The Japan Times - Papst Leo XIV. im Libanon: Menschen sollen trotz Problemen im Land bleiben

EUR -
AED 4.282286
AFN 72.889506
ALL 95.207603
AMD 430.01375
ANG 2.087753
AOA 1070.42764
ARS 1622.784305
AUD 1.615801
AWG 2.101792
AZN 1.980037
BAM 1.948086
BBD 2.348989
BDT 143.162498
BGN 1.947198
BHD 0.439945
BIF 3468.977203
BMD 1.166043
BND 1.484988
BOB 8.058985
BRL 5.837324
BSD 1.166277
BTN 111.748109
BWP 16.426743
BYN 3.258314
BYR 22854.438042
BZD 2.345552
CAD 1.600621
CDF 2617.765364
CHF 0.914545
CLF 0.02651
CLP 1043.367038
CNY 7.911775
CNH 7.916136
COP 4418.987218
CRC 529.980953
CUC 1.166043
CUP 30.900133
CVE 110.420738
CZK 24.310883
DJF 207.229054
DKK 7.473652
DOP 69.611585
DZD 154.439062
EGP 61.655687
ERN 17.490641
ETB 183.593618
FJD 2.556084
FKP 0.862511
GBP 0.870795
GEL 3.124803
GGP 0.862511
GHS 13.304314
GIP 0.862511
GMD 84.53284
GNF 10237.855419
GTQ 8.897767
GYD 243.990718
HKD 9.133322
HNL 31.040319
HRK 7.5352
HTG 152.719375
HUF 357.85873
IDR 20501.247154
ILS 3.384559
IMP 0.862511
INR 111.602244
IQD 1527.516012
IRR 1533346.225611
ISK 143.609809
JEP 0.862511
JMD 184.399822
JOD 0.82669
JPY 184.674396
KES 150.710561
KGS 101.97073
KHR 4678.163038
KMF 492.06927
KPW 1049.40427
KRW 1743.787798
KWD 0.359712
KYD 0.971947
KZT 552.061604
LAK 25600.468408
LBP 105018.290233
LKR 379.337915
LRD 213.677252
LSL 19.227736
LTL 3.443021
LVL 0.705327
LYD 7.380747
MAD 10.737796
MDL 20.047359
MGA 4871.140463
MKD 61.623214
MMK 2448.532445
MNT 4174.584911
MOP 9.409221
MRU 46.630148
MUR 54.687743
MVR 17.953612
MWK 2030.079949
MXN 20.097411
MYR 4.5843
MZN 74.521703
NAD 19.22769
NGN 1596.510503
NIO 42.811215
NOK 10.814812
NPR 178.792592
NZD 1.975224
OMR 0.448341
PAB 1.166257
PEN 4.019331
PGK 5.084821
PHP 71.905202
PKR 324.858355
PLN 4.243469
PYG 7106.858587
QAR 4.250809
RON 5.201602
RSD 117.404153
RUB 85.416661
RWF 1703.588468
SAR 4.323481
SBD 9.347158
SCR 15.925798
SDG 700.210747
SEK 10.964079
SGD 1.488553
SHP 0.870569
SLE 28.742478
SLL 24451.336053
SOS 666.396592
SRD 43.384983
STD 24134.730844
STN 24.778409
SVC 10.204331
SYP 128.881228
SZL 19.227966
THB 37.837714
TJS 10.898504
TMT 4.08115
TND 3.367544
TOP 2.807551
TRY 53.109051
TTD 7.918441
TWD 36.822696
TZS 3025.881057
UAH 51.26883
UGX 4361.616853
USD 1.166043
UYU 46.444895
UZS 14044.985317
VES 594.855331
VND 30719.39644
VUV 137.683599
WST 3.158251
XAF 653.355863
XAG 0.013988
XAU 0.000251
XCD 3.151288
XCG 2.101868
XDR 0.810364
XOF 650.065331
XPF 119.331742
YER 278.276306
ZAR 19.248742
ZMK 10495.787518
ZMW 21.954032
ZWL 375.465292
  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1655

