The Japan Times - Mindestens 30 Tote bei eisigen Wintertemperaturen in den USA

EUR -
AED 4.129608
AFN 73.090661
ALL 92.121972
AMD 407.979395
ANG 2.013207
AOA 1031.136794
ARS 1714.655196
AUD 1.624026
AWG 2.024041
AZN 1.909769
BAM 1.94888
BBD 2.266652
BDT 138.368695
BGN 1.892974
BHD 0.423947
BIF 3367.77975
BMD 1.124467
BND 1.44092
BOB 13.554811
BRL 5.874108
BSD 1.125404
BTN 108.459892
BWP 15.920471
BYN 3.389913
BYR 22039.560301
BZD 2.263363
CAD 1.599464
CDF 2597.519284
CHF 0.934281
CLF 0.027957
CLP 1103.900451
CNY 7.539105
CNH 7.55149
COP 3733.546494
CRC 514.151544
CUC 1.124467
CUP 27.007902
CVE 109.874868
CZK 24.463631
DJF 199.840031
DKK 7.47528
DOP 67.074001
DZD 150.283577
EGP 58.838314
ERN 16.86701
ETB 183.822304
FJD 2.533205
FKP 0.847637
GBP 0.85229
GEL 2.917965
GGP 0.847637
GHS 13.17311
GIP 0.847637
GMD 82.651394
GNF 9844.711715
GTQ 8.597092
GYD 235.403109
HKD 8.822976
HNL 30.209392
HRK 7.532358
HTG 147.280503
HUF 368.762316
IDR 20185.426067
ILS 3.470216
IMP 0.847637
INR 108.201929
IQD 1473.052245
IRR 1963926.102715
ISK 136.993406
JEP 0.847637
JMD 177.250638
JOD 0.797256
JPY 177.558458
KES 145.843607
KGS 98.331303
KHR 4557.614656
KMF 489.142826
KPW 1012.020984
KRW 1532.693636
KWD 0.34728
KYD 0.93787
KZT 498.669378
LAK 25236.39333
LBP 100777.22297
LKR 371.892986
LRD 192.944912
LSL 18.772988
LTL 3.320259
LVL 0.680179
LYD 7.209402
MAD 10.97523
MDL 20.037852
MGA 4969.355348
MKD 61.592109
MMK 2361.137675
MNT 4045.89407
MOP 9.096302
MRU 45.05602
MUR 53.77151
MVR 17.384495
MWK 1951.371281
MXN 20.599938
MYR 4.595476
MZN 71.857309
NAD 18.772955
NGN 1493.540323
NIO 41.412955
NOK 10.837032
NPR 173.533521
NZD 2.00921
OMR 0.432362
PAB 1.125404
PEN 3.883013
PGK 5.020175
PHP 70.62665
PKR 311.74433
PLN 4.377557
PYG 6557.715569
QAR 4.102135
RON 5.344032
RSD 117.548395
RUB 93.755425
RWF 1660.603707
SAR 4.223717
SBD 9.068663
SCR 15.486865
SDG 676.37214
SEK 11.298051
SGD 1.439976
SHP 0.848495
SLE 27.669252
SLL 23579.509224
SOS 643.116491
SRD 42.361502
STD 23274.204109
STN 24.413316
SVC 9.847036
SYP 14620.32493
SZL 18.772997
THB 37.8574
TJS 10.364652
TMT 3.94688
TND 3.370001
TOP 2.707447
TRY 55.228102
TTD 7.634891
TWD 35.870174
TZS 2962.974918
UAH 50.532973
UGX 4468.135027
USD 1.124467
UYU 45.299157
UZS 13301.769508
VES 966.029967
VND 29215.911007
VUV 134.652545
WST 3.121746
XAF 655.957
XAG 0.018428
XAU 0.000269271906
XCD 3.03893
XCG 2.028109
XDR 0.795057
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.795963
ZAR 18.790569
ZMK 10121.568936
ZMW 22.130422
ZWL 362.078032
SSP 6423.623147
MXV 2.331357
  • Goldpreis

    39.3000

    4219

    +0.93%

  • DAX

    -38.2900

    25360.92

    -0.15%

  • Euro STOXX 50

    -11.5200

    6308.74

    -0.18%

  • TecDAX

    -4.8600

    3998.24

    -0.12%

  • MDAX

    129.2300

    31012.42

    +0.42%

  • SDAX

    27.7900

    18406.89

    +0.15%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1364

    +0.15%

Mindestens 30 Tote bei eisigen Wintertemperaturen in den USA
Mindestens 30 Tote bei eisigen Wintertemperaturen in den USA / Foto: TIMOTHY A. CLARY - AFP

Mindestens 30 Tote bei eisigen Wintertemperaturen in den USA

Eisige Kälte, Schneechaos und Glätte: Weite Teile der USA ächzen weiter unter den Auswirkungen des extremen Winterwetters. Die jüngste Opferbilanz von mindestens 30 Toten umfasste am Dienstag auch sieben Passagiere eines abgestürzten Kleinflugzeugs im Bundesstaat Maine. Wegen der anhaltend starken Schneefälle waren mehr als 530.000 Haushalte ohne Strom. In etwa 20 Bundesstaaten und der US-Hauptstadt Washington galt weiter der Notstand.

