The Japan Times - Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef

EUR -
AED 4.35335
AFN 77.050797
ALL 96.66512
AMD 452.977132
ANG 2.121943
AOA 1087.00321
ARS 1715.259993
AUD 1.706088
AWG 2.136666
AZN 2.019869
BAM 1.955701
BBD 2.406579
BDT 146.012629
BGN 1.990709
BHD 0.449077
BIF 3539.921292
BMD 1.18539
BND 1.513224
BOB 8.256583
BRL 6.231008
BSD 1.19484
BTN 109.724461
BWP 15.634211
BYN 3.403228
BYR 23233.647084
BZD 2.403079
CAD 1.614917
CDF 2684.909135
CHF 0.911322
CLF 0.026011
CLP 1027.058063
CNY 8.240537
CNH 8.248946
COP 4350.080393
CRC 591.67013
CUC 1.18539
CUP 31.412839
CVE 110.259434
CZK 24.334287
DJF 212.769259
DKK 7.470097
DOP 75.226202
DZD 154.463202
EGP 55.903178
ERN 17.780852
ETB 185.61503
FJD 2.613371
FKP 0.865849
GBP 0.861444
GEL 3.194674
GGP 0.865849
GHS 13.089339
GIP 0.865849
GMD 86.533903
GNF 10484.470707
GTQ 9.164537
GYD 249.97738
HKD 9.259024
HNL 31.537408
HRK 7.536597
HTG 156.372106
HUF 381.328619
IDR 19883.141804
ILS 3.663335
IMP 0.865849
INR 108.693763
IQD 1565.320977
IRR 49934.560565
ISK 144.985527
JEP 0.865849
JMD 187.240547
JOD 0.840489
JPY 183.456955
KES 154.262212
KGS 103.662825
KHR 4804.757439
KMF 491.93733
KPW 1066.851144
KRW 1719.768532
KWD 0.36382
KYD 0.99575
KZT 600.939662
LAK 25713.701882
LBP 106998.998316
LKR 369.511346
LRD 215.369127
LSL 18.971842
LTL 3.500149
LVL 0.717031
LYD 7.497621
MAD 10.838453
MDL 20.096985
MGA 5339.730432
MKD 61.636888
MMK 2489.708718
MNT 4227.553379
MOP 9.608515
MRU 47.674593
MUR 53.852723
MVR 18.32658
MWK 2071.895403
MXN 20.70407
MYR 4.672854
MZN 75.580924
NAD 18.971842
NGN 1643.520192
NIO 43.96778
NOK 11.437875
NPR 175.559137
NZD 1.964681
OMR 0.458017
PAB 1.19484
PEN 3.994898
PGK 5.114742
PHP 69.837307
PKR 334.289724
PLN 4.215189
PYG 8003.59595
QAR 4.35638
RON 5.097064
RSD 117.394074
RUB 90.535429
RWF 1743.311992
SAR 4.447217
SBD 9.544303
SCR 17.203132
SDG 713.016537
SEK 10.580086
SGD 1.506161
SHP 0.88935
SLE 28.834661
SLL 24857.038036
SOS 682.865527
SRD 45.104693
STD 24535.182964
STN 24.498763
SVC 10.454472
SYP 13109.911225
SZL 18.966043
THB 37.225573
TJS 11.153937
TMT 4.148866
TND 3.433027
TOP 2.854135
TRY 51.401485
TTD 8.11259
TWD 37.456003
TZS 3076.744675
UAH 51.211415
UGX 4271.784345
USD 1.18539
UYU 46.367659
UZS 14607.262574
VES 410.075543
VND 30749.020682
VUV 140.814221
WST 3.213333
XAF 655.923887
XAG 0.014004
XAU 0.000244
XCD 3.203577
XCG 2.153391
XDR 0.815759
XOF 655.923887
XPF 119.331742
YER 282.508153
ZAR 19.134414
ZMK 10669.938133
ZMW 23.448816
ZWL 381.695147
  • Goldpreis

    -609.7000

    4745.1

    -12.85%

  • SDAX

    52.3900

    18040.35

    +0.29%

  • Euro STOXX 50

    55.8600

    5947.81

    +0.94%

  • TecDAX

    36.3200

    3613.41

    +1.01%

  • DAX

    229.3500

    24538.81

    +0.93%

  • MDAX

    -69.2400

    31164.44

    -0.22%

  • EUR/USD

    -0.0118

    1.1854

    -1%

Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef
Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef / Foto: Jim WATSON - AFP/Archiv

Machtkampf zwischen Trump und Powell eskaliert: Ermittlungen gegen Notenbankchef

Der Machtkampf zwischen US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell um niedrige Leitzinsen eskaliert. Die US-Justiz leitete Ermittlungen gegen Powell ein, wie der Notenbankchef in einer Videobotschaft bestätigte. Frühere US-Notenbankchefs und führende Ökonomen protestierten scharf gegen das "beispiellose" Vorgehen der Trump-Regierung gegen die Unabhängigkeit der Fed. Die Wall Street reagierte mit Kursabschlägen.

