The Japan Times - US-Regierung will wegen Abtreibungspille vor Obersten Gerichtshof ziehen

EUR -
AED 4.302647
AFN 72.638638
ALL 95.608183
AMD 431.881383
ANG 2.097675
AOA 1075.514006
ARS 1630.845589
AUD 1.613503
AWG 2.110316
AZN 1.989448
BAM 1.95625
BBD 2.359683
BDT 143.813068
BGN 1.956452
BHD 0.441981
BIF 3486.049359
BMD 1.171584
BND 1.49093
BOB 8.096103
BRL 5.889319
BSD 1.171589
BTN 112.066812
BWP 15.783101
BYN 3.264623
BYR 22963.054086
BZD 2.356322
CAD 1.605832
CDF 2625.52082
CHF 0.915892
CLF 0.026416
CLP 1039.652225
CNY 7.956171
CNH 7.951883
COP 4443.409545
CRC 533.331738
CUC 1.171584
CUP 31.046986
CVE 110.656382
CZK 24.338137
DJF 208.213644
DKK 7.472833
DOP 69.41625
DZD 155.213843
EGP 62.000466
ERN 17.573766
ETB 184.37803
FJD 2.583519
FKP 0.866046
GBP 0.866328
GEL 3.139832
GGP 0.866046
GHS 13.230052
GIP 0.866046
GMD 85.525327
GNF 10283.581368
GTQ 8.938055
GYD 245.112637
HKD 9.173915
HNL 31.175614
HRK 7.535401
HTG 153.010407
HUF 358.199779
IDR 20506.534512
ILS 3.410125
IMP 0.866046
INR 112.090223
IQD 1534.775554
IRR 1538290.307204
ISK 143.612919
JEP 0.866046
JMD 185.287069
JOD 0.830693
JPY 184.926419
KES 151.345235
KGS 102.45502
KHR 4699.225459
KMF 493.237542
KPW 1054.445637
KRW 1745.133131
KWD 0.361129
KYD 0.976354
KZT 549.881745
LAK 25716.277199
LBP 105150.654656
LKR 380.233921
LRD 214.57545
LSL 19.225625
LTL 3.459384
LVL 0.70868
LYD 7.410236
MAD 10.747822
MDL 20.09322
MGA 4891.365002
MKD 61.668128
MMK 2459.488263
MNT 4193.890538
MOP 9.450755
MRU 46.863029
MUR 54.841737
MVR 18.053658
MWK 2040.317469
MXN 20.125359
MYR 4.604916
MZN 74.879938
NAD 19.225731
NGN 1605.855166
NIO 43.002986
NOK 10.743192
NPR 179.313588
NZD 1.973194
OMR 0.450471
PAB 1.171609
PEN 4.01678
PGK 5.108049
PHP 71.437396
PKR 326.404046
PLN 4.248575
PYG 7164.647427
QAR 4.268669
RON 5.209682
RSD 117.42909
RUB 86.90246
RWF 1710.513213
SAR 4.402898
SBD 9.410468
SCR 16.259612
SDG 703.535975
SEK 10.923262
SGD 1.490179
SHP 0.874706
SLE 28.824564
SLL 24567.541377
SOS 669.56084
SRD 43.575928
STD 24249.431498
STN 24.896168
SVC 10.251357
SYP 129.552586
SZL 19.313562
THB 37.877654
TJS 10.971904
TMT 4.112261
TND 3.374746
TOP 2.820894
TRY 53.219686
TTD 7.948963
TWD 36.947672
TZS 3043.366066
UAH 51.519507
UGX 4393.085133
USD 1.171584
UYU 46.541496
UZS 14150.396048
VES 595.240638
VND 30868.905564
VUV 138.222207
WST 3.166486
XAF 656.124669
XAG 0.013388
XAU 0.00025
XCD 3.166265
XCG 2.111467
XDR 0.814215
XOF 654.328298
XPF 119.331742
YER 279.56933
ZAR 19.250415
ZMK 10545.665034
ZMW 22.113745
ZWL 377.249696
  • EUR/USD

    0.0001

    1.1719

    +0.01%

  • DAX

    181.8800

    24136.81

    +0.75%

  • MDAX

    390.0300

    31400.41

    +1.24%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

  • TecDAX

    52.8900

    3762.34

    +1.41%

  • SDAX

    123.8300

    18221.16

    +0.68%

  • Goldpreis

    -4.0000

    4702.7

    -0.09%

US-Regierung will wegen Abtreibungspille vor Obersten Gerichtshof ziehen
US-Regierung will wegen Abtreibungspille vor Obersten Gerichtshof ziehen / Foto: Handout - PLAN C/AFP/Archiv

