The Japan Times - Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden

EUR -
AED 4.265502
AFN 73.747171
ALL 96.371133
AMD 438.170486
ANG 2.078414
AOA 1064.91232
ARS 1643.82104
AUD 1.65299
AWG 2.09034
AZN 1.97882
BAM 1.964631
BBD 2.339305
BDT 142.048475
BGN 1.913411
BHD 0.438168
BIF 3443.253831
BMD 1.1613
BND 1.488232
BOB 8.026041
BRL 6.08928
BSD 1.161521
BTN 106.680043
BWP 15.7621
BYN 3.417948
BYR 22761.475575
BZD 2.33599
CAD 1.576761
CDF 2580.9933
CHF 0.901848
CLF 0.026809
CLP 1058.583269
CNY 8.01007
CNH 8.019559
COP 4402.85906
CRC 554.551993
CUC 1.1613
CUP 30.774444
CVE 110.762374
CZK 24.377313
DJF 206.386653
DKK 7.469957
DOP 69.150518
DZD 152.546063
EGP 58.228272
ERN 17.419497
ETB 180.152066
FJD 2.567058
FKP 0.872031
GBP 0.866818
GEL 3.141362
GGP 0.872031
GHS 12.566999
GIP 0.872031
GMD 85.360005
GNF 10184.778225
GTQ 8.911053
GYD 242.990679
HKD 9.08404
HNL 30.742046
HRK 7.540092
HTG 152.374231
HUF 393.025697
IDR 19679.385974
ILS 3.592203
IMP 0.872031
INR 106.746385
IQD 1521.532386
IRR 1531838.600863
ISK 145.093242
JEP 0.872031
JMD 181.897588
JOD 0.823407
JPY 183.298441
KES 149.982312
KGS 101.556112
KHR 4660.566915
KMF 492.391511
KPW 1045.18056
KRW 1725.465057
KWD 0.35717
KYD 0.967905
KZT 573.856883
LAK 24871.685395
LBP 104010.354699
LKR 361.317593
LRD 211.962685
LSL 19.428125
LTL 3.429017
LVL 0.702459
LYD 7.401235
MAD 10.831987
MDL 20.087337
MGA 4836.719111
MKD 61.671897
MMK 2438.613332
MNT 4144.766805
MOP 9.354604
MRU 46.48293
MUR 55.049954
MVR 17.954134
MWK 2013.956889
MXN 20.667424
MYR 4.582534
MZN 74.219107
NAD 19.428041
NGN 1612.801951
NIO 42.742116
NOK 11.14256
NPR 170.67666
NZD 1.967689
OMR 0.446525
PAB 1.161516
PEN 4.000682
PGK 5.002485
PHP 68.793121
PKR 324.407392
PLN 4.270378
PYG 7599.156453
QAR 4.23562
RON 5.091607
RSD 117.367968
RUB 91.745472
RWF 1694.034061
SAR 4.358595
SBD 9.350391
SCR 15.735777
SDG 698.526083
SEK 10.661952
SGD 1.485076
SHP 0.871276
SLE 28.456103
SLL 24351.874861
SOS 662.546615
SRD 43.730489
STD 24036.560671
STN 24.60881
SVC 10.162679
SYP 128.696871
SZL 19.43192
THB 36.922409
TJS 11.167165
TMT 4.076162
TND 3.412423
TOP 2.796132
TRY 51.175815
TTD 7.869797
TWD 37.022938
TZS 2996.153806
UAH 50.753726
UGX 4286.265775
USD 1.1613
UYU 45.69539
UZS 14164.666906
VES 493.717314
VND 30472.506076
VUV 138.53872
WST 3.165997
XAF 658.864546
XAG 0.01379
XAU 0.000225
XCD 3.138471
XCG 2.0933
XDR 0.815694
XOF 658.915838
XPF 119.331742
YER 277.090294
ZAR 19.228419
ZMK 10453.09569
ZMW 22.456842
ZWL 373.938053
  • Goldpreis

