The Japan Times - Menschen in aller Welt begrüßen 2026 - Jahreswechsel von Unglücken und Gewalt überschattet

EUR -
AED 4.300703
AFN 72.605876
ALL 95.566623
AMD 431.686089
ANG 2.096729
AOA 1075.029927
ARS 1630.117511
AUD 1.614883
AWG 2.109365
AZN 1.988627
BAM 1.955368
BBD 2.358619
BDT 143.74826
BGN 1.95557
BHD 0.441781
BIF 3484.478409
BMD 1.171056
BND 1.490258
BOB 8.092455
BRL 5.868634
BSD 1.171061
BTN 112.01631
BWP 15.775988
BYN 3.263152
BYR 22952.706036
BZD 2.35526
CAD 1.605027
CDF 2624.337433
CHF 0.915719
CLF 0.026396
CLP 1038.867345
CNY 7.952585
CNH 7.945536
COP 4441.547698
CRC 533.091398
CUC 1.171056
CUP 31.032995
CVE 110.606169
CZK 24.320618
DJF 208.120324
DKK 7.472488
DOP 69.385268
DZD 155.165902
EGP 61.953547
ERN 17.565846
ETB 184.295054
FJD 2.559754
FKP 0.865656
GBP 0.866412
GEL 3.138539
GGP 0.865656
GHS 13.23885
GIP 0.865656
GMD 85.486744
GNF 10278.948927
GTQ 8.934027
GYD 245.00218
HKD 9.172668
HNL 31.162114
HRK 7.53387
HTG 152.941455
HUF 358.000737
IDR 20520.129066
ILS 3.405083
IMP 0.865656
INR 112.186623
IQD 1534.083924
IRR 1537597.093295
ISK 143.583183
JEP 0.865656
JMD 185.203572
JOD 0.830291
JPY 184.919765
KES 151.414385
KGS 102.409104
KHR 4697.10668
KMF 493.014552
KPW 1053.970463
KRW 1745.676267
KWD 0.360908
KYD 0.975914
KZT 549.633947
LAK 25704.688693
LBP 105103.269659
LKR 380.062573
LRD 214.479028
LSL 19.217446
LTL 3.457825
LVL 0.70836
LYD 7.406952
MAD 10.742979
MDL 20.084166
MGA 4889.160537
MKD 61.640864
MMK 2458.379922
MNT 4192.000607
MOP 9.446497
MRU 46.84213
MUR 54.914491
MVR 18.046385
MWK 2039.391252
MXN 20.132923
MYR 4.602916
MZN 74.832523
NAD 19.216911
NGN 1604.218565
NIO 42.983665
NOK 10.765551
NPR 179.232782
NZD 1.971824
OMR 0.45027
PAB 1.171081
PEN 4.014969
PGK 5.105747
PHP 72.14703
PKR 326.254684
PLN 4.240337
PYG 7161.418757
QAR 4.266744
RON 5.205349
RSD 117.396039
RUB 85.753937
RWF 1709.742388
SAR 4.400914
SBD 9.406227
SCR 16.10192
SDG 703.208973
SEK 10.915294
SGD 1.490726
SHP 0.874312
SLE 28.815812
SLL 24556.470282
SOS 669.258284
SRD 43.556271
STD 24238.503756
STN 24.884949
SVC 10.246738
SYP 129.494205
SZL 19.30483
THB 37.859903
TJS 10.966959
TMT 4.110408
TND 3.373229
TOP 2.819623
TRY 53.206656
TTD 7.945381
TWD 36.90236
TZS 3046.376822
UAH 51.496291
UGX 4391.105437
USD 1.171056
UYU 46.520523
UZS 14144.019813
VES 594.972399
VND 30852.652716
VUV 138.159919
WST 3.165059
XAF 655.828994
XAG 0.013455
XAU 0.000249
XCD 3.164838
XCG 2.110516
XDR 0.813848
XOF 654.020755
XPF 119.331742
YER 279.443344
ZAR 19.221662
ZMK 10540.912462
ZMW 22.10378
ZWL 377.079693
  • TecDAX

    54.9900

    3817.33

    +1.44%

  • DAX

    314.2400

    24451.05

    +1.29%

  • Goldpreis

    -8.6000

    4698.1

    -0.18%

  • MDAX

    322.0700

    31722.48

    +1.02%

  • SDAX

    253.8500

    18475.01

    +1.37%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1704

    -0.12%

  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

Menschen in aller Welt begrüßen 2026 - Jahreswechsel von Unglücken und Gewalt überschattet
Menschen in aller Welt begrüßen 2026 - Jahreswechsel von Unglücken und Gewalt überschattet / Foto: Brook Mitchell - AFP

Menschen in aller Welt begrüßen 2026 - Jahreswechsel von Unglücken und Gewalt überschattet

Mit Partys und Feuerwerk haben Menschen auf der ganzen Welt den Beginn des Jahres 2026 gefeiert. Der Jahreswechsel wurde allerdings auch von einem tödlichen Brand in der Schweiz, Unfällen mit Pyrotechnik und Gewalt gegen Einsatzkräfte überschattet. In Deutschland fanden große Feiern unter anderem am Brandenburger Tor in Berlin und in Hamburg statt.

