The Japan Times - Breites Bündnis warnt vor zunehmender Armut durch Pflege

EUR -
AED 4.179981
AFN 72.276545
ALL 94.05733
AMD 418.847741
ANG 2.037513
AOA 1043.563544
ARS 1695.109536
AUD 1.649804
AWG 2.048435
AZN 1.927843
BAM 1.953361
BBD 2.292797
BDT 140.252444
BGN 1.924255
BHD 0.429062
BIF 3396.987596
BMD 1.138019
BND 1.475732
BOB 7.895005
BRL 5.938067
BSD 1.138359
BTN 108.49365
BWP 16.251426
BYN 3.316501
BYR 22305.178182
BZD 2.289502
CAD 1.617632
CDF 2588.994053
CHF 0.920542
CLF 0.026779
CLP 1053.976312
CNY 7.732215
CNH 7.733308
COP 3856.736011
CRC 518.144042
CUC 1.138019
CUP 30.157511
CVE 110.530158
CZK 24.230991
DJF 202.249048
DKK 7.474442
DOP 67.655342
DZD 151.727907
EGP 55.875953
ERN 17.070289
ETB 181.116104
FJD 2.555078
FKP 0.858425
GBP 0.857128
GEL 3.004664
GGP 0.858425
GHS 12.933563
GIP 0.858425
GMD 83.610539
GNF 9980.429279
GTQ 8.682009
GYD 238.128535
HKD 8.926868
HNL 29.872993
HRK 7.533803
HTG 148.84157
HUF 355.527474
IDR 20424.430594
ILS 3.397557
IMP 0.858425
INR 108.295907
IQD 1491.374286
IRR 1565914.550273
ISK 143.777248
JEP 0.858425
JMD 179.026503
JOD 0.806841
JPY 184.958296
KES 147.141949
KGS 99.51965
KHR 4566.296481
KMF 492.762198
KPW 1024.217764
KRW 1763.679242
KWD 0.351966
KYD 0.948699
KZT 545.609272
LAK 25605.433996
LBP 101909.627922
LKR 382.415871
LRD 206.977226
LSL 18.661742
LTL 3.360275
LVL 0.688376
LYD 7.30034
MAD 10.705917
MDL 20.132513
MGA 4879.266197
MKD 61.638191
MMK 2389.39851
MNT 4077.504792
MOP 9.197356
MRU 45.668494
MUR 53.716132
MVR 17.582695
MWK 1975.601923
MXN 19.973872
MYR 4.660755
MZN 72.716148
NAD 18.665506
NGN 1565.341434
NIO 41.657182
NOK 11.279216
NPR 173.590239
NZD 2.005833
OMR 0.437566
PAB 1.138359
PEN 3.889737
PGK 4.982296
PHP 70.134421
PKR 316.654158
PLN 4.291815
PYG 6919.240408
QAR 4.148651
RON 5.228283
RSD 117.341453
RUB 88.19652
RWF 1668.336286
SAR 4.269167
SBD 9.160036
SCR 15.281775
SDG 683.369191
SEK 11.070077
SGD 1.474571
SHP 0.849646
SLE 27.739161
SLL 23863.699777
SOS 650.376047
SRD 42.680845
STD 23554.701755
STN 24.922623
SVC 9.96039
SYP 125.78766
SZL 18.660565
THB 37.956928
TJS 10.530069
TMT 3.983068
TND 3.344354
TOP 2.740078
TRY 53.106243
TTD 7.728216
TWD 36.251033
TZS 2987.298406
UAH 51.032869
UGX 4171.718705
USD 1.138019
UYU 45.762066
UZS 13579.412928
VES 719.879927
VND 29930.476468
VUV 136.674264
WST 3.164699
XAF 655.127624
XAG 0.018995
XAU 0.00028
XCD 3.075554
XCG 2.051603
XDR 0.813704
XOF 653.802249
XPF 119.331742
YER 271.572982
ZAR 18.676832
ZMK 10243.53666
ZMW 20.724763
ZWL 366.441749
  • DAX

