The Japan Times - Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert

EUR -
AED 4.177857
AFN 75.655231
ALL 93.77151
AMD 415.873647
AOA 1043.183623
ARS 1703.139744
AUD 1.632144
AWG 2.047688
AZN 1.938444
BAM 1.955206
BBD 2.292004
BDT 140.367353
BHD 0.42917
BIF 3399.667097
BMD 1.137604
BND 1.468954
BOB 12.637161
BRL 5.783017
BSD 1.137954
BTN 109.829631
BWP 15.719224
BYN 3.264008
BYR 22297.045604
BZD 2.288705
CAD 1.60408
CDF 2570.986282
CHF 0.931214
CLF 0.027331
CLP 1075.683181
CNY 7.703975
CNH 7.703527
COP 3641.493624
CRC 517.842667
CUC 1.137604
CUP 30.146516
CVE 110.231509
CZK 24.15874
DJF 202.638433
DKK 7.478957
DOP 66.269866
DZD 151.755893
EGP 58.433946
ERN 17.064066
ETB 183.671796
FJD 2.561093
FKP 0.853886
GBP 0.854089
GEL 2.986257
GGP 0.853886
GHS 13.233979
GIP 0.853886
GMD 84.183128
GNF 9983.966623
GTQ 8.681362
GYD 238.077666
HKD 8.921265
HNL 30.479739
HRK 7.538112
HTG 148.784795
HUF 361.246708
IDR 20388.145475
ILS 3.465542
IMP 0.853886
INR 109.855614
IQD 1490.747074
IRR 1564206.005764
ISK 143.114968
JEP 0.853886
JMD 180.495161
JOD 0.806606
JPY 186.413585
KES 147.365227
KGS 99.483939
KHR 4601.601919
KMF 493.720694
KRW 1660.345386
KWD 0.352749
KYD 0.948312
KZT 541.065611
LAK 25767.171293
LBP 101903.839083
LKR 382.413813
LRD 205.967422
LSL 19.22046
LTL 3.35905
LVL 0.688126
LYD 7.281788
MAD 10.656762
MDL 20.112889
MGA 5042.467973
MKD 61.556298
MMK 2388.968343
MNT 4088.545989
MOP 9.191907
MRU 45.418201
MUR 53.94563
MVR 17.576418
MWK 1973.200493
MXN 19.890676
MYR 4.654399
MZN 72.697161
NAD 19.22046
NGN 1553.403001
NIO 41.877277
NOK 10.89723
NPR 175.72761
NZD 1.971414
OMR 0.437597
PAB 1.137954
PEN 3.872623
PGK 5.090453
PHP 70.173169
PKR 316.095262
PLN 4.3192
PYG 6879.909713
QAR 4.136943
RON 5.218476
RSD 117.354345
RUB 88.93298
RWF 1676.790549
SAR 4.280238
SBD 9.1931
SCR 15.341776
SDG 683.135604
SEK 11.056268
SGD 1.46825
SLE 27.558509
SOS 650.302422
SRD 42.992917
STD 23546.113594
STN 24.492559
SVC 9.956975
SZL 19.218161
THB 38.342998
TJS 10.497611
TMT 3.981615
TND 3.372975
TRY 53.857039
TTD 7.731651
TWD 36.813295
TZS 3004.187253
UAH 50.997906
UGX 4289.696684
USD 1.137604
UYU 45.696116
UZS 13771.81578
VES 843.307715
VND 29941.746954
VUV 135.003045
WST 3.135601
XAF 655.757765
XAG 0.019523
XAU 0.000281
XCD 3.074433
XCG 2.050877
XDR 0.815552
XOF 655.757765
XPF 119.331742
YER 271.375935
ZAR 19.150637
ZMK 10239.808511
ZMW 21.080595
ZWL 366.308142
  • Goldpreis

    20.6000

    4070.8

    +0.51%

  • DAX

    335.9000

    25099

    +1.34%

  • MDAX

    291.8300

    31965.53

    +0.91%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • SDAX

    130.6800

    18229.28

    +0.72%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1375

    -0.06%

Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert
Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert / Foto: Cesar MANSO - AFP

Brände in Frankreich und Spanien wüten weiter - 300.000 Menschen evakuiert

In Frankreich und Spanien haben tausende Einsatzkräfte am Wochenende weiter gegen die verheerenden Brände gekämpft. Der Sprecher des französischen Feuerwehrverbandes FNSPF, Eric Brocardi, sprach im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag von einem "David-gegen-Goliath-Szenario". Bis zum Wochenende waren wegen der Feuer in Frankreich und Spanien mehr als 300.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Die Chefin des spanischen Katastrophenschutzes, Virginia Barcones, sprach von einem Feuer-"Monster".

Textgröße:

In Frankreich wüteten die Flammen vor allem im Südwesten des Landes, wo sie sich laut Innenminister Laurent Nuñez zuletzt "unkontrolliert" nahe der Stadt Bordeaux ausbreiteten. Am Sonntag rückten sie demnach bis auf 15 Kilometer an die Grenzen des Stadt-Großraums heran.

Nuñez zufolge blieb die Lage im ganzen Land auch weiter "sehr ungünstig". 250.000 Menschen waren nach offiziellen Angaben bis Sonntagnachmittag von einer Evakuierungsaufforderung betroffen. Sie ist damit eine der bislang größten in Frankreich infolge von Bränden.

