The Japan Times - Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi

EUR -
AED 4.190105
AFN 75.872425
ALL 93.736217
AMD 418.599954
AOA 1046.812979
ARS 1691.481841
AUD 1.631582
AWG 2.053693
AZN 1.949017
BAM 1.956556
BBD 2.297688
BDT 140.804403
BHD 0.430266
BIF 3407.016379
BMD 1.140941
BND 1.473269
BOB 12.405793
BRL 5.787883
BSD 1.140841
BTN 110.227589
BWP 15.546007
BYN 3.288471
BYR 22362.440244
BZD 2.294386
CAD 1.607779
CDF 2576.812762
CHF 0.929522
CLF 0.027149
CLP 1068.399932
CNY 7.719663
CNH 7.730387
COP 3673.487186
CRC 517.599987
CUC 1.140941
CUP 30.234932
CVE 110.30762
CZK 24.177392
DJF 202.767957
DKK 7.475638
DOP 66.405657
DZD 151.984782
EGP 58.531742
ERN 17.114112
ETB 184.131744
FJD 2.534942
FKP 0.853206
GBP 0.853253
GEL 2.989116
GGP 0.853206
GHS 13.250119
GIP 0.853206
GMD 83.288459
GNF 10009.867543
GTQ 8.702362
GYD 238.672217
HKD 8.946562
HNL 30.550804
HRK 7.533747
HTG 149.15763
HUF 363.920763
IDR 20426.491846
ILS 3.489853
IMP 0.853206
INR 110.148024
IQD 1494.477426
IRR 1568993.304025
ISK 143.393535
JEP 0.853206
JMD 181.059957
JOD 0.808917
JPY 186.148491
KES 147.740195
KGS 99.774761
KHR 4608.780709
KMF 492.886706
KRW 1686.208802
KWD 0.353589
KYD 0.950667
KZT 533.356074
LAK 25805.970731
LBP 102158.971472
LKR 383.678243
LRD 206.489782
LSL 18.801064
LTL 3.368902
LVL 0.690143
LYD 7.320829
MAD 10.710138
MDL 20.060751
MGA 4867.880818
MKD 61.603802
MMK 2395.231975
MNT 4094.849611
MOP 9.21306
MRU 45.574609
MUR 53.954958
MVR 17.62715
MWK 1978.164309
MXN 19.860117
MYR 4.662912
MZN 72.914803
NAD 18.801064
NGN 1567.56146
NIO 41.986222
NOK 10.960602
NPR 176.364142
NZD 1.962075
OMR 0.438683
PAB 1.140841
PEN 3.881
PGK 5.103972
PHP 70.523266
PKR 316.943658
PLN 4.330515
PYG 6914.671643
QAR 4.159007
RON 5.23623
RSD 117.408526
RUB 88.966005
RWF 1678.648585
SAR 4.2929
SBD 9.212714
SCR 15.25461
SDG 685.139379
SEK 11.071017
SGD 1.473303
SLE 27.781445
SOS 651.951897
SRD 43.053969
STD 23615.171605
STN 24.50947
SVC 9.981857
SZL 18.783257
THB 38.529496
TJS 10.552477
TMT 3.993293
TND 3.377105
TRY 53.857684
TTD 7.740991
TWD 37.028664
TZS 3012.081465
UAH 51.086138
UGX 4266.648518
USD 1.140941
UYU 45.777687
UZS 13748.311977
VES 840.086713
VND 30022.146498
VUV 136.293635
WST 3.128426
XAF 656.210542
XAG 0.019024
XAU 0.000276
XCD 3.08345
XCG 2.055994
XDR 0.81608
XOF 656.210542
XPF 119.331742
YER 272.171532
ZAR 18.717117
ZMK 10269.83597
ZMW 20.962099
ZWL 367.382481
  • SDAX

    41.7900

    18403.63

    +0.23%

  • TecDAX

    12.4900

    3789.67

    +0.33%

  • Goldpreis

    58.1000

    4134.5

    +1.41%

  • DAX

    144.0600

    25155.41

    +0.57%

  • Euro STOXX 50

    31.3600

    6316.99

    +0.5%

  • MDAX

    169.1600

    31982.03

    +0.53%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1409

    +0.04%

Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi
Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi / Foto: Arun SANKAR - AFP

Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi

Nach heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften bei Protesten gegen Missstände im indischen Bildungssystem hat Oppositionsführer Rahul Gandhi den Rücktritt von Premierminister Narendra Modi gefordert. Modi "zerstört die Zukunft der indischen Jugend", schrieb Gandhi am Dienstag in Onlinemedien. Die sogenannte Kakerlaken-Bewegung will trotz des harten Vorgehens der Polizei ihre Aktionen fortsetzen.

