The Japan Times - Zahl der Toten nach Erdbeben in Indonesien steigt auf über 260

EUR -
AED 4.114065
AFN 72.259582
ALL 90.790621
AMD 404.158249
ANG 2.004979
AOA 1027.255243
ARS 1706.277137
AUD 1.605841
AWG 2.019222
AZN 1.908846
BAM 1.955598
BBD 2.254667
BDT 138.445698
BGN 1.95798
BHD 0.422456
BIF 3355.553362
BMD 1.120234
BND 1.430852
BOB 13.181638
BRL 5.562192
BSD 1.119484
BTN 106.219027
BWP 15.421407
BYN 3.28696
BYR 21956.591821
BZD 2.251367
CAD 1.568609
CDF 2594.46299
CHF 0.92428
CLF 0.028078
CLP 1105.065844
CNY 7.480981
CNH 7.472639
COP 3552.732992
CRC 510.847228
CUC 1.120234
CUP 26.866225
CVE 110.25361
CZK 24.330933
DJF 199.339408
DKK 7.473811
DOP 68.662907
DZD 150.487454
EGP 61.701626
ERN 16.803514
ETB 182.080891
FJD 2.506193
FKP 0.837532
GBP 0.83759
GEL 2.901844
GGP 0.837532
GHS 12.979659
GIP 0.837532
GMD 82.897735
GNF 9906.976581
GTQ 8.557116
GYD 234.45578
HKD 8.78527
HNL 30.053895
HRK 7.537165
HTG 146.714844
HUF 366.731529
IDR 20269.350965
ILS 3.478944
IMP 0.837532
INR 106.361208
IQD 1697.024692
IRR 2052689.282929
ISK 136.422562
JEP 0.837532
JMD 177.661647
JOD 0.79429
JPY 175.72038
KES 145.354984
KGS 97.962924
KHR 4573.527541
KMF 492.347215
KPW 1008.210806
KRW 1482.658115
KWD 0.348046
KYD 0.932904
KZT 508.267495
LAK 25190.397759
LBP 100245.344367
LKR 371.711601
LRD 190.860284
LSL 18.546684
LTL 3.307761
LVL 0.677619
LYD 7.169259
MAD 10.995664
MDL 20.205913
MGA 5062.477032
MKD 61.598637
MMK 2352.70217
MNT 4032.758987
MOP 9.043866
MRU 44.738378
MUR 52.830672
MVR 17.319246
MWK 1941.099479
MXN 20.912986
MYR 4.576498
MZN 71.587148
NAD 18.546684
NGN 1492.219693
NIO 41.195744
NOK 10.482469
NPR 169.950444
NZD 1.961367
OMR 0.429016
PAB 1.119384
PEN 3.844503
PGK 5.013482
PHP 71.267107
PKR 309.775499
PLN 4.40251
PYG 6474.331183
QAR 4.080578
RON 5.3545
RSD 117.487863
RUB 91.430555
RWF 1653.929144
SAR 4.204519
SBD 9.045421
SCR 15.663382
SDG 673.825035
SEK 11.125947
SGD 1.430432
SHP 0.837151
SLE 25.709792
SLL 23490.757589
SOS 639.733914
SRD 42.152218
STD 23186.587781
STN 24.497469
SVC 9.794988
SYP 14565.285711
SZL 18.546084
THB 37.830725
TJS 10.315634
TMT 3.932022
TND 3.342755
TOP 2.697255
TRY 55.679905
TTD 7.606214
TWD 36.503734
TZS 2963.693842
UAH 50.679165
UGX 4931.490563
USD 1.120234
UYU 44.895362
UZS 13396.616091
VES 985.569686
VND 28949.654292
VUV 133.391269
WST 3.100456
XAF 655.957
XAG 0.020782
XAU 0.000280356799
XCD 3.02749
XCG 2.017492
XDR 0.792064
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.491333
ZAR 18.566461
ZMK 10083.456786
ZMW 22.506675
ZWL 360.71498
SSP 6436.51929
MXV 2.360302
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Zahl der Toten nach Erdbeben in Indonesien steigt auf über 260
Zahl der Toten nach Erdbeben in Indonesien steigt auf über 260 / Foto: ADITYA AJI - AFP

Zahl der Toten nach Erdbeben in Indonesien steigt auf über 260

Nach dem verheerenden Erdbeben auf der indonesischen Insel Java ist die Zahl der Todesopfer noch einmal drastisch gestiegen. Mindestens 268 Menschen seien bei dem Beben ums Leben gekommen, sagte Suharyanto, der Leiter der indonesischen Katastrophenschutzbehörde BNPB, am Dienstag. Am Montag hatten die Behörden zunächst 162 Tote gemeldet. Mindestens 151 Menschen werden laut BNPB noch vermisst, mehr als tausend weitere wurden bei dem Unglück verletzt.