    102.6000

    5181.3

    +1.98%

  • Euro STOXX 50

    -62.9900

    5719.9

    -1.1%

  • EUR/USD

    0.0005

    1.1621

    +0.04%

  • DAX

    -224.7200

    23591.03

    -0.95%

  • TecDAX

    -55.8900

    3607.48

    -1.55%

  • MDAX

    -206.1800

    29482.78

    -0.7%

  • SDAX

    -66.5100

    17232.69

    -0.39%

Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden
Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden

Im Streit um Schnellladesäulen für E-Autos an deutschen Autobahnen hat die Autobahn GmbH des Bundes eine Niederlage erlitten: Das Oberlandesgericht Düsseldorf entschied am Freitag, dass Konzessionen über die Bereitstellung von Schnellladeinfrastruktur an Bundesautobahnen nicht ohne Ausschreibung "vergeben werden dürfen". "Sollte die Autobahn GmbH weiterhin Schnellladeinfrastruktur an Bundesautobahnen errichten lassen wollen, muss sie nun ein Vergabeverfahren durchführen", erklärte das Gericht.

Textgröße:

In dem Rechtsstreit hatte der Ladesäulenbetreiber Fastned Deutschland bemängelt, dass Bau und Betrieb der Schnelllader auf Rastplätzen ohne europaweite Ausschreibung der Autobahn Tank und Rast GmbH und der Ostdeutsche Autobahntankstellen GmbH übertragen wurden, welche ungefähr 90 Prozent der Raststätten betreiben. Dazu wurden die bestehenden etwa 360 Konzessionsverträge für Rastanlagen um die Errichtung und den Betrieb von Schnellladern ergänzt.

280 dieser Konzessionen waren schon zwischen 1996 und 1998 mit einer Laufzeit von bis zu 40 Jahren ohne Ausschreibung an die staatliche Vorgängerin der beiden GmbH vergeben worden, bevor diese privatisiert wurde. Aus der Privatisierung gingen später die Autobahn Tank und Rast und die Ostdeutsche Autobahntankstellen hervor.

Das Düsseldorfer Gericht setzte das Verfahren aus und fragte den EuGH, ob das Vorgehen EU-rechtskonform war. Eine EU-Vorschrift erlaubt es unter bestimmten Voraussetzungen, eine bestehende Konzession ohne neues Vergabeverfahren zu ändern, wenn das wegen unvorhersehbarer Umstände erforderlich wird.

Der EuGH urteilte, dass es zulässig ist, eine schon bestehende Konzession auch nach der Privatisierung des Konzessionsnehmers zu erweitern. Allerdings wies der EuGH auch daraufhin, dass es dabei um die Durchführung des ursprünglichen Konzessionsvertrags gehe, wie das Düsseldorfer Gericht nun mitteilte. "Die Konzession für Schnellladeinfrastruktur müsste also erforderlich sein, um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Tankstellen und Raststätten sicherzustellen."

Das sei hier nicht der Fall, entschied das Oberlandesgericht am Freitag. "Die Tankstellen und Raststätten könnten weiterbetrieben werden, ohne dass die Betreiber auch die Schnellladeinfrastruktur anböten", teilte es mit. Die Entscheidung sei rechtskräftig.

Der Vorsitzende der Monopolkommission, Tomaso Duso, sprach von einer "guten Nachricht für den Wettbewerb". "Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat klargestellt, dass die Vergabe von Ladeinfrastruktur an Autobahnraststätten der Tank & Rast ohne Ausschreibung rechtswidrig war", erklärte er. Das mache "den Weg frei für eine transparente, diskriminierungsfreie und wettbewerbliche Vergabe von Flächen für Ladeinfrastruktur". Nur so könne es "günstigere Ladepreise für Verbraucherinnen und Verbraucher" geben.

H.Nakamura--JT