US-Regierung will wegen Abtreibungspille vor Obersten Gerichtshof ziehen

Die US-Regierung will für die uneingeschränkte Nutzung der Abtreibungspille Mifepriston vor den Obersten Gerichtshof in Washington ziehen. Die Regierung werde das Oberste Gericht "um Soforthilfe" ersuchen, um den Zugang der Bürger zu einer "sicheren und wirksamen reproduktiven Versorgung" zu schützen, sagte Justizminister Merrick Garland am Donnerstag. "Wir glauben, das Recht ist auf unserer Seite, und wir werden uns durchsetzen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre.

Textgröße:

Am Mittwochabend (Ortszeit) hatte ein Gericht in den USA entschieden, dass Mifepriston vorläufig weiter auf dem Markt bleiben darf. Allerdings verschärfte das Bundesberufungsgericht in New Orleans im Bundesstaat Louisiana die Auflagen, unter denen das Mittel verschrieben werden darf.

Die Pille darf demnach nur noch in den ersten sieben Wochen einer Schwangerschaft in Arztpraxen verschrieben werden. Zuvor war der Zeitraum auf die ersten zehn Schwangerschaftswochen festgelegt. Patientinnen müssen nach den neuen Regeln außerdem im Verschreibungszeitraum dreimal persönlich in der Praxis erscheinen.

Die Entscheidung des Berufungsgerichts erging mit der Stimmenmehrheit von zwei gegen einen Richter. Das Richtergremium kippte damit die vorherige Entscheidung eines Bundesrichters in Texas, der Mifepriston vollständig die Zulassung entziehen wollte. Die Entscheidung der Berufungsrichter hat allerdings nur vorläufigen Charakter, der Rechtsstreit dürfte sich noch lange hinziehen.

Abtreibungsgegner bezeichneten das jüngste Gerichtsurteil als "Sieg". Das Gericht habe die "Gefährlichkeit" der Abtreibungspille anerkannt, sagte die Direktorin der Susan B. Anthony-Gruppe, Katie Daniel. "Wir freuen uns darauf, dass der Oberste Gerichtshof diesen Fall anhört."

Abtreibungsbefürworter hingegen zeigten sich nach dem Urteil des Berufungsgerichts empört. Ein weiteres Gericht gefährde nun "die Gesundheit und die Zukunft von Millionen Menschen", die auf Mifepriston angewiesen seien, sagte die Präsidentin der Beratungsorganisation Planned Parenthood, Alexis McGill Johnson.

Die Direktorin des Projekts für reproduktive Freiheit der Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU), Jennifer Dalven, befürwortete ein Eingreifen des Obersten Gerichtshofes. Ansonsten werde das jüngste Gerichtsurteil "viele Menschen daran hindern, eine Abtreibungsbehandlung zu erhalten und sie zwingen, gegen ihren Willen schwanger zu bleiben".

Der konservative Bundesrichter Matthew Kacsmaryk hatte am Freitag vergangener Woche die vor mehr als 20 Jahren erteilte Zulassung von Mifepriston aufgehoben. Er gab damit einer Klage von Abtreibungsgegnern gegen die Arzneimittelbehörde FDA statt. Gegen das Inkrafttreten dieser Entscheidung wehrte sich dann die US-Regierung.

Am Obersten Gerichtshof der USA hat das konservative Lager nach mehreren Neubesetzungen während der Amtszeit von Ex-US-Präsident Donald Trump eine klare Mehrheit von sechs der neun Richter. Das Abtreibungsrecht ist eines der umstrittensten gesellschaftspolitischen Themen in den USA. Der Supreme Court hatte im vergangenen Juni das landesweite Grundrecht auf Schwangerschaftsabbrüche abgeschafft - ein Urteil, das ein politisches Erdbeben auslöste.

Mifepriston, in Deutschland unter dem Handelsnamen Mifegyne bekannt, wird in den USA bei mehr als jedem zweiten Schwangerschaftsabbruch eingesetzt. Nach Angaben der FDA wurde die Pille seit ihrer Zulassung im Jahr 2000 von mehr als 5,6 Millionen Frauen genutzt. In weniger als 1500 Fällen habe es Komplikationen gegeben, ohne dass ein Zusammenhang zu Mifepriston habe hergestellt werden können.

Y.Hara--JT