Textgröße:

Trump übt seit seinem erneuten Amtsantritt vor knapp einem Jahr massiven Druck auf Powell und die Fed aus, den Leitzins zu senken. Dahinter steht laut Beobachtern politisches Kalkül: Der US-Präsident will vor den wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress im November Verbraucherkredite billiger machen, unter anderem für Immobilien. Weil Powell - 2017 noch von Trump selbst nominiert - dem Drängen nicht nachgab, beschimpfte ihn der Präsident als "Schwachkopf" und "Verlierer" und drohte ihm mit Ermittlungen.

Das Justizministerium leitete diese nun ein, wie Powell bestätigte. Dem Fed-Chef droht damit eine Anklage, wie zuvor bereits anderen Trump-Widersachern. Darunter ist die Notenbank-Vorständin Lisa Cook, die der Präsident ebenfalls loswerden will.

Vordergründig geht es in dem Streit mit Powell um gestiegene Kosten bei der Renovierung des Fed-Zentralbankgebäudes in Washington. Trump hatte die Baustelle im Juli gemeinsam mit Powell besucht und dem Zentralbankchef danach möglichen "Betrug" unterstellt. Der Präsident behauptete, die Kosten für den Umbau lägen mit 3,1 Milliarden Dollar (rund 2,7 Milliarden Euro) deutlich höher als von Powell veranschlagt, was letzterer bestreitet.

Rückendeckung erhielt Powell nun von zehn führenden US-Ökonomen, darunter die früheren Notenbankchefs Janet Yellen, Ben Bernanke und Alan Greenspan. Die Unabhängigkeit der Notenbank sei "entscheidend für die Wirtschaftsleistung" der USA, erklärten sie. Die Ermittlungen gegen den 72-jährigen Powell seien ein "beispielloser Versuch, diese Unabhängigkeit durch strafrechtliche Angriffe zu untergraben". Die Justizermittlungen hätten "keinen Platz in den Vereinigten Staaten", deren größte Stärke die Rechtsstaatlichkeit sei.

Powell selbst nannte die drohende Anklage einen "Vorwand". Ohne Trump namentlich zu nennen sagte der Fed-Chef, das "beispiellose Vorgehen" gegen ihn und die Zentralbank müsse "im weiteren Kontext der Drohungen und des anhaltenden Drucks der Regierung gesehen werden".

Trump behauptete, er habe keine Kenntnis von den Ermittlungen des Justizministeriums. "Ich weiß nichts davon", zitierte der Sender NBC den US-Präsidenten am Sonntag. Powell sei aber "sicherlich nicht besonders gut bei der Fed, und er ist auch nicht besonders gut im Bauen von Gebäuden", urteilte der Immobilienmogul über den in Ungnade gefallenen Fed-Chef.

Die New Yorker Börse quittierte den eskalierenden Streit mit Kursabschlägen. Kurz nach Börseneröffnung drehten der Dow Jones und die maßgeblichen Indizes am Montag ins Minus.

Powells Mandat läuft im Mai aus. Als einer der Favoriten für seine Nachfolge gilt Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett. Parteiübergreifende Kritik an dem Vorgehen gegen Powell kam aus dem US-Senat, der der Personalie zustimmen muss. Der republikanische Senator Thom Tillis kündigte an, sich bis zur Klärung der juristischen Angelegenheit "gegen die Bestätigung jeglicher Kandidaten für die Fed auszusprechen – einschließlich des bevorstehenden Vorsitzes der Fed".

Anfang Dezember hatte die Fed den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Trump kritisierte die Entscheidung des zuständigen Fed-Gremiums aber als zu zögerlich. Der US-Präsident sagte, der Zinsschnitt hätte "mindestens doppelt" so hoch ausfallen können.

S.Suzuki--JT