Textgröße:

"Die Regierung will weder Verantwortung übernehmen, noch will sie im Parlament darüber debattieren", erklärte Gandhi. Er führte am Dienstag einen Marsch von Abgeordneten zur Residenz des Premiers in der Hauptstadt Neu Delhi an, wo Demonstranten "Wir wollen Gerechtigkeit" und "Nieder mit Modi!" riefen. Später beobachteten Reporter der Nachrichtenagentur AFP, wie Gandhi und andere Parlamentarier in einem Bus weggebracht wurden.

Die Kakerlaken-Bewegung kündigte an, ihre Aktionen fortzusetzen. "Sie wollen unseren Kampfgeist brechen. Lasst Euch nicht zum Schweigen bringen", rief der Gründer der Kakerlaken-Bewegung, Abhijeet Dipke, den Protestierenden zu. Hunderte von ihnen hielten sich weiter in einem Protestlager in Neu Delhi auf.

Hintergrund sind mehrere Skandale bei Prüfungen, die das Vertrauen junger Menschen in das Bildungssystem Indiens erschüttert haben. So mussten mehr als zwei Millionen Medizinstudierende eine Prüfung wiederholen, weil beim ersten Termin die Aufgaben zuvor bekannt geworden waren. Hinzu kamen Probleme beim Online-Bewertungssystem, das ebenso viele Schülerinnen und Schüler traf.

Dazu erklärte am Dienstag der indische Minister für Parlamentsangelegenheiten, Kiren Rijiju, die Regierung habe nach Bekanntwerden der Missstände schnell gehandelt und mehrere Menschen festgenommen. Modi habe verlangt, dass ein "wasserdichtes System" eingeführt werde, um Unregelmäßigkeiten in Zukunft zu verhindern.

Die Polizei hatte am Montag Tränengas und Schlagstöcke gegen die zumeist jungen Menschen eingesetzt. Diese bewarfen ihrerseits die Beamten mit Steinen und kippten Polizeifahrzeuge um. Nach Polizeiangaben wurden mindestens 178 Menschen verletzt, unter ihnen 118 Polizisten. Die Organisatoren der Proteste prangerten das "brutale Vorgehen" der Sicherheitskräfte an und erklärten, Hunderte Demonstrierende seien verletzt worden.

Die im Mai entstandene Kakerlaken-Bewegung zählt zu den bislang größten Herausforderungen des indischen Regierungschefs Modi, der 2024 seine dritte Amtszeit angetreten hatte. Bei einem Auftritt im Parlament am Montag erwähnte der hindu-nationalistische Regierungschef die Proteste nicht. Die jungen Menschen fordern unter anderem den Rücktritt von Bildungsministerin Dharmendra Pradhan.

Die Regierung hatte die Kundgebung am Sonntag für illegal erklärt und zum Schutz des Parlaments und anderer öffentlicher Gebäude zahlreiche Sicherheitskräfte und Polizeibarrieren aufgefahren. Dennoch kam es zur größten Demonstration in Neu-Delhi seit fünf Jahren.

Auslöser der Proteste war die gewaltsame Einlieferung des prominenten Aktivisten Sonam Wangchuk, der in den Hungerstreik getreten war, in ein Krankenhaus. Er kündigte am Montag an, den Hungerstreik wieder aufzunehmen, nachdem er gesehen habe, "mit welcher Brutalität mit friedlichen Studenten umgegangen wird".

Die Kakerlaken-Partei (Cockroach Janta Party; CJP) zählt in Onlinenetzwerken inzwischen zwei Millionen Follower. Der Name geht auf einen Kommentar des Obersten Richters Surya Kant zurück, der junge Menschen, die die Regierung kritisierten, während einer Anhörung als "Kakerlaken" und "Parasiten" bezeichnet hatte.

S.Suzuki--JT