The Japan Times - KKH-Analyse: Essstörungen bei Mädchen stark angestiegen

EUR -
AED 4.196324
AFN 73.117812
ALL 94.196413
AMD 420.495074
ANG 2.045469
AOA 1048.202431
ARS 1692.405459
AUD 1.658821
AWG 2.056434
AZN 1.945511
BAM 1.959244
BBD 2.301045
BDT 140.807509
BGN 1.931769
BHD 0.430743
BIF 3404.540347
BMD 1.142463
BND 1.477785
BOB 7.911734
BRL 5.928473
BSD 1.142508
BTN 107.951393
BWP 15.525952
BYN 3.313295
BYR 22392.278791
BZD 2.297719
CAD 1.623383
CDF 2599.10328
CHF 0.922762
CLF 0.026771
CLP 1053.648097
CNY 7.761838
CNH 7.768504
COP 3936.665433
CRC 518.206359
CUC 1.142463
CUP 30.275275
CVE 110.676093
CZK 24.256205
DJF 203.038993
DKK 7.474911
DOP 68.310893
DZD 152.059524
EGP 56.196682
ERN 17.136948
ETB 181.594277
FJD 2.567401
FKP 0.865824
GBP 0.86196
GEL 3.016205
GGP 0.865824
GHS 12.938339
GIP 0.865824
GMD 84.025154
GNF 10025.11436
GTQ 8.716245
GYD 238.974837
HKD 8.958568
HNL 30.52654
HRK 7.535117
HTG 149.321167
HUF 353.758587
IDR 20390.683258
ILS 3.413166
IMP 0.865824
INR 108.345502
IQD 1497.198028
IRR 1572029.367811
ISK 144.007811
JEP 0.865824
JMD 179.896219
JOD 0.809985
JPY 185.019663
KES 147.94454
KGS 99.90825
KHR 4581.277771
KMF 493.543996
KPW 1028.217283
KRW 1760.295931
KWD 0.353672
KYD 0.952053
KZT 554.70291
LAK 25511.203317
LBP 102307.579764
LKR 384.151894
LRD 208.281864
LSL 18.759347
LTL 3.373397
LVL 0.691065
LYD 7.323954
MAD 10.722048
MDL 20.193053
MGA 4846.905497
MKD 61.643536
MMK 2398.772464
MNT 4089.935383
MOP 9.229021
MRU 45.870413
MUR 53.981472
MVR 17.662036
MWK 1984.457943
MXN 19.962147
MYR 4.651085
MZN 72.946072
NAD 18.758928
NGN 1579.181328
NIO 41.837276
NOK 11.322942
NPR 172.7241
NZD 2.021041
OMR 0.439274
PAB 1.142483
PEN 3.899226
PGK 5.015817
PHP 69.858246
PKR 317.661762
PLN 4.289304
PYG 6957.229307
QAR 4.164853
RON 5.242427
RSD 117.399692
RUB 87.969977
RWF 1673.708593
SAR 4.290295
SBD 9.19906
SCR 16.708513
SDG 686.053276
SEK 11.101486
SGD 1.477321
SHP 0.852964
SLE 28.335922
SLL 23956.886335
SOS 652.917592
SRD 42.836086
STD 23646.681691
STN 24.962821
SVC 9.996528
SYP 126.278854
SZL 18.852507
THB 37.998785
TJS 10.590484
TMT 4.010046
TND 3.365982
TOP 2.750778
TRY 53.260953
TTD 7.766584
TWD 36.415783
TZS 2998.969301
UAH 51.274329
UGX 4187.360476
USD 1.142463
UYU 45.970807
UZS 13769.203286
VES 710.890326
VND 30035.357623
VUV 136.157944
WST 3.177056
XAF 657.106299
XAG 0.019598
XAU 0.000284
XCD 3.087564
XCG 2.059001
XDR 0.818428
XOF 655.208831
XPF 119.331742
YER 272.594812
ZAR 18.793745
ZMK 10283.545779
ZMW 20.683905
ZWL 367.872685
  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1422

