schuld für den Tod seines Vaters gegeben. Dieser habe 2020 unter Halluzinationen wegen einer schweren Krankheit Suizid begangen. Seine Mutter, die vom Vater beim Suizid von einer Kugel am Kopf getroffen worden sei, habe er wochenlang nicht im Krankenhaus besuchen können.

Laut dem psychiatrischen Gutachten spielte dieses Erlebnis bei der Tat jedoch keine Rolle - N. habe das Geschehene zum Zeitpunkt der Tat bereits verarbeitet. Auch die Tatsache, dass N. zum Tatzeitpunkt alkoholisiert war, begründe keine eingeschränkte Schuldfähigkeit. Die Schlussfolgerungen des Gutachters basierten jedoch auf "bloßen Vermutungen", kritisierte Verteidiger Klein.

Zudem sei der Gutachter auch gegenüber der ablehnenden Haltung des Angeklagten mit Blick auf die Corona-Maßnahmen voreingenommen gewesen, argumentierte Klein. So habe der Gutachter damit "geprahlt", als einer der ersten niedergelassenen Ärzte eine Corona-Impfung erhalten zu haben. Aufgrund der "überdeutlichen Ablehnung" der Meinung des Angeklagten sei das Gutachten abzulehnen.

Die Staatsanwaltschaft will nun prüfen, "ob und wenn ja, in welcher Form" die von der Verteidigung geforderten dienstlichen Erklärungen abgegeben werden, sagte Oberstaatsanwältin Nicole Frohn im Anschluss an die Verhandlung. Das Verfahren soll am 1. August fortgesetzt werden.

S.Fujimoto--JT