    -0.14%

  • MDAX

    493.4700

    31893.88

    +1.55%

  • DAX

    319.4500

    24456.26

    +1.31%

  • Euro STOXX 50

    126.5100

    5934.96

    +2.13%

  • TecDAX

    94.6200

    3856.96

    +2.45%

  • SDAX

    383.2000

    18604.36

    +2.06%

  • Goldpreis

    -71.8000

    4613.5

    -1.56%

Papst Leo XIV. im Libanon: Menschen sollen trotz Problemen im Land bleiben
Papst Leo XIV. im Libanon: Menschen sollen trotz Problemen im Land bleiben / Foto: OZAN KOSE - AFP

Papst Leo XIV. im Libanon: Menschen sollen trotz Problemen im Land bleiben

Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch im Libanon zu Frieden und Versöhnung aufgerufen - und die Menschen trotz der massiven Wirtschaftskrise zum Bleiben ermutigt. Es erfordere "Mut und Weitsicht, im eigenen Land zu bleiben oder dorthin zurückzukehren", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag in Beirut. Zum Abschluss seines Besuchs in der Türkei hatte der Papst zuvor an mehreren Gottesdiensten unterschiedlicher Konfessionen teilgenommen.

Textgröße:

Der Libanon befindet sich seit 2019 in einer tiefen Wirtschaftskrise. Armut und Arbeitslosigkeit nahmen dramatisch zu, vor allem junge Menschen verließen massenhaft das Land - darunter auch viele Christinnen und Christen.

"Es gibt Momente, in denen es einfacher ist, zu fliehen, oder es einfach bequemer erscheint, woanders hinzugehen", sagte der Papst nach seiner Ankunft in Beirut in einer Rede im Präsidentenpalast. Regierung und Gesellschaft müssten das "Bleiben in der Heimat" ermöglichen.

Leo XIV. rief die Menschen im Libanon zudem dazu auf, den "beschwerlichen Weg der Versöhnung" einzuschlagen, um "persönliche und kollektive Wunden" zu heilen. Sonst werde es schwierig, "zum Frieden zu finden."

Auf die regionalen Spannungen und den Konflikt mit Israel ging Leo XIV. in seiner Rede aber nicht direkt ein. Trotz eines Waffenstillstands zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz kommt es im Libanon immer wieder zu tödlichen Angriffen und Kämpfen, besonders im Süden des Landes.

Vor seiner Abreise aus der Türkei hatte Papst Leo XIV. erneut ein Zeichen für die Einheit der Christen gesetzt. Er betete unter anderem in der armenisch-apostolischen Kathedrale, was angesichts des angespannten Verhältnisses zwischen Armenien und der Türkei eine besondere Bedeutung hatte.

Der Papst betonte dabei das "mutige" christliche Bekenntnis des armenischen Volkes im Lauf der Geschichte - "oft unter tragischen Umständen". Diese Aussage wurde als Verweis auf die Massaker osmanischer Truppen an Armeniern im Ersten Weltkrieg verstanden. Schätzungen zufolge wurden zwischen 1915 und 1917 von den Soldaten des Osmanischen Reiches bis zu 1,5 Millionen Armenier getötet. Die Türkei spricht von wesentlich niedrigeren Opferzahlen und lehnt den Begriff Völkermord für die Massaker ab.

Die Reise in die Türkei und den Libanon ist die erste Auslandsreise des Papstes seit seiner Wahl im Mai. Er hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass er sich besonders für die Einheit der Christen und ein gutes Verhältnis aller Religionen einsetzen wolle. Am Samstag besuchte er zusammen mit muslimischen Geistlichen die berühmte Blaue Moschee in Istanbul. Zudem unterzeichnete er gemeinsam mit dem orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus I., einen Aufruf zum interreligiösen Dialog.

In der Türkei machte der Papst-Besuch allerdings kaum Schlagzeilen - in dem mehrheitlich muslimischen Land mit seinen 86 Millionen Einwohnern leben nur etwa 100.000 Christen.

Im Libanon wurde der Papst dagegen mit großer Vorfreude erwartet: In dem multireligiösen Land mit seinen 5,8 Millionen Einwohnern bekennt sich ein Drittel der Bevölkerung zum christlichen Glauben. Am Sonntag traf Papst den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun, einen Christen, den sunnitischen Regierungschef Nawaf Salam und den schiitischen Parlamentspräsidenten Nabih Berri.

Am Montag plant der Papst unter anderem ein interreligiöses Treffen und eine Begegnung mit jungen Menschen. Am Dienstag, dem letzten Tag seiner Reise, will er dann eine Freiluft-Messe mit mehr als 100.000 Gläubigen feiern.

K.Okada--JT