The Japan Times - Glyphosat-Klagen: Monsanto schließt Milliarden-Vergleich

EUR -
AED 4.122372
AFN 71.83997
ALL 91.464193
AMD 407.264835
ANG 2.009681
AOA 1029.330598
ARS 1711.802924
AUD 1.623561
AWG 2.023303
AZN 1.980396
BAM 1.945467
BBD 2.262682
BDT 138.12635
BGN 1.889659
BHD 0.42355
BIF 3372.487238
BMD 1.122498
BND 1.438396
BOB 13.53107
BRL 5.868594
BSD 1.123433
BTN 108.269931
BWP 15.892587
BYN 3.383975
BYR 22000.959233
BZD 2.259399
CAD 1.598746
CDF 2595.771504
CHF 0.934783
CLF 0.027924
CLP 1102.708317
CNY 7.526068
CNH 7.540514
COP 3729.084015
CRC 513.251036
CUC 1.122498
CUP 26.960599
CVE 109.682428
CZK 24.466528
DJF 199.490571
DKK 7.475454
DOP 67.120504
DZD 150.022987
EGP 58.725392
ERN 16.837469
ETB 183.500349
FJD 2.530503
FKP 0.846153
GBP 0.85142
GEL 2.912918
GGP 0.846153
GHS 13.161037
GIP 0.846153
GMD 83.065309
GNF 9882.509646
GTQ 8.582035
GYD 234.990814
HKD 8.806501
HNL 30.156482
HRK 7.484144
HTG 147.02255
HUF 369.359056
IDR 20195.982577
ILS 3.464142
IMP 0.846153
INR 108.095372
IQD 1471.618039
IRR 1901343.101647
ISK 137.011904
JEP 0.846153
JMD 176.940193
JOD 0.795867
JPY 177.575782
KES 145.643577
KGS 98.159104
KHR 4549.632246
KMF 488.286925
KPW 1010.248485
KRW 1528.830974
KWD 0.346739
KYD 0.936227
KZT 497.795987
LAK 25192.193186
LBP 100600.71725
LKR 371.241636
LRD 192.60698
LSL 18.606871
LTL 3.314445
LVL 0.678987
LYD 7.196775
MAD 10.956008
MDL 20.002757
MGA 4960.651797
MKD 61.244702
MMK 2357.002274
MNT 4038.80791
MOP 9.08037
MRU 44.977107
MUR 53.678492
MVR 17.353619
MWK 1947.953562
MXN 20.617716
MYR 4.586535
MZN 71.722232
NAD 18.606046
NGN 1490.44186
NIO 41.340423
NOK 10.821194
NPR 173.229587
NZD 2.006413
OMR 0.431617
PAB 1.123433
PEN 3.876212
PGK 5.011382
PHP 70.47435
PKR 311.198327
PLN 4.377371
PYG 6546.230094
QAR 4.09495
RON 5.344892
RSD 117.551359
RUB 93.588262
RWF 1657.695252
SAR 4.216319
SBD 9.052991
SCR 15.506932
SDG 675.182772
SEK 11.312153
SGD 1.438583
SHP 0.847008
SLE 27.612499
SLL 23538.211021
SOS 641.990108
SRD 42.287301
STD 23233.44063
STN 24.370557
SVC 9.82979
SYP 14594.718242
SZL 18.599211
THB 37.835473
TJS 10.346499
TMT 3.928743
TND 3.33996
TOP 2.702705
TRY 55.03947
TTD 7.621519
TWD 35.858978
TZS 2957.785409
UAH 50.444467
UGX 4460.309336
USD 1.122498
UYU 45.219818
UZS 13278.472196
VES 964.338019
VND 29164.740958
VUV 134.416709
WST 3.116279
XAF 655.957
XAG 0.018549
XAU 0.000269468808
XCD 3.033607
XCG 2.024557
XDR 0.793664
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.386533
ZAR 18.788876
ZMK 10103.828911
ZMW 22.091661
ZWL 361.443872
SSP 6412.372524
MXV 2.333369
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Glyphosat-Klagen: Monsanto schließt Milliarden-Vergleich
Glyphosat-Klagen: Monsanto schließt Milliarden-Vergleich / Foto: Mark RALSTON - AFP/Archiv

