The Japan Times - Überflutungsrisiko behindert Rettungseinsätze nach Sturzflut in Nepal und Tibet

EUR -
AED 4.27542
AFN 76.834966
ALL 92.083024
AMD 422.984342
ANG 2.083613
AOA 1068.709281
ARS 1760.520491
AUD 1.61832
AWG 2.096963
AZN 1.993899
BAM 1.95388
BBD 2.342119
BDT 143.349134
BGN 1.97486
BHD 0.438473
BIF 3472.187953
BMD 1.164171
BND 1.479146
BOB 13.459773
BRL 6.011543
BSD 1.162867
BTN 111.035365
BWP 15.580689
BYN 3.506984
BYR 22817.751468
BZD 2.338722
CAD 1.613139
CDF 2648.489034
CHF 0.936302
CLF 0.027395
CLP 1078.173199
CNY 7.823113
CNH 7.824539
COP 3678.035269
CRC 528.385305
CUC 1.164171
CUP 30.850531
CVE 110.156751
CZK 24.142985
DJF 207.068297
DKK 7.474722
DOP 68.395033
DZD 154.987852
EGP 58.501569
ERN 17.462565
ETB 189.94168
FJD 2.551983
FKP 0.856095
GBP 0.85701
GEL 3.038605
GGP 0.856095
GHS 13.029196
GIP 0.856095
GMD 86.148289
GNF 10220.912223
GTQ 8.874279
GYD 243.280933
HKD 9.127176
HNL 31.269098
HRK 7.5337
HTG 152.13181
HUF 364.529294
IDR 20601.519148
ILS 3.459569
IMP 0.856095
INR 111.114824
IQD 1525.646087
IRR 1600269.447378
ISK 140.201255
JEP 0.856095
JMD 184.611757
JOD 0.825339
JPY 185.798779
KES 150.701925
KGS 101.806469
KHR 4710.236282
KMF 492.444246
KPW 1047.754236
KRW 1597.160811
KWD 0.359473
KYD 0.96906
KZT 538.138117
LAK 26100.713678
LBP 104251.512413
LKR 382.044573
LRD 210.860486
LSL 18.615351
LTL 3.437494
LVL 0.704195
LYD 7.381099
MAD 10.773821
MDL 19.919597
MGA 5047.845168
MKD 61.4646
MMK 2444.493663
MNT 4189.592511
MOP 9.388695
MRU 46.706176
MUR 54.564565
MVR 17.986427
MWK 2022.164626
MXN 19.747361
MYR 4.687068
MZN 74.391248
NAD 18.610951
NGN 1561.513867
NIO 42.748178
NOK 10.849276
NPR 177.656946
NZD 1.957064
OMR 0.447618
PAB 1.162857
PEN 3.901165
PGK 5.163971
PHP 72.476638
PKR 323.173375
PLN 4.332498
PYG 6904.274619
QAR 4.243695
RON 5.258796
RSD 117.294863
RUB 99.566619
RWF 1710.167189
SAR 4.37326
SBD 9.31366
SCR 16.015437
SDG 700.27432
SEK 11.089974
SGD 1.479341
SHP 0.862495
SLE 28.697071
SLL 24412.082743
SOS 664.558369
SRD 43.926472
STD 24095.989108
STN 24.913259
SVC 10.175132
SYP 15136.551145
SZL 18.615707
THB 38.339648
TJS 10.727205
TMT 4.074598
TND 3.372608
TOP 2.803044
TRY 56.165441
TTD 7.893345
TWD 36.781405
TZS 3082.146209
UAH 51.810377
UGX 4366.708926
USD 1.164171
UYU 46.744266
UZS 13748.859198
VES 920.483344
VND 30352.848222
VUV 137.419648
WST 3.154848
XAF 655.324285
XAG 0.016541
XAU 0.000253
XCD 3.146231
XCG 2.095768
XDR 0.823129
XOF 655.318661
XPF 119.331742
YER 275.327359
ZAR 18.605944
ZMK 10478.939277
ZMW 22.12345
ZWL 374.862585
  • MDAX

    128.6200

    33075.9

    +0.39%

  • SDAX

    72.4600

    19025.01

    +0.38%

  • TecDAX

    5.5100

    4110.03

    +0.13%

  • DAX

    148.3800

    26515.62

    +0.56%

  • Goldpreis

    -4.2000

    4659.8

    -0.09%

  • Euro STOXX 50

    48.1000

    6472.83

    +0.74%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.165

    -0.08%

Überflutungsrisiko behindert Rettungseinsätze nach Sturzflut in Nepal und Tibet

Überflutungsrisiko behindert Rettungseinsätze nach Sturzflut in Nepal und Tibet

Steigende Opferzahlen und die Gefahr weiterer Überflutungen: Nach der verheerenden Sturzflut im nepalesisch-tibetischen Grenzgebiet ist die Lage äußerst angespannt. Chinesische Staatsmedien berichteten am Freitag, wegen des Risikos einer weiteren Überflutung sei der Rettungseinsatz im Zentrum des Katastrophengebiets auf tibetischer Seite ausgesetzt worden. Die nepalesische Polizei meldete einen Anstieg der Totenzahl auf mindestens 469. Hunderte Menschen wurden noch vermisst, darunter zahlreiche Ausländer.