Textgröße:

Mit als erste läuteten wie immer die Australier das neue Jahr ein: Mit einem spektakulären Feuerwerk an der Harbour Bridge und am Opernhaus in Sydney fanden dort die Silvester-Feierlichkeiten ihren Höhepunkt. Für das Spektakel vor hunderttausenden Zuschauern wurden neun Tonnen Pyrotechnik gezündet.

Wegen des Anschlags auf das jüdische Chanukka-Fest vor rund zwei Wochen am Bondi Beach waren die Sicherheitsvorkehrungen in der australischen Küstenmetropole dieses Jahr strenger als üblich. Zudem gab es um 23.00 Uhr (Ortszeit) eine Schweigeminute für die 15 Todesopfer des Anschlags.

Vor dem Feuerwerk in Sydney waren die Pazifikstaaten Kiribati und Neuseeland die ersten, die ins Neue Jahr starteten. Asiatische Staaten wie Indonesien begrüßten Stunden später mit Feuerwerk und großen Feiern das Jahr 2026. In China feierten die Menschen unter anderem an der Großen Mauer. Auch über der Skyline von Bangkok erleuchtete Feuerwerk den Himmel.

In Hongkong wurde das große Feuerwerk aus Trauer um die 161 Menschen abgesagt, die beim Brand eines Hochhauskomplexes Ende November starben. Im Zentrum der Stadt versammelten sich die Menschen trotzdem zum Silvester-Countdown.

Auch in Europa und jenseits des Atlantik wurde gefeiert. In Berlin versammelten sich zahlreiche Menschen am Brandenburger Tor, um das neue Jahr zu begrüßen. Die ZDF-Silvestershow kam dieses Jahr aber aus der Hafencity in Hamburg.

Vielerorts verlief die Silvesternacht unruhig. In Berlin etwa meldete der Senat mehr als 420 Festnahmen sowie 30 verletzte Polizisten. Unabhängig voneinander starben in Bielefeld zwei 18-Jährige durch die Explosion von selbstgebauter Pyrotechnik. Bundesweit erlitten Dutzende weitere Menschen teils schwerste Verletzungen durch Feuerwerkskörper.

In der Schweiz überschattete ein verheerendes Feuer in einer Bar im Nobel-Skiort Crans-Montana die Feiern. Die Polizei rechnete nach dem Unglück während einer Silvesterparty mit Dutzenden Todesopfern, zudem gebe es etwa 100 Verletzte.

In Amsterdam zerstörte ein nächtliches Feuer Teile einer bei Touristen beliebten Kirche. Ein 50 Meter hoher Turm der Vondelkirche stürzte ein und das Dach wurde schwer beschädigt. Laut Polizeigewerkschaft gab es in den Niederlanden außerdem ein "noch nie da gewesenem Ausmaß an Gewalt gegen die Polizei und Rettungskräfte".

Es war das letzte Silvester in den Niederlanden vor Inkrafttreten eines Böllerverbots. Bei Unfällen mit Feuerwerkskörpern gab es zwei Tote und einige Verletzte. Kurz nach Mitternacht verschickten die Behörden eine seltene landesweite Warnung an alle Handys, in der sie die Menschen dazu aufriefen, die überlasteten Rettungsdienste nur dann zu alarmieren, wenn es um Leben und Tod gehe.

In Belgien gab es wegen zahlreicher Attacken mit Pyrotechnik auf die Polizei 70 Festnahmen in Brüssel und mehr als 100 weitere in Antwerpen.

In Paris knallten die Champagnerkorken in der Nähe des Eiffelturms und auf den Champs-Elysées und in Bulgarien wurde mit dem Jahreswechsel der Euro eingeführt.

In Dubai standen Menschen bis zu neun Stunden an, um ein spektakuläres Feuerwerks- und Laserspektakel am Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, zu sehen. Im brasilianischen Rio de Janeiro fand am berühmten Copacabana-Strand den Behörden zufolge die größten Silvesterparty der Welt statt.

Viele Menschen erwarten angesichts der zahlreichen Krisenherde auch 2026 eher schwierige Zeiten. Zwar sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner Neujahrsansprache, sein Land sei "zehn Prozent" von einem Abkommen zur Beendigung des Krieges entfernt. Wichtige Fragen seien jedoch noch offen. Russlands Präsident Wladimir Putin sagte in seiner Neujahrsansprache derweil, er gehe von einem "Sieg" seines Landes in der Ukraine aus.

Zudem dürften viele Menschen weltweit angesichts der Wirtschaftslage sorgenvoll ins neue Jahr blicken. Hinzu kommen die Unwägbarkeiten durch die Politik von US-Präsident Donald Trump. Und auch im Gazastreifen ist nicht sicher, wie lange die vereinbarte Waffenruhe halten wird.

Dennoch wird es 2026 auch wieder freudige Ereignisse geben - die Olympischen Winterspiele in Italien und die Fußball-WM in Nordamerika sind nur zwei davon.

K.Yamaguchi--JT