Textgröße:

Der Sturm kostete Medienberichten zufolge inzwischen mindestens 30 Menschen das Leben. Die Todesursachen umfassen demnach Unterkühlung sowie Unfälle im Zusammenhang mit Verkehr, Schlittenfahrten und Schneepflügen.

Sieben Menschen kamen zudem beim Absturz eines Kleinflugzeugs ums Leben. Wie die US-Luftfahrtbehörde FAA mitteilte, geriet die Maschine am Sonntagabend beim Start in einem Schneesturm in Bangor im Ostküstenstaat Maine.

In New York meldeten die Behörden acht weitere Todesopfer. Die Todesursachen würden derzeit ermittelt. Unklar war zunächst, ob alle Todesfälle mit dem Wintersturm im Zusammenhang standen. In New Jersey wurde ein Mann mit einer Schneeschaufel in der Hand leblos im Schnee gefunden.

Laut der Internetseite Poweroutage.com waren am Dienstag mehr als 540.000 Haushalte vor allem im Süden der USA weiter ohne Strom. In Tennessee waren mehr als 175.000 Haushalte von Stromausfällen betroffen, in Mississippi mehr als 140.000 Haushalte. In Louisiana hatten fast 100.000 Haushalte keinen Strom.

Nach den massiven Flugstreichungen am Wochenende an mehreren großen Flughäfen wie Washington, Philadelphia und New York war der Flugverkehr am Dienstag immer noch unterbrochen. Mehr als 9000 Flüge fielen aus. "Wir wissen nicht, ob wir hier wegkommen oder nicht", sagte der Reisende Alan Vazquez, der seit Sonntag am texanischen Flughafen Dallas Fort Worth festsaß.

Die Polarkaltfront war am Sonntag vom Süden in den Nordosten der USA gezogen und traf Bundesstaaten von New Mexico bis Maine mit einer heftige Mischung aus starkem Schneefall, heftigem Wind und Eisregen. Auch die Ostküstenstädte Washington und New York sowie der sonst eher mildere Temperaturen gewöhnte Süden des Landes waren betroffen.

Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, zu Hause zu bleiben. In nördlichen Bundesstaaten wurde vor lebensbedrohlicher Kälte von bis zu Minus 45 Grad Celsius auch in den kommenden Tagen gewarnt.

Der Nationale Wetterdienst (NWS) warnte davor, dass die Temperaturen in weiten Teilen des Nordens der USA "bis zum 1. Februar durchgehend unter dem Gefrierpunkt" liegen könnten. Besonders im Süden herrschten "rekordverdächtig niedrige Temperaturen". Die Behörde warnte insbesondere angesichts der anhaltenden Stromausfälle vor einer gefährlichen Lage.

Der Sturm ist zwar inzwischen weitgehend abgeklungen, doch die eisige Kälte hat viele Orte nach wie vor fest im Griff. Nun droht sich wegen der Sturmfolgen auch die Wiederherstellung des Stroms zu verzögern.

Der Bürgermeister von Nashville, Freddie O'Connell, sagte Journalisten, dass in Tennessees Hauptstadt weiterhin Bäume unter der Last des vereisten Eises umstürzten. Die teilweise bereits wiederhergestellte Stromversorgung werde dadurch erneut unterbrochen. Nashville und andere Gemeinden im ganzen Land richteten inzwischen beheizte Notunterkünfte ein.

Die Beschaffenheit des Schnees ist dem New Yorker NWS-Meteorologen Dave Radell zufolge "sehr trocken" und "flockig". Die Schneemassen könnten daher leicht aufgewirbelt werden, sagte er AFP. Dies beeinträchtige sowohl die Sicht enorm und erschwere auch die Räumung der Straßen "massiv".

Die NWS-Meteorologin Allison Santorelli sagte AFP, dass die Wiederherstellung der Infrastruktur nach diesem Sturm wegen der vielen betroffenen Bundesstaaten besonders mühsam sei. Die deutlich besser für den Winter ausgerüsteten nördlichen Bundesstaaten könnten nun ihre Ressourcen nicht mit den weniger gut für den Winter ausgestatteten südlichen Regionen teilen.

Die extreme Wetterlage in den USA wird ausgelöst durch eine Verformung des Polarwirbels, dadurch gelangt kalte Luft von der Arktis nach Süden. Wissenschaftlern zufolge gibt es Hinweise, dass das gehäufte Auftreten dieses Phänomens mit dem Klimawandel zusammenhängen könnte.

K.Tanaka--JT