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    10.0800

    6231.63

    +0.16%

  • SDAX

    159.2600

    17927.03

    +0.89%

  • MDAX

    -105.0100

    31483.64

    -0.33%

  • Goldpreis

    -6.8000

    4032.1

    -0.17%

  • TecDAX

    -11.2400

    3848.92

    -0.29%

  • DAX

    -44.3300

    24626.89

    -0.18%

KKH-Analyse: Essstörungen bei Mädchen stark angestiegen
KKH-Analyse: Essstörungen bei Mädchen stark angestiegen / Foto: EMMANUEL DUNAND - AFP/Archiv

KKH-Analyse: Essstörungen bei Mädchen stark angestiegen

Essstörungen haben besonders bei Mädchen stark zugenommen. Wie aus Daten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) vom Donnerstag hervorgeht, stiegen die Fälle von Magersucht, Bulimie und Binge Eating bei den zwölf- bis 17-jährigen Mädchen zwischen 2012 und 2022 um rund 54 Prozent an. Während 2012 90 Fälle pro 10.000 Versicherte registriert wurden, waren es zehn Jahre später schon 139 Fälle.

Textgröße:

Nicht nur die in sozialen Medien propagierten Schönheitstrends können der KKH zufolge die Psyche stark belasten und bei Jugendlichen Selbstzweifel schüren, die zu seelischen Erkrankungen wie Essstörungen führen können. Auch die Coronapandemie scheine vor allem den Teenagerinnen auf die Seele geschlagen zu sein. Allein vom Vorcoronajahr 2019 auf 2022 registrierte die KKH in dieser Altersgruppe eine Zunahme der Essstörungen um 38 Prozent.

Zugleich ist der Anteil der zwölf- bis 17-jährigen Mädchen mit Essstörungen im Vergleich zu den gleichaltrigen Jungen mit 38 Fällen pro 10.000 Versicherte etwa viermal so hoch. 2022 wurden nach einer KKH-Hochrechnung insgesamt rund 455.000 Menschen in Deutschland wegen Magersucht, Bulimie oder Binge Eating ambulant behandelt.

Je intensiver die Nutzung sozialer Medien ist, desto größer ist der Analyse zufolge auch das Risiko für eine Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, für Bodyshaming und damit verbundene Essstörungen. Das könnte auch den deutlichen Anstieg der KKH-Zahlen während der Pandemie erklären, denn in dieser Zeit waren Kinder und Jugendliche noch intensiver auf Kanälen wie Instagram und Tiktok unterwegs.

Besonders anfällig für Essstörungen sind Heranwachsende, die bereits unter seelischen Problemen leiden oder einen geringen Selbstwert haben. Als Alarmzeichen gilt demnach, wenn Betroffene unverhältnismäßig viel Aufwand für das eigene Aussehen betreiben, geliebte Hobbys plötzlich aufgeben und sich nur noch mit sozialen Medien beschäftigen. Weitere Signale sind der soziale Rückzug, Gewichtsveränderungen sowie ein auffälliges Essverhalten, unter anderem eingeschränkte Nahrungsauswahl, Erbrechen oder die Einnahme von Abführmitteln.

Für den Bericht wurden anonymisierte Daten von KKH-Versicherten aus den Jahren 2012 sowie von 2019 bis 2022 ausgewertet. Bei der Magersucht (Anorexia nervosa) handelt es sich um eine Erkrankung, bei der Menschen bis hin zu einem lebensbedrohlichen Untergewicht hungern.

Bei Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) verspüren Betroffene einen starken Zwang, ihr Körpergewicht zu kontrollieren; sie erbrechen nach Essattacken und nehmen Abführmittel, um nicht zuzunehmen. Die Binge-Eating-Störung geht mit wiederkehrenden, unkontrollierbaren Essattacken einhergeht und führt zu starkem Übergewicht oder gar Adipositas.

S.Fujimoto--JT