The Japan Times - Bundestag und Bundesrat billigen Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen

EUR -
AED 4.308577
AFN 73.899024
ALL 95.423026
AMD 432.388367
ANG 2.099521
AOA 1076.807351
ARS 1624.573896
AUD 1.623721
AWG 2.114319
AZN 1.996886
BAM 1.953897
BBD 2.362409
BDT 144.180176
BGN 1.956671
BHD 0.442629
BIF 3489.65253
BMD 1.172992
BND 1.493152
BOB 8.105105
BRL 5.764203
BSD 1.172962
BTN 112.108279
BWP 15.832646
BYN 3.27942
BYR 22990.651961
BZD 2.359002
CAD 1.608537
CDF 2609.908091
CHF 0.916899
CLF 0.027251
CLP 1072.537512
CNY 7.967079
CNH 7.969299
COP 4442.732353
CRC 535.280891
CUC 1.172992
CUP 31.0843
CVE 110.553998
CZK 24.343115
DJF 208.464412
DKK 7.471604
DOP 69.322749
DZD 155.140001
EGP 62.055638
ERN 17.594887
ETB 184.159552
FJD 2.566214
FKP 0.859307
GBP 0.867838
GEL 3.132343
GGP 0.859307
GHS 13.248227
GIP 0.859307
GMD 86.214416
GNF 10298.87399
GTQ 8.949321
GYD 245.390977
HKD 9.183364
HNL 31.22547
HRK 7.533194
HTG 153.241388
HUF 358.026037
IDR 20548.657635
ILS 3.418041
IMP 0.859307
INR 112.266227
IQD 1536.620106
IRR 1538966.089968
ISK 143.620957
JEP 0.859307
JMD 185.33947
JOD 0.831672
JPY 185.0032
KES 151.492258
KGS 102.578601
KHR 4703.699674
KMF 492.656472
KPW 1055.714604
KRW 1752.709142
KWD 0.361457
KYD 0.977435
KZT 544.042395
LAK 25753.048906
LBP 105470.888064
LKR 378.862584
LRD 214.80428
LSL 19.413213
LTL 3.463542
LVL 0.709531
LYD 7.41912
MAD 10.717047
MDL 20.07419
MGA 4897.243541
MKD 61.645129
MMK 2462.05689
MNT 4200.310344
MOP 9.458047
MRU 46.93151
MUR 54.790792
MVR 18.035513
MWK 2042.179871
MXN 20.242524
MYR 4.614569
MZN 74.965454
NAD 19.412952
NGN 1609.216324
NIO 43.052047
NOK 10.785267
NPR 179.373046
NZD 1.973759
OMR 0.451011
PAB 1.172957
PEN 4.026829
PGK 5.10281
PHP 72.154871
PKR 326.825028
PLN 4.252807
PYG 7160.056269
QAR 4.276145
RON 5.203626
RSD 117.389502
RUB 86.598394
RWF 1714.914957
SAR 4.403314
SBD 9.417967
SCR 16.301448
SDG 704.379728
SEK 10.912994
SGD 1.492973
SHP 0.875757
SLE 28.884915
SLL 24597.06062
SOS 670.369152
SRD 43.699245
STD 24278.57539
STN 24.896765
SVC 10.263003
SYP 129.650179
SZL 19.4253
THB 38.013421
TJS 10.966918
TMT 4.105474
TND 3.369128
TOP 2.824285
TRY 53.253152
TTD 7.96028
TWD 37.023741
TZS 3040.985921
UAH 51.552505
UGX 4408.705701
USD 1.172992
UYU 46.644566
UZS 14251.858209
VES 591.520807
VND 30895.448061
VUV 138.792513
WST 3.177983
XAF 655.318687
XAG 0.013806
XAU 0.000251
XCD 3.170071
XCG 2.11395
XDR 0.813306
XOF 652.769344
XPF 119.331742
YER 279.934391
ZAR 19.415312
ZMK 10558.34087
ZMW 22.080493
ZWL 377.703089
  • Euro STOXX 50

    -87.0000

    5808.45

    -1.5%

  • DAX

    -395.3500

    23954.93

    -1.65%

  • TecDAX

    -56.9100

    3709.45

    -1.53%

  • MDAX

    -438.3800

    31010.38

    -1.41%

  • Goldpreis

    -6.1000

    4722.6

    -0.13%

  • SDAX

    -458.7400

    18097.33

    -2.53%

  • EUR/USD

    -0.0044

    1.1743

    -0.37%

Bundestag und Bundesrat billigen Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen
Bundestag und Bundesrat billigen Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen

Bundestag und Bundesrat billigen Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen

Ungeachtet neuer Rekordwerte bei den Infektionen wird der Großteil der Corona-Maßnahmen bald entfallen: Bundestag und Bundesrat billigten am Freitag das neue Infektionsschutzgesetz, das die meisten der bisherigen Corona-Maßnahmen nur noch übergangsweise bis Anfang April erlaubt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verteidigte die Neuregelung, die im Bundesrat auf heftige Kritik stieß.

