The Japan Times - UNO warnt vor Verlangsamung menschlicher Entwicklung und sieht Chancen durch KI

EUR -
AED 4.330579
AFN 77.266839
ALL 96.708198
AMD 445.46619
ANG 2.110843
AOA 1081.316863
ARS 1700.694028
AUD 1.687655
AWG 2.122541
AZN 2.002628
BAM 1.956978
BBD 2.37682
BDT 144.326855
BGN 1.980296
BHD 0.444522
BIF 3497.000679
BMD 1.17919
BND 1.50296
BOB 8.153872
BRL 6.251007
BSD 1.180105
BTN 106.648728
BWP 15.623402
BYN 3.380334
BYR 23112.116738
BZD 2.373318
CAD 1.612265
CDF 2629.592863
CHF 0.917372
CLF 0.025758
CLP 1017.051614
CNY 8.181277
CNH 8.179236
COP 4367.91885
CRC 585.052081
CUC 1.17919
CUP 31.248525
CVE 110.330929
CZK 24.229993
DJF 210.145573
DKK 7.466882
DOP 74.474819
DZD 153.207747
EGP 55.257417
ERN 17.687844
ETB 183.873954
FJD 2.60542
FKP 0.870248
GBP 0.867624
GEL 3.177906
GGP 0.870248
GHS 12.956742
GIP 0.870248
GMD 86.080679
GNF 10357.18898
GTQ 9.051409
GYD 246.887529
HKD 9.213338
HNL 31.171759
HRK 7.53549
HTG 154.808568
HUF 377.857133
IDR 19901.183377
ILS 3.689389
IMP 0.870248
INR 106.892355
IQD 1545.930332
IRR 49673.363328
ISK 145.004928
JEP 0.870248
JMD 184.571074
JOD 0.836064
JPY 185.167781
KES 152.115755
KGS 103.120256
KHR 4762.724816
KMF 494.080306
KPW 1061.273312
KRW 1730.472671
KWD 0.362435
KYD 0.983392
KZT 582.020256
LAK 25364.264067
LBP 105700.236479
LKR 365.189769
LRD 219.491158
LSL 19.064673
LTL 3.481841
LVL 0.71328
LYD 7.475467
MAD 10.831272
MDL 20.055069
MGA 5221.142053
MKD 61.664068
MMK 2476.307031
MNT 4222.329188
MOP 9.496215
MRU 47.073328
MUR 54.313289
MVR 18.218526
MWK 2046.23141
MXN 20.445556
MYR 4.654854
MZN 75.173049
NAD 19.064673
NGN 1613.520157
NIO 43.424844
NOK 11.460444
NPR 170.638689
NZD 1.966965
OMR 0.453393
PAB 1.180105
PEN 3.96677
PGK 5.130087
PHP 69.0445
PKR 330.420345
PLN 4.216994
PYG 7792.656533
QAR 4.30097
RON 5.092447
RSD 117.387184
RUB 90.793016
RWF 1722.336492
SAR 4.422242
SBD 9.502085
SCR 16.378828
SDG 709.245463
SEK 10.665463
SGD 1.501262
SHP 0.884698
SLE 28.831333
SLL 24727.016071
SOS 673.205131
SRD 44.656155
STD 24406.844556
STN 24.514753
SVC 10.325214
SYP 13041.336023
SZL 19.055467
THB 37.273592
TJS 11.0454
TMT 4.13306
TND 3.419443
TOP 2.839205
TRY 51.430241
TTD 7.990809
TWD 37.354601
TZS 3048.205337
UAH 50.922545
UGX 4212.517207
USD 1.17919
UYU 45.537211
UZS 14474.710797
VES 445.71614
VND 30599.970885
VUV 141.48863
WST 3.214841
XAF 656.351989
XAG 0.015755
XAU 0.000241
XCD 3.186819
XCG 2.12678
XDR 0.816291
XOF 656.349204
XPF 119.331742
YER 281.119428
ZAR 19.012251
ZMK 10614.117983
ZMW 21.920098
ZWL 379.69858
  • DAX

    153.7800

    24644.84

    +0.62%

  • Goldpreis

    15.4000

    4904.9

    +0.31%

  • Euro STOXX 50

    44.3100

    5970.01

    +0.74%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1794

    +0.07%

  • TecDAX

    -14.6900

    3613.36

    -0.41%

  • SDAX

    -73.5200

    17804.95

    -0.41%

  • MDAX

    142.5900

    31577.1

    +0.45%

UNO warnt vor Verlangsamung menschlicher Entwicklung und sieht Chancen durch KI
UNO warnt vor Verlangsamung menschlicher Entwicklung und sieht Chancen durch KI / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

UNO warnt vor Verlangsamung menschlicher Entwicklung und sieht Chancen durch KI

Der weltweite Fortschritt in der menschlichen Entwicklung hat sich einem UN-Bericht zufolge 2024 in einem "alarmierenden Maße" verlangsamt. Anstelle eines nachhaltigen Aufschwungs nach den pandemiebedingten Krisenjahren 2020 und 2021 gebe es "unerwartet schwache Fortschritte", heißt es in dem am Dienstag vom UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) veröffentlichten Bericht. UNDP-Chef Achim Steiner rief dazu auf, das Potenzial der Künstlichen Intelligenz (KI) zu nutzen, um auch die menschliche Entwicklung wieder anzukurbeln.