Glyphosat-Klagen: Monsanto schließt Milliarden-Vergleich

Die Bayer-Tochter Monsanto hat in den USA einen milliardenschweren Vergleich zur Beilegung der Klagen um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat geschlossen. Im Rahmen des Sammelvergleichs würde Monsanto - nach Genehmigung durch ein US-Gericht - über bis zu 21 Jahre insgesamt maximal 7,25 Milliarden US-Dollar (6,13 Milliarden Euro) auszahlen, teilte Bayer am Dienstag mit. Dafür sollten "sowohl anhängige als auch mögliche künftige Klagen" wegen des möglichen Krebs-Risikos durch das Mittel beigelegt werden.

Textgröße:

In den USA sind mehrere zehntausend Klagen gegen die Bayer-Tochter Monsanto wegen mutmaßlicher Gesundheitsschäden anhängig. Das Unternehmen verspricht sich durch den nun mit den Klägern vereinbarten Vergleich eine Entlastung und mehr Planungssicherheit - ein "Schuldeingeständnis" sei damit nicht verbunden, betonte Bayer.

Die Zahlungen sollen laut Unternehmensangaben jährlich abnehmen, und sie wären gedeckelt. Durch diese langfristige Zahlungsvereinbarung hätte das Unternehmen "mehr finanzielle Sicherheit und Kontrolle über die Kosten für die Rechtsstreitigkeiten sowohl für aktuelle als auch mögliche künftige Klagen", erklärte Bayer.

Kanzleien der Klägerseite hatten nach Unternehmensangaben dazu am Dienstag einen Antrag auf vorläufige Genehmigung des Sammelvergleichs beim zuständigen Gericht in St. Louis im Bundesstaat Missouri eingereicht.

Glyphosat kann die Umwelt beeinträchtigen und steht im Verdacht, krebserregend zu wirken. Verbraucher- und Umweltorganisationen protestieren deshalb seit Jahren gegen den Einsatz des Unkrautvernichters. Weltweit ist Glyphosat der am meisten verwendete Inhaltsstoff in Pestiziden und steckt vor allem in Unkrautbekämpfungsmitteln wie dem Mittel Roundup des Herstellers Monsanto.

In mehreren Fällen wurde das Unternehmen bereits zu Schadenersatz verurteilt, in anderen Verfahren aber freigesprochen. In vielen Fällen wurden bereits Vergleiche geschlossen, für die das Unternehmen bereits mehr als zehn Milliarden Dollar zahlte.

Die Vereinbarung zum Sammelvergleich schaffe "einen klaren Weg aus den Unsicherheiten durch die Rechtsstreitigkeiten", erklärte Bayer-Chef Bill Anderson am Dienstag. Ziel sei es nun, die "Rechtsstreitigkeiten möglichst umfassend, möglichst sicher und möglichst schnell einzudämmen".

Der Chemie-Konzern stellte zugleich klar, dass er die von den Klägern geäußerten Verdachtsmomente gegen Glyphosat weiterhin nicht teile. "Die Glyphosat-Vergleiche geht Monsanto nur ein, um die Rechtsstreitigkeiten einzudämmen, und sie enthalten keinerlei Schuldeingeständnis", hieß es in der Erklärung.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (Iarc) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft den Roundup-Inhaltsstoff Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen ein. Bayer hält dem Studien und behördliche Genehmigungen entgegen, die bewiesen, dass das Unkrautvernichtungsmittel sicher sei.

Der Sammelvergleich muss nach Angaben von Bayer von einem Gericht genehmigt werden. Teil des Genehmigungsverfahrens sei auch die Unterrichtung der Kläger, die dann die Möglichkeit hätten, die Vergleichsvereinbarung abzulehnen. Monsanto hat nach eigenen Angaben das Recht, die Vergleichsvereinbarung ohne Zahlungen an die Kläger zu kündigen, wenn nicht eine ausreichende Zahl von ihnen daran teilnimmt.

K.Nakajima--JT