Textgröße:

Für die Vorlage der Ampel-Koalition stimmten im Bundestag 388 Abgeordnete, 277 waren dagegen, es gab zwei Enthaltungen. Der Bundesrat verzichtete trotz aller Bedenken darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen.

Ohne das neue Gesetz wären alle bisherigen Corona-Beschränkungen am Samstag ausgelaufen. An ihre Stelle tritt nun ein so genannter Basisschutz, der im Kern lediglich eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel und für Einrichtungen mit vulnerablen Menschen vorsieht. Schärfere Maßnahmen dürfen die Länder nur für so genannte Hotspots anordnen. Übergangsweise dürfen die Länder aber die bisherigen Regeln noch bis zum 2. April in Kraft lassen.

Lauterbach räumte im Bundestag ein, das neue Infektionsschutzgesetz sei ein "schwerer Kompromiss" der Ampel-Koalition. Die Neuregelung erlaube aber weiter ein zielgerichtetes Vorgehen gegen die Pandemie. Die Opposition kritisierte die Vorlage als Pfusch: Der CDU-Gesundheitsexperte Tino Sorge sprach von einem gesetzgeberischen "Wirrwarr".

Lauterbach ließ durchblicken, dass er sich eine schärfere Nachfolgeregelung gewünscht hätte - die in der Koalition aber nicht durchsetzbar war: "Ich hätte als Epidemiologe gewünscht, wir hätten mehr für diejenigen tun können, die jetzt im Risiko stehen." Er kündigte an, das Gesetz bei Bedarf erneut zu ändern.

Die Opposition kritisierte das Gesetz - und das Erscheinungsbild der Koalition. "Der Minister redet so, als ob er in Opposition zu dem Antrag stehen würde", sagte der CDU-Abgeordnete Erwin Rüddel.

Auch die Linksfraktion kritisierte das Gesetz als handwerklich schlecht. Die Koalition treibe Gesetze "im Schweinsgalopp" durch das Parlament, sagte die Linken-Abgeordnete Susanne Ferschl. Angesichts der neuen Rekordwerte bei den Infektionen sende das Gesetz das falsche Signal: "Bei Höchstständen lockert man doch nicht von 100 auf nahezu null."

Die AfD-Abgeordnete Christina Baum bemängelte rechtliche Unklarheiten in der Vorlage - und zog daraus den Schluss: "Die Corona-Maßnahmen müssen komplett vom Tisch." Die Begründung für die Einschränkungen - nämlich eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden - lasse sich nicht halten.

Der Änderung des Infektionsschutzgesetzes waren Spannungen innerhalb der Koalition vorausgegangen: Die FDP hatte darauf bestanden, künftig möglichst wenige Eingriffe im öffentlichen Leben im Namen der Pandemiebekämpfung zuzulassen.

Die Grünen-Gesundheitsexpertin Kirsten Kappert-Gonther formulierte im Plenum abermals die Bedenken in ihrer Fraktion. "Aus meiner Sicht als Ärztin und Gesundheitspolitikerin braucht es für einen guten Infektionsschutz vermutlich mehr als das, was heute mit diesem Gesetz vorliegt", sagte sie.n. Aus Sicht der FDP sei "nur das an Freiheitseinschränkungen möglich, was nötig ist", sagte Köhler.

Im Bundesrat warf Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) warf der Bundesregierung vor, das neue Gesetz ohne Abstimmung mit den Ländern fertiggestellt zu haben. "Die heutige Beratung ist ein Tiefpunkt im Verhältnis zwischen Bund und Ländern", sagte er. "Das Verfahren ist unsäglich und unwürdig." In der Sache sei die Neuregelung "rechtlich nicht sicher" und "für ein Flächenland praktisch nicht umsetzbar", so Bouffier.

Kritik kam auch von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. "Leider ist die vom Grundsatz her richtige Hotspotregelung nicht mit nachvollziehbaren und einheitlichen Kriterien hinterlegt worden", erklärte KBV-Chef Andreas Gassen.

K.Yoshida--JT