Textgröße:

Der diesjährige Bericht über die menschliche Entwicklung 2025 analysiert die Entwicklungsfortschritte anhand mehrerer Indikatoren, die als Index der menschlichen Entwicklung (HDI) bekannt sind. Sie umfassen Leistungen in den Bereichen Gesundheit und Bildung sowie das Einkommensniveau. Die Prognosen für das Jahr 2024 zeigen, dass die Fortschritte beim HDI in allen Regionen der Welt zum Stillstand gekommen sind.

Über die Ursachen sind sich die Experten noch nicht sicher. Als eine treibende Kraft haben sie ein Nachlassen von Fortschritten bei der Lebenserwartung identifiziert - womöglich in Verbindung mit den Folgen der Corona-Pandemie oder der Kriege, die weltweit zunehmen.

Neben der Verlangsamung der globalen Entwicklung stellt der Bericht zunehmende Ungleichheiten zwischen armen und reichen Ländern fest. So nehme die Ungleichheit zwischen Ländern mit einem niedrigen Index der menschlichen Entwicklung und Ländern mit einem sehr hohen HDI das vierte Jahr in Folge zu. Damit kehre sich ein langfristiger Trend sinkender Ungleichheit zwischen reichen und armen Ländern um.

"Jahrzehntelang waren wir auf dem Weg, bis 2030 einen sehr hohen Stand der menschlichen Entwicklung zu erreichen, aber die derzeitige Verlangsamung stellt eine reale Bedrohung für den globalen Fortschritt dar", erklärte UNDP-Chef Steiner. Wenn der schleppende Fortschritt von 2024 zur 'neuen Normalität' werde, "könnte der Meilenstein 2030 um Jahrzehnte verfehlt werden", warnte Steiner. Dies würde die Welt "unsicherer, gespaltener und anfälliger für wirtschaftliche und ökologische Schocks machen".

Dies drohe umso mehr, da die Verlangsamung begonnen habe, bevor mehrere Länder eine Kürzung ihrer internationalen Hilfen angekündigt haben, allen voran die USA. Wenn reiche Länder aufhörten, die Entwicklung zu finanzieren, werde das Folgen für Wirtschaft und Gesellschaften haben. "In ein oder zwei Jahren" könne sich dies auf den Index für menschliche Entwicklung auswirken: "geringere Lebenserwartung, sinkende Einkommen, mehr Konflikte", sagte Steiner im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

Länder mit den niedrigsten HDI-Werten stehen demnach vor besonders großen Herausforderungen bei der Entwicklung, vor allem wegen zunehmender Spannungen im Handel, der sich verschärfenden Schuldenkrise und der voranschreitenden Industrialisierung ohne gleichzeitige Schaffung ausreichender Arbeitsplätze.

Steiner betonte, inmitten der "globalen Turbulenzen", müsse "dringend nach neuen Wegen" gesucht werden, um die Entwicklung voranzutreiben. "Während die künstliche Intelligenz in so vielen Bereichen unseres Lebens rasant voranschreitet, sollten wir ihr Potenzial für menschliche Entwicklung nützen", forderte er. Auch wenn KI kein Allheilmittel sei, habe sie das Potenzial, "die menschliche Entwicklung wieder anzukurbeln und neue Wege zu eröffnen".

Laut dem Bericht ergab eine Umfrage unter 21.000 Menschen in 21 Ländern, "dass die Menschen den Veränderungen, die KI mit sich bringen kann, realistisch und dennoch hoffnungsvoll gegenüberstehen". Demnach glaube die Hälfte der Befragten weltweit, dass ihre Arbeitsplätze durch KI gefährdet werden könnten. Ein noch größerer Anteil, sechs von zehn Befragten, erwarte, dass sich KI positiv auf ihre Beschäftigung auswirken und Möglichkeiten für Arbeitsplätze schaffen werde, die es heute noch nicht gebe. Nur 13 Prozent der Befragten befürchteten demnach, dass KI zu Arbeitsplatzverlusten führen könnte.

"Mit der richtigen Politik und dem Fokus auf den Menschen kann die KI eine entscheidende Brücke zu neuem Wissen, Fähigkeiten und Ideen sein, die jeden, vom Landwirt bis zum Kleinunternehmer, das Leben leichter machen können", sagte Pedro Conceicao, Direktor des UNDP-Büros für den Bericht über die menschliche Entwicklung.

T.Ueda--JT