Textgröße:

Das Erdbeben der Stärke 5,6 hatte am Montag insbesondere in der Stadt Cianjur für Zerstörungen gesorgt. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) in der Nähe der Stadt in der Provinz West Java. Zahlreiche Menschen kamen durch einstürzende Gebäude, aber auch durch Erdrutsche ums Leben.

Rettungskräfte suchten am Dienstag in den betroffenen Gebieten weiter fieberhaft nach Überlebenden. Die Arbeiten wurden durch die zahlreichen Trümmer, welche die Straßen blockierten, und Stromausfälle in Teilen der überwiegend ländlichen, gebirgigen Region erschwert.

Die Teams beseitigten mit Kettensägen und Baggern die Trümmer und umgestürzten Bäume, um zu den Opfern vorzudringen, sagte der 34-jährige Dimas Reviansyah von den Rettungskräften. "Ich habe seit gestern nicht mehr geschlafen. Aber ich muss weitermachen, weil einige Opfer noch nicht gefunden wurden."

Unter den Opfern waren nach Angaben der indonesischen Rettungsbehörde Basarnas auch viele Kinder. "Sie waren in der Schule, um 13.00 Uhr hatten sie noch Unterricht", sagte Behördenleiter Henri Alfiandi.

Viele Überlebende verbrachten die Nacht im Freien, umgeben von Schutt, Glasscherben und Betonbrocken. Verletzte wurden in behelfsmäßigen Krankenstationen im Freien behandelt. Verschlimmert wurde die Lage durch eine Welle von 62 kleineren Nachbeben der Stärken 1,8 bis 4 in der 175.000-Einwohner-Stadt Cianjur.

Der 37-jährigen Nunung war es gelungen, sich und ihren zwölf Jahre alten Sohn selbst aus den Trümmern ihres Hauses zu befreien. "Ich musste uns ins Freie graben. Es ist nichts mehr übrig, es gibt nichts, was ich retten könnte", berichtete sie in einer Notunterkunft im Dorf Ciherang nahe Cianjur.

Drohnenaufnahmen der Nachrichtenagentur AFP zeigten das Ausmaß der Zerstörung. So zog sich infolge eines durch das Beben ausgelösten Erdrutsches eine regelrechte Wand brauner Erde durch das Gebiet.

Rahmi Leonita suchte inmitten des Chaos' nach ihrem Vater, der während des Bebens mit seinem Motorrad unterwegs war. "Sein Telefon ist tot. Ich stehe unter Schock. Ich mache mir große Sorgen, aber ich habe noch Hoffnung", sagte die 38-Jährige, während ihr Tränen über das Gesicht liefen.

Am Dienstag wurden die ersten Todesopfer von ihren sichtlich erschütterten Angehörigen beigesetzt. Die Hinterbliebenen des 48-jährigen Husein brachen bei seiner Beerdigung in einem Dorf nahe Cianjur in heftiges Weinen aus. Husein war beim Hausbau von dem Erdbeben überrascht und getötet worden. "Ich habe erst vor zehn Tagen einen Bruder verloren. Jetzt habe ich einen weiteren Bruder verloren", sagte seine Schwester Siti Rohmah schluchzend.

Präsident Joko Widodo begab sich am Dienstag an den Unglücksort und versprach den Betroffenen Entschädigung. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt sprachen den Opfern ihr Beileid aus, unter anderen der russische Präsident Wladimir Putin.

Wegen Indonesiens Lage auf dem Pazifischen Feuerring ereignen sich in dem südostasiatischen Land häufig Erdbeben und Vulkanausbrüche. In schrecklicher Erinnerung ist immer noch das Beben der Stärke 9,1, das sich am 26. Dezember 2004 vor der Küste von Sumatra ereignete. Der dadurch verursachte Tsunami tötete in der gesamten Region 220.000 Menschen, davon allein 170.000 in Indonesien.

S.Yamada--JT