Textgröße:

Ein See, der sich hinter Schlamm- und Geröllmassen aufgestaut habe, beginne, über die Ufer zu treten, berichtete der chinesische Staatssender CCTV. Daher seien alle Rettungsteams inmitten des Katastrophengebiets in der autonomen Region Tibet angewiesen worden, sich einen Kilometer weit zurückzuziehen und auf weitere Anweisungen zu warten.

In der Nacht war in China bereits gewarnt worden, es bestehe ein "hohes Risiko" für erneute Überflutungen. Ein See, der sich durch die Sturzflut hinter einem Wall aus Schlamm und Geröll gebildet habe, könne angesichts anhaltenden Regens in den kommenden drei Tagen auf ein Volumen von rund drei Millionen Kubikmeter anwachsen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das chinesische Wasserministerium.

Wenn der See über seine Ufer trete, könnten die Wassermassen im Katastrophengebiet weitere Schäden anrichten, hieß es. Dies betreffe auch den chinesisch-nepalesischen Grenzübergang Gyirong und andere Gebiete stromabwärts.

Auch das Flutwarnzentrum in Kathmandu veröffentlichte eine Warnung, dass hinter dem Geröll der Sturzflut ein See anwachse. Es rief zu äußerster Vorsicht auf.

Die nepalesische Polizei erklärte, es gebe mindestens 469 Tote. Jenseits der Grenze wurden laut chinesischen Staatsmedien in der autonomen Region Tibet bislang drei Todesopfer bestätigt. Am Donnerstag hatten die nepalesischen Behörden von nahezu 400 Todesopfern und mehr als 1400 Vermissten gesprochen. Unter ihnen waren zahlreiche Ausländer - sowohl Touristen als auch hinduistische Pilger.

Zu den Vermissten zählen nach Angaben der nepalesischen Tourismusbehörde auch mindestens acht Deutsche. Das Auswärtige Amt hatte am Donnerstag erklärt, die deutschen Stellen vor Ort seien noch dabei, "belastbare Informationen zum Verbleib deutscher Staatsangehöriger" zu sammeln.

Die nepalesische Armee bemühte sich am Freitag um die Rettung von etwa 100 Menschen, die in einem Tunnel einer Stausee-Baustelle festsaßen. Der Einsatz mit zwei Hubschraubern an der Baustelle am Fluss Trishuli sei schwierig, weil sich selbst die Ortung der Zugangswege in den Tunnel schwierig gestalte, sagte Armeesprecher Raja Ram Basnet der Nachrichtenagentur AFP.

Das Büro des nepalesischen Regierungschefs erklärte, ein Armee-Team habe unter schwierigsten Bedingungen und großem Risiko bislang 350 Arbeiter und Bewohner gerettet, die in dem Tunnel festsaßen.

Eine riesige Sturzflut aus Wasser, Schlamm und Geröll war am Mittwoch fast 170 Kilometer weit entlang zweier Flüsse durch Nepal gerast und hatte ganze Ortschaften mitgerissen. Ursache war nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS offenbar ein Gletscherabbruch. Auch die autonome Region Tibet im Nachbarland China war von der Katastrophe betroffen.

Der chinesische Staatssender CCTV berichtete am Freitag, bislang seien 499 Einwohner sowie 555 Touristen, die in dem Katastrophengebiet festsaßen, in Sicherheit gebracht worden. Zur Nationalität der Geretteten machte der Sender keine Angaben. Bei der Suche nach Verschütteten kamen demnach Drohnen, Wärmebildkameras und 3-D-Modelle zum Einsatz. Die Rettungskräfte gruben jedoch auch mit den Händen nach Verschütteten.

Viele Menschen hoffen verzweifelt auf Nachricht von vermissten Angehörigen. In einem provisorischen Krankenhaus in Nepal sagte Kula Priya, sie habe durch die Katastrophe alles verloren und wisse auch nicht, wo ihr ältester Sohn ist. "Wohlstand ist mir nicht wichtig. Ich will nur meinen Sohn zurück", sagte sie. "Wenn irgendjemand ihn für mich retten kann, bitte tut das für mich."

T.Sato--JT