Die meisten Menschen wurden in der Region Gironde in Sicherheit gebracht, aber auch das benachbarten Département Landes war betroffen. Dort war ein weiterer Waldbrand nach Angaben der Behörden zwar "besser unter Kontrolle, aber noch nicht gestoppt".

Zuvor hatte der Innenminister betont, Frankreich habe noch nie Brände in diesem Ausmaß erlebt. Er versprach, "alles zu tun", um die Stadt Bordeaux zu schützen. Bürgermeister Thomas Cazenave schloss am Sonntag eine Evakuierung der 850.000-Einwohner-Großstadt vorerst aus. Er fügte hinzu: "Wir sind sehr wachsam. Wir sind auf alles vorbereitet."

Allein in der Umgebung von Bordeaux wurden mindestens 240 Häuser zerstört, viele davon in der Gemeinde Le Porge. Am Wochenende beteiligten sich an den Einsätzen gegen die Flammen im Département Gironde rund 2500 Feuerwehrleute, 1500 Militärangehörige und etwa 1200 Polizisten.

Die wichtigste Autobahn südlich von Bordeaux sowie der Bahnverkehr wurden gesperrt. Die örtliche Präfektin Sophie Brocas appellierte an Touristen, dem Gebiet fernzubleiben und "andere Reiseziele in Betracht zu ziehen".

42.000 Hektar Land in der Gironde fielen nach Angaben der Präfektur bislang den Flammen zum Opfer. Damit zählen die Brände in der Gegend zu den größten in Frankreich seit dem Zweiten Weltkrieg. 1949 hatte ein Großbrand im Gebiet der Gascogne etwa 50.000 Hektar zerstört.

Laut dem französischen Feuerwehrverbandssprecher Brocardi hat der Großbrand in Frankreich einen beispiellosen "Pyrocumulonimbus" hervorgerufen - eine gigantische, unbezähmbare Feuerwolke, die ihre eigenen Winde erzeugt und Blitze mit sich bringt, die wiederum weitere Brände auslösen. "Es ist ein David-gegen-Goliath-Szenario", sagte Brocardi der AFP. Die Feuerwehrleute hoffen ihm zufolge auf eine "Schwachstelle", an der sie ansetzen können.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wird am Montag um 10.00 Uhr ein Krisentreffen mit zuständigen Ministern abhalten, wie der Elysée-Palast mitteilte.

Im Nachbarland Spanien hätten die Brände eine "massive Krise" ausgelöst, sagte die Chefin des spanischen Katastrophenschutzes, Virginia Barcones, dem Sender TVE. Die Feuer betreffen demnach "ein 280 Kilometer großes Gebiet, das eine Fläche von 77.000 Hektar umfasst".

Laut Spaniens Ministerin für den ökologischen Wandel, Sara Aagesen, betreffen diese 77.000 Hektar die Region Madrid und die Provinzen Ávila und Toledo. Das Feuer in Ávila mit einer verbrannten Fläche von 50.000 Hektar sei der "größte Waldbrand in der jüngeren Geschichte unseres Landes".

Allein nahe Madrid mussten Zehntausende ihre Häuser verlassen. Westlich der spanischen Hauptstadt loderten die schlimmsten Brände. Spaniens König Felipe VI. besuchte in einer Notunterkunft Menschen, die vor den verheerenden Waldbränden aus ihren Häusern fliehen mussten.

Die Betroffenen hätten "viel" verloren, beklagte der König am Sonntag beim Besuch der nahe Madrid gelegenen Gemeinde Villamanta. "Gemeinsam haben wir ein Naturerbe von unschätzbarem Wert verloren."

Auch der Trainer von Fußball-Weltmeister Spanien, Luis de la Fuente, besuchte von den beispiellosen Waldbränden Vertriebene und sprach ihnen Mut zu. "Ich denke, wir alle müssen in diesen schwierigen, tragischen Momenten alles in unserer Kraft Stehende tun, um zu helfen", sagte der Erfolgstrainer in der westlich von Madrid gelegenen Gemeinde Las Rozas dem Sender TVE.

Nahe der Küstenstadt Valencia mussten wegen eines neuen Waldbrandes am Wochenende 15.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt wurden damit landesweit rund 75.000 Einwohner oder Touristen evakuiert.

Durch den starken Wind könnten die Flammen weiter angefacht werden. Löschflugzeuge aus Italien und Portugal unterstützen die spanischen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung der Brände.

Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach am Sonntag von "schwierigen" Stunden, die vor den Einsatzkräften lägen. Gleichzeitig sagte er bei einem Besuch in der Provinz Ávila, die Nacht sei mit Blick auf den Brandverlauf, die Eindämmung der Flammen und die Löscharbeiten "sehr positiv" verlaufen.

Die Brände in den beliebten Urlaubsländern Frankreich und Spanien fallen mit der Hauptferienzeit zusammen. Wissenschaftlern zufolge erhöhen die durch den menschengemachten Klimawandel häufigeren und intensiveren Hitzewellen das Risiko von Waldbränden. Dürre und außergewöhnliche Hitze hatten die Vegetation in weiten Teilen Südeuropas stark ausgetrocknet.

Papst Leo IV. bekundete am Sonntag in seinen Gebeten Solidarität mit allen von den "verheerenden" Bränden in Spanien und Frankreich Betroffenen. Er rief dazu auf, für sie sowie für die Einsatzkräfte zu beten.

S.Yamamoto--JT