    44.4700

    25040.28

    +0.18%

  • Euro STOXX 50

    -45.5900

    6282.5

    -0.73%

  • SDAX

    150.0100

    18195.59

    +0.82%

  • TecDAX

    36.0900

    3889.17

    +0.93%

  • Goldpreis

    35.0000

    4073.5

    +0.86%

  • MDAX

    247.5400

    32056.64

    +0.77%

  • EUR/USD

    -0.0043

    1.1383

    -0.38%

Breites Bündnis warnt vor zunehmender Armut durch Pflege
Breites Bündnis warnt vor zunehmender Armut durch Pflege / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Breites Bündnis warnt vor zunehmender Armut durch Pflege

Vor Inkrafttreten der Pflegereform am 1. Juli hat ein breites Bündnis aus Sozial-, Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften vor zunehmender Armut pflegebedürftiger Menschen gewarnt. "Immer weniger Menschen können sich die eigene Pflege leisten", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Aufruf. Die Bundesregierung präsentiere "auch mit der jüngsten Pflegereform keine wirklichen Lösungsvorschläge". Nötig sei eine Vollversicherung in der Pflege, die alle Kosten übernimmt.

Textgröße:

Angesichts einer stetig steigenden Zahl alter Menschen steigen die Kosten für die Pflege stetig an. Im vergangenen Jahr hatte die Pflegeversicherung ein Defizit von 2,2 Milliarden Euro verbucht. Mit ihrer Reform will die Bundesregierung bei den Einnahmen gegensteuern und gleichzeitig die Unterstützung insbesondere für zuhause gepflegte Menschen erhöhen.

Konkret sieht die Reform vor, dass Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden, zum 1. Januar 2024 fünf Prozent mehr Pflegegeld bekommen. Sachleistungen steigen ab 2025 um 4,5 Prozent. Zudem gibt es ein sogenanntes Entlastungsbudget, um pflegenden Angehörigen Vertretungen zu ermöglichen.

Zur Finanzierung der Gesamtreform soll der allgemeine Beitragssatz zur Pflegeversicherung am 1. Juli von 3,05 Prozent auf 3,4 Prozent des Bruttolohns steigen. Kinderlose zahlen deutlich mehr.

Angesichts stark steigender Eigenanteile in der Pflege sei inzwischen fast ein Drittel aller Pflegebedürftigen in Heimen auf Sozialhilfe angewiesen, heißt es in einer durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) verbreiteten Erklärung des Bündnisses zur Pflegereform. Für Pflegebedürftige, die bis zu zwölf Monate im Pflegeheim versorgt werden, fielen ab Mitte 2023 im Durchschnitt rund 2700 Euro an, die aus eigener Tasche aufzubringen seien. Dies liege damit deutlich über dem durchschnittlichen Einkommen älterer Menschen.

"Eine langfristig wirksame, tragfähige und für alle verlässliche Lösung bietet einzig eine Vollversicherung in der Pflege", erklärte das Bündnis, zu dem neben dem DGB auch Sozial-, Senioren- und Pflegeverbände gehören. Eine solche Pflegevollversicherung müsse alle pflegebedingten Kosten übernehmen - unabhängig davon, ob es sich um stationäre oder ambulante Pflege handle. Dabei müssten alle bedarfsgerechten Pflegeleistungen "in vollem Umfang und ohne Eigenanteile vollständig von den Kassen finanziert werden".

"Die aktuelle Pflegereform löst leider nicht alle Probleme pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen", erklärte DGB-Bundesvorstandsmitglied Anja Piel. "Dauerhaft zu wenig Geld in der Pflegeversicherung bedeutet auch dauerhaft weniger Leistungen für die Schwächsten in unserer Gesellschaft."

Pflegebedürftigkeit entwickele sich "immer mehr zu einer echten Armutsfalle", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Ulrich Schneider. "Daran ändert auch die aktuelle Pflegereform nichts. Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung die Pflegeversicherung aus der Sackgasse holt und den Menschen mit einer Pflegevollversicherung Sicherheit gibt."

Y.Ishikawa--JT